Product Description Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese geschichtsträchtige, beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel und Angst. Und von plündernden Soldaten, die sie - und unzählige andere Frauen - mit roher Gewalt vergewaltigen. Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran ...REVIEW "Das unglaubliche Sprachgefühl, der Sinn für Pointen, der unprätentiöse Gebrauch von Bildung, die genaue Beobachtungsgabe, die Dichte der Beschreibung, der intellektuelle Feinsinn, das klare Urteil - man möchte nicht aufhören, dieses Buch zu loben und für seine Lektüre zu werben."Hanna Leitgeb in Literaturen
Buch:
Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20 - April bis 22 - Juni 1945
Autor:
Anonyma, Ausgabe vom Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 23268
Aus der Amazon.de-Redaktion Als kurz nach Kriegsende ihr lang vermisster Freund Gerd glücklich und unerwartet von der Ostfront zurückkehrt, findet er eine ihm fremde Welt vor. Die Entfremdung wird noch größer nach einem Blick in die Tagebuchaufzeichnungen seiner Freundin. Auf seine Frage nach dem darin häufig verwendeten Kürzel "Schdg." kann sie nur bitter lachen. "Na, doch natürlich Schändung." Kurz darauf verschwindet Gerd. Ob für immer aus dem Leben der Frau aus Berlin - wie so vieles wissen wir es nicht. Ihre Trauer darüber hielt sich in Grenzen. Nach all dem Durchlittenen war in ihr für Liebe und Zärtlichkeit kein Platz mehr frei. Man sollte sich wappnen vor der Lektüre dieser Tagebücher, die als eines der ungeheuerlichsten und authentischsten Dokumente der letzten Kriegstage in die Literaturgeschichte eingehen dürften. Anonyma, deren wahre Identität - verständlich genug - auf eigenen Wunsch auch über ihren Tod hinaus unbekannt bleiben soll, schildert den Fall Berlins vom 20. April bis zum 22. Juni 1945. Ihre eigene Vita bleibt weit gehend im Dunkeln. Anfang 30, Fotojournalistin, weit gereist, mehrsprachig. Ihre Russischkenntnisse sollten sich in dem kommenden menschlichen Inferno als lebensrettend erweisen. Inmitten des Bombenhagels und in banger Erwartung vor den Russen, denen ein fürchterlicher Ruf vorauseilt, haben sich Hausgemeinschaften in Kellerlöchern verschanzt; junge Mädchen werden auf Dachböden versteckt. Es sollte in den meisten Fällen nichts nützen. Anonymas unterkühlter, fast lakonischer Berichtston lässt die sich anschließenden Plünderungs- und Vergewaltigungsorgien in all ihren scheußlichen Details umso drastischer erscheinen. Trotz mehrfacher Schändung zeichnet sie ein wohltuend differenziertes Russenbild, frei von allem Untermenschendenken. Sehr bald jedoch erkennt sie pragmatisch: "Ein Wolf musste her, der mir die Wölfe vom Leibe hielt!" Anatol wird ihr "ständiger Begleiter". Fragen nach moralischer Integrität tauchen in ihr auf, werden weggewischt. In diesem Zusammenhang liefert sie auch eine schonungslose Bestandsaufnahme deutscher Mannsbilder, die sich nicht scheuten, Kellerfrauen dem Feinde zuzuführen, um selbst ungeschoren davonzukommen. Dem Schriftsteller Kurt W. Marek (bekannter unter seinem Pseudonym C.W. Ceram, unter dem er den Bestseller Götter, Gräber und Gelehrte veröffentlichte), verdanken wir den Erhalt dieses "selbstentblößenden" Kriegsgemäldes. Marek, der in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnte, lernte 1946 die Schreiberin kennen und erfuhr von den Tagebuchkladden. Fünf Jahre Überzeugungsarbeit waren nötig, sie von der Notwendigkeit einer Veröffentlichung zu überzeugen. 1959 erschienen, geriet sie leider bald in Vergessenheit. Die Frau aus Berlin ist mittlerweile verstorben - ihre Erinnerungen werden ewig leben. -Ravi Unger 1
Hörbuch:
Eine Frau in Berlin - Hörspiel nach dem Original-Kinofilm von Max Fäberböck - 2 Audio-CDs
Autor:
Anonyma, Ausgabe vom Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 195964
Anonyma, Regina Lemnitz, Ausgabe vom Sept. 2003, Audio CD, Verkaufsrang 189760
Buch:
Bis auf die Haut
Autor:
Anonyma, Ausgabe vom Nov. 2004, Broschiert, Verkaufsrang 786861
