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Bücher - Autoren

Christian von Ditfurth

 
Mit Blindheit geschlagen - Stachelmanns zweiter Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Mit Blindheit geschlagen - Stachelmanns zweiter Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 2004, Gebunden, Verkaufsrang 248269
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Historiker Josef Maria Stachelmann wird vom Verbrechen verfolgt. Zwei Jahre sind vergangen, seit er zum letzten Mal in einen Mordfall verwickelt wurde, nun erwischt es ihn erneut: Professor Wolf Griesbach, ein Neuer am historischen Seminar der Hamburger Uni, verschwindet spurlos. Dessen Frau Ines bittet Stachelmann, Nachforschungen anzustellen. Wenig später findet Stachelmann nicht nur Griesbachs Leiche, sondern auch sich selbst als Hauptverdächtigen wieder. Vorübergehend aus der Untersuchungshaft entlassen, stellt er eigene Ermittlungen an - was ihm die Polizei, die ihn mit Argusaugen überwacht, nicht gerade leichter macht.
Auch Christian von Ditfurths zweiter Krimi um Stachelmann gräbt in der deutschen Geschichte, dieses Mal freilich in der etwas jüngeren: ehemalige Stasi-Spitzel und DDR-Fluchthelfer verwickeln Stachelmann vierzehn Jahre nach Ende des kalten Krieges in ein streckenweise bizarres Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ost- und Westdeutschland. Historisch akkurat und mit kriminalistischer Sorgfalt konstruiert Ditfurth einen Fall, der seinen Ermittler so sehr in Bedrängnis bringt, dass er um seine geistige Gesundheit fürchten muss.
Glücklicherweise, handelt es sich jedoch um den wohl sympathischsten und glaubwürdigsten Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist. Ein furchtloser Held ist Stachelmann im Angesicht des Verbrechens keineswegs, und dann und wann hadert er schon mal mit dem detektivischen Gespür, das ihn unweigerlich dazu bringt, sich in Gefahr zu begeben. Aber letztlich siegt doch immer der Stachelmann, der von keinem Geheimnis lassen kann, und der innerlich aufblüht, wenn der zähe Historikeralltag durch eine kleine Prise Mord und Totschlag gewürzt wird. Unter Druck läuft dieser ungewöhnliche Ermittler, ganz entgegen seiner eigenen Erwartungen, zu Höchstform auf. So erzeugt Ditfurth ein schönes Wechselspiel von Lesefreude und Spannung und spart sich - angenehm gelassen - trotz der politischen Brisanz seines Themas die Moralkeule. Seinem Vorgänger Mann ohne Makel steht dieser Krimi damit in nichts nach: einfach ein gutes Buch. Der geplagte Stachelmann muss da wohl verzeihen, wenn man ihm wünscht, dass er in Zukunft noch in viele Mordfälle verwickelt wird. -Jakob Schmidt
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Mann ohne Makel: Stachelmanns erster Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Mann ohne Makel: Stachelmanns erster Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 17. Febr. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 7567
Preis: 7,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Mann ohne Makel. Stachelmanns erster Fall.
Ein Mann ohne Makel - das ist der schwerreiche Hamburger Immobilienmakler Maximilian Holler. Unter Geschäftspartnern wie unter Freunden gilt er als ehrlich, zuverlässig und bescheiden. Er spendet Unsummen für wohltätige Zwecke, kurz gesagt: Er ist ein ehrenwerter Mann, ohne jeden Fleck auf der weißen Weste. Und doch muss da etwas sein. Denn irgendjemand bringt systematisch seine Familie um: Zuerst wurde seine Frau erschlagen, ein Jahr später sein zehnjähriger Sohn vergiftet und nun - wiederum ein Jahr später - stirbt seine sechsjährige Tochter nach dem Genuss eines mit Zyankali gefüllten Bonbons. Jedes Jahr ein Mord, eine unfassbare Serie, deren Ende nicht abzusehen ist, denn neben Holler selbst ist noch sein vierjähriger Sohn am Leben.
Welchen Zweck haben diese Morde an der Familie eines verdienten Bürgers der Stadt? Die Hamburger Polizei tappt völlig im Dunkeln. Einer der Kommissare, die an dem Fall arbeiten, erzählt bei einem Feierabendbierchen seinem alten Freund Josef Maria Stachelmann, einem promovierten Historiker und Spezialisten für die Nazizeit, von den Ermittlungen. Stachelmann horcht auf: Irgendwo im Zusammenhang mit seinen Forschungen über die KZ-Verwaltungen und die Verstrickungen der SS hat er den Namen Holler gehört.
Froh, für eine Weile von seinem permanent wachsenden Aktenstapel fortzukommen, der ihm immer stärker das Scheitern seiner Habilitation und damit seiner beruflichen Existenz vor Augen führt, stürzt Stachelmann sich in Nachforschungen der etwas anderen Art: In Archiven und alten Materialsammlungen versucht er herauszufinden, ob es in der dunklen Vergangenheit etwas gab, das heute jemanden dazu veranlassen könnte, so fürchterliche Rache an Holler zu nehmen. Und er wird schneller fündig, als ihm lieb ist.
Christian von Ditfurth, selbst gestandener Historiker, führt den Leser in diesem packenden Thriller in die finstersten Untiefen der deutschen Vergangenheit und leuchtet dabei Ecken aus, von denen noch heute lebende Menschen wünschen, sie würden gänzlich in Vergessenheit geraten und nie ans Tageslicht kommen. Ein atemberaubender Roman mit einem sympathischen Helden, auf dessen nächstes "geschichtsträchtiges" Abenteuer wir uns schon freuen können. -Christoph Nettersheim

