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Bücher - Autoren

Alexander von Schönburg

 
Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, - Alexander von Schönburg
Buch:Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten,
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 106873
Preis: 17,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber

Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird - Alexander von Schönburg
Buch:Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 1. Aug. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 89398
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die Kunst des stilvollen Verarmens Wie man ohne Geld reich wird
Ein wirklich schönes Zitat von Helmut Berger hat Alexander von Schönberg seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch als Motto vorangestellt: "Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit."
Gewöhnt hatte sich Schönburg in den Zeiten des Börsen- und Medienbooms - und mit ihm viele seiner Kollegen - freilich an ganz andere Dinge. An ein sattes Gehalt nämlich und das beruhigende Gefühl eines sicheren Jobs mit vorprogrammierten Gehaltserhöhungen. Allen ging es gut. Und den Medienschaffenden ganz besonders. Doch dann kam plötzlich alles anders. Die Börse crashte, Tausende verloren ihre Jobs, neue gab es nicht. Das Anzeigengeschäft brach, die Kreativen in den Werbeagenturen und bald auch die Journalisten wie Schönburg verloren einer nach dem anderen die so sicher geglaubte Anstellung. Und mit ihr auch das schöne Geld, an das man sich gewöhnt hatte und auf das man doch zur Aufrechterhaltung des erreichten Lebensstils so dringend angewiesen war?
Von Schönburg hat sich die Kunst, stilvoll zu verarmen, hart erarbeiten müssen. Und er hat, wie man so schön sagt, das Beste aus seiner Situation gemacht. Ein schönes Buch nämlich, mit dem er seinen Leidensgenossen zeigt, wie man auch ohne Geld reich werden kann. Dass dies nicht immer so einfach ist, belegt schon das von Winston Churchill adaptierte Erfolgsrezept, mit dem Schönburg das Kapitel "Helden der Armut" eröffnet: "Erfolg ist: Von Niederlage zu Niederlage zu gehen und dabei den Enthusiasmus nicht zu verlieren." Vielleicht ist ja der verdiente Erfolg seines Buches für den Autor wieder einmal Anlass zur Freude über einen Sieg. Verdient hätte er es. Wir jedenfalls danken ihm von Herzen für die tröstende Lektüre! - Hasso Greb

In bester Gesellschaft - Alexander von Schönburg
Buch:In bester Gesellschaft
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 1. Dez. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 110723
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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In bester Gesellschaft

Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird - Alexander von Schönburg
Buch:Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 5. Dez. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 48551
Ein wirklich schönes Zitat von Helmut Berger hat Alexander von Schönberg seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch als Motto vorangestellt: "Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit."
Gewöhnt hatte sich Schönburg in den Zeiten des Börsen- und Medienbooms - und mit ihm viele seiner Kollegen - freilich an ganz andere Dinge. An ein sattes Gehalt nämlich und das beruhigende Gefühl eines sicheren Jobs mit vorprogrammierten Gehaltserhöhungen. Allen ging es gut. Und den Medienschaffenden ganz besonders. Doch dann kam plötzlich alles anders. Die Börse crashte, Tausende verloren ihre Jobs, neue gab es nicht. Das Anzeigengeschäft brach, die Kreativen in den Werbeagenturen und bald auch die Journalisten wie Schönburg verloren einer nach dem anderen die so sicher geglaubte Anstellung. Und mit ihr auch das schöne Geld, an das man sich gewöhnt hatte und auf das man doch zur Aufrechterhaltung des erreichten Lebensstils so dringend angewiesen war?
