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| | Buch: | Stadt der Kalifen: Historische Streifzüge durch Córdoba: Historische Streifzüge durch Cordoba |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Ausgabe vom 1. Juni 1994, Taschenbuch, Verkaufsrang 123463 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Unter der Kalifendynastie der Omaijaden vom8. bis zum 11. Jahrhundert erlebte Córdoba eine einzigartige Blütezeit. Antonio Munoz Molina berichtet von jener Epoche, in der sich das Provinzstädtchen Córdoba in die "Stadt der Wunder" verwandelte. Er erzählt von Kriegsherren und Gelehrten, von Dichtern und Despoten, vom glanzvollen Aufstieg und rasanten Fall einer märchenhaften Dynastie.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Einführung in eine andere, vergangene Welt (5 von 5 Punkten) meint . Munoz Molina, einer der bedeutendsten spanischen Gegenwartsautoren, stammt aus Úbeda in Andalusien und "soll" ein Buch über Cordoba schreiben. Im ersten Kapitel des Buches, der Einführung, schildert der Autor geschickt, wie er sich in die Stadt hineinversetzt hat und die Kenntnisse, mit denen er das Buch geschrieben hat, erlangt hat. Mit größter Sorgfalt und Respekt widmet er sich dem Thema. Sein Buch handelt von den Jahren Cordobas, in denen es eine der wichtigsten Städte der Welt war, von Sklavinnen und Eunuchen, von grausamen Kriegern, den Berbern, den Juden, die lange Toleranz erfuhren, von derjenigen Stadt, die über die größten Bibliotheken verfügte. Durch die brilliante Art zu schreiben hat Munoz Molina ein sehr unterhaltendes aber auch sehr fundiertes Bild des Cordobas der Mauren entworfen.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der polnische Reiter |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Ausgabe vom 1. Okt. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 336164 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Eines meiner Lieblingsbücher (5 von 5 Punkten) meint T.W. Es ist schwer eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, da es mittlerweile fast 5 Jahre her ist, dass ich es gelesen habe.
Trotzdem möchte ich es nicht so ganz unrezensiert hier stehen lassen, denn das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Erzählt wird die Geschichte von Manuel und Nadia, die, inzwischen erwachsen, feststellen müssen, dass sie als Jugendliche einen Sommer in dem selben kleinen Dorf, Manuels Heimatdorf, in Spanien verbracht haben. Gemeinsam durchwühlen sie einen Koffer voller Erinnerungen, und so werden auch vor dem Leser viele Geschichten von Bewohnern des Dorfes, ausgebreitet. Über die Generationen der Urgroßeltern, Großeltern und Eltern von Manuel erfährt man die Entwicklungen und Veränderungen in dem Dorf (die so wohl auf viele Dörfer in Spanien zutreffen). Von den Personen werden liebevolle Portraits gezeichnet, die mir noch heute teilweise in fast bildlichem Gedächnis sind.
Auch die Liebesgeschichte von Manuel und Nadja, die paralell erzählt wird, hat mir gut gefallen. Und der Schreibstil von Molina läd dazu ein, in dem Buch zu versinken. |
| | Buch: | Die Augen eines Mörders |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Ausgabe vom 2. Mai 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 324326 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion "Die Augen sind der Spiegel der Seele", sagt Pater Orduna zu Beginn von Antonio Munoz Molinas grandiosem neuen Roman zu seinem Besucher, dessen Lehrer er vor mehr als vier Jahrzehnten gewesen war. Der Besucher ist Inspektor der Kriminalpolizei und ermittelt im Fall der jungen Fatima, die inmitten eines kleinen Pinienwäldchens am Rande der Kleinstadt missbraucht und erwürgt gefunden wurde. Er wird fanatisch nach den Augen des Mörders suchen, in