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Bücher - Autoren

Barbara Stollberg-Rilinger

 
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: Vom Ende des Mittelalters bis 1806 - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: Vom Ende des Mittelalters bis 1806
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom 15. April 2009, Broschiert, Verkaufsrang 28182
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Als Franz II. am 6. August 1806 die Kaiserkrone niederlegte, hörte das Alte Reich auf zu existieren. Dieses Buch bietet eine fundierte Darstellung des Alten Reiches vom Ende des Mittelalters bis 1806. Erläutert werden Institutionen und Strukturen jenes Staates, der so gar nicht den Vorstellungen moderner Staatlichkeit entspricht, der aber Deutschland auch über dieses Datum hinaus prägte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Tipp für Studenten (5 von 5 Punkten) meint C.H. aus Rheinland-Pfalz
Das Putendorf'sche "Monstrum" wurde hier nun auf 120 Seiten konzentriert seziert. Jeder, der sich vorab noch nicht mit der Materie "Deutsches Reich" in der Frühen Neuzeit beschäftigt hat, kann sich mit diesem Buch schnell einarbeiten.
Trotz der Komplexität der Thematik und ihrer Vielschichtigkeit, wird hier logisch und strigent das Reich mit seinen Institutionen, Problemen und Kaisern aufgezeigt.
Es wird erkennbar, dass die Institution "Deutsches Reich" auch heute noch von Interesse ist: Denn dort sind die Wurzeln unseres föderalen Denken und Handeln.

Jedoch hat mir zur Zeit der Napoleon'schen Herrschaft die Tiefe gefehlt, was die Qualität aber nicht mindert.

Das ideale Buch für Studenten! Zwar wird auf die einzelnen Kaiser, Fürsten etc. nicht genauestens eingegangen, aber das ist ja auch nicht der Anspruch dieses Buches. Für den Schnelleinstieg optimal!



 Weitere Lesermeinungen

Europa im Jahrhundert der Aufklärung - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Europa im Jahrhundert der Aufklärung
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom Juli 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 101961
Preis: 9,60 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2000
Als eine sehr brauchbare Einführung ins Zeitalter der Aufklärung lobt der Rezensent mit dem Kürzel "lx." diesen Reclam-Band in einer Kurzkritik. Die historischen Zusammenhänge seien knapp und dicht repräsentiert, ebenso der aktuelle Forschungsstand, zum Beispiel auch in der Geschlechterdebatte. Einzig im dritten Teil mit den Quellentexten hätte der Rezensent sich eine etwas reichhaltigere Auswahl gewünscht.
© Perlentaucher Medien GmbH


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Gelungener Überblick (5 von 5 Punkten) meint M.
Sehr gut lesbarer Überblick über die europäische Aufklärung mit guter thematischer Ordnung. Besonders interessant und mal etwas Abwechslung zu anderer Literatur ist der Quellenteil. An der einen oder anderen Stelle wären weitere Zusatzinformationen wünschenswert, da es doch oft sehr pauschal ist, was jedoch bei einer Überblickdarstellung nicht weiter verwundern kann. Insgesamt bildet es eine sehr nützliche Basis zur Prüfungsvorbereitung bspw.

 Weitere Lesermeinungen

Des Kaisers alte Kleider: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache im Alten Reich: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Des Kaisers alte Kleider: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache im Alten Reich: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom 22. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 353484
Preis: 38,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein Genuss für historisch Interessierte! (5 von 5 Punkten) meint H.H.M.
Barbara Stollberg-Rilinger, Professorin für Neuere Geschichte in Münster, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Symbole einer neuen Betrachtungsweise zu unterziehen. Sie erzählt eine Verfassungsgeschichte des Römischen Reichs in der Frühen Neuzeit anhand seiner Symbolsprache. Vier Eckdaten hat sie sich herausgesucht, an denen die Symbolik des Kaisertums, seine Herleitung aus der cäsarischen Antike und sein Anspruch, das letzte und endgültige Weltreich der Christenheit zu sein, deutlich werden: das Reichskonkordat in Worms 1495, der Reichstag in Augsburg 1530, die Krönungsfeiern in Regensburg 1653/1654 und die Jahr 1764/65, als das Kaisertum längst zu einem Anhängsel habsburgischer Machtentfaltung geworden war.
Diese vier für das Reich sehr wichtigen Jahre stellt Stollberg-Rilinger anhand der Umzüge und Symboläußerungen dar, zeigt die jeweiligen Vorbedingungen und die Taktiken der kaiserlichen Partei, die sich über die Wirkung der Machtsymbolik, über die Magie des Kaisertums und seiner Geschichte sehr wohl im Klaren war. Das gespannte Verhältnis zwischen Kirche und Thron, zwischen Kaiser und Kurfürsten wird dabei immer wieder in Unterwerfungsgesten, Rangfolgen und symbolischen Handlungen deutlich, und nicht selten entschied die Frage, wer neben dem Pferd des Kaisers laufen durfte, über ganze politische Neuausrichtungen, Kriege und Gesetze.