Von Schönburg hat sich die Kunst, stilvoll zu verarmen, hart erarbeiten müssen. Und er hat, wie man so schön sagt, das Beste aus seiner Situation gemacht. Ein schönes Buch nämlich, mit dem er seinen Leidensgenossen zeigt, wie man auch ohne Geld reich werden kann. Dass dies nicht immer so einfach ist, belegt schon das von Winston Churchill adaptierte Erfolgsrezept, mit dem Schönburg das Kapitel "Helden der Armut" eröffnet: "Erfolg ist: Von Niederlage zu Niederlage zu gehen und dabei den Enthusiasmus nicht zu verlieren." Vielleicht ist ja der verdiente Erfolg seines Buches für den Autor wieder einmal Anlass zur Freude über einen Sieg. Verdient hätte er es. Wir jedenfalls danken ihm von Herzen für die tröstende Lektüre! - Hasso Greb
Wenn die Mittel schwinden, wenn es gilt, den Gürtel enger zu schnallen, muss man sich nur Alexander von Schönburgs Bestseller zuwenden. Dann erfährt man, dass ?schön Essen gehen? absolut kleinbürgerlich ist, Urlaub dumm macht, Nichtfliegen mittlerweile als Statussymbol gilt und die Rückkehr vom Prosecco zum Bier längst vollzogen ist. Herrlich, wie man sich da voll im Trend fühlt, mehr noch, sich zur Avantgarde zählen darf. Mit seiner klaren, etwas überheblich klingenden Stimme vermittelt uns der Bühnenschauspieler Paul Matiæ überzeugend die Botschaft dieses Lehrbuchs: Reichtum ist anstrengend, langweilig und démodé, und Geld ist vulgär. Denkt man an Fußballstars muss man ihm und von Schönburg unumwunden Recht geben!
Wie man aus finanziellen Krisen kulturelle Vorteile ziehen kann, dazu findet man in diesem Ratgeber allerlei Tipps und Tricks. Und das mit gutem Grund: Schließlich ist der Autor berufen, über derlei Dinge zu schreiben, stammt er doch aus einer adeligen Familie, die seit Jahrhunderten den finanziellen Abstieg praktiziert. Seine kluge Zusammenstellung aus vielen Binsenweisheiten, gepaart mit Zitaten namhafter europäischer Denker und Philosophen, sogar die Bibel der Dekadenz, Joris-Karl Huysmans Gegen den Strich bemüht er, scheint jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gekommen zu sein. Und hat ihn mit Sicherheit von seinen monetären Nöten befreit. Dass der Mann mit der auffälligen Abneigung gegen Versace über ein nicht unerhebliches Maß an Arroganz verfügt, und dass die Adressaten seines Buchs nicht in erster Linie die fünf Millionen Arbeitslose sind, sollte nicht dazu verleiten, seine Gedanken von vorneherein abzutun. Die Empfehlung lautet vielmehr: Hören Sie sich seine unterhaltsame Anleitung zum Glück bringenden Verzicht spielerisch und vor allem mit genügend kritischem Abstand an. Dann glauben Sie auch nicht daran, dass wir am Ende als soziale Wesen wiedergeboren werden!
Zweifelsohne lässt sich seinen Überlegungen ein gewisser Charme nicht absprechen. Wer wollte ernsthaft bezweifeln, dass Tugenden und Werte noch nie eine Frage des Einkommens waren, dass belesene, offene, höfliche Menschen mit Stil interessant und attraktiv sind. Dass Glück erstaunlich unabhängig von äußeren Umständen ist, hat zuletzt die Hirnforschung wieder gezeigt, und dass Arbeit als Lebenssinn stiftende Instanz bereits etliche Brüche aufweist, ist auch kein Novum. Soweit stimmen wir mit Paul Matiæ, der dem Grafen seine Stimme leiht, überein. Sein Vortrag entspricht weitgehend dem elitären Habitus von Schönburgs, und er trifft auch meist den richtigen Ton für die Lektion in Stil und Geschmack. Manchmal allerdings könnte er einen Tick lebhafter, humoristischer, einfach etwas spritziger lesen!
Alexander von Schönburgs Erfolgsrezept scheint eine Mischung aus witziger Schreibe, dem gleichzeitigen Bekenntnis zum Ästheten und zum Armsein - was natürlich angesichts seiner beiden Schwestern, Maja Flick und Gloria von Thurn und Taxis, nicht unbedingt glaubwürdig wirkt - und einem vagen Versprechen für die Zukunft zu sein. Dieses Versprechen, dass man Luxus auch durch Verzicht erreichen kann, dass die Wirtschaftskrise eine Chance für Freisein von Ballast und Konsumwahn, für ein selbst bestimmtes Leben bedeuten kann, klingt schon sehr verlockend. Allerdings: Ohne ein gewisses kulturelles und soziales Know-how ist dieser Luxus durch Verzicht nicht erreichbar. Schade!
