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David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. - Ulrike Künnecke, Literaturtest Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels? Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss. In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten. Wann haben Sie angefangen zu schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben. Was ist Glück für Sie? Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit. Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt. Eigentlich hat David Martín kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen "bildungsfernen Haushalt" nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung "Stimme der Industrie", die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre "Edelfeder" Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der Martín bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel? Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie. Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders? In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit "anderer Stimme" (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 9 CD, 611 Minuten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 227 Bewertungen)
Leserkommentare:* Das Spiel des Engels!? (5 von 5 Punkten) meint A.K. Eine mitreißende Sprache zieht mich sofort in den Bann.
Ich habe das Buch eben um 6:25 in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft und sitze im Zug nach Erlangen.
Bis zum Umsteigen in Nürnberg habe ich schon 1/3 verschlungen und freue mich schon auf die Heimfahrt.
Absolut lesenswert!
Nur das Ende lässt bei mir Fragen offen. Vielleicht ... Das Spiel des Engels!?
Das Spiel des Engels
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Aus der Amazon.de-Redaktion In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt - ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. -Stefan Kellerer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 735 Bewertungen)
Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
als ich fertig war,war ich fast wie frustriert oder eher deprimiert...ich glaube,ich habe noch ni ein so trauriges Buch gelesen..
Ich emfehle es also unbedingt weiter...
Dieses Buch kommt in meine "Lieblings-Bücher-Ecke"
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| | Hörbuch: | Das Spiel des Engels (9 CDs) |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Gerd Wameling (Sprecher), Ausgabe vom 10. Nov. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 32023 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
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David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. - Ulrike Künnecke, Literaturtest Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels? Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss. In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten. Wann haben Sie angefangen zu schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben. Was ist Glück für Sie? Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit. Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt. Eigentlich hat David Martín kaum eine Chance, ein bedeutender Schriftsteller zu werden. Im Barcelona vor dem spanischen Bürgerkrieg wächst er in einer Umgebung auf, die man heute einen "bildungsfernen Haushalt" nennen würde. Und als ihm ein väterlicher Freund einen Band von Charles Dickens in die Hand drückt, wird der Ich-Erzähler von seinem Vater windelweich geprügelt. Trotzdem zieht es David zum Schreiben: zuerst zur abgehalfterten Zeitung "Stimme der Industrie", die aber doch nicht so abgehalftert ist, dass ihre "Edelfeder" Pedro Vidal nicht das große Talent des Jungen erkennen würde. So wird David doch noch ein Autor, und zwar ein schlecht bezahlter Schreiberling von Trivialromanen. Dann bedroht eine Krankheit sein Leben, die große Liebe seines Lebens geht verloren. Und dann gibt es da noch den Verleger Andreas Corelli, den niemand kennt und der Martín bittet, mit einem Buch für gutes Geld eine Religion zu begründen. Ein Pakt mit dem Teufel? Einem internationalen Publikum wurde der spanische Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón 2001 mit seinem Besteller Der Schatten des Windes bekannt: Inzwischen ist das Buch in dreißig Sprachen übersetzt. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an den Nachfolgeband Das Spiel des Engels, und Zafón hat die Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Episch breit angelegt, entführt der Roman seine Leser in ein verzaubertes, phantastisches und labyrinthisches Barcelona. Das hat große Klasse und Poesie. Umso glücklicher ist der Umstand, dass der Argon Verlag für seine Hörspiel-Produktion den bekannten Schauspieler Gerd Wameling gewinnen konnte, der unter anderem in Wim Wenders? In weiter Ferne so nah sowie in der Serie Wolffs Revier mitspielte. Denn Wameling liest den Text (wenn auch nicht den gesamten Text, sondern eine autorisierte Lesefassung) routiniert und schnörkellos, ohne sich allzu sehr in Szene zu setzen, sodass das Lyrische durch eine klare, unaufgesetzte Stimme schimmert. Auch wenn man sich fragen darf, warum der Ich-Erzähler in direkter Rede mit "anderer Stimme" (also anderem Timbre) spricht: Nicht zuletzt Wamelings Leistung macht Das Spiel des Engels zu einem bezaubernden Hörgenuss. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 9 CD, 611 Minuten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 227 Bewertungen)
Leserkommentare:* Das Spiel des Engels!? (5 von 5 Punkten) meint A.K. Eine mitreißende Sprache zieht mich sofort in den Bann.
Ich habe das Buch eben um 6:25 in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft und sitze im Zug nach Erlangen.
Bis zum Umsteigen in Nürnberg habe ich schon 1/3 verschlungen und freue mich schon auf die Heimfahrt.
Absolut lesenswert!