Die faszinierende Ausführung dieser Gedanken, der originelle Aufbau und der kluge und sehr lesbare Stil der Autorin machen das Buch zu einem Genuss für historisch Interessierte. Man erfährt eine Unmenge an Details über das Reich in der Frühen Neuzeit, die in anderen Darstellungen oft unter den Tisch fallen, und kann sich sehr viel besser in die damalige Zeit hineindenken. Die anschauliche Darstellung mag ein Hinweis darauf sein, warum Stollberg-Rilinger 2005 mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet wurde - lebendige, fassbare Geschichte, wie man sie selten zwischen zwei Buchdeckeln findet. Eine klare Empfehlung!

Ein faszinierender Blick auf das Alte Reich (5 von 5 Punkten) meint T.D.
Das Alte Reich, das 1806 untergegangene "Heilige Römische Reich Deutscher Nation", ist bis heute faszinierend. Erscheint es uns einerseits mit seinen Institutionen und Strukturen äußerst fremd, so hat es andererseits doch Aus- und Nachwirkungen bis in die Gegenwart (genannt sei nur der in Deutschland so wichtige ausgeprägte Föderalismus).

Das Buch "Des Kaisers alte Kleider" wirft einen ebenso neuartigen wie produktiven und spannenden Blick auf Verfassung und Verfassungsgeschichte des Alten Reichs, indem es die Verfassung des Alten Reichs unter den Gesichtspunkt seiner Symbole und Rituale schildert. In der vormodernen Gesellschaft mit ihrer "Präsenzkultur" wurden, so die die zentrale These der Autorin, Identität und Zusammenhalt des Reichs durch eine bestimmte Symbolsprache dargestellt und zugleich hergestellt. Das Buch zeigt im Einzelnen, wie es zu Beginn der Neuzeit im späten 15. Jahrhundert noch möglich war, das Reich durch Symbole und Rituale zugleich darzustellen und herzustellen. Nach einem langsamen Wandlungsprozess funktionierte im 18. Jahrhundert zwar noch die Darstellung des Reichs (etwa durch "des Kaisers alte Kleider", den angeblich von Karl dem Großen stammenden Krönungsmantel des Kaisers). Die Herstellung des Reichs durch Rituale funktionierte im Zeitalter der Aufklärung aber nicht mehr, weil an die alten Rituale keiner mehr glaubte. Die Auflösung des Reichs im Jahr 1806, ganz ohne Rituale, steht konsequent am Ende dieser Entwicklung.

Die Autorin beschreibt detailliert vier wichtige Wendepunkte in der Geschichte des Alten Reichs: Den Reichstag zu Worms 1495, auf welchem der Ewige Landfriede verkündet wurde, den Reichstag zu Augsburg 1530, bei welchem durch die Übergabe des protestantischen "Augsburgischen Bekenntnisses" die religiöse Spaltung des Reichs manifest wurde, den Reichstag zu Regensburg 1653-54, bei welchem die Regelungen des Westfälischen Friedens umgesetzt werden sollten und welcher der letzte Reichstag in hergebrachter Form überhaupt blieb, und die Ereignisse von 1764-65 in Frankfurt, Regensburg und Wien um die Wahl von Joseph II. zum Römischen König (also dem künftigen Nachfolger des Kaisers). Mit einer Fülle von Beispielen zeigt das Buch die symbolische Bedeutung der Handlungen der Beteiligten auf: Wenn etwa auf jedem Reichstag aufs Neue ein endloser Streit darum entstand, wer wo auf welcher Bank sitzen durfte, war das kein läppischer Streit auf Kindergarten-Niveau, wie es uns heute vorkommen würde. Vielmehr wurde auf diese Weise die Stellung der einzelnen Reichsstände innerhalb des komplizierten Verfassungsgefüge des Reichs verhandelt. Oft wurden Konflikte - anders als man es heute machen würde - nicht gelöst, sondern durch symbolische Handlungen bewusst in der Schwebe gehalten. Ein markantes Beispiel ist ein Vorkommnis auf dem Reichstag von 1653: Wenn der Kurfürst von der Pfalz und der brandenburgische Gesandte in einer Kirche vor Publikum handgreiflich darum stritten, wer die Krone des Kaisers halten durfte, während dieser zum Gebet niederkniete, ging es nicht um persönliche Eitelkeiten. Vielmehr war die noch offene Funktion des für den Pfälzer Kurfürsten neugeschaffenen Erzamtes des Erzschatzmeisters des Reichs zu klären, welches von dem dem Kurfürsten von Brandenburg zustehenden Erzamtes des Erzkämmerers des Reichs abzugrenzen war.