Lesung in Auszügen, Spieldauer: ca. 146 Minuten, 2 CD. - culture.text, Christiane Gut

Lexikon der überflüssigen Dinge: Wie man ohne Luxus glücklich wird - Alexander von Schönburg
Buch:Lexikon der überflüssigen Dinge: Wie man ohne Luxus glücklich wird
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 2. Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 117549
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lexikon der überflüssigen Dinge Wie man ohne Luxus glücklich
Der größte Witz bei Alexander von Schönburgs Bestseller Die Kunst des stilvollen Verarmens war, dass hier ein Adliger über sozialen Abstieg schrieb, dessen Schwestern Gloria in eine der reichsten Familien Deutschlands - Turn und Taxis ? eingeheiratet hatte und dann mit schrillen Frisuren zum Medienereignis wurde. Die Kunst der Selbstdarstellung beherrscht auch ihr Bruder, benutzt dafür aber bevorzugt seine äußerst spitze Feder. In seinem neuesten Buch spießt er damit Dinge, Angewohnheiten und Geisteshaltungen auf, die ihm überflüssig und damit in ihrer Existenz ärgerlich bis lächerlich erscheinen. Mit vielem rennt er da bei manchem Leser wohl offene Türen ein, aber das immerhin auf unterhaltsame Weise: Weihnachtskarten, Weblogs, synchronisierte Filme, Geländewagen, Stadtmobiliar, vegetarische Schnitzel, Schönheitsoperationen, Polit-Talkshows, Neureiche, Kreuzfahrten, Krawattenklammern. Das sind ja wirklich Phänomene, über die von Schönburg sich sehr herrlich und zurecht ereifern kann.
Dabei gelingen ihm immer wieder pointierte Sätze: "Reichtum ist schon deshalb nicht begehrenswert, weil er wahnsinnig teuer ist" - "Wie man auf Polstermöbeln sitzen soll, ist nie wirklich geklärt worden." - "Nachdem die Kamera ausgeschaltet ist, soll es übrigens gelegentlich zu recht interessanten Unterhaltungen kommen." (über Polit-Talkshows) - "Cremes, Salben, Öle verströmen Düfte, zu deren Beschreibung die Farben der persischen Liebeslyrik erforderlich wären. Und tatsächlich scheint sich diese Art der Poesie heute in die Kosmetikwerbung geflüchtet zu haben, wo sie ungestraft vom Zauber des Moschus, des Sandelholzes und seltener Würzelchen raunen darf." (über Herrenkosmetik).
An solchen Lexika, die ganz von der Subjektivität des Autors leben, scheiden sich naturgemäß die Geschmäcker. Kurzweilig ist dieses Lexikon der überflüssigen Dinge allemal. Und hin und wieder entfährt dem Leser tatsächlich ein dankbares "Endlich!" - weil hier einer etwas formuliert, worüber man sich selbst schon geärgert hat. So zum Beispiel die allseits beobachtbare Kaffee-Manie: "Wann hat eigentlich dieser Wahnsinn mit dem Kaffee begonnen? Man kann es nicht mehr hören, dieses 'Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee' oder dieses elendige 'Wenn ich morgens keinen Kaffee kriege, ist mit mir nichts anzufangen'. Wie kann sich nur eine ganze Zivilisation derart abhängig von einem Rohstoff machen?" -Christian Stahl

Der fröhliche Nichtraucher: Wie man gut gelaunt mit dem Rauchen aufhört - Alexander von Schönburg
Buch:Der fröhliche Nichtraucher: Wie man gut gelaunt mit dem Rauchen aufhört
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 1. Nov. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 164249
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Rauchen - ein abstossendes Laster? Unsinn! Raucher sind keine Unmenschen, aber Nichtrauchen macht einfach mehr Spass. Und es ist kinderleicht, die Nikotinsucht zu besiegen. Alexander von Schönburg, selbst jahrelanger Kettenraucher und nun fröhlicher Nichtraucher, zeigt, wie man Schritt für Schritt in eine freiere, vitalere und nikotinfreie Existenz gehen und sogar entspannt und glücklich dabei sein kann.