Bars, auf der Straße, in Geschäften, überzeugt davon, ihn unfehlbar zu erkennen, sollte er ihm begegnen. Die Fahndung wird zum einzigen Lebensinhalt. Haare des Täters wurden am Tatort gefunden, ebenso Fingerabdrücke, Speichel und Blut, eine bestimmte Zigarettenmarke scheint er zu bevorzugen, doch vom Gesicht des Mörders kann nicht einmal ein Phantombild entworfen werden. Einzig Susana, Fatimas Lehrerin, scheint Vertrauen zu der Arbeit des Polizisten zu fassen, der erst vor kurzem aus dem Baskenland in die südliche Stadt versetzt wurde. Dann meldet sich plötzlich jede Woche bei den verzweifelten Eltern des Opfers ein Mann, der nur das Wort "Fatima" in den Hörer spricht und dann auflegt. Die Augen eines Mörders ist eine der ganz wichtigen Neuerscheinungen der letzten Jahre. Große Charakterstudien, die man in dieser Radikalität und Intensität schon lange nicht mehr lesen konnte, machen den Roman zu einem großen Ereignis. Spannung wird nicht über eine aktionsreiche Handlung aufgebaut, sondern durch Analysen des Innenlebens von Täter und Ermittler. Der Autor verzichtet gänzlich darauf, dem Leser Halt in Form eines positven Helden zu bieten. Keine Figur des Roman kann als Sympathieträger dienen. Ein Roman ohne Trost und mit wenig Hoffnung, kritisch gegenüber den Entwicklungen der modernen Gesellschaft, dem eine Atmosphäre permanenten Unbehagens und tiefer Skepsis innnewohnt. "...der wohl interessanteste Autor seiner Generation" urteilte die Süddeutsche Zeitung. Sie hat alles andere als übertrieben. Ein großer Autor - ein großartiger Roman! -Ulrich Deurer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Leserkommentare:* fesselnd (5 von 5 Punkten) meint F.v.J. Ach, wie öde sind doch viele Krimis! Ganz anderes bekommt man hier geliefert. Ein Kommissar mit einer sehr fragwürdigen Biografie, offenbar hat er unter dem Franco-Regime Spitzeldienste geleistet, ermittelt in einer ihm fast fremden Stadt in einem Fall von außergewöhnlicher Brutalität. Ein Mann hat ein zehnjähriges Mädchen brutal misshandelt und dann erstickt. Dies ist sicher ein Vorgehen, dass auch am härtesten Ermittler nicht spurenlos vorbeigehen wird. Doch in diesem Fall wird die Suche nach dem Täter zu einer allumfassenden Aufgabe für den Ermittler. Das Bild des toten Mädchens, des gequälten, geschundenen Körpers verfolgt ihn so sehr, dass auch der Leser sich auf den ersten fünfzig Seiten immer wieder die entsprechenden Schilderungen vor Augen führen muss. Das ist quälend, fast nicht zum Aushalten, aber eben doch sehr, sehr gut gemacht. Und auch alle anderen Verwicklungen, in die der Kommissar im Lauf der Handlung noch verstrickt werden wird, amouröse wie biografische, werden ebenso detailliert in einer angemessenen klaren und doch hochrangig poetischen Sprache beschrieben. Der Sog, den dieser Roman entfaltet, wächst mit jeder gelesenen Seite - und wer Spannung mag und dabei nicht auf sprachlich ausgefeilte Texte verzichten möchte, der ist hier hundertprozentig richtig aufgehoben.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die Geheimnisse von Madrid. |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Antonio Munoz Molina, Ausgabe vom 4. Juli 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 677595 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Welch ein Held! (4 von 5 Punkten) meint . Aus der andalusischen Provinz geht das Landei Lorencito Quesada nach Madrid und stolpert dort durch sein Abenteuer. Der unverwüstliche Held soll eine geraubte Heili-genfigur aufspüren, aber es wird doch etwas schwieriger... Etwas Sex ist übrigens auch dabei. Eine kurzweilige Geschichte, spannend und amüsant. Es gibt echte Gauner, kleine Schurken, einen irren Bösewicht, tolle Frauen und natürlich Lorencito Quesada.