Nur das Ende lässt bei mir Fragen offen. Vielleicht ... Das Spiel des Engels!?
Das Spiel des Engels
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| | Buch: | Der Schatten des Windes: Roman |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Ausgabe vom 10. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 116637 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen |
Weiterinformieren oder bestellen bei Amazon |
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Aus der Amazon.de-Redaktion In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt - ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. -Stefan Kellerer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 735 Bewertungen)
Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
als ich fertig war,war ich fast wie frustriert oder eher deprimiert...ich glaube,ich habe noch ni ein so trauriges Buch gelesen..
Ich emfehle es also unbedingt weiter...
Dieses Buch kommt in meine "Lieblings-Bücher-Ecke"
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der Schatten des Windes: Roman |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Ausgabe vom 31. Juli 2006, Gebunden, Verkaufsrang 97242 |
| Preis: | 25,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Aus der Amazon.de-Redaktion In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt - ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. -Stefan Kellerer
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Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
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| | Hörbuch: | Der Schatten des Windes, 7 Audio-CDs |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafon, Ausgabe vom Febr. 2004, Audio CD, Verkaufsrang 141878 |
| Preis: | 29,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
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| | Hörbuch: | Der Schatten des Windes - 2 CDs |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Carlos Ruiz Zafon, Martin Zylka, Matthias Schweighöfer, Michael Habeck, Sylvester Groth, Ausgabe vom 17. Febr. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 93600 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Leserkommentare:* Staub, Papier und Magie! (4 von 5 Punkten) meint T.K. aus Delligsen Das sind die Eindrück des Kindes Daniel Sempere, das von seinem Vater, einem Buchhändler, an einen geheimnisvollen Ort mitgenommen wird. Mitten in Barcelona zeigt der Vater dem Sohn den "Friedhof der vergessenen Bücher." In dieser Bibliothek stehen Bücher, die niemand mehr kennt. Daniel darf sich ein Buch aussuchen. Er entscheidet sich für -Der Schatten des Windes- vom Autor Julian Carax. Daniel erfährt später, von dem Buchhändler Barcelo, dass es von diesem Buch nur noch ein einziges Exemplar gibt. Er schenkt den Roman Barcelos blinder Nichte Clara. Aber als er plötzlich von einem geheimnisvollen Fremden auf das Buch angesprochen wird, will er es zurückholen. Doch statt des Buches fängt sich Daniel Prügel ein. Vor dem Haus trifft er Fermin, einen ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter. Fermin wird kurze Zeit später in der Buchhandlung von Daniels Vater angestellt.
Jahre später machen sich Daniel und Fermin auf die Suche nach dem Autor Carax und der geheimnisvollen Geschichte rund um das Buch -Der Schatten des Windes-. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, Liebe, Hass, den Tod und die Lüge. Und sie haben plötzlich mit der Geheimpolizei zu tun. Daniel muss erkennen, dass er nicht der einzige ist, der Carax Geschichte nachspioniert. Was stimmt mit diesem Buch und dem Autor nicht? Diese Fragen lassen Daniel keine Ruhe. Die Suche wird zur Obsession und bringt Daniel in große Gefahr...
Die Geschichte spielt in den Jahren von 1946 bis 1966. Es geht um Verbrechen des Spanischen Bürgerkriegs und der Franco Diktatur. Eingebettet in einen spannenden Plot und eine gefühlvolle Liebesgeschichte. Das WDR-Hörspiel fängt den Charakter der Geschichte gut ein. Matthias Schweighöfer führt als Erzähler professionell durch die Story. Die verschiedenen Sprecher füllen die Rollen gut aus.
Einziges Manko: Die gekürzte Version des Hörbuchs muss, allein aus Zeitgründen, ein paar spürbare Sprünge unternehmen. Das lässt den Gesamteindruck nicht "rund" erscheinen. Nichtsdestotrotz ist -Der Schatten des Windes- gute Unterhaltung in einer intelligenten und spannenden Geschichte aus einer bewegten Zeit in Spanien. In jedem Fall hörenswert.
Einfach Klasse ! (4 von 5 Punkten) meint H.M. aus Niedersachsen Das Hörspiel ist einfach klasse. Stimmen und Musik passen sehr gut zum Stück. Der junge Daniel spielt ein herrlichen Charakter. Jung und wild, und mit nichts zu beiindrucken. Selbst die Brutalität der spanischen Polizei kann Ihn nicht stoppen. Die Story wirkt des öfteren zu komplex, meine auch zuviel Charakteren in der Story. Die Klasse Story ist mit 2 CD?s einfach zu kurz, habe schon bereut nicht das Hörbuch mit 7 CD?s gekauft zu haben.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der Schatten des Windes: Roman - Großdruck (suhrkamp taschenbuch) |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Ausgabe vom 30. Juli 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 211805 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 735 Bewertungen)
Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
als ich fertig war,war ich fast wie frustriert oder eher deprimiert...ich glaube,ich habe noch ni ein so trauriges Buch gelesen..