Die Kunst des stilvollen Verarmens - 2 CDs  - Wie man ohne Geld reich wird - Alexander von Schönburg, Paul Matic
Hörbuch:Die Kunst des stilvollen Verarmens - 2 CDs - Wie man ohne Geld reich wird
Autor:Alexander von Schönburg, Paul Matic, Ausgabe vom 1. Aug. 2005, Audio CD, Verkaufsrang 669521
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Ein wirklich schönes Zitat von Helmut Berger hat Alexander von Schönberg seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch als Motto vorangestellt: "Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit."
Gewöhnt hatte sich Schönburg in den Zeiten des Börsen- und Medienbooms - und mit ihm viele seiner Kollegen - freilich an ganz andere Dinge. An ein sattes Gehalt nämlich und das beruhigende Gefühl eines sicheren Jobs mit vorprogrammierten Gehaltserhöhungen. Allen ging es gut. Und den Medienschaffenden ganz besonders. Doch dann kam plötzlich alles anders. Die Börse crashte, Tausende verloren ihre Jobs, neue gab es nicht. Das Anzeigengeschäft brach, die Kreativen in den Werbeagenturen und bald auch die Journalisten wie Schönburg verloren einer nach dem anderen die so sicher geglaubte Anstellung. Und mit ihr auch das schöne Geld, an das man sich gewöhnt hatte und auf das man doch zur Aufrechterhaltung des erreichten Lebensstils so dringend angewiesen war?
Von Schönburg hat sich die Kunst, stilvoll zu verarmen, hart erarbeiten müssen. Und er hat, wie man so schön sagt, das Beste aus seiner Situation gemacht. Ein schönes Buch nämlich, mit dem er seinen Leidensgenossen zeigt, wie man auch ohne Geld reich werden kann. Dass dies nicht immer so einfach ist, belegt schon das von Winston Churchill adaptierte Erfolgsrezept, mit dem Schönburg das Kapitel "Helden der Armut" eröffnet: "Erfolg ist: Von Niederlage zu Niederlage zu gehen und dabei den Enthusiasmus nicht zu verlieren." Vielleicht ist ja der verdiente Erfolg seines Buches für den Autor wieder einmal Anlass zur Freude über einen Sieg. Verdient hätte er es. Wir jedenfalls danken ihm von Herzen für die tröstende Lektüre! - Hasso Greb
Wenn die Mittel schwinden, wenn es gilt, den Gürtel enger zu schnallen, muss man sich nur Alexander von Schönburgs Bestseller zuwenden. Dann erfährt man, dass ?schön Essen gehen? absolut kleinbürgerlich ist, Urlaub dumm macht, Nichtfliegen mittlerweile als Statussymbol gilt und die Rückkehr vom Prosecco zum Bier längst vollzogen ist. Herrlich, wie man sich da voll im Trend fühlt, mehr noch, sich zur Avantgarde zählen darf. Mit seiner klaren, etwas überheblich klingenden Stimme vermittelt uns der Bühnenschauspieler Paul Matiæ überzeugend die Botschaft dieses Lehrbuchs: Reichtum ist anstrengend, langweilig und démodé, und Geld ist vulgär. Denkt man an Fußballstars muss man ihm und von Schönburg unumwunden Recht geben!
