Axel Hacke, Ausgabe vom 23. Sept. 2003, Audio CD, Verkaufsrang 163092
Sehr schöne Bilder zu der Geschichte vom kleinen König Dezember II. hat Michael Sowa gezeichnet. Genauso muß der kleine König Dezember wohl aussehen, wenn er Axel Hacke besucht und sich stundenlang mit ihm unterhält und an einem Gummibärchen knabbert. Er ist ziemlich dick und steckt in einem langen roten Mantel mit Hermelinbesatz, der sich am Bauch nicht mehr richtig schließen läßt. Axel Hacke hat ihn eines Tages in seinem Bücherregal gefunden und seitdem lauscht er den Geschichten vom kleinen König Dezember II., der von seinem Vater, König Dezember I. und seinem Großvater König Dritter Januar, erzählt. In seiner Welt wird man groß geboren, man weiß schon alles, kann lesen und schreiben und wird mit zunehmendem Alter immer kleiner. Die Kindheit liegt am Ende des Lebens. Ob das so toll ist? Jedenfalls dem kleinen König Dezember II. gefällt es so. Vielleicht sollte jeder Erwachsene so einen kleinen König in einer Tasche mit sich herumtragen, der einen nicht in Ruhe frühstücken läßt, zu viele Zuckerstücke in den Kaffee wirft und Träume in Schachteln sammelt. Sicher ist, daß es bestimmt nicht langweilig wird mit dem kleinen König. Und wer ihn noch nicht hat, kann sich ja einstweilen mit seiner Geschichte begnügen. -Manuela Haselberger Ein wunderschönes Märchen für Erwachsene und Kinder, ein Dialog zwischen einem traurigen Büromenschen und einem kleinen König, der nicht größer als ein Zeigefinger ist und Gummibärchen über alles liebt ? Axel Hackes Geschichte macht ganz leicht und mit zauberhaften Bildern auf existentielle Fragen aufmerksam. Schade, dass nicht jeder einen kleinen König Dezember hat! Die Begegnung mit dem kleinen König Dezember II. wird den Ins-Büro-Geher für den Rest seines Lebens prägen. Alles fing so an: Eines Tages entdeckt der Mann in seinem Bücherregal den König. Dieser ist so winzig, dass er in einen Bauchnabel passt. Dafür ist er recht dick und sein roter Königsmantel geht kaum über seinen Bauch. Da, wo er herkommt, ist alles anders: Man wird dort groß und schlau geboren, um danach ein Leben lang immer kleiner und "dümmer" zu werden. Im Zusammenleben mit dem aufgeweckten König ändert sich wie durch einen Zauber die alltägliche Sicht, man entdeckt plötzlich Dinge, die man vorher nie gesehen hat, stellt Fragen, an die man nie gedacht hat. Man kann mit Dezember über die Unsterblichkeit philosophieren oder über den Sinn von Träumen nachdenken. Seine Träume bewahrt Dezember II in Schachteln auf. Axel Hacke wurde neben seiner Tätigkeit als Journalist (Süddeutsche Zeitung) als Autor mit dem Buch "Der kleine Erziehungsberater" bekannt. Darin wird der ganz alltägliche Wahnsinn in einer Familie mit drei netten kleinen Kindern erzählt. 1993 veröffentlichte Hacke "Der kleine König Dezember". Es folgten "Hackes Tierleben" (1995), "Ich hab?s Euch immer schon gesagt" (1998), "Auf mich hört ja keiner" (1999), " Ich sag?s Euch Jetzt zum letzten Mal" (2000) und "Ein Bär namens Sonntag" (2001). Für seine journalistische Arbeit wurde Axel Hacke 1987 mit dem Joseph-Roth-Preis, 1990 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und im selben Jahr mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Die Hörspielbearbeitung von Katrin Wenzel setzt im Zusammenspiel mit der Musik von Peter Zwetkoff ganz auf die märchenhafte Atmosphäre der Geschichte. Es entstand eine Inszenierung, die die verzauberte Grundstimmung hervorragend widerspiegelt. Genial sind Winfried Glatzeder und Horst Bollmann in ihren Dialogen und Gefühlsausbrüchen. Hörspiel, Spieldauer: ca. 60 Minuten, 1 MC. - culture.text
Hörbuch:
Das Beste aus meinem Leben - CD: Mein Alltag als Mann - Liveaufnahme aus dem 'Wirtshaus im Schlachthof'
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom 15. Febr. 2005, Audio CD, Verkaufsrang 164907
