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Bücher - Autoren

Birgit Vanderbeke

 
Das Muschelessen - Birgit Vanderbeke
Buch:Das Muschelessen
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 15. Sept. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 4173
Die wenigen Stunden, die der Familienvater sich verspätet, und währendderer die Frau und die beiden jugendlichen Kinder wartend am Abendessenstischsitzen, genügen, um aus der sorgfältig ausbalancierten Kleinfamilie einenHaufen zersprengter Einzelteile zu machen. Die drei sitzen vor einem BergMuscheln, die sich eklig schmatzend öffnen und die eigentlich niemand außerdem Vater gerne ißt, und sie beginnen in dieser unerwarteten Auszeit miteinanderzu sprechen. Es entsteht so plötzlich wie überraschend ein Riß in der familiärenScheinidylle. Der Vater wird besichtigt und es bleibt nicht besonders vielübrig von diesem Mann und seiner fragwürdigen väterlichen Autorität. BirgitVanderbeke läßt das Labor Familie in die Luft fliegen, sie zieht den Stöpsel,und durch eine kleine Veränderung in der Versuchsanordnung kommen der repressiveMief und der kleinbürgerliche Ehrgeiz, aber auch die versteckte Liebe zutage.
Wer einmal wirklich alle Klischees eines widerwärtigen Familienvaters kennenlernen will, der greife zum schmalen Band Das Muschelessen. Mutter, Tochter und Sohn warten bei einem Berg Muscheln auf die Rückkehr des Vaters. Die achtzehnjährige Tochter beschreibt in einem hundertseitigen Gedankenfluß - so ungefähr jeder zweite Punkt am Ende eines Satzes fehlt - das bisherige Familienleben, Schwerpunkt Vater. Ihre Formulierungen sind eher einer vierzehnjährigen angemessen. Je weiter ihre Überlegungen fortschreiten, desto gräßlicher wird das väterliche Ungetüm. Aus dem trauten Familienkreis wird ein schreckliches Disastergemälde. Man frägt sich, warum die übrigen Familienmitglieder das abscheuliche Gebaren soviele Jahre zugelassen haben.
Die Handlung am Abend ist spärlich, umso aufregender, mit geschickter Steigerung der Spannung erleben wir die skizzierten Ereignisse davor.
Nicht die Familie wird demontiert, wie die tageszeitung im Klappentext meint, sondern der tyrannenhafte Familienvater, der jahrelang seine Familie ohne erkenntlichen Widerspruch drangsalierte. So besehen kann diese Erzählung nicht realistisch gemeint sein. In der Palette der schlechten Eigenschaften findet wohl jeder männliche Leser ein paar, die auch auf ihn zutreffen; sicher ist aber niemand dabei, auf den viele zusammenfallen: so ein Scheusal würde kein Buch lesen.
Der Stil wie in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten wäre mir nach mehr Seiten auf den Geist gegangen. Mit 109 Seiten endete die Erzählung aber rechtzeitig mit einer Überraschung. Ein vergnüglicher Lesenachmittag. Empfehlenswert. -Herbert Huber