Aus der Amazon.de-Redaktion Wie viel Wahrheit verträgt eine Ehe? Die Heldin ist Mitte Dreißig, liebt ihren Mann Cole und würde antworten: nicht sehr viel. Heimlich schreibt sie alles auf, was niemand wissen darf - ihre Gedanken, Wünsche, Fantasien und sexuellen Frustrationen. Noch nie hatte sie einen Orgasmus, und ihr Mann ist im Bett vom Typus "spießiger Langweiler": wenn er nicht gerade beim Sex einschläft, läuft er "kurz danach ins Bad, um alle Spuren wegzuwaschen". Der Ausbruch aus dem harmonisch-unerotischen Ehealltag gelingt jedoch erst, als sie einen Seitensprung des Gatten mit ihrer besten Freundin zu entdecken glaubt. Die im Grunde brave Ehe- und Hausfrau sucht sich einen Liebhaber und stürzt sich auch in verwegene erotische Abenteuer à la Gruppensex mit wildfremden Menschen in einem Hotelzimmer. Noch interessanter ist allerdings die Geschichte hinter der Geschichte von Bis auf die Haut: Eine junge Autorin schreibt an einem neuen Roman und merkt, dass er zu intim wird, sie darin zu viel von sich preisgibt, und veröffentlicht ihn deshalb anonym. Weil das Buch - nicht zuletzt wegen des delikaten Inhalts - in Großbritannien aber ein Bestseller wird, macht sich die Presse auf die Suche nach dem Namen der Autorin. Und wird fündig: Nikki Gemmell, eine in London lebende Australierin, hat diesen Roman einer sexuellen Entdeckungsreise verfasst. Und darf sich seit der Enttarnung in Interviews zum Verhältnis von Realität und Fiktion äußern: Was davon sie selbst erlebt habe, oder wie ihr Ehemann den Roman finde, wo doch alle denken, dass er das Vorbild für den sexuell unzulänglichen Cole abgegeben hat, und so weiter. Das mag Klatschreporter interessieren, für den Lesegenuss ist der biografische Gehalt eines Romans zweitrangig. Abgesehen vom Plot, der direkt einer Frauenzeitschrift entsprungen sein könnte, vermag Bis auf die Haut literarisch durchaus zu überzeugen. Und skandalträchtig sind in diesem Fall nicht die einschlägigen Stellen, die von Pornografie weit entfernt sind, sondern vor allem die schonungslose Offenheit mit der hier ebenso subtil wie brutal die Innenansicht einer Beziehung geschildert wird. Ein aufregender Text über den ewigen Konflikt zwischen Vertrautheit und erotischem Begehren sowie dem halsbrecherischen Balanceakt zwischen Ehrlichkeit und Rücksicht, den alle Liebenden zu meistern haben. -Christian Stahl
Buch:
Eine Frau in Berlin
Autor:
Anonyma, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 970301
Aus der Amazon.de-Redaktion Als kurz nach Kriegsende ihr lang vermisster Freund Gerd glücklich und unerwartet von der Ostfront zurückkehrt, findet er eine ihm fremde Welt vor. Die Entfremdung wird noch größer nach einem Blick in die Tagebuchaufzeichnungen seiner Freundin. Auf seine Frage nach dem darin häufig verwendeten Kürzel "Schdg." kann sie nur bitter lachen. "Na, doch natürlich Schändung." Kurz darauf verschwindet Gerd. Ob für immer aus dem Leben der Frau aus Berlin - wie so vieles wissen wir es nicht. Ihre Trauer darüber hielt sich in Grenzen. Nach all dem Durchlittenen war in ihr für Liebe und Zärtlichkeit kein Platz mehr frei. Man sollte sich wappnen vor der Lektüre dieser Tagebücher, die als eines der ungeheuerlichsten und authentischsten Dokumente der letzten Kriegstage in die Literaturgeschichte eingehen dürften. Anonyma, deren wahre Identität - verständlich genug - auf eigenen Wunsch auch über ihren Tod hinaus unbekannt bleiben soll, schildert den Fall Berlins vom 20. April bis zum 22. Juni 1945. Ihre eigene Vita bleibt weit gehend im Dunkeln. Anfang 30, Fotojournalistin, weit gereist, mehrsprachig. Ihre Russischkenntnisse sollten sich in dem kommenden menschlichen Inferno als lebensrettend erweisen. Inmitten des Bombenhagels und in banger Erwartung vor den Russen, denen ein fürchterlicher Ruf vorauseilt, haben sich Hausgemeinschaften in Kellerlöchern verschanzt; junge Mädchen werden auf Dachböden versteckt. Es sollte in den meisten Fällen nichts nützen. Anonymas unterkühlter, fast lakonischer Berichtston lässt die sich anschließenden Plünderungs- und