Product Description Als Tagträumer hat es Viktor schwer im Kiew der Neureichen und der MafiaOhne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibtunvollendete Romane für die Schublade. Doch eines Tages bietet der Chefredakteureiner großen Zeitung Viktor eine gutbezahlte Stelle an Viktor soll Nekrologeüber berühmte Leute verfassen, die allerdings noch gar nicht gestorbensind. Wie jeder Autor möchte Viktor seine Texte auch veröffentlicht sehen,doch erweisen sich die VIPs als äußerst zählebig. Bei einem Glas Wodkaerzählt Viktor dem Freund seines Chefs davon. Als Viktor ein paar Tagespäter die Zeitung aufschlägt, sieht er, daß sein Wunsch beängstigend schnellin Erfüllung gegangen ist...
Buch:
Pinguine frieren nicht
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom Aug. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 179273
Pinguine frieren nicht Pinguine frieren nicht, und hin und wieder haben sie ein ziemlich heißes Leben. Zumindest, wenn sie Mischa heißen und Teil sind von Andrej Kurkows skurriler Erzählerwelt. Im Roman Picknick auf dem Eis hatte der russische Schriftsteller eben jenen Mischa-Pinguin nach Moskau verfrachtet und als Zimmergenossen bei seiner Hauptfigur Viktor einquartiert. Als erfolgloser Schriftsteller erhielt dieser vom Chefredakteur einer Zeitung den Auftrag, Nachrufe auf noch lebende Prominente zu schreiben, die sich dann allerdings hartnäckig dem Tod verweigerten: Ein tragischer Umstand für einen Autor, der sich endlich publiziert sehen will. Glücklicherweise wurde dieser Grund in Picknick auf dem Eis durch ein paar Morde der Mafia etwas abrupt aus der Welt geschafft. Nun ist die Mafia hinter Viktor her, und als er in jener Klinik in Teofania auftaucht, die Mischa einstmals operiert hat, muss er erfahren, dass sein bester Freund inzwischen von finstren Gesellen entführt worden ist. Nur ein Zettel mit einer Botschaft bleibt als Spur zurück. Erst der Besuch eines von der Mafia belieferten Friedhofs, auf dem Viktor nicht nur auf bekannte Tote stößt, bringt weitere Klärung. Natürlich macht sich Viktor sofort auf die Suche nach dem Pinguin. Mit einer neuen Identität im Gepäck, die ihm auf einer Polarstation quasi aufgedrängt wurde, stellt er sich der kalten Verbrecherwelt. Und zum Schluss - das darf man ruhig verraten - gibt es ein (wenn auch melancholisches) Happyend. "Jede Geschichte hat ihren Schlusspunkt", heißt es irgendwo in Pinguine frieren nicht: "Nicht unbedingt ein Finale, der Punkt ist wichtiger. Und einen dickeren Punkt als den Tod gibt es nicht." Was Kurkow angeht, so hat er viele dicke Punkte hinter die gelungenen Sätze seines faszinierenden Romans gesetzt. Bis zum Finale hat man deshalb große, trotz des kühlen Themas erwärmende, Lesefreude. -Thomas Köster
Buch:
Petrowitsch
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom Sept. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 168121
DARF ICH IHNEN EINE VIERWÖCHENTLICHE GELD ZURÜCK GARANTIE, EINEN SICHEREN UND SCHNELLEN VERSAND und MEIN SPEZIALANGEBOT ANBIETEN?? KAUF 5 BEI MIR UND ZAHL NUR 4 DAFÜR !