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| | Buch: | Ein amerikanischer Traum - Die Geschichte meiner Familie |
| Autor: | Barack Obama, Ausgabe vom 4. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 36585 |
| Preis: | 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein amerikanischer Traum (5 von 5 Punkten) meint K. aus Essen Wahrscheinlich werden einige denken, dass das Buch eher langweilig und unübersichtlich ist. Doch das wirkt eher wie ein Roman, als eine Biografie. Es ist ein rundum gelungenes Buch, bei dem es nie langweilig wird. Obama bringt, vor allem zum Ende hin sehr viel Informationen unter, aber man verliert trotzdem nie den Überblick.
Da das Buch schon 1995 geschrieben wurde, kommt es nicht zu Kapiteln zu Obamas Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es ist ein sehr persönliches und privates Buch über sich und seine Familie. Das Buch ist in drei große Teile aufgeteilt: Kindheit, Chicago und Kenia, wo mich am meisten das letzte Kapitel beeindruckt hat.
Eigentlich ist es keine reine Biografie über Obama, sondern eine Suche nach der Identität seines verstorbenen Vaters. Da Barack Obama seinen Vater nur einmal in seiner Kindheit begegnet ist, reist er nach Kenia, um den afrikanischen Teil seiner Familie kennen zu lernen. Dort erfährt er die bittere Wahrheit über das Leben seines Vaters.
Das einzig Störende, ist die Titelübersetzung. "Dreams from My Father" heißt der Originaltitel und der hätte auch viel besser gepasst, als die deutsche Übersetzung "Ein amerikanischer Traum".
Fazit:
Obamas Autobiografie sollte man unbedingt gelesen haben.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Hoffnung wagen: Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream |
| Autor: | Barack Obama, Ausgabe vom 2008, Broschiert, Verkaufsrang 71860 |
| Preis: | 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Mit Hoffnung wagen stellt Barack Obama, neben Hillary Clinton der wohl chancenreichste Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten 2008, nicht einfach das Programm vor, mit dem er die Anhänger seiner Partei bei den Vorwahlen davon überzeugen möchte, dass er das Land zu führen und die Dinge zum Besseren zu wenden vermag. Er spricht in dem in vielerlei Hinsicht überraschenden Buch vielmehr sehr ausführlich auch über seine eigene Unsicherheit (in Bezug etwa auf seine Rolle als - wegen seines Berufs viel zu häufig abwesender - Ehemann und Vater), aber auch über die unleugbare existenzielle Unsicherheit, die für das Leben vieler Amerikaner prägend ist. Und er spricht über das Risiko, Politik so zu betreiben, wie er sie versucht zu betreiben: Ohne ideologische oder parteipolitische Scheuklappen, offen und partnerschaftlich diskursiv statt konfrontativ. Überraschend für ein Buch, mit dem sich ein Politiker für höhere Aufgaben empfehlen will, ist die selbstkritische Aufmerksamkeit, mit der Obama sich selbst und seine eigene, ihm in manchen Fragen zu dogmatische Partei in den Blick nimmt. Noch überraschter aber ist man bei der Lektüre, dass man ihm diese Selbstkritik abnimmt, statt in ihr bloß eine der üblichen Finten zu erkennen, mit denen man bei genau den Wählern Punkte sammeln möchte, die einen nicht sowieso schon wählen. Der Autor scheut sich auch nicht, offen diejenigen politischen Überzeugungen vor seinen Lesern auszubreiten, von denen er weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner sie nicht teilt. Aber wie er dies tut, erscheint glaubwürdig und gibt eine Ahnung davon, weshalb Viele in dem Afroamerikaner einen echten Hoffnungsträger sehen und glauben, er könne dem Land den "American Dream" wiedergeben, der es einst groß gemacht hat. Innenpolitisch würde man dem Autor nach der Lektüre zutrauen, die tiefen Gräben, die die Präsidentschaft von George W. Bush in der amerikanischen Gesellschaft aufgerissen hat, zu überwinden. Außenpolitisch ist das Profil, das in diesem überaus lesenswerten Buch gezeichnet wird, noch recht unscharf. Immerhin, so viel kann man mit einiger Sicherheit schließen, würde ein Präsident Obama einen weniger "texanischen" Stil pflegen als der scheidende Präsident. Aber dies gilt nicht nur, völlig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, für alle übrigen möglichen Mitbewerber auch, es ist auch wirklich keine Überraschung. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* sehr ineressante Einblicke (5 von 5 Punkten) meint B. Dieses Buch gibt sehr interessante Einblicke über die politische Motivation von Barack Obama. Er berichtet in diesem Buch auch über innenpolitische Probleme in Amerika und wie der dortige Wahlkampf abläuft.