Schatten des Wahns: Stachelmanns dritter Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Schatten des Wahns: Stachelmanns dritter Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 20. Sept. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 86287
Preis: 7,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Schatten des Wahns Stachelmanns dritter Fall

Lüge eines Lebens: Stachelmanns vierter Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Lüge eines Lebens: Stachelmanns vierter Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 22. Sept. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 28518
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Lüge eines Lebens

Der 21 - Juli - Christian von Ditfurth
Buch:Der 21 - Juli
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 1. Juni 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 329697
Aus der Amazon.de-Redaktion
Schon ein beklemmend schauriges Gefühl, dem Reichsführer SS, Heinrich Himmler, in den 50er-Jahren als Herrscher eines Großdeutschlands wieder zu begegnen. Wie schon in Robert Harris Erfolgsroman Vaterland, oder dem jüngsten Beispiel, Harry Mulischs Siegfried, in dem ein heimlicher Führersohn entdeckt wird - immer wieder fühlen sich Autoren angestachelt, die Geschichte des Dritten Reiches wie durch ein Zeitloch verändert ablaufen zu lassen.
Den Historiker Christian von Ditfurth, Sohn des Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth und Bruder Jutta Ditfurths, trieb dabei ein besonderer Aspekt um: Das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 und die Verschwörung der Männer um Graf von Stauffenberg. Startrampe seines Plots ist das gelungene Attentat und der Tod des Führers. Ditfurths historischer Dreh basiert dabei auf der rätselhaften (gleichwohl verbürgten) Tatsache, dass eine jahrelang dilettantisch vorbereitete Aktion vom ansonsten bestens informierten SS-Sicherheitsdienst glatt übersehen werden konnte. Ditfurths Romanlösung: Himmler und seine Schergen waren Bündnispartner der Verschwörer. Trotz Hitlers Tod tobt der Krieg weiter, bis das Ungeheuerliche geschieht. "Der Kampf war nicht umsonst", verkündet der Berliner Rundfunk am 6. Mai 1945. Eine deutsche Atombombe legt die sowjetische Stadt Minsk in Schutt und Asche und beendet den Zweiten Weltkrieg!
Jahre später schlägt die Stunde Knut Werdins, eines SS-Standartenführers, der 1945 in die USA übergelaufen, heute dort zurückgezogen lebt. Präsident McCarthy (!), erschreckt von einer drohenden großdeutsch-sowjetischen Allianz gegen die Vereinigten Staaten, beschließt, Werdin als eine Art Prä-Bond in seine Heimat zurückzuschicken, um Himmler zu eliminieren. Bei seinem Eintreffen findet unser Held ein Deutschland vor, das ihn schwindeln macht. Goerdeler ist Hitlers Nachfolger, ein gewisser Ludwig Erhard waltet als Wirtschaftsminister und Hermann Göring... nun! Ein Trost für unseren Kämpfer: Auch eine alte Liebe erwartet ihn!
Die spannende Frage nach der Entwicklung Deutschlands und der Welt, wären Stauffenberg und seine Helfer erfolgreich gewesen, handelt von Ditfurth mit kühnem utopischen Schwung ab, wenngleich der kenntnisreiche Historiker im Streit mit dem Thrillerautor oft die Oberhand behält. -Ravi Unger
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Das Luxemburg-Komplott: Thriller - Christian v. Ditfurth
Buch:Das Luxemburg-Komplott: Thriller
Autor:Christian v. Ditfurth, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 263302