Aus der Amazon.de-Redaktion Das wahnwitzigste aller ganz normalen Leben - das führt ohne jeden Zweifel Axel Hacke. Zumindest lassen seine Kolumnen das vermuten, mit denen er uns seit Jahren wöchentlich die Seiten des Magazins der Süddeutschen Zeitung vor Lachen voll weinen lässt und so in beste Wochenendlaune bringt. Denn wie schräg, nervtötend und unglaublich die von ihm geschilderten Geschehnisse auch sind: Immer ist es das echte Leben mit seinen Ärgernissen, Mühen und Stolpersteinen, die wir alle nur zu gut kennen und die uns so zermürben - der "Genau!"-Faktor ist hoch, voll das Leben eben. Das komische Potenzial in ganz gewöhnlichen, alltäglichen Situationen zu entdecken, ihnen skurrile Seiten abzugewinnen, das Geschehen im Rahmen der gerade noch denkbaren Glaubwürdigkeit zuzuspitzen und das Ganze dann mit hoher Pointendichte zu schildern - das ist Hackes Kunst, und die beherrscht er meisterhaft. Was er in seinem Mikrokosmos (der im Wesentlichen aus seiner Frau Paola, seinem kleinen Sohn Luis und seinem väterlichen Freund Bosch, dem stets ein tröstendes Bier bereithaltenden Kühlschrank, besteht) geschehen lässt, ist zum Brüllen komisch, gerade weil es so vertraut und wahr ist. Der neueste Sammelband mit Hackes SZ-Kolumnen nennt sich ein Best Of der letzten Jahre, was gut klingt, aber im Grunde nur mühsam die Tatsache kaschiert, dass die hier versammelten Kolumnen zu einem großen Teil drittverwertet werden: Weit über die Hälfte der Texte war schon in dem ein oder anderen früheren Hacke-Buch zu lesen. Doch das soll nicht stören: Wer Hackes vorherige Bücher nicht besitzt, findet hier die besten und essenziellsten Kolumnen auf einem Fleck, und wer hackesüchtig ist (wie kann man das eigentlich nicht sein?), wird sowieso mit Freude und Gier zugreifen und sich einmal mehr ein paar vergnügliche Abende mit dieser geballten Ladung Skurrilität machen. -Christoph Nettersheim
Buch:
Ich sags euch jetzt zum letzten Mal
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom 1. Januar 2004, Gebunden, Verkaufsrang 145469
Man kann es gar nicht oft genug sagen Der Alltag ist ein Abenteuer, das in der sengenden Banalität des ganz normalen Lebens bestanden werden muss. Wir wissen das. Wir lesen und vergessen dabei die zermürbende Routine des eigenen Alltags und denken, das Leben ist schön, in der Apotheke gibt es endlich auch eine happy hour, und wenn nachts unheimliche Geräusche aus dem Nachbarkeller kommen, wissen wir Axel Hacke war schon dort wir können liegen bleiben und weiter lesen. Paola. Luis. Bosch. Wem das nichts sagt, der hat was verpasst. Der weiß nichts von Einwohnermeldeämtern, nichts vom "Strudel der Lust", kurz: der kennt das Leben nicht. Paola, Luis, Bosch - das sind die Fixsterne eines Universums, in das Axel Hacke die Leser der Süddeutschen Zeitung seit einigen Jahren allfreitäglich entführt. Sehr klein kommt einem dieses Universum vor - und doch enthält es die ganze Welt. Daher stellt Ich sag's Euch jetzt zum letzten Mal nichts Geringeres dar als eine moderne Fassung des "teatrum mundi". Es treten auf: Paola oder Die Liebe. Die Liebe geht verschlungene Pfade. In der stürmischen Anfangsphase kann ein mit Paola verlebter und verregneter Toskanaurlaub dazu führen, dass man fortan bei Regen "immer an Sex denken muss". Wenig später nur gibt die Parkplatzsuche Anlass zu Grundsatzdiskussionen über "Opti- und Pessimisten", lassen wöchentliche Debatten über die optimale Stellung der Wohnzimmermöbel den sehnlichen Wunsch aufkommen, nur "einfach mal wohnen zu wollen". Die Absicht schließlich, Paolas Zuneigung durch ein entsprechendes Geschenk neu zu entfachen, muss, "wenn es weihnachtet", zu Verzweiflungskäufen und dem alljährlich neu gefassten Vorsatz führen, im kommenden Jahr bereits im Januar mit den Weihnachtseinkäufen zu beginnen. Sodann spielt mit: Luis oder Das Göttliche. Wann immer es in Erscheinung tritt, lässt das Göttliche den Menschen überwältigt, macht- und ratlos zurück. Der viereinhalbjährige Luis führt nicht nur ein nächtlich-geheimes Doppelleben, dessen Inhalt sein Vater trotz oder dank des "Babyfons" nicht einmal erahnen kann. Unerklärlich ist auch die mysteriöse Wirkung, die Pulp Fiction, Sexbomb und Der Kommissar auf Luis ausüben. Schließlich: Bosch oder Die Freundschaft, die - wie zwischen Männern üblich - immer dann lichte Höhen bzw. abgründige Tiefen erreicht, wenn die Biere gezischt werden, die der Kühlschrank-Freund zuvor auf Trinktemperatur gebracht hat. So ist es also, das Leben: banal, voller Wiederholungen, und vor allem sehr abenteuerlich. Alles, was man zu dieser Erkenntnis braucht, ist dieses Buch. Über Paola, Luis und Bosch. -Anneke Hudalla
Buch:
Ein Mann eine Frage: Endlich klare Antworten von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Martin Suter u.v.a
Autor:
Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Christian Ankowitsch, und vielen anderen, Ausgabe vom 5. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 408182
Buch:
Der kleine Erziehungsberater.