Das Buch beschreibt auch Wandlungen im Verfassungsgefüge, etwa den Versuch der Kurfürsten, eine königsgleiche Stellung zu erlangen, was bestimmte Folgen für das Auftreten ihrer Gesandten hatte, oder wie sich in Wien am Kaiserhof zunehmend ein vom Reich unabhängiger Verwaltunsapparat etablierte, was verfassungsrechtliche Implikationen mit sich brachte, welche ebenfalls auf symbolischer Ebene ausgetragen wurden. Das, im übrigen stilistisch glänzend geschriebene, Buch besticht mit einer Fülle von Beispielen, die die Verfassungswirklichkeit des Alten Reichs anschaulich machen: So wird etwa eingehend das feierliche Ritual bei Belehnungen, welches im Laufe der Zeit starken Wandlungen unterworfen war, geschildert.

Für jemanden, der sich intensiver mit deutscher Geschiche befasst und sich vor allem für das Alte Reich und seine Verfassungsgeschichte interessiert, ist die Lektüre des Buchs Gewinn und Genuss zugleich. Allerdings ist das Buch nur etwas für Anspruchsvolle und setzt gewisse Vorkenntnise voraus: Wer nicht weiß, was es mit Kurfürsten und der Goldenen Bulle auf sich hat, wer nicht wenigstens eine ungefähre Vorstellung von deutscher Geschichte hat, wer nicht in groben Zügen etwa über den Dreißigjährigen Krieg oder den Siebenjährigen Krieg unterricht ist, wird mit dem Buch wohl nichts anfangen können.

Dass das Buch sparsam, aber durchdacht mit einigen schwarz-weiß Illustrationen versehen ist, sei noch erwähnt.

Das einzige, was mir fehlt, was aber vielleicht nicht Anliegen der Autorin war: Die Autorin sieht für meinen Geschmack alle Verhaltensweisen der Beteiligten zu einseitig als symbolisch aufgeladen und rational. Ob nicht bei manchen dieser Hahnenkämpfe um die Sitzordnung, die angemessene Begrüßung und ähnliches doch auch ganz menschliche, nicht zeitgebundene, Motive eine Rolle spielen, mag man sie nun Eitelkeit, Ehrgeiz, Geltungsbedürfnis oder wie auch immer nennen? Ob es nicht auch in modernen Gesellschaft derartiges symbolisches und zugleich von persönlichen Eitelkeiten angetriebenes "Rangverhalten", etwa bei Politikern, gibt, auch wenn dies heute im Regelfall nicht mehr in Handgreiflichkeiten endet, wäre schon eine Überlegung wert.

Spektakel der Macht - Rituale im Alten Europa 800-1800 -
Buch:Spektakel der Macht - Rituale im Alten Europa 800-1800
 Ausgabe vom Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 513171
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Krönungen und Kniefälle, Prozessionen, Sitzordnungen und Handschläge - Rituale und symbolische Handlungen sind selbstverständliche Ereignisse in unserem politischen und gesellschaftlichen Leben. Ob heute ein Staatspräsident vereidigt oder ein Papst gewählt wird, ein Parteitag eröffnet oder ein Jubiläum gefeiert wird - Rituale der Macht sind allgegenwärtig und über die Medien täglich präsent. Vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution hatten sie noch eine ungleich größere Bedeutung für die Gesellschaft als heute. "Spectacula" waren sie, weil sie wie auf einer Bühne vor Zuschauern aufgeführt wurden und aus dem alltäglichen Handeln feierlich herausgehoben waren. Sie machten jemanden zum König, Bischof, Bürgermeister oder Doktor; sie stifteten ein Bündnis oder sogar Frieden. Indem Rituale den Status einzelner Individuen veränderten, bekräftigten sie zugleich die Beständigkeit der gesellschaftlichen Ordnung. Der opulent ausgestattete Band zeigt 1000 Jahre europäische Ritualgeschichte anhand einführender Beiträge und zahlreichen Abbildungen. Rund 250 hochrangige Kunstwerke internationaler Sammlungen, wie aus dem Kunsthistorischen Museum Wien, dem Victoria & Albert Museum London oder der Bayerischen Staatsbibliothek München, sind erstmalig unter dieser Fragestellung versammelt.