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| | Buch: | Der Schatten des Windes |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafon, Peter Schwaar, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 16955 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion In der Altstadt von Barcelona gibt (oder gab) es einen Friedhof vergessener Bücher. So jedenfalls will es der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón, der uns in seinem grandiosen Erstling Der Schatten des Windes an die Hand nimmt und einführt in eine geheimnisvolle, verborgene Erzählwelt - ebenso, wie im Romandebüt selbst der Held Daniel Sempre von seinem Vater bei der Hand genommen wird. Überhaupt spiegelt sich viel im Schatten des Windes. Denn ebenso heißt auch das Buch, dessen letztes Exemplar Sempre in die Hände fällt. Von nun an lässt ihn die Geschichte und das Schicksal dieses Werks nicht mehr los, zumal noch andere, rätselhafte Gestalten sich für die Ausgabe interessieren. Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. -Stefan Kellerer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 735 Bewertungen)
Leserkommentare:* zum seufzen traurig (5 von 5 Punkten) meint S. aus sachsen Ich fand dieses Buch anfangs ziemlich schwer zu lesen,..das könnte aber auch daran liegen,das ich normalerweise
Bücher ganz anderer Richtung lese..jedenfalls habe ich mich trotzdem "durchgeboxt" und hab es natürlich nicht bereut..
für mich wurde es erst mit Zeit immer spanndender..(ich habe quasi dann immer schneller gelesen-es war so spannend)
als ich fertig war,war ich fast wie frustriert oder eher deprimiert...ich glaube,ich habe noch ni ein so trauriges Buch gelesen..
Ich emfehle es also unbedingt weiter...
Dieses Buch kommt in meine "Lieblings-Bücher-Ecke"
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der Fürst des Nebels. |
| Autor: | Carlos Ruiz Zafón, Carlos Ruiz Zafon, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 202057 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Mit dem so kunst- wie geheimnisvollen Verwirrspiel Der Schatten des Windes, das zu einem internationalen Bestseller wurde, wurde der Spanier Carlos Ruiz Zafón nach 2001 schlagartig weltberühmt. Was die wenigsten wussten: Dieser damals als furioser Erstling gefeierte Roman war mitnichten ein Erstling. Er war nur Zafóns erstes an erwachsene Leser gerichtetes Buch. Vorher hatte er schon vier Jugendbücher geschrieben, die in seiner Heimat auch respektable Erfolge feierten. Der Fürst des Nebels aus dem Jahr 1993 ist Zafóns "echter" Erstling, er ist 1996 auch schon in einem Jugendbuchverlag auf Deutsch erschienen, dort aber längst vergriffen. Nun ist er in neuer Übersetzung wiederveröffentlicht worden ? und das, offenbar auf den Harry Potter-Effekt hoffend, in einer eher an Erwachsene gerichteten Ausstattung. Im Zentrum des Geschehens steht der 13-jährige Max, der nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit seiner Familie in ein verschlafenes Fischerdörfchen an der englischen Küste zieht. Sie lassen sich in einem malerischen Landhaus nieder, doch was wie ein Ferienabenteuer in friedlicher Idylle beginnt, kippt bald in ein grausiges Nervenspiel: Max erfährt, dass in dem Haus, das sie bezogen haben, vor Jahren ein kleiner Junge gelebt hat, der damals unter mysteriösen Umständen im Meer ertrunken ist. Dieser Jacob, so erzählt ihm der Leuchtturmwächter des Dorfes, ist damals angeblich einem Magier zum Opfer gefallen, den die Leute "Fürst des Nebels" nannten. Tatsächlich gehen von dem in der Nähe befindlichen gruseligen Skulpturengarten dieses vermeintlichen "Fürstes des Nebels" teuflische Dinge aus ? hier gehen auf ganz eigentümliche Weise die Wünsche von Kindern in Erfüllung, allerdings zu einem schrecklichern Preis? Der mit detektivischem Spürsinn ausgestattete Max, seine Schwester Alicia und ihr gemeinsamer neuer Freund Roland, Enkelsohn des Leuchtturmwächters, stellen sich den Dämonen ? mit schicksalhaften Folgen. Tatsächlich ist Der Fürst des Nebels unverkennbar ein Jugendbuch; wer Zafóns schnörkeligen, metaphysisch-vagen Stil liebt, wird sich hier auf eine schlichtere, direktere Sprache und auf oberflächlichere, gröber geschnitzte Charaktere einstellen müssen. Doch die Handlung dürfte auch so manchen erwachsenen Leser in den Bann ziehen: Der unterschwellige Grusel, der diesen Roman beherrscht, überzieht sicherlich auch den abgebrühtesten Erwachsenen mit der einen oder anderen Gänsehaut. - Christoph Nettersheim
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 25 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ähnlichkeiten zu "Der Dunkle Wächter" (5 von 5 Punkten) meint S.G. aus Hannover "Der Fürst des Nebels" ist das zweite Buch von Zafón, welches ich gelesen habe und ebenso wie das erste Buch ("Der Dunkle Wächter") hat mir dieses Buch sehr gut gefallen.