Das Muschelessen - Text und Kommentar - Birgit Vanderbeke
Buch:Das Muschelessen - Text und Kommentar
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 14395
Preis: 7,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Die sonderbare Karriere der Frau Choi - Birgit Vanderbeke
Buch:Die sonderbare Karriere der Frau Choi
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 16. Aug. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 372652
Preis: 16,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Gebrauchsanweisung für Südfrankreich - Birgit Vanderbeke
Buch:Gebrauchsanweisung für Südfrankreich
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom Okt. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 29939
Preis: 12,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Alberta empfängt einen Liebhaber - Birgit Vanderbeke
Buch:Alberta empfängt einen Liebhaber
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 17. Sept. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 121260
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Alberta, die Protagonistin, und Nadan, der Astrophysiker, waren schon mehrmalsineinander verliebt. Zuerst in den engagierten 1970er-Jahren. Das zweiteMal kommen die beiden in den 1980er-Jahren zusammen. Sie wollen wollenaus ihrem bisherigen Leben ausbrechen, nach Paris, schaffen es aber nurbis Ludwigshafen, weil sie unterwegs erkennen, dass ihre Liebe für eingemeinsames Leben der beiden unterschiedlichen Charaktere nicht stark genugist Alberta, die Unberechenbare und Nadan, der Ordentliche, wissen, dassvon allen danebengegangenen Geschichten unsere miteinander die danebengegangensteist, und zwar schon von Anfang an und daher für alle Zeit bis zum jüngstenTag. Trotz dieses Wissens kommt es zu einer dritten Begegnung, bei dersich die Voraussetzungen geändert haben Nadan führt inzwischen eine Familie,Alberta ihr eigenes Leben. Sie empfängt den Bilderbuchspießer als Liebhaber.
Der Roman von Birgit Vanderbeke besteht eigentlich aus zwei Romanen: aus einer Erzählung über die Liebe, dem literarischen Thema par excellence, und aus einer Rahmenhandlung über die Entstehung dieser Erzählung. Da aber auch diese Rahmenhandlung im Grunde eine Liebesgeschichte ist, erscheinen die beiden Erzählebenen in geradezu perfekter Symmetrie einander zugeordnet. Im abgezirkelten Rahmen dieser fast schon klassizistisch anmutenden Gesamtkonstruktion läßt die Autorin ihre Figuren als Liebende agieren - und schließlich das Scheitern ihrer Liebesbeziehungen bezeugen. Wie es dazu kommen konnte, wird mit dem ironischen Charme, aber auch mit der zwingenden Logik einer Marivaux-Komödie ausgeführt. Man liebt sich und kann dennoch auf Dauer nicht zueinander finden. Kein äußeres Hindernis türmt sich vor den Liebenden auf, keine Beziehungsdramen eskalieren und eigentlich mangelt es den Liebenden auch nicht am ehrlichen Willen, große,romanhafte Gefühle füreinander zu entwickeln. Und dennoch geht den großen Gefühlen auf dem Wege ihrer Realisierung irgendwie der Atem aus: schon der erste Kuß will nicht recht funktionieren, die Liebesreise endet in der Banalität eines Autobahngasthofes, das Treffen mit dem Geliebten entpuppt sich als simple Seitensprung-Affäre. Gelingen verspricht allenfalls der Roman, den die fiktive Erzählerin der Rahmenhandlung über das verhinderte Liebespaar Alberta und Nadan schreibt: als Abgesang auf die großen Liebesentwürfe der Weltliteratur, als platte Unmöglichkeit, das große Gefühl zum Zentrum einer biographischen Existenz zu erklären. Birgit Vanderbeke richtet ihren nüchternen Blick auf unsere Gegenwart, in der die großen Gefühle noch nicht einmal mehr als Strindbergsches Psychodrama oder Ingmar Bergmannsche Eheszenen auszuhalten sind. Aber, so läßt sie ihre Alberta fragen: haben es die Menschen überhaupt jemals ausgehalten mit sich selbst und ihren großen Gefühlen? Daß Alberta und Nadar nicht zueinander finden, ist eine gänzlich untragische Geschichte, ein kurzer Tatsachenbericht aus dem Protokoll ihres fiktiven Lebens, das auch ohne einander weitergehen wird. Empfehlenswert! -Dagmar Lorenz

