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| | Buch: | Das Reich der Pharaonen: Eine Zeitreise ins alte Ägypten |
| Autor: | Brian Fagan, Ausgabe vom Mai 2005, Gebunden, Verkaufsrang 293790 |
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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.2002 Der mit "A.O". kürzelnde Rezensent ist begeistert. Dies Buch aus der Produktion der National Geographic Society beweise, dass man "auch älteste Geschichten" immer wieder neu erzählen könne - wenn man nur einen eigenen Ansatz finde. In diesem Fall handele es sich dabei um die "bewundernswerte Sorgfalt und Disziplin der Beschreibung" des Autors (ein Archäologe und Professor für Anrhropologie), die von einem wunderbaren Ästhetikverständnis "geadelt" würde. Die Bilder nämlich "weiden sich" dem Rezensenten zufolge geradezu an der "Vielgestalt der Kunst, die am Nil über fünftausend Jahre Alltag der Menschen" gewesen ist. Im besten Fall gelinge den Bildern sogar der Brückenschlag in unsere Zeit. © Perlentaucher Medien GmbH
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Wunderbarer Bildband mit vielen Infos (5 von 5 Punkten) meint I.K. aus Würzburg Ich besitzr diverse Bücher zur Thematik, darunter auch einiges sehr shöne Bilsbäde, wie beispielsweise der von Könemann....Doch diese Ausgabe des National Georaphic Society toppt sie zumindest von den Fotografien her gesehen um ein vielfaches- wunderschöne & zauberhate Bilder über Doppelseten hinweg, die den der schon in Ägypten war direkt dorthin zurückversetzen(ich war 2 mal auf dem Nil unterwegs & in Kairo & würde mir beim Anblick dieser Bild am liebsten umgehend wieder ins Flugzeug setzen...)
. Auch die SAchinformationen sind vom Autor sehr treffend & detailliert beschreben, ohne sich jedoch in zu vielen DEtail zu verlieren. BEsonderes Schmankerl ist das große doppelseitige Faltposter über das Leben im Alten Ägypten, auf der einen Seite ist ein schöne Ansicht über Karnak (wem das bekannt vorkommt- es gab bereits eine Ausgabe der Zeitschrit Natinal Geographic über das Alte Ägypten mit dem gleichen Titelbild die das Buch & eben mit dieser Riesenposter, das ich seitdem wie ein Schatz hütete;))
FAZIT: Dem interessierten Ägypten Fan, der nicht nur von Tempel zu Tempel hetzt, um alles mal gesehen zu haben, sondern der sich auch für die Hintergrunde dieser faszieinerenden alten Hochkultur interessiert, wärmstens zu empfehlen, sowohl vor einem geplanten Aufenthalt auch auch zur Erinnerung danach!
*****U N B E d I N G T++K A U F E N ****
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die siebzig großen Erfindungen des Altertums |
| Autor: | Brian Fagan, Ausgabe vom Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 301361 |
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| Nähnadel und Schneeschuh, Bewässerungssystem und Verhütungsmittel, Weberei und Zeitmessung, Heizung und Brettspiel: Es ist verblüffend, welche Erfindungen die Menschheit schon vor vielen tausend Jahren gemacht hat. Dieses Buch gibt einen Überblick über die Meilensteine des Fortschritts - faktenreich und anschaulich geschrieben. Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte ihrer Erfindungen. Seit der erste Urmensch einen Stein als Faustkeil benutzte, hat der Mensch nicht aufgehört, sich immer neue Werkzeuge und Techniken zu erschließen. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte: Angefangen bei grundlegenden Geräten wie Stein- und Holzwerkzeugen, Körben und anderen Behältern, über Bau- und Siedlungstechniken und das weite Feld der Landwirtschaft mit ihren Durchbrüchen bei der Domestizierung von Tieren und Pflanzen, spannt es den Bogen zu Themen wie Verkehrswesen, Jagd, Sport, Wissenschaft und Kunst. Zahlreiche Fotos, Illustrationen und Detailskizzen veranschaulichen den Text; zusätzliche Info-Kästen ordnen die Themen chronologisch ein. Besonderen Wert legt das Buch auf Zusammenhänge: Brian M. Fagan, weltweit eine der Koryphäen für die Entwicklung der Zivilisation, referiert nicht nur den jeweiligen Kenntnisstand, sondern diskutiert auch kontroverse Theorien und mögliche Alternativen. Diese Herangehensweise hebt das Buch über den Rang eines Nachschlagewerks hinaus und macht es zu einem Standardwerk der Entwicklung des menschlichen Erfindungsgeistes. |
