Hüterin des Drachen Die Drachen von China sind auch nicht mehr so fabelhaft, wie sie einmal waren. Zwei dieser einstmals kaiserlichen Tiere hausen noch am Rande des großen Reiches vor sich hin, in der Ecke einer dunklen Höhle, gefüttert von einer Sklavin ohne Namen. Früher waren sie stolze Geschöpfe, die im Palast des Herrschers am Hof in Chang?an lebten. Aber vor vielen Jahren hatte einer von ihnen den Vater des jetzigen Kaisers gebissen. Das Erlebnis hatte dem Knaben einen derartigen Schrecken eingejagt, dass er die Tiere zu Beginn seiner Regentschaft ans Ende seiner Welt verbannen ließ. Und dies, obwohl sie doch auch seine Zukunft hätten voraussagen können. Nun weigert sich der erzürnte Drachenhüter, sie eigenhändig zu versorgen. Statt dessen schickt er seine kleine Sklavin ohne Namen vor und die hat auch nichts eiligeres zu tun, als den Drachen ihr Essen für sich und ihre Ratte zu stibitzen. Eines Tages aber bekommt das Sklavenmädchen einen Namen. Es wird immer sympathischer. Und es erhält einen Auftrag, der ihr Leben (und China) verändern wird. Gemeinsam mit dem Drachen Long Danzi soll sie den kostbaren Drachenstein zum Meer schaffen. Eine gefährliche Reise beginnt, auf der das Kind nicht nur einen Namen findet, sondern vor allem zu sich selbst: Ping, die Drachenhüterin, ist geboren... Am Ende der abenteuerlichen Fahrten durch ganz China zieht sich der kaiserliche Drache Long Danzi aufs Altenteil zurück. Aber er lässt ein Drachenbaby namens Long Kai Duan bei der Drachenhüterin zurück. Es ist "der letzte und der erste" seiner Art - Schlusspunkt und Hoffnung zugleich. So schließt Carole Wilkinsons mehrfach preisgekrönter Roman Hüterin des Drachen in doppeltem Sinn mit einer Verheißung: zum einen auf einen glücklichen Ausgang der Geschichte, zum anderen auf einen neuen Band um die bezaubernde Ping. Das erste stimmt Leser ab 10 Jahren nach all dem Bangen während der Lektüre überaus glücklich. Das zweite lässt sie hoffen, bald mehr in einem neuen Buch über das Schicksal des Drachenvolkes zu erfahren. - Isa Gerck
Buch:
Im Garten des Purpurdrachen
Autor:
Carole Wilkinson, Ausgabe vom Aug. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 285183
Es war einmal ... in einer phantastischen Zeit im alten China 141 v. Chr. im China der Han-Dynastie Die elfjährige Ping, die als Sklavin beim Kaiserlichen Drachenhüter lebt, wagt gemeinsam mit dem Drachen Long Danzi die Flucht aus dem Schloss. Ziel der beiden ist das Meer, an das Long Danzi einen wertvollen und geheimnisvollen Drachenstein bringen will. Die weite Reise bringt die beiden mehr als einmal in Lebensgefahr, doch Ping wächst in ihre Rolle als Drachenhüterin hinein. Als das Geheimnis des Drachensteins gelüftet wird, benötigt Ping ihre neuen Kenntnisse mehr denn je Ausgezeichnet u.a. als "Bestes australisches Kinderbuch 2004" - ein faszinierendes Abentuer voller Spannung und Gefahren! Die Drachen von China sind auch nicht mehr so fabelhaft, wie sie einmal waren. Zwei dieser einstmals kaiserlichen Tiere hausen noch am Rande des großen Reiches vor sich hin, in der Ecke einer dunklen Höhle, gefüttert von einer Sklavin ohne Namen. Früher waren sie stolze Geschöpfe, die im Palast des Herrschers am Hof in Chang?an lebten. Aber vor vielen Jahren hatte einer von ihnen den Vater des jetzigen Kaisers gebissen. Das Erlebnis hatte dem Knaben einen derartigen Schrecken eingejagt, dass er die Tiere zu Beginn seiner Regentschaft ans Ende seiner Welt verbannen ließ. Und dies, obwohl sie doch auch seine Zukunft hätten voraussagen können. Nun weigert sich der erzürnte Drachenhüter, sie eigenhändig zu versorgen. Statt dessen schickt er seine kleine Sklavin ohne Namen vor und die hat auch nichts eiligeres zu tun, als den Drachen ihr Essen für sich und ihre Ratte zu stibitzen. Eines Tages aber bekommt das Sklavenmädchen einen Namen. Es wird immer sympathischer. Und es erhält einen Auftrag, der ihr Leben (und China) verändern wird. Gemeinsam mit dem Drachen Long Danzi soll sie den kostbaren Drachenstein zum Meer schaffen. Eine gefährliche Reise beginnt, auf der das Kind nicht nur einen Namen findet, sondern vor allem zu sich selbst: Ping, die Drachenhüterin, ist geboren... Am Ende der abenteuerlichen Fahrten durch ganz China zieht sich der kaiserliche Drache Long Danzi aufs Altenteil zurück. Aber er lässt ein Drachenbaby namens Long Kai Duan bei der Drachenhüterin zurück. Es ist "der letzte und der erste" seiner Art - Schlusspunkt und Hoffnung zugleich. So schließt Carole Wilkinsons mehrfach preisgekrönter Roman Hüterin des Drachen in doppeltem Sinn mit einer Verheißung: zum einen auf einen glücklichen Ausgang der Geschichte, zum anderen auf einen neuen Band um die bezaubernde Ping. Das erste stimmt Leser ab 10 Jahren nach all dem Bangen während der Lektüre überaus glücklich. Das zweite lässt sie hoffen, bald mehr in einem neuen Buch über das Schicksal des Drachenvolkes zu erfahren. - Isa Gerck
Hörbuch:
Hüterin des Drachen - 4 CDs: Autorisierte Lesefassung