Wie man aus finanziellen Krisen kulturelle Vorteile ziehen kann, dazu findet man in diesem Ratgeber allerlei Tipps und Tricks. Und das mit gutem Grund: Schließlich ist der Autor berufen, über derlei Dinge zu schreiben, stammt er doch aus einer adeligen Familie, die seit Jahrhunderten den finanziellen Abstieg praktiziert. Seine kluge Zusammenstellung aus vielen Binsenweisheiten, gepaart mit Zitaten namhafter europäischer Denker und Philosophen, sogar die Bibel der Dekadenz, Joris-Karl Huysmans Gegen den Strich bemüht er, scheint jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gekommen zu sein. Und hat ihn mit Sicherheit von seinen monetären Nöten befreit. Dass der Mann mit der auffälligen Abneigung gegen Versace über ein nicht unerhebliches Maß an Arroganz verfügt, und dass die Adressaten seines Buchs nicht in erster Linie die fünf Millionen Arbeitslose sind, sollte nicht dazu verleiten, seine Gedanken von vorneherein abzutun. Die Empfehlung lautet vielmehr: Hören Sie sich seine unterhaltsame Anleitung zum Glück bringenden Verzicht spielerisch und vor allem mit genügend kritischem Abstand an. Dann glauben Sie auch nicht daran, dass wir am Ende als soziale Wesen wiedergeboren werden!
Zweifelsohne lässt sich seinen Überlegungen ein gewisser Charme nicht absprechen. Wer wollte ernsthaft bezweifeln, dass Tugenden und Werte noch nie eine Frage des Einkommens waren, dass belesene, offene, höfliche Menschen mit Stil interessant und attraktiv sind. Dass Glück erstaunlich unabhängig von äußeren Umständen ist, hat zuletzt die Hirnforschung wieder gezeigt, und dass Arbeit als Lebenssinn stiftende Instanz bereits etliche Brüche aufweist, ist auch kein Novum. Soweit stimmen wir mit Paul Matiæ, der dem Grafen seine Stimme leiht, überein. Sein Vortrag entspricht weitgehend dem elitären Habitus von Schönburgs, und er trifft auch meist den richtigen Ton für die Lektion in Stil und Geschmack. Manchmal allerdings könnte er einen Tick lebhafter, humoristischer, einfach etwas spritziger lesen!
Alexander von Schönburgs Erfolgsrezept scheint eine Mischung aus witziger Schreibe, dem gleichzeitigen Bekenntnis zum Ästheten und zum Armsein - was natürlich angesichts seiner beiden Schwestern, Maja Flick und Gloria von Thurn und Taxis, nicht unbedingt glaubwürdig wirkt - und einem vagen Versprechen für die Zukunft zu sein. Dieses Versprechen, dass man Luxus auch durch Verzicht erreichen kann, dass die Wirtschaftskrise eine Chance für Freisein von Ballast und Konsumwahn, für ein selbst bestimmtes Leben bedeuten kann, klingt schon sehr verlockend. Allerdings: Ohne ein gewisses kulturelles und soziales Know-how ist dieser Luxus durch Verzicht nicht erreichbar. Schade!
Lesung in Auszügen, Spieldauer: ca. 146 Minuten, 2 CD. - culture.text, Christiane Gut

Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird - Alexander von Schönburg
Buch:Die Kunst des stilvollen Verarmens: Wie man ohne Geld reich wird
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 18. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 25826
Preis: 17,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die Kunst des stilvollen Verarmens Wie man ohne Geld reich wird
Ein wirklich schönes Zitat von Helmut Berger hat Alexander von Schönberg seinem ebenso klugen wie unterhaltsamen Buch als Motto vorangestellt: "Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit."
Gewöhnt hatte sich Schönburg in den Zeiten des Börsen- und Medienbooms - und mit ihm viele seiner Kollegen - freilich an ganz andere Dinge. An ein sattes Gehalt nämlich und das beruhigende Gefühl eines sicheren Jobs mit vorprogrammierten Gehaltserhöhungen. Allen ging es gut. Und den Medienschaffenden ganz besonders. Doch dann kam plötzlich alles anders. Die Börse crashte, Tausende verloren ihre Jobs, neue gab es nicht. Das Anzeigengeschäft brach, die Kreativen in den Werbeagenturen und bald auch die Journalisten wie Schönburg verloren einer nach dem anderen die so sicher geglaubte Anstellung. Und mit ihr auch das schöne Geld, an das man sich gewöhnt hatte und auf das man doch zur Aufrechterhaltung des erreichten Lebensstils so dringend angewiesen war?