Ich sehe was, was du nicht siehst - Birgit Vanderbeke
Buch:Ich sehe was, was du nicht siehst
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 19. April 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 57545
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Erscheinungsjahr: 2004
4. Aufl.
Gewicht: 127 gr / Abmessung: 19 cm
Von Vanderbeke, Birgit
Eine Frau denkt darüber nach, wegzugehen. Sie befürchtet, dass es verlorene Zeit sein würde, inmitten dieses Lebens voller Banalitäten zu bleiben, das sie zur Genüge kennt. "Man kann einfach weggehen, dachte ich. Entweder man geht ein bisschen weg, oder man geht richtig weg, oder man bleibt. Ich bin erst geblieben und habe gedacht, eines Tages gehe ich weg. Und dann habe ich gedacht, wenn du jetzt nicht bald weggehst, bleibst du womöglich, und hinterher wirst du traurig. Und da bin ich weggegangen." Birgit Vanderbekes Buch erzählt von Abschied und Willkommen in der Ferne, von der Alltäglichkeit der Angst und der Beiläufigkeit aller Abschiede.
Manches bleibt aus Kindertagen ja doch hängen: die Geschichte von Janosch "O wie schön ist Panama"-Bär und -Tiger brechen zu einer Entdeckungsreise auf, laufen im Kreis, kommen zu Hause wieder an und sehen plötzlich alles mit anderen Augen: Wie schön ist dort doch alles.
"Ich sehe was, was du nicht siehst" - auch aus alten Tagen, ein Kinderspiel und: so ein bißchen die Janosch- Geschichte für die Erwachsenen, denn ums Weggehen und Ankommen geht's auch hier.
Die Handlung ist alles andere als spektakulär: eine Frau beschließt gemeinsam mit ihrem Sohn, einem grünen Nilpferd und einem Hund aus Deutschland wegzugehen, erst "ein bißchen", und dann so "richtig". Sie landen in Südfrankreich. Die spärliche Handlung ist nur das Netz, über dem sich in abenteuerlicher Vielschichtigkeit Gedanken, Überlegungen, Gefühle und Erwartungen geradezu artistisch immer nur um das eine Thema drehen: "Ich sehe was, was du nicht siehst".
Da ist der Wechsel der Perspektive durch den Umzug, das ehemals Gewohnte wird plötzlich anders gesehen und empfunden, das Neue rückt ins Zentrum, aber auch das ist dann wieder nur "relativ". Abschied und Trennung von Althergebrachtem bedeuten Angst und Unsicherheit, bringen aber auch die Erkenntnis " ...daß ich niemals darüber nachgedacht hätte , wenn ich nicht weggegangen wäre".
Da ist die versteckte Liebeserklärung an die Kunst van Goghs, die Sehnsucht nach dem Süden, wo nicht nur van Gogh lange gesuchten Farben fand, mit denen er so unverwechselbar malte, sondern auch für Birgit Vanderbekes Hauptfigur die Sterne zunächst aussehen wie von Künstlerhand geschaffen. Wo van Gogh seinen Stil einst zur Vollendung brachte - angekommen war - dort findet sie ihr Leben und ihre Liebe, ohne wenn und aber, wie selbstverständlich.
Und da ist auch das alte Kinderspiel auf politischer Ebene: "Immer wollte der Osten der Westen sein, und dann war er es, und als er es war, wollte er es nun plötzlich doch nicht sein wegen der Mieten und Arbeitslosen, und der Westen mochte den Osten nicht haben wegen der Krankenkassenreform und der Steuern und wegen der komischen Einkaufsbeutel, die sie dort einfach weiterbenutzen...".
"Ich sehe was, was du nicht siehst", 120 Seiten voller Alltags- Situationen, erlebt aus sich ändernden Perspektiven von einer klugen und empfindsamen Frau, der Birgit Vanderbeke das ihr eigene Talent verleiht, jeden Gedanken bis in die letzte Faser zu Ende zu denken. Alltagssituationen, die auch durch die einfache, klare und präzise Sprache, den ja schon bekannten Vanderbeke-Stil, im ersten Moment profan und austauschbar erscheinen, dann aber doch voller Emotionalität und Entwicklung stecken und immer wieder Abschied und Ankommen heißen (400). Ein Thema mit vielen Variationen, eine Lektüre mit Langzeitwirkung und auch dem plötzlichen Bedürfnis, das alte Kinderspiel aufs eigene Leben zu übertragen, die eigene Blickrichtung zu überprüfen und das eigene Sehen vielleicht ja dabei ganz neu zu entdecken. Sicher ist das nicht immer ein Kinderspiel.
In einem Interview sagte Birgit Vanderbeke einmal "Meine Frauen kommen durch und gewinnen immer" - das trifft auch auf die neuste Erzählung zu, die sicherlich nahtlos an ihren letzten großen Erfolg "Alberta empfängt einen Liebhaber" anknüpfen wird. -Barbara Wegmann

