Product Description Die Tragödie besteht nach Aristoteles aus den sechs qualitativen ElementenHandlung Mythos, Charakter Ethe, Sprache Lexis, Schau Opsis, Gedanke/ Absicht Dinoia und Gesang Melopoiia. Die Handlung besteht aus einerVerknüpfung von Begebenheiten zu einem einheitlichen Ganzen. Innerhalbdes Handlungsverlaufs des Dramas muss ein Wendepunkt, die Peripetie, eintreten.Dieser Umschlag vom Glück ins Unglück wird durch das Handeln des Protagonistenerzeugt, der ein tüchtiger, aber fehlbarer Charakter sein sollte und durchseinen Fehler, sei es Unwissenheit oder Hybris, dem Zuschauer ähnelt. Diefehlerhafte Handlungsweise des tragischen Helden zwingt diesen, schweresLeid zu ertragen und führt, oft verbunden mit einem Umschlag von Unkenntnisin Kenntnis, zur Katastrophe. Die Wirkung der Tragödie auf den Zuschauergründet sich auf die Erregung der physischen Affekte Jammer eleos undSchauder phobos mit dem Ziel der Katharsis, die als Erleichterung undBefreiung erlebt werden soll.
Buch:
Rhetorik
Autor:
Aristoteles, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 29104
Nikomachische Ethik. Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie über die regelmäßig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle über die philosophische Szene. Man mag darüber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenüber, Orientierungshilfe bei der Bewältigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten. Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nämlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nämlich gemäß, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemäß, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen. Die Aristotelische Methode, den alltäglichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gültiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begründen. -Jens Kertscher
Buch:
Der Staat der Athener
Autor:
Aristoteles, Ausgabe vom Dez. 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 196971
Die Nikomachische Ethik. Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie über die regelmäßig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle über die philosophische Szene. Man mag darüber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenüber, Orientierungshilfe bei der Bewältigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten. Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nämlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nämlich gemäß, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemäß, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen. Die Aristotelische Methode, den alltäglichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gültiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begründen. -Jens Kertscher
Buch:
Die Kategorien: Griech - /Dt.
Autor:
Aristoteles, Ausgabe vom Sept. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 171245