| | Buch: | Das frühe Nordamerika - Archäologie eines Kontinents |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom 1993, Gebunden, Verkaufsrang 1025581 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Umfassender Überblick (5 von 5 Punkten) meint H. Das Buch bietet einen sehr ausführlichen Überblick zur Archäologie in Nordamerika. Was ich Fagan besonders hoch anrechne ist, daß er bei strittigen Auffassungen immer auch die Alternativen erwähnt und nicht nur seinen persönlichen Favoriten. Da der Autor die verschiedenen Regionen separat behandelt, auf Grund der Chronologie dann zwischen diesen Regionen immer wieder hin und her springt, macht es für uns Europäer zuweilen etwas schwierig den Überblick zu behalten. Das Lesen wird durch die Verwendung einiger recht ungewöhnlicher Fremdwörter manchmal etwas erschwert, wichtige Begriffe werden aber im Buch erklärt. Neben den umfangreichen Fakten werden auch zahlreiche Theorien zur Erklärung der sich verändernden Lebensweise der Ureinwohner Nordamerikas dargestellt. Fagan geht das Thema insgesamt recht konservativ an, was die Frage nach den ersten Siedlern in Amerika betrifft hätte ich mir gewünscht moderne Auffassungen wenigstens erwähnt zu sehen, auf der anderen Seite verzichtet der Autor weitestgehend auf Spekulationen, was ich als sehr angenehm empfand. Alles in allem ein Sachbuch auf höchstem Niveau. |
| | Buch: | Entdeckungen!: Neue Schätze der Archäologie |
| | Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 784911 |
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| | Buch: | Die vergrabene Sonne - Die Entdeckung der Indianer- Kulturen in Nord- und Südamerika |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom Nov. 1982, Gebunden, Verkaufsrang 1232264 |
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| | Buch: | Die ersten Indianer - Das Abenteuer der Besiedlung Amerikas |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom 1992, Gebunden, Verkaufsrang 1151686 |
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| Auf spannende, auch Jugendliche ansprechende Weise schreibt der Archäologe und Anthropologe Brian M. Fagan über die Besiedlung des amerikanischen Kontinents während der letzten Eiszeit. Wie müssen wir uns die damalige Tier- und Pflanzenwelt vorstellen, wie die Lebens- und berlebensweise der eiszeitlichen Jäger- und Sammlerstämme? Fagans Darstellung schlie"t mit einem Ausblick auf die Kulturen, die sich im Lauf der Jahrtausende in den verschiedenen Klimazonen herausbildeten und auf die dann die ersten Europäer trafen. |
| | Buch: | Die siebzig grossen Geheimnisse der Alten Kulturen |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom 15. Febr. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 662174 |
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Das sagenumwobene Atlantis, der verborgene Schatz am Toten Meer, das verschwundene Grab Alexanders des Großen - die Geschichte der Menschheit ist voller ungelöster Rätsel Eine aufschlussreiche und faszinierende Zeitreise: anschaulich illustriert, informativ und unterhaltsam