Was heisst Kulturgeschichte des Politischen?: Zeitschrift für Historische Forschung - Beihefte 35 -
Buch:Was heisst Kulturgeschichte des Politischen?: Zeitschrift für Historische Forschung - Beihefte 35
 Ausgabe vom 11. Juli 2005, Broschiert, Verkaufsrang 1343859
Preis: 54,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Vormünder des Volkes? Konzepte landständischer Repräsentation in der Spätphase des Alten Reiches - (Historische Forschungen; HF 64) - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Vormünder des Volkes? Konzepte landständischer Repräsentation in der Spätphase des Alten Reiches - (Historische Forschungen; HF 64)
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom 1999, Broschiert, Verkaufsrang 1990410
Preis: 84,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen.
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Zeichen - Rituale - Werte: Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster - Gerd Althoff, Christoph Halbig, Jill Kraye, Arnold Angenendt, Philippe Buc, Hermann Kamp, Hagen Keller, Christoph Dartmann, Michail Bojcov, Klaus Schreiner, Horst Wenzel, Christel Meier, Volker Honemann, Sybille Ebert-Schifferer, Joachim Poeschke, Gosbert Schüssler, Barbara Stollberg-Rilinger, Stefan Haas, Johannes Paulmann, Hans U Thamer
Buch:Zeichen - Rituale - Werte: Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Autor:Gerd Althoff, Christoph Halbig, Jill Kraye, Arnold Angenendt, Philippe Buc, Hermann Kamp, Hagen Keller, Christoph Dartmann, Michail Bojcov, Klaus Schreiner, Horst Wenzel, Christel Meier, Volker Honemann, Sybille Ebert-Schifferer, Joachim Poeschke, Gosbert Schüssler, Barbara Stollberg-Rilinger, Stefan Haas, Johannes Paulmann, Hans U Thamer, Ausgabe vom 29. Dez. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 2322495
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Wertekonflikte - Deutungskonflikte: Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 19.-20 - Mai 2005 - Jean C Schmitt, Gerd Althoff, Christoph Dartmann, Pamela Kalning, Martin Kintzinger, David Nirenberg, Gabriele Müller-Oberhäuser, Ludwig Siep, Joachim Poeschke, Bart Ramakers, Christel Meier, Barbara Krug-Richter, Markus Völkel, Rüdiger Schmidt, Christina Schröer
Buch:Wertekonflikte - Deutungskonflikte: Internationales Kolloquium des Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 19.-20 - Mai 2005
Autor:Jean C Schmitt, Gerd Althoff, Christoph Dartmann, Pamela Kalning, Martin Kintzinger, David Nirenberg, Gabriele Müller-Oberhäuser, Ludwig Siep, Joachim Poeschke, Bart Ramakers, Christel Meier, Barbara Krug-Richter, Markus Völkel, Rüdiger Schmidt, Christina Schröer, Ausgabe vom 28. Dez. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 3084282
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Wie verständigte und vergewisserte man sich in der Vormoderne über Werte, wie kämpfte man darum, und in welchen Medien lassen sich kollektive Werte methodisch überhaupt greifen? Die Kulturwissenschaften haben deutlich gemacht, daß Werte auf die vielfältigste Weise in einer Kultur immer schon symbolisch präsent sind. Sie werden von den Einzelnen in ihrem symbolischen Handeln reproduziert und treten ihnen zugleich in objektivierten Formen entgegen: in körperlichen Gebärden und sprachlichen Formeln, in Bildern und Bauten, in Symbolen und Ritualen. Die zweifellos fundamentale ordnungsstabilisierende Leistung symbolischer Kommunikation ist indessen nur die eine Seite der Medaille. Symbolische Formen sind vor allem auch Kristallisationskerne für die Austragung von Wertkonflikten. Gesellschaftliche Auseinandersetzungen spielen sich als Kämpfe um die symbolische Besetzung des öffentlichen Raums oder um die Durchsetzung der Deutungshoheit über kollektive Symbole ab. Der Sammelband dokumentiert eine internationale Tagung, die der Sonderforschungsbereich 496 zu Pfingsten 2005 in Münster veranstaltet hat. Im Zentrum steht die Frage, wie vormoderne Gesellschaften mit Wertwidersprüchen umgingen und welche Rolle symbolische Kommunikationsformen dabei spielten. Thematisiert werden exemplarische Werte- und Deutungskonflikte vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution aus der Perspektive verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen, von der Philosophie über Literatur- und Kunstwissenschaft bis zur Geschichte.

Vormoderne politische Verfahren - Mit Tab., Abb - (Zeitschrift für Historische Forschung - Beihefte; Bh ZHF 25) - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Vormoderne politische Verfahren - Mit Tab., Abb - (Zeitschrift für Historische Forschung - Beihefte; Bh ZHF 25)
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom 2001, Broschiert, Verkaufsrang 3497487
Preis: 59,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Staat als Maschine: Zur politischen Metaphorik des absoluten Fürstenstaats - Barbara Stollberg-Rilinger
Buch:Der Staat als Maschine: Zur politischen Metaphorik des absoluten Fürstenstaats
Autor:Barbara Stollberg-Rilinger, Ausgabe vom 1986, Broschiert, Verkaufsrang 1359200
Preis: 76,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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