Von Schönburg hat sich die Kunst, stilvoll zu verarmen, hart erarbeiten müssen. Und er hat, wie man so schön sagt, das Beste aus seiner Situation gemacht. Ein schönes Buch nämlich, mit dem er seinen Leidensgenossen zeigt, wie man auch ohne Geld reich werden kann. Dass dies nicht immer so einfach ist, belegt schon das von Winston Churchill adaptierte Erfolgsrezept, mit dem Schönburg das Kapitel "Helden der Armut" eröffnet: "Erfolg ist: Von Niederlage zu Niederlage zu gehen und dabei den Enthusiasmus nicht zu verlieren." Vielleicht ist ja der verdiente Erfolg seines Buches für den Autor wieder einmal Anlass zur Freude über einen Sieg. Verdient hätte er es. Wir jedenfalls danken ihm von Herzen für die tröstende Lektüre! - Hasso Greb

Lexikon der überflüssigen Dinge (3 CDs) - Alexander Graf von Schönburg
Hörbuch:Lexikon der überflüssigen Dinge (3 CDs)
Autor:Alexander Graf von Schönburg, Ausgabe vom Aug. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 1000748
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der größte Witz bei Alexander von Schönburgs Bestseller Die Kunst des stilvollen Verarmens war, dass hier ein Adliger über sozialen Abstieg schrieb, dessen Schwestern Gloria in eine der reichsten Familien Deutschlands - Turn und Taxis ? eingeheiratet hatte und dann mit schrillen Frisuren zum Medienereignis wurde. Die Kunst der Selbstdarstellung beherrscht auch ihr Bruder, benutzt dafür aber bevorzugt seine äußerst spitze Feder. In seinem neuesten Buch spießt er damit Dinge, Angewohnheiten und Geisteshaltungen auf, die ihm überflüssig und damit in ihrer Existenz ärgerlich bis lächerlich erscheinen. Mit vielem rennt er da bei manchem Leser wohl offene Türen ein, aber das immerhin auf unterhaltsame Weise: Weihnachtskarten, Weblogs, synchronisierte Filme, Geländewagen, Stadtmobiliar, vegetarische Schnitzel, Schönheitsoperationen, Polit-Talkshows, Neureiche, Kreuzfahrten, Krawattenklammern. Das sind ja wirklich Phänomene, über die von Schönburg sich sehr herrlich und zurecht ereifern kann.
Dabei gelingen ihm immer wieder pointierte Sätze: "Reichtum ist schon deshalb nicht begehrenswert, weil er wahnsinnig teuer ist" - "Wie man auf Polstermöbeln sitzen soll, ist nie wirklich geklärt worden." - "Nachdem die Kamera ausgeschaltet ist, soll es übrigens gelegentlich zu recht interessanten Unterhaltungen kommen." (über Polit-Talkshows) - "Cremes, Salben, Öle verströmen Düfte, zu deren Beschreibung die Farben der persischen Liebeslyrik erforderlich wären. Und tatsächlich scheint sich diese Art der Poesie heute in die Kosmetikwerbung geflüchtet zu haben, wo sie ungestraft vom Zauber des Moschus, des Sandelholzes und seltener Würzelchen raunen darf." (über Herrenkosmetik).
An solchen Lexika, die ganz von der Subjektivität des Autors leben, scheiden sich naturgemäß die Geschmäcker. Kurzweilig ist dieses Lexikon der überflüssigen Dinge allemal. Und hin und wieder entfährt dem Leser tatsächlich ein dankbares "Endlich!" - weil hier einer etwas formuliert, worüber man sich selbst schon geärgert hat. So zum Beispiel die allseits beobachtbare Kaffee-Manie: "Wann hat eigentlich dieser Wahnsinn mit dem Kaffee begonnen? Man kann es nicht mehr hören, dieses 'Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee' oder dieses elendige 'Wenn ich morgens keinen Kaffee kriege, ist mit mir nichts anzufangen'. Wie kann sich nur eine ganze Zivilisation derart abhängig von einem Rohstoff machen?" -Christian Stahl
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Alles was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten - 2 CDs - Alexander von Schönburg
Hörbuch:Alles was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten - 2 CDs
Autor:Alexander von Schönburg, Ausgabe vom 2. Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 1062110
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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