Der Consul - Christian v. Ditfurth
Buch:Der Consul
Autor:Christian v. Ditfurth, Ausgabe vom 1. Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 340152
Aus der Amazon.de-Redaktion
Kommissar Stefan Soetting kennt den Toten, der da fürchterlich zugerichtet auf dem Hotelbett liegt. Wir schreiben die Nacht vom 08. zum 09. November 1932. Zwei Tage zuvor hatte die NSDAP bei den Reichstagswahlen eine Niederlage erlitten. Das Gesicht des Mannes auf dem Bett ist fast bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert, der Schnauzbart blutverklebt. Noch ahnt Soetting nicht, dass er gerade Zeuge einer historischen Wendemarke geworden ist. Der Name des Mannes, der - erschlagen ausgerechnet mit einer Goethe-Statuette - im Weimarer Hotel Elephant vor ihm liegt, lautet Adolf Hitler! Erneut hat Christian von Ditfurth am Rad der Geschichte gedreht.
Nach seinem NS-Thriller Der 21. Juli hat es Christian von Ditfurth wohl keine Ruhe gelassen, das Thema erneut zu variieren. Wurde im ersten Falle Hitler Opfer des (diesmal) geglückten Attentats der Verschwörer vom 20. Juli, so scheinen die Täter diesmal aus Kommunistenkreisen zu kommen. Die Ereignisse überschlagen sich, als man kurze Zeit später den Stabschef der SA, Röhm, in der Spree treibend findet, den Penis abgeschnitten und in seinen Mund gestopft. Weitere NS-Größen sollten folgen. Deutschland befindet sich am Rande eines Bürgerkriegs.
Der ewig kränkelnde, völlig apolitische Kripokommissar Soetting ("was interessiert mich dieser selbsternannte Erlöser aus Österreich"), geht unter buchstäblich heillosen Zuständen auf Tätersuche. Die NSDAP droht zu zersplittern, SA-Leute marodieren durch die Straßen auf der Jagd nach KPD-Mitgliedern, einem wirtschaftlich völlig ausgebluteten, vor dem Kollaps stehenden Deutschland, muss endlich ein Schuldiger präsentiert werden. Schließlich wird der stoische Kripomann fündig, allerdings ganz woanders, als man dies in höchsten politischen Kreisen erwartet hatte.
Was von Ditfurths Roman so reizvoll macht, birgt auch einige Brisanz. Die Geschichte des Nationalsozialismus spielhaft zu verbiegen ist verlockend und prekär zugleich angesichts der historischen Fakten, deren Verlauf zu fürchterlich, zu genau ausgeleuchtet und vor allem noch viel zu nahe ist, um romanhafte Spekulationen damit zu treiben. Keine Frage, der Consul macht gierig gespannt, die Fakten sind wasserdicht. Historisch verantwortlichere Gemüter jedoch, die noch eine Anwehung vergangener Schuld auf sich spüren, werden sich fragen, ob der Nazi-Terror, der ein Auschwitz hervorbrachte, inzwischen belletristisch salonfähig geworden ist. Zeit zum Diskutieren! -Ravi Unger
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Die Mauer steht am Rhein: Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus - Christian von Ditfurth
Buch:Die Mauer steht am Rhein: Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 27. Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 138243
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Die Mauer steht am Rhein
Was wäre gewesen, wenn...?
"Hätte der Verräter Gorbatschow nicht die Grundlagen des Sozialismus, wie sie die Sowjetmenschen in Jahrzehnten heroischer Aufbauarbeit geschaffen haben, erschüttert, müßte keiner hungern, und niemand wäre ohne Arbeit", erklärt der neue KPdSU-Generalsekretär Jegor Ligatschow nach dem stalinistischen Staatsstreich im August 1988. Die Sowjetunion - "am Abgrund, aber hochgerüstet bis in die Haarspitzen" - holt zum Befreiungsschlag aus. Krieg liegt in der Luft - und der Westen knickt ein. Westdeutschland ist das Objekt der Begierde, das Rußland als Faustpfand für den Frieden fordert. "Why die for Germany?", heißt es auf Transparenten in den USA. Was folgt, ist die Wiedervereinigung - diesmal unter Hammer und Zirkel zur Demokratischen Republik Deutschland (DRD).
Der Historiker und DKP-Renegat Christian von Ditfurth schildert in seiner romanhaften Dokumentation Die Mauer steht am Rhein aus der Sicht eines ins Visier der DRD-Staatssicherheitsorgane geratenen Exilanten den teilweise an die Farce grenzenden unkomplizierten Anpassungsprozeß an die neuen Verhältnisse in Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus. An Ehrenrührigkeit grenzt es zum Teil, wie dabei vor allem zahlreiche Exponenten der Bonner Politprominenz ihr Fett wegbekommen. Soweit das Auge reicht, bis hinein in die tiefschwarzen Reihen der CSU, nur rückgradlose Wendehälse, die sich dem roten Regime andienen - wobei es das Geheimnis des Autors bleibt, in welchen charakterlichen Wesenszügen er angelegt sieht, ob einer zum tapferen Widerstandskämpfer oder zum bösen Kollaborateur geboren ist.
Vom Ansatz her wenig originell - man denke nur an das Planspiel Der Dritte Weltkrieg von Guido Knopp oder die Virtuelle Geschichte von Niall Ferguson - vermittelt das ansonsten recht kurzweilige Buch vor allem wegen seiner schonungslosen Offenlegung der tristen Verhältnisse im Arbeiter- und Bauernparadies Erich Honeckers (respektive seines Nachfolgers Egon Krenz) über weite Strecken den Eindruck eines Projekts zur posttraumatischen Vergangenheitsbewältigung eines desillusionierten Marxisten. -Roland Detsch

Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Labyrinth des Zorns: Stachelmanns fünfter Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 20. April 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 43259
Preis: 8,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Labyrinth des Zorns

Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall - Christian von Ditfurth
Buch:Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall
Autor:Christian von Ditfurth, Ausgabe vom 16. Febr. 2006, Broschiert, Verkaufsrang 19688
Preis: 7,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Mit Blindheit geschlagen Stachelmanns zweiter Fall
Der Historiker Josef Maria Stachelmann wird vom Verbrechen verfolgt. Zwei Jahre sind vergangen, seit er zum letzten Mal in einen Mordfall verwickelt wurde, nun erwischt es ihn erneut: Professor Wolf Griesbach, ein Neuer am historischen Seminar der Hamburger Uni, verschwindet spurlos. Dessen Frau Ines bittet Stachelmann, Nachforschungen anzustellen. Wenig später findet Stachelmann nicht nur Griesbachs Leiche, sondern auch sich selbst als Hauptverdächtigen wieder. Vorübergehend aus der Untersuchungshaft entlassen, stellt er eigene Ermittlungen an - was ihm die Polizei, die ihn mit Argusaugen überwacht, nicht gerade leichter macht.
Auch Christian von Ditfurths zweiter Krimi um Stachelmann gräbt in der deutschen Geschichte, dieses Mal freilich in der etwas jüngeren: ehemalige Stasi-Spitzel und DDR-Fluchthelfer verwickeln Stachelmann vierzehn Jahre nach Ende des kalten Krieges in ein streckenweise bizarres Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ost- und Westdeutschland. Historisch akkurat und mit kriminalistischer Sorgfalt konstruiert Ditfurth einen Fall, der seinen Ermittler so sehr in Bedrängnis bringt, dass er um seine geistige Gesundheit fürchten muss.
Glücklicherweise, handelt es sich jedoch um den wohl sympathischsten und glaubwürdigsten Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist. Ein furchtloser Held ist Stachelmann im Angesicht des Verbrechens keineswegs, und dann und wann hadert er schon mal mit dem detektivischen Gespür, das ihn unweigerlich dazu bringt, sich in Gefahr zu begeben. Aber letztlich siegt doch immer der Stachelmann, der von keinem Geheimnis lassen kann, und der innerlich aufblüht, wenn der zähe Historikeralltag durch eine kleine Prise Mord und Totschlag gewürzt wird. Unter Druck läuft dieser ungewöhnliche Ermittler, ganz entgegen seiner eigenen Erwartungen, zu Höchstform auf. So erzeugt Ditfurth ein schönes Wechselspiel von Lesefreude und Spannung und spart sich - angenehm gelassen - trotz der politischen Brisanz seines Themas die Moralkeule. Seinem Vorgänger Mann ohne Makel steht dieser Krimi damit in nichts nach: einfach ein gutes Buch. Der geplagte Stachelmann muss da wohl verzeihen, wenn man ihm wünscht, dass er in Zukunft noch in viele Mordfälle verwickelt wird. -Jakob Schmidt

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