Das Muschelessen (Fischer Taschenbibliothek) - Birgit Vanderbeke
Buch:Das Muschelessen (Fischer Taschenbibliothek)
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom 10. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 50213
Erzählung. Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 1990
Erscheinungsjahr: 2008
Gewicht: 107 gr
Von Vanderbeke, Birgit
Die Ehefrau und die beiden jugendlichen Kinder warten beim Abendessen auf den Vater. Die drei sitzen vor dem Berg Muscheln, die außer dem Vater eigentlich niemand gerne ißt, und beginnen in dieser unerwarteten Auszeit miteinander zu sprechen. Im Reden zerbricht die sogenannte Normalität familiären Zusammenlebens - die Sonntagsausflüge, die regelmäßigen Mahlzeiten, der Eichenschrank im Wohnzimmer. Alles ist durchdrungen und gehalten von einer dumpfen väterlichen Autorität, die funktionierte, weil alle sich ihr ausgesetzt glaubten. Und nun wird dieser Vater besichtigt, mit ihm die deutsch-deutsche Entwurzelung der Familie. Unter den ungerührten Augen der Erzählerin fliegt das Labor Familie in die Luft, und - am Ende der Erzählung wandert mit den ungegessenen Muscheln ein ideologischer Grundpfeiler des Bürgertums auf den Müll: die Idee der Familie. -(taz)
Wer einmal wirklich alle Klischees eines widerwärtigen Familienvaters kennenlernen will, der greife zum schmalen Band Das Muschelessen. Mutter, Tochter und Sohn warten bei einem Berg Muscheln auf die Rückkehr des Vaters. Die achtzehnjährige Tochter beschreibt in einem hundertseitigen Gedankenfluß - so ungefähr jeder zweite Punkt am Ende eines Satzes fehlt - das bisherige Familienleben, Schwerpunkt Vater. Ihre Formulierungen sind eher einer vierzehnjährigen angemessen. Je weiter ihre Überlegungen fortschreiten, desto gräßlicher wird das väterliche Ungetüm. Aus dem trauten Familienkreis wird ein schreckliches Disastergemälde. Man frägt sich, warum die übrigen Familienmitglieder das abscheuliche Gebaren soviele Jahre zugelassen haben.
Die Handlung am Abend ist spärlich, umso aufregender, mit geschickter Steigerung der Spannung erleben wir die skizzierten Ereignisse davor.
Nicht die Familie wird demontiert, wie die tageszeitung im Klappentext meint, sondern der tyrannenhafte Familienvater, der jahrelang seine Familie ohne erkenntlichen Widerspruch drangsalierte. So besehen kann diese Erzählung nicht realistisch gemeint sein. In der Palette der schlechten Eigenschaften findet wohl jeder männliche Leser ein paar, die auch auf ihn zutreffen; sicher ist aber niemand dabei, auf den viele zusammenfallen: so ein Scheusal würde kein Buch lesen.
Der Stil wie in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten wäre mir nach mehr Seiten auf den Geist gegangen. Mit 109 Seiten endete die Erzählung aber rechtzeitig mit einer Überraschung. Ein vergnüglicher Lesenachmittag. Empfehlenswert. -Herbert Huber