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| | Hörbuch: | Ein amerikanischer Traum, 6 Audio-CDs |
| Autor: | Barack Obama, Leon Boden, Ausgabe vom Juli 2008, Audio CD, Verkaufsrang 322267 |
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Ein amerikanischer Traum Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein amerikanischer Traum (5 von 5 Punkten) meint K. aus Essen Wahrscheinlich werden einige denken, dass das Buch eher langweilig und unübersichtlich ist. Doch das wirkt eher wie ein Roman, als eine Biografie. Es ist ein rundum gelungenes Buch, bei dem es nie langweilig wird. Obama bringt, vor allem zum Ende hin sehr viel Informationen unter, aber man verliert trotzdem nie den Überblick.
Da das Buch schon 1995 geschrieben wurde, kommt es nicht zu Kapiteln zu Obamas Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es ist ein sehr persönliches und privates Buch über sich und seine Familie. Das Buch ist in drei große Teile aufgeteilt: Kindheit, Chicago und Kenia, wo mich am meisten das letzte Kapitel beeindruckt hat.
Eigentlich ist es keine reine Biografie über Obama, sondern eine Suche nach der Identität seines verstorbenen Vaters. Da Barack Obama seinen Vater nur einmal in seiner Kindheit begegnet ist, reist er nach Kenia, um den afrikanischen Teil seiner Familie kennen zu lernen. Dort erfährt er die bittere Wahrheit über das Leben seines Vaters.
Das einzig Störende, ist die Titelübersetzung. "Dreams from My Father" heißt der Originaltitel und der hätte auch viel besser gepasst, als die deutsche Übersetzung "Ein amerikanischer Traum".
Fazit:
Obamas Autobiografie sollte man unbedingt gelesen haben.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Hoffnung wagen |
| Autor: | Barack Obama, Ausgabe vom 4. Juni 2007, Gebunden, Verkaufsrang 336619 |
| Preis: | 19,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Mit Hoffnung wagen stellt Barack Obama, neben Hillary Clinton der wohl chancenreichste Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten 2008, nicht einfach das Programm vor, mit dem er die Anhänger seiner Partei bei den Vorwahlen davon überzeugen möchte, dass er das Land zu führen und die Dinge zum Besseren zu wenden vermag. Er spricht in dem in vielerlei Hinsicht überraschenden Buch vielmehr sehr ausführlich auch über seine eigene Unsicherheit (in Bezug etwa auf seine Rolle als - wegen seines Berufs viel zu häufig abwesender - Ehemann und Vater), aber auch über die unleugbare existenzielle Unsicherheit, die für das Leben vieler Amerikaner prägend ist. Und er spricht über das Risiko, Politik so zu betreiben, wie er sie versucht zu betreiben: Ohne ideologische oder parteipolitische Scheuklappen, offen und partnerschaftlich diskursiv statt konfrontativ. Überraschend für ein Buch, mit dem sich ein Politiker für höhere Aufgaben empfehlen will, ist die selbstkritische Aufmerksamkeit, mit der Obama sich selbst und seine eigene, ihm in manchen Fragen zu dogmatische Partei in den Blick nimmt. Noch überraschter aber ist man bei der Lektüre, dass man ihm diese Selbstkritik abnimmt, statt in ihr bloß eine der üblichen Finten zu erkennen, mit denen man bei genau den Wählern Punkte sammeln möchte, die einen nicht sowieso schon wählen. Der Autor scheut sich auch nicht, offen diejenigen politischen Überzeugungen vor seinen Lesern auszubreiten, von denen er weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner sie nicht teilt. Aber wie er dies tut, erscheint glaubwürdig und gibt eine Ahnung davon, weshalb Viele in dem Afroamerikaner einen echten Hoffnungsträger sehen und glauben, er könne dem Land den "American Dream" wiedergeben, der es einst groß gemacht hat. Innenpolitisch würde man dem Autor nach der Lektüre zutrauen, die tiefen Gräben, die die Präsidentschaft von George W. Bush in der amerikanischen Gesellschaft aufgerissen hat, zu überwinden. Außenpolitisch ist das Profil, das in diesem überaus lesenswerten Buch gezeichnet wird, noch recht unscharf. Immerhin, so viel kann man mit einiger Sicherheit schließen, würde ein Präsident Obama einen weniger "texanischen" Stil pflegen als der scheidende Präsident. Aber dies gilt nicht nur, völlig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, für alle übrigen möglichen Mitbewerber auch, es ist auch wirklich keine Überraschung. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)
Leserkommentare:* sehr ineressante Einblicke (5 von 5 Punkten) meint B. Dieses Buch gibt sehr interessante Einblicke über die politische Motivation von Barack Obama. Er berichtet in diesem Buch auch über innenpolitische Probleme in Amerika und wie der dortige Wahlkampf abläuft.