Gleich beim Aufschlagen des Buches wird klar, an welche Zielgruppe sich der Roman vor allem richtet: Jugendliche. Die Schrift ist etwas größer als in anderen Büchern, ebenso wie die Zeilenabstände und die Seitenränder. Für die besagte Zielgruppe finde ich dies sehr gut, denn eng und mit kleiner Schrift beschriebene Seiten können (müssen aber nicht) in dem Alter doch recht abschreckend wirken. Ich selbst jedoch pirsche mich allmählich an mein 29. Lebensjahr an und finde, dass die Jugendbücher von Zafón durchaus für Erwachsene lesenswert sind.
Zur Geschichte:
Der Junge Max zieht mit seiner Familie aus der Stadt in ein kleines Dorf am Meer - wegen des Krieges. Wir schreiben das Jahr 1943. Im Dorf angekommen, vergehen nur wenige Tage, bis Max einen anderen Jungen kennenlernt, mit dem er sich schnell anfreundet. Roland. Doch es dauert nicht lange und Max entdeckt seltsame Orte (wie einen unheimlichen Skulpturengarten) und es häufen sich merkwürdige Geschehnisse und Begegnungen. Alles deutet darauf hin, dass etwas Grausames, Böses zu Leben erwacht und im Nu stehen nicht nur Max', sondern auch Rolands und das Leben von Max' Schwester Alicia auf dem Spiel. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel zu lösen und das Unheil, dass sich zusammenbraut, abzuwenden und decken dabei Geheimnisse auf, die mehrere Jahre in die Vergangenheit reichen und von einer Familientragödie erzählen.
Da es sich bei "Der Fürst des Nebels" um ein Jugendbuch handelt, ist der Erzählfluss relativ schnörkellos. Der Autor kommt schnell von einer Szene zur nächsten, die Eigenheiten der einzelnen Charaktere werden kaum ausgebaut. Trotzdem - oder gerade deswegen - wirkt die Geschichte wie aus einem Guss und ich habe die Figuren auch immer als glaubwürdig empfunden. Auch die Anzahl der Charaktere bleibt übersichtlich. Es gibt Max und seine Familie, Roland und dessen Großvater und letztendlich noch den Bösewicht. Ansonsten wird nur allgemein z.B. von "den Dorfbewohnern" gesprochen bzw. es werden einige Personen genannt, die jedoch aus der Vergangenheit stammen.
Vergleich zu "Der Dunkle Wächter":
Wer zuerst "Der Dunkle Wächter" gelesen hat, sollte sich im Klaren darüber sein, dass "Der Fürst des Nebels" einige Parallelen aufweist - insbesondere was das Böse angeht. An und für sich stehen die beiden Romane für sich alleine, es gibt keinerlei direkte Verbindung zu beiden Geschichten. Doch wenn man beide Bücher gelesen hat, bekommt man den Eindruck, dass es sich beim Gegner (hier "Cain") um ein und dieselbe Person bzw. das gleiche Wesen handelt. Beim hier rezensierten Buch bekommt der Gegner allerdings seinen eigenen Auftritt, während er bei "Der Dunkle Wächter" lediglich von anderen Personen erwähnt wird, jedoch nie selbst in Erscheinung tritt.
Mir persönlich gefällt diese subtile, nicht direkt ausgesprochene Verbindung zwischen beiden Romanen sehr gut, wenngleich man Zafón deswegen Ideenarmut unterstellen könnte, was ich aber nicht tue.
Es gibt noch andere Parallelen wie z.B. der Hintergrund des 2. Weltkrieges und Familientragödien, die wichtige Rollen spielen.
"Der Fürst des Nebels" ist ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe. Für Jugendliche ist das Buch natürlich uneingeschränkt empfehlenswert, aber wie schon erwähnt: auch als Erwachsener ist dieses Buch mindestens einen Blick wert.
Weitere Lesermeinungen |
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