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sammlung der bedeutendsten Menschheitsrätsel (5 von 5 Punkten) meint U.G. aus Fürth, Bayern Deutschland Trotz modernster Technik und ausgiebige Forschungen über nun schon Jahrhunderte hinweg gibt es sie nach wie vor: die Geheimnisse der Welt. Obwohl von Menschenhand geschaffen staunen wir noch immer über die Skulpturen der Osterinseln, fragen nach dem untergegangenen Atlantis, wissen nichts über den Lagerungsort der Bundeslade und haben keine eindeutige Erklärung für die riesige Tonkriegerarmee im Grabmal des ersten chinesischen Kaisers. Das gewichtige Werk von Brian M. Fagan und zahlreichen weiteren Autorinnen und Autoren - allesamt der archäologischen Elite entstammend - versucht wenigstens ein paar Antworten zu geben. Und in der Tat erfährt man doch Erstaunliches über Mythen und Legenden, Steinzeiträtsel, Gräber, Schriften oder den Untergang alter Kulturen. Die Kapitel sind zwar knapp bemessen und doch anregend aufschlussreich. Sie bieten genügend Informationen und durch eine große Zahl von Illustrationen und Fotos ausreichend verständlich eine Zusammenschau der jeweils aktuellen Erkenntnisse und Vermutungen, Antworten aber auch weiterhin offenen Fragen, die ohne Blöße gestellt bleiben. So bekommt man nicht nur eine gute Übersicht der immer noch geheimnisvollen Errungenschaften und Lebensweise, des kulturellen Ausdrucks und der spirituellen Mysterien unserer Ahnen, sondern es wird auch die Lust geweckt, sich für das Eine oder das Andere Thema vertiefend zu interessieren. Hilfreich somit ganz sicher die Angaben zu weiterführender Literatur. Mit dem 304 Seiten starken Buch liegt ein Nachschlagewerk vor, dass trotz seiner 1000 Gramm Gewicht mit gewisser Leichtigkeit die latent an der Entwicklung der Menschheit Interessierten abholt, individuell bildet und sie eventuell sogar auf eine neu zu entdeckende Spur einlädt. © 5/2005, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Abenteuer Archäologie |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom Mai 2000, Gebunden, Verkaufsrang 1317240 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Interessantes Werk (4 von 5 Punkten) meint . Ein wirklich gutes Buch über vergangene Jahrhunderte. Der Autor versucht nicht wie andere, mit an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen den Leser zu langweilen. Hier wird wirklich beschrieben. Und weil das Augenmerk auf der Beschreibung der Bauwerke, Fundstücke und historischen Abfolgen liegt, gelingt es dem Autor, seine Leser an die Zeiten zu fesseln. Die Beschreibung der Erlebnisse von Forschern bringt mehr Leben in dieses Buch als mystische Fabeln es bei anderen pseudohistorischen Werken können. Obwohl ich kein Experte für Archäologie bin, hat mich die Art des Erzählens und damit auch diese Zeitreise interessiert. Dieses Buch kann man ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Besonders die Schilderung der widrigen Umstände, unter denen viele der Forschungsergebnisse erzielt wurden, war für mich beeindruckend und begeisternd zugleich. Erst mit Büchern wie diesem wird die mühsame Arbeit sichtbar, unter der Stück für Stück der Vergangenheit ans Licht gebracht wird. Ich erlebte die Archäologie erstmals nicht als verstaubte Wissenschaft, sondern als Dienst für viele Neugierige. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Spannend aber langatmig (3 von 5 Punkten) meint . Die Archäologie ist nicht etwas für jedermann aber dieses Buch bringt sie einem doch sehr nahe. Man erfährt viel über Menschen die sich vor 1 oder 2 Jahrhunderten mit diesem Thema beschäftigt haben und dafür sogar ihr Leben riskiert haben. Allerdings ist der Text oft sehr langatmig und langweilig.An anderen Stellen kann man sich vor Spannung kaum noch vom Buch wegreißen.Im Großen und Ganzen ist das Buch zu dick hat allerdings schöne Bilder die einem das Lesen interessanter machen. |