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| | Buch: | Yes, we can: Biographie und Reden eines Präsidenten |
| Autor: | Barack Obama, Ausgabe vom 25. Nov. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 507888 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Zahl der Seiten beachten!!! (2 von 5 Punkten) meint T.M. Ich suchte eine Biografie von Obama, es sollte ein Geschenk werden. Der Titel klingt vielversprechend! Leider beachtete ich nicht, dass das "Buch" nur 104 Seiten hat. Trotzdem kostet es knapp 20 Euro. Als Geschenk ist das Buch kaum geeignet unabhängig vom Inhalt, es ist eher peinlich! |
| | Buch: | Quo vadis, Amerika?: Die Welt nach Bush |
| Autor: | Thomas Barnett, Peter Bender, Norman Birnbaum, Ian Buruma, Saskia Sassen, Chas W. Freeman, Al Gore, William Greider, Cilja Harders, Seymour Hersh, Robert Kagan, William Kristol, Immanuel Wallerstein, Barack Obama, Rick Perlstein, William R. Polk, Naomi Wolf, u.a., Ausgabe vom 1. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 563090 |
| Preis: | 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Die Schlacht ist eröffnet: Bis zum 4. November kämpfen der Demokrat Barack Obama und der Republikaner John McCain um die Nachfolge von US-Präsident George W. Bush. Doch wohin bewegt sich Amerika? Wird sich der viel zitierte Change letztendlich doch nur auf den Stuhl des Präsidenten beschränken, oder kommt es, nach der imperialen Präsidentschaft Bushs, tatsächlich zu einer echten Wende der US-Politik?
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Krieg und Frieden nach Bush (5 von 5 Punkten) meint J.D. In diesem Buch werden sowohl die möglichen Perspektiven der Ära nach Bush aufgezeigt als auch klärende und kritische Artikel über den gesellschaftlichen und politischen Wandel in Amerika nach den Terroranschläge von 2001.
Dass der ausufernde sicherheitspolitischen Wahn der Regierung Bush, der sich bis heute mitunter auch in der isolationistischen Außenpolitik der USA zeigt, nicht nur eine Reaktion auf den 11. September, sondern auch die Fortsetzung einer neokonservativen Strategie ist, die bereits unter Bush Senior ihre ersten Formen annahm, ist ebenso seriös erläutert wie der insbesondere medial orientierte Obamawahlkampf. Auch die Tatsache zu bewerten, dass das Buch einerseits keine bloße Verherrlichung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Obama darstellt und dass andererseits McCains Programmatik keine polemische Ablehnung erfährt, jedoch seine militärisch-aussenpolitischen Antworten auf internationale Konflikte,enttarnt werden, ist positiv zu beurteilen.
Ich empfehle das Buch jedem, der sich mehr als nur für blinden Anti-Amerikanismus interessiert und auch jedem, der wissen will, was die Alternative nach Bush womöglich mit sich bringen wird, welche Weltbilder hinter den Lagern der beiden Kandidaten verborgen sind.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie |
| Autor: | Barack Obama, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 11354 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein amerikanischer Traum (5 von 5 Punkten) meint K. aus Essen Wahrscheinlich werden einige denken, dass das Buch eher langweilig und unübersichtlich ist. Doch das wirkt eher wie ein Roman, als eine Biografie. Es ist ein rundum gelungenes Buch, bei dem es nie langweilig wird. Obama bringt, vor allem zum Ende hin sehr viel Informationen unter, aber man verliert trotzdem nie den Überblick.
Da das Buch schon 1995 geschrieben wurde, kommt es nicht zu Kapiteln zu Obamas Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Es ist ein sehr persönliches und privates Buch über sich und seine Familie. Das Buch ist in drei große Teile aufgeteilt: Kindheit, Chicago und Kenia, wo mich am meisten das letzte Kapitel beeindruckt hat.
Eigentlich ist es keine reine Biografie über Obama, sondern eine Suche nach der Identität seines verstorbenen Vaters. Da Barack Obama seinen Vater nur einmal in seiner Kindheit begegnet ist, reist er nach Kenia, um den afrikanischen Teil seiner Familie kennen zu lernen. Dort erfährt er die bittere Wahrheit über das Leben seines Vaters.
Das einzig Störende, ist die Titelübersetzung. "Dreams from My Father" heißt der Originaltitel und der hätte auch viel besser gepasst, als die deutsche Übersetzung "Ein amerikanischer Traum".
Fazit:
Obamas Autobiografie sollte man unbedingt gelesen haben.
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