Vergewaltigungsorgien in all ihren scheußlichen Details umso drastischer erscheinen. Trotz mehrfacher Schändung zeichnet sie ein wohltuend differenziertes Russenbild, frei von allem Untermenschendenken. Sehr bald jedoch erkennt sie pragmatisch: "Ein Wolf musste her, der mir die Wölfe vom Leibe hielt!" Anatol wird ihr "ständiger Begleiter". Fragen nach moralischer Integrität tauchen in ihr auf, werden weggewischt. In diesem Zusammenhang liefert sie auch eine schonungslose Bestandsaufnahme deutscher Mannsbilder, die sich nicht scheuten, Kellerfrauen dem Feinde zuzuführen, um selbst ungeschoren davonzukommen. Dem Schriftsteller Kurt W. Marek (bekannter unter seinem Pseudonym C.W. Ceram, unter dem er den Bestseller Götter, Gräber und Gelehrte veröffentlichte), verdanken wir den Erhalt dieses "selbstentblößenden" Kriegsgemäldes. Marek, der in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wohnte, lernte 1946 die Schreiberin kennen und erfuhr von den Tagebuchkladden. Fünf Jahre Überzeugungsarbeit waren nötig, sie von der Notwendigkeit einer Veröffentlichung zu überzeugen. 1959 erschienen, geriet sie leider bald in Vergessenheit. Die Frau aus Berlin ist mittlerweile verstorben - ihre Erinnerungen werden ewig leben. -Ravi Unger 1
Buch:
Bis auf die Haut
Autor:
Anonyma, Maria Andreas, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 1493943
Aus der Amazon.de-Redaktion Wie viel Wahrheit verträgt eine Ehe? Die Heldin ist Mitte Dreißig, liebt ihren Mann Cole und würde antworten: nicht sehr viel. Heimlich schreibt sie alles auf, was niemand wissen darf - ihre Gedanken, Wünsche, Fantasien und sexuellen Frustrationen. Noch nie hatte sie einen Orgasmus, und ihr Mann ist im Bett vom Typus "spießiger Langweiler": wenn er nicht gerade beim Sex einschläft, läuft er "kurz danach ins Bad, um alle Spuren wegzuwaschen". Der Ausbruch aus dem harmonisch-unerotischen Ehealltag gelingt jedoch erst, als sie einen Seitensprung des Gatten mit ihrer besten Freundin zu entdecken glaubt. Die im Grunde brave Ehe- und Hausfrau sucht sich einen Liebhaber und stürzt sich auch in verwegene erotische Abenteuer à la Gruppensex mit wildfremden Menschen in einem Hotelzimmer. Noch interessanter ist allerdings die Geschichte hinter der Geschichte von Bis auf die Haut: Eine junge Autorin schreibt an einem neuen Roman und merkt, dass er zu intim wird, sie darin zu viel von sich preisgibt, und veröffentlicht ihn deshalb anonym. Weil das Buch - nicht zuletzt wegen des delikaten Inhalts - in Großbritannien aber ein Bestseller wird, macht sich die Presse auf die Suche nach dem Namen der Autorin. Und wird fündig: Nikki Gemmell, eine in London lebende Australierin, hat diesen Roman einer sexuellen Entdeckungsreise verfasst. Und darf sich seit der Enttarnung in Interviews zum Verhältnis von Realität und Fiktion äußern: Was davon sie selbst erlebt habe, oder wie ihr Ehemann den Roman finde, wo doch alle denken, dass er das Vorbild für den sexuell unzulänglichen Cole abgegeben hat, und so weiter. Das mag Klatschreporter interessieren, für den Lesegenuss ist der biografische Gehalt eines Romans zweitrangig. Abgesehen vom Plot, der direkt einer Frauenzeitschrift entsprungen sein könnte, vermag Bis auf die Haut literarisch durchaus zu überzeugen. Und skandalträchtig sind in diesem Fall nicht die einschlägigen Stellen, die von Pornografie weit entfernt sind, sondern vor allem die schonungslose Offenheit mit der hier ebenso subtil wie brutal die Innenansicht einer Beziehung geschildert wird. Ein aufregender Text über den ewigen Konflikt zwischen Vertrautheit und erotischem Begehren sowie dem halsbrecherischen Balanceakt zwischen Ehrlichkeit und Rücksicht, den alle Liebenden zu meistern haben. -Christian Stahl
Buch:
Verführung auf der Couch - Eine Niederschrift
Autor:
Anonyma, Johannes Cremerius, Ausgabe vom Dez. 1995, Broschiert, Verkaufsrang 575721
Buch:
Eine Frau in Berlin: Tagebuch-Aufzeichnungen vom 20 - April bis 22 - Juni 1945
Autor:
anonyma, Ausgabe vom 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 1719892