Ein Roman der Zukunft Erscheinungsjahr: 1981 Gewicht: 188 gr / Abmessung: 19 cm Von Huxley, Aldous Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft "im Jahre 632 nach Ford", einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen "formierten" Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als "asozial", wird als "Wilder" betrachtet, wer - wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans - für sich fordert: "Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!" Eine Welt ohne Gewalt, Krieg, Geschichte und wirkliche Gefühle. Kinder werden nicht mehr geboren, sondern in Laboratorien produziert. Es ist sogar höchst illegal, Kinder selbst zu zeugen und zu gebären. Man hat fünf gesellschaftliche Kasten geschaffen, deren Mitglieder geistig und körperlich genmanipuliert werden, damit sie den Anforderungen entsprechen und nicht revoltieren - geklonte, affenartige Idioten für niedrige Tätigkeiten, intelligente Schönlinge für die Herrscherschicht. Es gibt die ultimative Droge: Soma. Sie wird vom Staat an alle verteilt und sorgt für Ruhe und Ordnung. Glücklichsein ist staatlich verordnet, Literatur verboten. "Gemeinschaft, Identität, Stabilität" so das Motto dieses verlogenen, diktatorischen Reiches. In diese Welt platzt Bernhard Marx, der aus einem Reservat, in dem es keine genmanipulierten Menschen und kein Soma gibt, kommt. Er lernt eine Frau aus der obersten Kaste kennen, verliebt sich in sie und beginnt, gegen das System zu revoltieren... Als Leitbild hat er aus dem Reservat eine Ausgabe von Shakespeares Werken mitgebracht und Mirandas Worte klingen ihm im Ohr: "Schöne, neue Welt, die solche Menschen trägt!". Aldous Huxley hat einen satirischen Roman geschaffen, der trotz seines Alters von 60 Jahren einige erschreckende Parallelen zur Gegenwart aufweist. Dieses Buch macht die Gefahren von Genmanipulation sehr deutlich, allerdings waren zu dieser Zeit viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, nicht vorstellbar und so hinterläßt es ein manchmal seltsames Gefühl. Der Roman ist eine Literaturlegende, die man einfach gelesen haben muß. -Tina Dobosch
Text in Englisch. Ab 11. Schuljahr Erscheinungsjahr: 2007 m. Abb. Gewicht: 260 gr / Abmessung: 19,5 cm Von Huxley, Aldous Lesen macht Spaß - und das umso mehr mit Lektüren, die Ihre Schüler/innen auch allein zu Hause bewältigen können. Mit den Literaturpaketen ist das problemlos möglich. Diese spannenden und kontroversen Lesehefte können das Fundament einer Klassenbibliothek bilden. Die ungekürzten Originaltexte sind für Jugendliche geschrieben und eignen sich für die Jahrgangsstufen 11 bis 13. "Community, Identity, Stability" is the motto of Aldous Huxley's utopian World State. Here everyone consumes daily grams of soma, to fight depression, babies are born in laboratories, and the most popular form of entertainment is a "Feelie," a movie that stimulates the senses of sight, hearing, and touch. Though there is no violence and everyone is provided for, Bernard Marx feels something is missing and senses his relationship with a young women has the potential to be much more than the confines of their existence allow. Huxley foreshadowed many of the practices and gadgets we take for granted today-let's hope the sterility and absence of individuality he predicted aren't yet to come.
Buch:
Eiland: Roman
Autor:
Aldous Huxley, Ausgabe vom Okt. 1984, Taschenbuch, Verkaufsrang 34041
Brave New World: Inhalt, Hintergrund, Interpretation - Mit Info-Klappe
Autor:
Aldous Huxley, Ausgabe vom 6. Juni 2006, Broschiert, Verkaufsrang 339972
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Buch:
Die Kunst des Sehens: Was wir für unsere Augen tun können
Autor:
Aldous Huxley, Ausgabe vom März 1982, Taschenbuch, Verkaufsrang 11831