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 333894
Product Description Illustr.
Hörbuch:
Herz im Leibe lachen machen - Peter Fricke und Gäste
Autor:
Wilhelm Busch, Karl Valentin, Wolfgang Borchert, Herbert Rosendorfer, Loriot, Mark Twain, Axel Hacke, Martin Walser, Ausgabe vom Nov. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 1116782
Buch:
Das Beste aus meinem Leben - Mein Alltag als Mann
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom März 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 27330
Aus der Amazon.de-Redaktion Das wahnwitzigste aller ganz normalen Leben - das führt ohne jeden Zweifel Axel Hacke. Zumindest lassen seine Kolumnen das vermuten, mit denen er uns seit Jahren wöchentlich die Seiten des Magazins der Süddeutschen Zeitung vor Lachen voll weinen lässt und so in beste Wochenendlaune bringt. Denn wie schräg, nervtötend und unglaublich die von ihm geschilderten Geschehnisse auch sind: Immer ist es das echte Leben mit seinen Ärgernissen, Mühen und Stolpersteinen, die wir alle nur zu gut kennen und die uns so zermürben - der "Genau!"-Faktor ist hoch, voll das Leben eben. Das komische Potenzial in ganz gewöhnlichen, alltäglichen Situationen zu entdecken, ihnen skurrile Seiten abzugewinnen, das Geschehen im Rahmen der gerade noch denkbaren Glaubwürdigkeit zuzuspitzen und das Ganze dann mit hoher Pointendichte zu schildern - das ist Hackes Kunst, und die beherrscht er meisterhaft. Was er in seinem Mikrokosmos (der im Wesentlichen aus seiner Frau Paola, seinem kleinen Sohn Luis und seinem väterlichen Freund Bosch, dem stets ein tröstendes Bier bereithaltenden Kühlschrank, besteht) geschehen lässt, ist zum Brüllen komisch, gerade weil es so vertraut und wahr ist. Der neueste Sammelband mit Hackes SZ-Kolumnen nennt sich ein Best Of der letzten Jahre, was gut klingt, aber im Grunde nur mühsam die Tatsache kaschiert, dass die hier versammelten Kolumnen zu einem großen Teil drittverwertet werden: Weit über die Hälfte der Texte war schon in dem ein oder anderen früheren Hacke-Buch zu lesen. Doch das soll nicht stören: Wer Hackes vorherige Bücher nicht besitzt, findet hier die besten und essenziellsten Kolumnen auf einem Fleck, und wer hackesüchtig ist (wie kann man das eigentlich nicht sein?), wird sowieso mit Freude und Gier zugreifen und sich einmal mehr ein paar vergnügliche Abende mit dieser geballten Ladung Skurrilität machen. -Christoph Nettersheim
Buch:
Das Streiflichtbuch
Autor:
Axel Hacke, Claus H. Meyer, Herbert Riehl-Heyse, Ausgabe vom 1994, Gebunden, Verkaufsrang 967808
Buch:
Auf mich hört ja keiner
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom 1. Januar 2004, Gebunden, Verkaufsrang 182131
Product Description Erscheinungsjahr: 1999 m. farb. Illustr. v. Thomas M. Müller. Gewicht: 201 gr / Abmessungen: 185 mm x 112 mm x 15 mm Von Hacke, Axel Ein neuer Band mit Berichten Axel Hackes über seinen zermürbenden, nervtötenden, wahnwitzigen und in jedem Fall ganz und gar normalen Alltag. Seine Geschichten handeln von neuerworbenen Handys, welche versprochene Dienste versagen, von ewig schlüsselbundsuchenden Ehefrauen, von launischen Möbelhändlern oder vom großen Angriff der Geheimzahlen auf unser kleines Gedächtnis.
Buch:
Der kleine Erziehungsberater
Autor:
Axel Hacke, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 966140