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Bücher - Autoren

Antony Beevor

 
Stalingrad - Antony Beevor
Buch:Stalingrad
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 1. März 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 351053

Die Akte Olga Tschechowa - Das Geheimnis von Hitlers Lieblingsschauspielerin - Antony Beevor, Helmut Ettinger
Buch:Die Akte Olga Tschechowa - Das Geheimnis von Hitlers Lieblingsschauspielerin
Autor:Antony Beevor, Helmut Ettinger, Ausgabe vom 7. Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 505923
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Nichte des russischen Dramatikers Anton Tschechow, die Schauspielerin Olga Tschechowa, kam nach ihrer gescheiterten Ehe mit ihrem Cousin Michail Tschechow 1921 nach Deutschland und feierte hier bald große Erfolge, unter anderem an der Seite von Hans Albers und Heinz Rühmann. Die Nazis erklärten den sich immer betont unpolitisch gebenden UfA-Star 1935 zur "Staatsschauspielerin", zu ihren größten Bewunderern zählte der "Führer" Adolf Hitler selbst.
Der britische Historiker Antony Beevor, der sich mit seinen Büchern Stalingrad und Berlin 1945: Das Ende als intimer Kenner der russischen wie der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts einen weithin beachteten Namen gemacht hat, ist in russischen Archiven auf bislang unbekanntes Material des Moskauer Geheimdienstes NKWD gestoßen. Diese Dokumente belegen, dass die Tschechowa als sowjetische Agentin tätig war. Rekrutiert wurde sie demnach als "Perspektivagentin" 1923 von ihrem Bruder, dem Komponisten Lew Knipper.
Knipper hatte 1917 auf der Seite der Weißgardisten gekämpft, konvertierte aber nach der Revolution nicht ganz freiwillig zu den Bolschewiken. Seine Schwester Olga nutzte die sich ihr bietenden Möglichkeiten einer Kooperation sehr gezielt für ihre ganz privaten Zwecke. Vieles spricht dafür, dass die nach dem Krieg in der Bundesrepublik mit ihrer Münchner Firma "Olga-Tschechowa-Kosmetik" als Geschäftsfrau erfolgreiche Diva tatsächlich so unpolitisch war, wie sie sich gab. Das macht die schöne Spionin freilich nicht unbedingt sympathischer?
Beevor ist mit seiner Rekonstruktion der tschechowschen Familiengeschichte ein bemerkenswert spannendes Buch gelungen, das sich ohne Übertreibung hervorragend als Drehbuchvorlage eignete. Womit sich in gewisser Weise ein Kreis schlösse. - Andreas Vierecke

Der Spanische Bürgerkrieg - Antony Beevor
Buch:Der Spanische Bürgerkrieg
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 8. Januar 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 108752
Preis: 13,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Der Spanische Bürgerkrieg

Ein Schriftsteller im Krieg: Wassili Grossman und die Rote Armee 1941-1945 - Antony Beevor
Buch:Ein Schriftsteller im Krieg: Wassili Grossman und die Rote Armee 1941-1945
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 24. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 410646

Der Spanische Bürgerkrieg - Antony Beevor
Buch:Der Spanische Bürgerkrieg
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 10. Mai 2006, Gebunden, Verkaufsrang 174043
Preis: 26,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Als Spanien zerbrach. Vor 70 Jahren begann der Spanische Bürgerkrieg.

Berlin 1945 - Das Ende - Antony Beevor
Buch:Berlin 1945 - Das Ende
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 13. Nov. 2003, Gebunden, Verkaufsrang 185613
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Berlin 1945. Das Ende ist Antony Beevor nach Stalingrad abermals ein großer Wurf gelungen. Auf der Basis einer enormen Fülle aufwändig recherchierter Quellen - darunter erst jetzt zugängliche russische Akten, Tagebücher und Erinnerungen von unmittelbar Beteiligten - präsentiert er dem Leser darin das Fanal des Zweiten Weltkrieges in einer derartigen Schonungslosigkeit, dass selbst der hartgesottenste Geschichtspathologe das Buch bisweilen aus der Hand legen muss. Und das hat man gar nicht mehr für möglich gehalten.
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gilt als erforscht. Doch es zeigt sich, dass wir trotz allem über die Grausamkeit dieses Krieges noch längst nicht alles wissen: Wer fortan die Rote Armee noch für ihren Beitrag zur Befreiung Europas von den Nationalsozialisten feiern will, wird sich die Grausamkeiten dieser Armee auf ihrem Weg nach und in Berlin vorhalten lassen müssen, von der Beevor hier berichtet - vor allem die endlosen, schier unvorstellbaren Vergewaltigungsexzesse entfesselter Rotarmisten-Horden, über deren Ausmaß und Erbarmungslosigkeit man sich kaum ein Bild machen kann.
Einen wichtigen Beitrag leistet Beevor nicht nur, weil er die bestialischen Grausamkeiten gegen die Zivilbevölkerung offen legt, sondern auch, weil es ihm gelingt, ein gestochen scharfes Gesamtbild der letzten Tage des Dritten Reiches zu zeichnen. Darin wird uns noch einmal dessen absurde Grässlichkeit in schärfsten Konturen vorgeführt: "Wie das NS-Regime sein Ende fand, darin offenbaren sich noch einmal mit aller Klarheit sein Unvermögen, sein schwer wiegender Realitätsverlust und seine ganze Unmenschlichkeit", beschließt Beevor den Band, der auf der ganzen Linie überzeugt.
Als Kritiker ist man gut beraten, die Vokabel vom "Standardwerk" nicht allzu leichtfertig zu vergeben. Bei Beevors Berlin 1945 jedoch darf man dies getrost tun, denn es wird gewiss ein solches werden. Dass die Lektüre dieses gut geschriebenen Buches Vergnügen bereitet, kann freilich ganz und gar nicht behauptet werden. Doch als erbauliche Lektüre wurde es auch nicht geschrieben. -Andreas Vierecke