Sehr erheiternd! (4 von 5 Punkten) meint D.R. Exakt das richtige Buch für einen verregneten Sommernachmittag. Ein reiner Tor vom Schlage eines Eichendorff'schen Taugenichts verlässt seine verschlafene andalusische Kleinstadt, um in Madrid einen waschechten, gemeingefährlichen Kriminalfall zu lösen. Das weiß unser reiner Held freilich noch nicht, der lediglich eine verschwundene Darstellung des Gekreuzigten aus der Kirche seiner Heimatstadt wiederfinden will. Die Grenzen seiner Stadt hat er, der dort als Lokalreporter sein Geld verdient, bislang kaum verlassen und in Madrid ist er erst ein einziges mal vor mehreren Jahrzehnten gewesen. Damals, mitten in der Francozeit, war die spanische Hauptstadt freilich noch eine biedere, überschaubare Beamtenstadt. Mittlerweile hat das Madrid seiner Erinnerung sich jedoch in eine brodelnde, verwirrende Metropole verwandelt, in der alles anders ist als früher und man niemandem mehr trauen kann, d.h. fast niemandem, denn unser Held findet Hilfe und noch dazu das Glück von unerwarteter Stelle. Für diejenigen, die Munoz Molina aus Romanen wie "Die Augen eines Mörders" kennen, ist dieses kleine Buch eine echte Überraschung. Freilich ist es ebenso gut geschrieben, aber es zeigt, dass der Autor sich auch auf die Kriminalkomödie versteht. |
| | Buch: | Der Winter in Lissabon |
| Autor: | Antonio Munoz Molina, Ausgabe vom 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 358308 |
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"Eine wilde Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und sentimentalen Schwärmereien von alkoholdurchtränkten Nächten in Jazzkellern. Der Pianist Biralbo hat in Lissabon einen Mann erschossen, den Ex-Mann seiner Geliebten. Auf der Flucht vor dessen Komplizen und der Polizei taucht er in Madrid unter und tritt dort unter falschem Namen in einem zweitklassigen Lokal auf. Hier trifft er den Ich-Erzähler des Romans, einen Saufkumpanen aus früheren Zeiten, der nach und nach die Einzelheiten der Geschichte erfährt." (FAZ)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Außergewöhnlich (5 von 5 Punkten) meint g. Der Autor lässt eine sehr schöne Atmosphäre entstehen, in der man den Jazz förmlich sieht. Außerdem eine wirklich schöne Liebesgeschichte. Wirklich spannend wird dieser Roman aber durch seine Erzählstruktur.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Beatus Ille oder Tod und Leben eines Dichters |
| Autor: | Antonio Munoz Molina, Ausgabe vom 1991, Taschenbuch, Verkaufsrang 483969 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* literarische Reise durch die spanische Vergangenheit (5 von 5 Punkten) meint . "Beatus ille" stellt eine phantastische Mischung von Politkrimi und Liebesgeschichte dar, die der Autor -wie gewohnt mit philosophischen Betrachtungen - verbindet. Durch den Wechsel der Erzählerperspektiven in den unterschiedlichen Teilen, die sich nach und nach zu den Mosaiksteinen der Ereignisse zusammenfügen, wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der bis zur verblüffenden Auflösung am Ende anhält. Zugleich skizziert der Autor in unwahrscheinlicher Dichte Leben und Gesellschaft im Süden Spaniens gepaart mit eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen. Ein fesselndes Buch, das zugleich interessante Einblicke in die leidvolle Geschichte des spanischen Bürgerkriegs und die innere Zerissenheit der spanischen Gesellschaft der Franco-Ära gewährt. Prädikat: unbedingt empfehlenswert. |
| | Buch: | Carlotas Liebhaber. |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Antonio Munoz Molina, Ausgabe vom Januar 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 614185 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Ein Abenteuer in Buenos Aires. (4 von 5 Punkten) meint . Munoz Molina zählt momentan zweifelsohne zu den besten Schriftstellern Spaniens. Seine Kurzgeschichte über zwei Spanier die sich auf einem amerikanischen Flughafen zufällig treffen fesselt durch die amüsanten Seitenhiebe auf den spanischen Chauvinismus und das Bild der Spanier als "Kolonialherren" in Südamerika. Generell ist Molina nicht sehr leicht zu lesen, doch dieses Buch überrascht durch seine Frische. Unbedingt lesen! |