| | Buch: | Aufbruch aus dem Paradies - Ursprung und frühe Geschichte der Menschen |
| Autor: | Brian M. Fagan, Ausgabe vom 1991, Gebunden, Verkaufsrang 1166316 |
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Nach den Erkenntnissen moderner Genetiker erscheint es nun endgültig als erwiesen, daß die Wiege der Menschheit in Afrika stand, daß eine "Eva" dort vor etwa 200 000 bis 150 000 Jahren den ersten Homo sapiens gebar. In diesem Band erzählt Brian M. Fagan in der Manier eines Kriminalromans über die frühe Geschichte des Menschengeschlechts, berichtet, wie sich der Mensch langsam die Welt erobert, der Eiszeit trotzt, die Meere überwindet, nach Australien, Asien und Amerika aufbricht.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Adaptive Radiationen und hyläische Formen (3 von 5 Punkten) meint a. aus Hamburg Detailliert und weitgehend anschaulich legt der Autor den Weg der Menschwerdungsgeschichte dar. Haben sich an mehreren Orten der Welt - unabhängig voneinander - moderne Menschen entwickelt? Oder ist Afrika die alleinige Wiege des Homo sapiens sapiens? Brian M. Fagan diskutiert beide Theorien. Der Leser kann die vom Autor ausgebreiteten Indizien mitverfolgen; er wird an die verschiedenen Fundorte und Ausgrabungsstätten geführt und mit den Resultaten der Wissenschaft vertraut gemacht. Dabei ist das Buch über weite Strecken fesselnd geschrieben. Zu großzügig allerdings ist der Text mit Fachausdrücken gespickt, die in einem populärwissenschaftlichen Buch nichts zu suchen haben, mindestens aber im Anhang hätten erklärt werden müssen. Kostprobe gefällig? "Sicher besteht ein Zusammenhang zwischen den Fluktuationen der Wälder und der adaptiven Radiation der Affen, da es sich überwiegend um hyläische Formen handelt." (S. 51). Alles klar? Da stößt auch ein handelsübliches Fremdwörterlexikon an seine Grenzen! Schreibt Fagan nur für seine Kollegen? Oder handelt es sich um eine Form wissenschaftlicher Angeberei? Oder war einfach nur der Übersetzer drittklassig? Jedenfalls mindern diese zahlreichen Stolpersteine das Lesevergnügen doch erheblich. |
| | Buch: | Die Macht des Wetters - Wie das Klima die Geschichte verändert |
| Autor: | Brian Fagan, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 1212976 |
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Die Klimaveränderungen, deren Auswirkungen wir auch in Europa mit Unwettern und Überschwemmungen immer stärker spüren, sind nicht neu. In diesem Buch zeigt der Anthropologe Brian Fagan, wie eine weltweit wirkende Klimamaschine das Wetter auf unserem Globus bestimmt und auch die Geschicke menschlicher Gesellschaften und ihre Entwicklung beeinflußt
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein hohes Maß wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit. (4 von 5 Punkten) meint L. aus Butjadingen-Stollhamm, an der Nordseeküste Mit dem Stichwort "Klima" lässt sich einiges assoziieren: An erster Stelle wohl das Ozonloch, dann das verrückt spielende Wetter in unseren Breiten, mit heißen Sommern und matschig lauen Wintern. Nach einigem Nachdenken erinnert man sich vielleicht auch an die verheerenden Stürme, die irgendwann in den späten 1990er Jahren mit zerstörerischer Kraft über den US-amerikanischen Süden hinweg zogen, oder "Bob", den wohl bekanntesten Hurrikan aller Zeiten. All diese Phänomene sind schließlich Klima abhängig. Als nächstes wird man sich jedoch auch daran erinnern, dass sie aus einem Klima resultieren, welches wir uns selbst geschaffen haben: Das von Menschenhand global erwärmte Weltklima. Es ließe sich also fragen, inwieweit die zerstörerische Zivilisation das Erdenwetter beeinflusst und aus dem Lot gebracht hat.