Stalingrad - Antony Beevor
Buch:Stalingrad
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 39471
Aus der Amazon.de-Redaktion
Stalingrad - Ort der Entscheidungschlacht im Zweiten Weltkrieg, deren deutsche Niederlage das Bild der unbesiegbaren Wehrmacht zerstörte. Nach den fürchterlichen Kämpfen um diese sowjetische Stadt 1942/43 änderte sich der Kriegsverlauf für die Nazis dramatisch.
Eine Schlacht dieser Bedeutung und auch dieser Größe - hier kämpften mehrere Armeekorps unter unbeschreiblichen Verlusten gegeneinander - ist natürlich Gegenstand militärhistorischer Forschungen, die Strategie und Vorgehen hinterfragen. Dem ehemaligen britischen Offizier Anthony Beevor geht es aber zudem um die menschliche Seite dieses Kampfes. Auch in seinem Buch erfährt man Ablauf und Hintergründe der Kesselschlacht und kann chronologisch die Ereignisse nachlesen, wodurch es zunächst wie ein "normales" Stalingrad-Buch wirkt. Zu etwas Besonderem aber macht es die zusätzliche Betrachtung aus Sicht der Betroffenen, die Beevor in seine Beschreibungen mit einbezieht. Immer wieder erlebt man die Situation aus Sicht der Soldaten - einfachen Mannschaften ebenso wie Offizieren - und versteht so den Rußlandfeldzug auch als menschliche Tragödie und nicht nur als militärische Niederlage. Die fesselnde Erzählweise - Beevor schreibt schließlich auch Romane - tut hier ein übriges.
Der andere herausragende Aspekt von Beevors Buch sind seine Quellen. Der Brite nutzte eine Vielzahl unterschiedlichster Materialien, viele davon erstmals zugänglich. Von Tagebüchern und Briefen über offizielle Dokumente der sowjetischen Armee bis hin zu Geheimdienstberichten bezieht Beevor alles in seine Analyse ein, was ihm eine ausgeglichene, sehr tiefgehende Darstellung der Geschehnisse ermöglicht.
Beevor ist ein wichtiges Buch gelungen, das sowohl die Ereignisse nachvollziehbar macht wie auch niemals einen Zweifel daran läßt, daß hier echte Menschen aus Fleisch und Blut gegeneinander gekämpft haben. Für ein militärhistorisches Buch ein begrüßenswerter Ansatz! -Joachim Hohwieler

Stalingrad - Antony Beevor
Buch:Stalingrad
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 610709

Berlin 1945 - Das Ende - Antony Beevor
Buch:Berlin 1945 - Das Ende
Autor:Antony Beevor, Ausgabe vom 1. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 534563
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Berlin 1945. Das Ende ist Antony Beevor nach Stalingrad abermals ein großer Wurf gelungen. Auf der Basis einer enormen Fülle aufwändig recherchierter Quellen - darunter erst jetzt zugängliche russische Akten, Tagebücher und Erinnerungen von unmittelbar Beteiligten - präsentiert er dem Leser darin das Fanal des Zweiten Weltkrieges in einer derartigen Schonungslosigkeit, dass selbst der hartgesottenste Geschichtspathologe das Buch bisweilen aus der Hand legen muss. Und das hat man gar nicht mehr für möglich gehalten.
Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gilt als erforscht. Doch es zeigt sich, dass wir trotz allem über die Grausamkeit dieses Krieges noch längst nicht alles wissen: Wer fortan die Rote Armee noch für ihren Beitrag zur Befreiung Europas von den Nationalsozialisten feiern will, wird sich die Grausamkeiten dieser Armee auf ihrem Weg nach und in Berlin vorhalten lassen müssen, von der Beevor hier berichtet - vor allem die endlosen, schier unvorstellbaren Vergewaltigungsexzesse entfesselter Rotarmisten-Horden, über deren Ausmaß und Erbarmungslosigkeit man sich kaum ein Bild machen kann.
Einen wichtigen Beitrag leistet Beevor nicht nur, weil er die bestialischen Grausamkeiten gegen die Zivilbevölkerung offen legt, sondern auch, weil es ihm gelingt, ein gestochen scharfes Gesamtbild der letzten Tage des Dritten Reiches zu zeichnen. Darin wird uns noch einmal dessen absurde Grässlichkeit in schärfsten Konturen vorgeführt: "Wie das NS-Regime sein Ende fand, darin offenbaren sich noch einmal mit aller Klarheit sein Unvermögen, sein schwer wiegender Realitätsverlust und seine ganze Unmenschlichkeit", beschließt Beevor den Band, der auf der ganzen Linie überzeugt.
Als Kritiker ist man gut beraten, die Vokabel vom "Standardwerk" nicht allzu leichtfertig zu vergeben. Bei Beevors Berlin 1945 jedoch darf man dies getrost tun, denn es wird gewiss ein solches werden. Dass die Lektüre dieses gut geschriebenen Buches Vergnügen bereitet, kann freilich ganz und gar nicht behauptet werden. Doch als erbauliche Lektüre wurde es auch nicht geschrieben. -Andreas Vierecke

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