| | Buch: | Siesta mit Blanca |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Ausgabe vom 2. Aug. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 483992 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine grausame Liebe (5 von 5 Punkten) meint . Das Buch schildert die Geschichte einer Beziehung zwischen zwei Menschen die überhaupt nicht zusammenpassen: Der maßlosen Blanca und dem kontrollierten Mario. Selbst wenn beide so grundverschieden scheinen, hat man doch das Gefühl, daß sie aufeinander angewiesen sind um Stabilität zu erlangen. Als Blanca Mario verläßt zerbricht dieser fast daran und benügt sich mit der "falschen Blanca", die zwar in vielem der Echten gleich, aber doch etwas anders ist. Was aus Blanca wird, erfährt man nicht, doch kann man befürchten, daß ihr Leben wieder aus den Fugen gerät, wie vor der Beziehung. Dieses Buch geht ans Herz. Wie sich diese vollkommen verschiedenen Menschen allen Unterschieden zum Trotz kennenlernen. Wie sie einander aus ihren verlorenen Leben retten und dennoch am Beginn bereits das Ende ihrer Liebe (oder brauchen sie sich nur?) gesäät ist auf den sie unaufhaltsam hinzusteuern. Vielleicht wollen sie das Ende, daß sie voraussehen, auch gar nicht abwenden und sie wissen, daß ihre gemeinsame Zeit nur begrenzt war. Molina erzählt die Geschichte mit großer Zuneigung. Mögen seine Protagnonisten auch kein gemeinsames ereignisreiches Leben führen, so sind ihre Innenwelten doch voller Schönheit und Verzweifelung. Da die Geschichte aus der Sicht des Mario erzählt wird, schneidet die Figur der Blanca etwas schlechter ab. Vielleicht liegt dies auch daran, daß es Blanca ist, die aus Marios Leben verschwindet und sich damit natürlich auch der Erwartung eines Happy Ends verweigert. Wobei "verschwindet" das richtige Wort ist. Sie verläßt ihn nicht, sie hört einfach auf dazusein. Das Buch ist sehr lesenswert. Man muß stauen welche bemerkenswerte Autoren z.Z. aus Spanien kommen. Dieser gehört ohne Frage dazu. Wer Liebesschmerz noch nicht erlebt hat, weiß nach der Lektüre was gemeint ist - und wird wünschen ihn nie zu erfahren.
Szenen einer ungleichen Ehe in der spanischen Provinz (4 von 5 Punkten) meint . Der neue Roman von Muñoz Molina handelt von einer ungleichen Beziehung in Jaén, einer kleinen andalusischen Provinzhauptstadt, in deren Nähe der Autor selbst aufgewachsen ist. Voller gelungener, die Atmosspäre des spanischen Hinterlandes treffende, Details erzählt der Autor den Verlauf einer ungleichen Beziehung. Blanca lebt mit ihrem Mann in Jaén. Eigentlich könnte sie auch in Paris, Berlin oder Madrid leben, denn sie ist sensibel, weltoffen und künstlerisch begabt. Er, einfach, treu, dörflich, streng katholisch erzogen, ist Blanca treu ergeben. Muñoz Molina hat einen detailgetreues Bild des "anderen" Spaniens, das vom Massentourismus nicht erfasst wird, gezeichnet. Der Ort des Geschehens wird von Muñoz Molina als kleinstädtisch, verschlafen, aber liebenswert dargestellt. Der Roman zeugt ausserdem von grosser Menschenkenntnis. Wirklich spannend ist die Handlung nicht, doch wer sich für die Mentalität Spaniens interessiert, dabei auch einen Blick auf die jüngsten gesellschaftlichen Wandlungen werfen möchte, wird an diesem Buch Gefallen finden. |
| | Buch: | Sepharad: Ein Roman voller Romane |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Ausgabe vom 1. Febr. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 432650 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Spannend, fesselnd, berührend (5 von 5 Punkten) meint G.W. aus Berlin Antonio Munoz Molina ist mit seinem Buch "Sepharad" (der hebräische Name für Spanien) ein Buch gelungen, dass uns das letzte Jahrhundert, gerade vor sechs Jahren zu Ende gegangen, in ganz persönlichen Geschichten erzählt. Das Jahrhundert der Verfolgungen von Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihre Religion, ihrer politischen Überzeugung hat in Spanien tiefe Wurzeln, die bis zur Vertreibung der Juden aus ganz Spanien 1492 zurückgehen und darüber hinaus. Alles hat seine Geschichte und spiegelt sich in ganz persönlichen Schicksalen. Molina gelingt mit einer Mischung aus Erzählungen über die Fluchten bekannter Persönlichkeiten und "dem Mann/der Frau von nebenan" ein erschütterndes Bild. Das diese Verfolgungen ihre Auswirkungen noch bei den Nachgeborenen hinterlassen, zeigt Molina deutlich, und dies macht sein Buch besonders wertvoll. Sein Erzählstil macht die Ängste und Verzweiflungen der Verfolgten in jedem Augenblick, nachvollziehbar. Das Buch kann nach jeder Geschichte aus der Hand gelegt werden, denn jeder einzelne Lebensroman ergreift und fördert das Nachempfinden mit jedem einzelnen geschundenen Menschen.