°! K 13 k Wenn zwei Eheleute sich nur noch im Dunkeln voreinander ausziehen, wenn jeder sorgfältig darauf achtet, die Badezimmertür abzuschließen, bevor man in die Wanne gleitet, wenn selbst zum Streiten die Lust vergangen ist - spätestens dann wird klar, dass irgendetwas in der Ehe ganz und gar schief gelaufen ist. Als Tolja zu allem Überdruss auch noch erfährt, dass seine Frau bei einem "Kollegen" sehr gerne badet und sich noch lieber nackt präsentiert, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Russische Tristesse in Einzimmerwohnung. Seine Frau umzubringen, käme für Tolja nie in Frage. Auch ihrem Liebhaber einen Strick aus seinem Glück zu drehen, verbietet sich. Bleibt also nur er selbst. Da Tolja aber auch in suizidaler Hinsicht ein Tropf ist, reift in ihm ein Plan. Wenigstens sein Abschied aus dem irdischen Jammertal soll nicht unbemerkt vonstatten gehen. Alle Welt soll rätseln, wer den guten Tolja um die Ecke gebracht hat. Er beschließt, einen Killer auf sich anzusetzen! Andrej Kurkows Vita weist einige bemerkenswerte Stationen auf: Kameramann, Gefängniswärter, heute freier Schriftsteller, zwischen Kiew und London pendelnd. Auch als Drehbuchautor tat Kurkow sich hervor, was den irritierenden Umstand, dass sein Plot dem wunderbaren Kaurismäki-Film I hired a contract killer bis aufs Haar gleicht, einigermaßen rätselhaft macht. Dem Film nicht unähnlich, bezieht auch Kurkows Roman sein nicht unbeträchtliches Humorpotenzial aus den heruntergekommenen russischen Verhältnissen und einem Personal, das im Wodka-Dauernebel stumpf dahindümpelt. Über einen Schulfreund gelangt Tolja an die Adresse eines preisgünstigen Killers. Lediglich im Besitz einiger alter Kinderfotos, muss der arme Tolja tatsächlich mit seinem letzten Rubel in ein Fotoatelier, um seinem Meuchelmörder ein aktuelles Konterfei schicken zu können. In einem Café auf die finale Begegnung wartend, lernt er die Prostituierte Lena kennen - und mitten im russischen Winter geht für Tolja die Sonne wieder auf. Nur gut, dass an solchen Wintertagen auch Killer ihre depressiven Verstimmungen haben! -Ravi Unger
Buch:
Die letzte Liebe des Präsidenten
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom Juni 2007, Broschiert, Verkaufsrang 140578
Die letzte Liebe des Präsidenten Maja Wladimirownas Mann war tödlich verunglückt. Sein Herz jedoch schlug jetzt im Körper des mächtigsten Manes der Ukraine weiter. Ein hoher Preis für Sergej Stepanowitsch, hat sich die trauernde Witwe doch vertraglich ausbedungen, stets in der Nähe des geliebten Gattenherzen sein zu dürfen, eine Tatsache, die man dem Präsidenten leider erst nach der Verpflanzung mitteilte. Nur ein Problem mehr in der krisengeschüttelten Ukraine im Mai 2015! Andrej Kurkow hat in hin- und herhüpfenden Kapiteln, die den Zeitraum von 1975 bis 2016 abdecken, das ukrainische Tagebuch eines Aufsteigers geschaffen. Sergej Stepanowitsch, aus schlichten Verhältnissen stammend, hatte schon früh ein Händchen für hilfreiche Steigbügelhalter. Heute bekleidet der 50-Jährige das höchste Amt. Ein brisanter Posten. Etliche seiner Vorgänger saßen längst im Knast, im Parlament hauste die Intrige. Privat war Sergej das Glück weniger hold. Die erste Ehe hatte nur bis zur Totgeburt eines Kindes gehalten, bei der Krankheit von Swetlana, seiner zweiten Frau, hatten selbst die besten Schweizer Ärzte nicht helfen können. Der ukrainische Präsident war, bis auf sporadische Liebschaften, ein einsamer Mann. Den Alltag im Post-Sowjetreich schildert Kurkow als einzige Politgroteske. Gnadenlos komisch, die Riege internationaler Staatsmänner, darunter der US-Präsident, die anlässlich der 400-Jahrfeier der Romanow-Dynastie den grausigen Brauch des Eisschwimmens über sich ergehen lassen muss (an einem Januartag des Jahres 2013, wohlgemerkt!) Die künstlichen Kaviar- und Wodkaverpflegungs-inselchen konnten allein Präsident Putins(!) kaltes Herz erwärmen. Wir gewahren tiefe Einblicke in die russische Seele, diese Melange aus bärenfreundlicher Wodkaseligkeit und dem tief verwurzelten