Interpretationshilfe Deutsch: Das Muschelessen - Interpretationen Deutsch - Birgit Vanderbeke, Dr. Bertold Heizmann
Buch:Interpretationshilfe Deutsch: Das Muschelessen - Interpretationen Deutsch
Autor:Birgit Vanderbeke, Dr. Bertold Heizmann, Ausgabe vom 24. Sept. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 47010
Preis: 5,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Erscheinungsjahr: 2008
m. Abb.
Gewicht: 103 gr / Abmessung: 19 cm
Von Vanderbeke, Birgit / Mit Heizmann, Bertold
Dieser Band erleichtert die Lektüre der Erzählung und vertieft das Textverständnis. Er bietet somit eine optimale Vorbereitung auf Unterricht und Klausuren. Sie erhalten Hintergrundinformationen zur Autorin und ihrem Werk, eine ausführliche Inhaltsangabe und eine systematische Analyse und Interpretation der Erzählung unter folgenden Gesichtspunkten: Struktur und Textaufbau; Erzählperspektive und -technik; Personen; Themen und Motive; Sprache; Interpretation von Schlüsselstellen.
Wer einmal wirklich alle Klischees eines widerwärtigen Familienvaters kennenlernen will, der greife zum schmalen Band Das Muschelessen. Mutter, Tochter und Sohn warten bei einem Berg Muscheln auf die Rückkehr des Vaters. Die achtzehnjährige Tochter beschreibt in einem hundertseitigen Gedankenfluß - so ungefähr jeder zweite Punkt am Ende eines Satzes fehlt - das bisherige Familienleben, Schwerpunkt Vater. Ihre Formulierungen sind eher einer vierzehnjährigen angemessen. Je weiter ihre Überlegungen fortschreiten, desto gräßlicher wird das väterliche Ungetüm. Aus dem trauten Familienkreis wird ein schreckliches Disastergemälde. Man frägt sich, warum die übrigen Familienmitglieder das abscheuliche Gebaren soviele Jahre zugelassen haben.
Die Handlung am Abend ist spärlich, umso aufregender, mit geschickter Steigerung der Spannung erleben wir die skizzierten Ereignisse davor.
Nicht die Familie wird demontiert, wie die tageszeitung im Klappentext meint, sondern der tyrannenhafte Familienvater, der jahrelang seine Familie ohne erkenntlichen Widerspruch drangsalierte. So besehen kann diese Erzählung nicht realistisch gemeint sein. In der Palette der schlechten Eigenschaften findet wohl jeder männliche Leser ein paar, die auch auf ihn zutreffen; sicher ist aber niemand dabei, auf den viele zusammenfallen: so ein Scheusal würde kein Buch lesen.
Der Stil wie in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten wäre mir nach mehr Seiten auf den Geist gegangen. Mit 109 Seiten endete die Erzählung aber rechtzeitig mit einer Überraschung. Ein vergnüglicher Lesenachmittag. Empfehlenswert. -Herbert Huber

Schmeckt's?: Kochen ohne Tabu - Birgit Vanderbeke
Buch:Schmeckt's?: Kochen ohne Tabu
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 287805
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Tex-mex, fingerfood , thai und cross-over, die ganze Welt brutzelt in einem Wok. Denkt man, denn am Ende läuft es meistens auf Pute hinaus, ist naturidentisch, kommt in die Mikrowelle und sehr oft aus der Tüte. Der Schinken ist praktisch quadratisch, das Fischstäbchen in kindgerechter Fischform zu haben, und aus der Wurst lacht es uns lustig an. Wagen Sie Küche! Kochen Sie mit Birgit Vanderbeke In ihrem Buch erklärt sie, wie es geht, und erzählt von Genüssen, die ganz leicht auf den Teller zu zaubern sind, wenn man sich nur traut.

Gut genug - Birgit Vanderbeke
Buch:Gut genug
Autor:Birgit Vanderbeke, Ausgabe vom Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 297080
Preis: 6,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Plötzlich ist sie schwanger. Da sie eigentlich kein Kind wollte, weiß FrauRagotsky auch nicht, wie es nun eigentlich geht, das Kinderkriegen. Undsogleich fällt die Maschinerie der Geburtsvorbereitungen über sie herStrampelanzüge, Vorsorgeuntersuchungen und Atemübungen. Doch als AnatolFloh geboren wird, weiß sie wiederum nicht, wie es nun eigentlich geht,das Kinderhaben. Der Arzt führt eigenartige Untersuchungen durch und AnatolFloh schreit, bis er rot wird. Was ist also zu tun? Sie wollte es gut machen.Zumindest gut genug. Doch keiner weiß bescheid. Die Erzählerin wirft einenherrlich unverkrampften Blick auf die Welt aus Pampers und Penatencreme.Im lockeren, ungemein amüsanten Plauderton macht Frau Ragotsky klar, wasKinderkriegen auch heute noch bedeutet eine Katastrophe, auf die niemandwirklich vorbereitet ist.

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