Spanische Welt in Deutscher Sprache (4 von 5 Punkten) meint R. aus Dresden Der Inhalt der Erzählungen verbindet eigentlich die ganze Welt in den Gedanken und Erlebnissen von Emigration, Ausweisung, Exil, innere Leere, Unbehagen, Sehsucht nach was Anderem, Erinnerung, Berufung, Verpflichtung.
Sepharad führt aber dabei die Leser ziemlich tief in die spanische Lebens- und Ausdrucksweise, ja in die spanische Seele hinein. Das geschieht möglicherweise unbeabsichtigt, denn die Erzählungen sind gewissermaßen mit wenig Abstand zum Gegenstand geschrieben.
So war das Lesen eines deutschen Textes mit spanischer Seele einigermaßen schwierig, denn die Worte stimmten zwar, aber die Intention, das dahinter liegende Gefühl, klingt auf deutsch etwas konstruiert, anstrengend. Nur das Wissen um die spanischen Ausdrücke und Gefühle für manchmal umständliche deutsche Umschreibungen bringt einem im Text weiter! Vielleicht hat die starke spanische Seele dieses Buches den Übersetzer eingefangen und er wollte in die deutsche nicht mehr zurückt?
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Sepharad - Ein Roman voller Romane |
| Autor: | Antonio Muñoz Molina, Antonio Munoz Molina, Willi Zurbrüggen, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 618570 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Spannend, fesselnd, berührend (5 von 5 Punkten) meint G.W. aus Berlin Antonio Munoz Molina ist mit seinem Buch "Sepharad" (der hebräische Name für Spanien) ein Buch gelungen, dass uns das letzte Jahrhundert, gerade vor sechs Jahren zu Ende gegangen, in ganz persönlichen Geschichten erzählt. Das Jahrhundert der Verfolgungen von Menschen aufgrund ihrer Rasse, ihre Religion, ihrer politischen Überzeugung hat in Spanien tiefe Wurzeln, die bis zur Vertreibung der Juden aus ganz Spanien 1492 zurückgehen und darüber hinaus. Alles hat seine Geschichte und spiegelt sich in ganz persönlichen Schicksalen. Molina gelingt mit einer Mischung aus Erzählungen über die Fluchten bekannter Persönlichkeiten und "dem Mann/der Frau von nebenan" ein erschütterndes Bild. Das diese Verfolgungen ihre Auswirkungen noch bei den Nachgeborenen hinterlassen, zeigt Molina deutlich, und dies macht sein Buch besonders wertvoll. Sein Erzählstil macht die Ängste und Verzweiflungen der Verfolgten in jedem Augenblick, nachvollziehbar. Das Buch kann nach jeder Geschichte aus der Hand gelegt werden, denn jeder einzelne Lebensroman ergreift und fördert das Nachempfinden mit jedem einzelnen geschundenen Menschen.
Spanische Welt in Deutscher Sprache (4 von 5 Punkten) meint R. aus Dresden Der Inhalt der Erzählungen verbindet eigentlich die ganze Welt in den Gedanken und Erlebnissen von Emigration, Ausweisung, Exil, innere Leere, Unbehagen, Sehsucht nach was Anderem, Erinnerung, Berufung, Verpflichtung.
Sepharad führt aber dabei die Leser ziemlich tief in die spanische Lebens- und Ausdrucksweise, ja in die spanische Seele hinein. Das geschieht möglicherweise unbeabsichtigt, denn die Erzählungen sind gewissermaßen mit wenig Abstand zum Gegenstand geschrieben.
So war das Lesen eines deutschen Textes mit spanischer Seele einigermaßen schwierig, denn die Worte stimmten zwar, aber die Intention, das dahinter liegende Gefühl, klingt auf deutsch etwas konstruiert, anstrengend. Nur das Wissen um die spanischen Ausdrücke und Gefühle für manchmal umständliche deutsche Umschreibungen bringt einem im Text weiter! Vielleicht hat die starke spanische Seele dieses Buches den Übersetzer eingefangen und er wollte in die deutsche nicht mehr zurückt?
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