Vor diesem Hintergrund, der heute breiter Konsens ist, könnte die Fragestellung des Autors Brian Fagan in seiner anthropologisch orientierten Studie "Die Macht des Wetters" vorschnell als längst vergangenes Problem abgeurteilt werden: Wie beeinflusst das Wetter unsere Zivilisation. Doch beweist das Buch "Die Macht des Wetters" nicht nur den fast gottgleichen Charakter, den das Wetter frühen Hochkulturen gegenüber an den Tag legte. Auch der modernen Menschheit, die sich nicht selten als Herrin über das Klima - im guten, wie im schlechten Sinn - wähnt, wird vorgeführt, wie ihr in manchen Wetterphänomenen doch noch eine letzte verbliebene Schicksalsmacht entgegentritt, die sich nicht kontrollieren, allenfalls meistern lässt.
Brian Fagan interessiert sich für solche Klimaphänomen, die über Jahrtausende hinweg den Menschen in seiner Entwicklung begleiteten und diese - wie er an ausführlichen Beispielen belegt - störten, zurückwarfen und manchmal auch entscheidend voran brachten. Seine Thematik, das von unendlich vielen Faktoren beeinflusste Wetter, kann dabei mit Recht als eines der Forschungsgebiete gelten, die sich bis heute einer umfassenden systematischen Analyse entziehen. Entsprechend schwer muss sich dem Autor die Aufgabe einer klaren, auch für Laien verständlichen Präsentation gestellt haben. Es gelingt ihm jedoch meisterhaft, den aktuellen Forschungsstand zu einem einheitlichen Bild zusammenzufügen, aus dem Amerikanischen von Hubert Pfau übersetzt.
Der erste Teil von "Die Macht des Wetters" widmet sich ausschließlich dieser Darstellung: Mit Hilfe einer Reihe von Abbildungen öffnet sich dem Leser eine Sicht auf das Wetter, die der Komplexität solcher Phänomene wie Monsun oder El Niño auf wissenschaftlicher aber gut verständlicher Basis gerecht wird. Die in schwarzweiß gehaltenen Wetterkarten und Satellitenbilder veranschaulichen dabei in dankenswerter Weise die ansonsten kaum überschaubaren Zusammenhänge.
Im zweiten, umfangreicheren Teil geht Brian Fagan ausführlich auf deren Einfluss auf Entstehung und Niedergang der weltweit bekannten alten Hochkulturen ein. Ägyptische Pharaonenkultur, die lateinamerikanischen Maya oder auch die Moche Indianer erweisen sich als Opfer und Profiteure des Kapriolen schlagenden Weltklimas.
Die große Detailgenauigkeit bei der Beschreibung historischer Zusammenhänge erweitert die Lektüre "Die Macht des Wetters" um eine Reihe interessanter Aspekte, die Kultur und Herrschaftsformen der Ahnen unserer Zivilisation betreffend. Brian Fagan versteht es, mit einer Fülle von Informationen so umzugehen, dass sie sein vermeintlich etwas trockenes Thema zu einer spannenden Reise durch die Weltgeschichte werden lassen und zugleich seinem eigentlichen Thema, "Wie das Klima die Geschichte verändert", ein hohes Maß wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit zugestehen.
Dabei liegt der Fokus gerade nicht auf so populären Schlagworten wie Treibhauseffekt oder Ozonloch, wodurch eine Perspektive auf das Wetter gewonnen wird, die, wie der Autor mit einigen Kapiteln zur aktuellen Lage beweist, einen neuen Ton in die oft hysterische Debatte zur Klimaveränderung bringt. Wohl ist jeder Einzelne angehalten, zu tun, was er kann, dabei sollte aber auch der weite Blick in die Geschichte nicht außer Acht gelassen werden. Denn, was den Umgang mit der Schwankung des Weltklimas betrifft, lässt sich noch vieles aus der Vergangenheit lernen. Auch zu dieser Diskussion ist Brian Fagans Buch "Die Macht des Wetters" ein überzeugender Beitrag!
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