Hang zur Konspiration, die für Sergej eine ständige Bedrohung darstellt. Mal schwermütiges, mal brüllend bizarres Bild der neuen Ukraine, in der eine freie Marktwirtschaft tobt, die nur neue Oligarchen geschaffen hat. Heute halten Ölmilliardäre die Politik am Gängelband (aktuelle Beispiele von milliardenschweren Fussballclubbesitzern und steinreichen Strafgefangenen kommen in den Sinn). Unübersehbar auch, die Anspielungen auf den derzeitigen ukrainischen Präsidenten und seine politischen Verfolger. Auch Kurkows Held mit dem zweiten Herzen hat noch einen steinigen politischen Weg vor sich. Schließlich winkt auch unerwartetes privates Glück. -Ravi Unger
Buch:
Picknick auf dem Eis
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 275642
Buch:
Petrowitsch
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 185672
Buch:
Herbstfeuer
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 562358
Buch:
Herbstfeuer
Autor:
Andrej Kurkow, Ausgabe vom 25. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 391967
Andrej Kurkow, Sabine Grebing, Ausgabe vom 2005, Gebunden, Verkaufsrang 504654
Aus der Amazon.de-Redaktion Maja Wladimirownas Mann war tödlich verunglückt. Sein Herz jedoch schlug jetzt im Körper des mächtigsten Manes der Ukraine weiter. Ein hoher Preis für Sergej Stepanowitsch, hat sich die trauernde Witwe doch vertraglich ausbedungen, stets in der Nähe des geliebten Gattenherzen sein zu dürfen, eine Tatsache, die man dem Präsidenten leider erst nach der Verpflanzung mitteilte. Nur ein Problem mehr in der krisengeschüttelten Ukraine im Mai 2015! Andrej Kurkow hat in hin- und herhüpfenden Kapiteln, die den Zeitraum von 1975 bis 2016 abdecken, das ukrainische Tagebuch eines Aufsteigers geschaffen. Sergej Stepanowitsch, aus schlichten Verhältnissen stammend, hatte schon früh ein Händchen für hilfreiche Steigbügelhalter. Heute bekleidet der 50-Jährige das höchste Amt. Ein brisanter Posten. Etliche seiner Vorgänger saßen längst im Knast, im Parlament hauste die Intrige. Privat war Sergej das Glück weniger hold. Die erste Ehe hatte nur bis zur Totgeburt eines Kindes gehalten, bei der Krankheit von Swetlana, seiner zweiten Frau, hatten selbst die besten Schweizer Ärzte nicht helfen können. Der ukrainische Präsident war, bis auf sporadische Liebschaften, ein einsamer Mann. Den Alltag im Post-Sowjetreich schildert Kurkow als einzige Politgroteske. Gnadenlos komisch, die Riege internationaler Staatsmänner, darunter der US-Präsident, die anlässlich der 400-Jahrfeier der Romanow-Dynastie den grausigen Brauch des Eisschwimmens über sich ergehen lassen muss (an einem Januartag des Jahres 2013, wohlgemerkt!) Die künstlichen Kaviar- und Wodkaverpflegungs-inselchen konnten allein Präsident Putins(!) kaltes Herz erwärmen. Wir gewahren tiefe Einblicke in die russische Seele, diese Melange aus bärenfreundlicher Wodkaseligkeit und dem tief verwurzelten Hang zur Konspiration, die für Sergej eine ständige Bedrohung darstellt. Mal schwermütiges, mal brüllend bizarres Bild der neuen Ukraine, in der eine freie Marktwirtschaft tobt, die nur neue Oligarchen geschaffen hat. Heute halten Ölmilliardäre die Politik am Gängelband (aktuelle Beispiele von milliardenschweren Fussballclubbesitzern und steinreichen Strafgefangenen kommen in den Sinn). Unübersehbar auch, die Anspielungen auf den derzeitigen ukrainischen Präsidenten und seine politischen Verfolger. Auch Kurkows Held mit dem zweiten Herzen hat noch einen steinigen politischen Weg vor sich. Schließlich winkt auch unerwartetes privates Glück. -Ravi Unger 1