Aus der Amazon.de-Redaktion Gleich hinter dem ersten Türchen lauert eine Riesenenttäuschung, zumindest auf den ersten Blick. Eigentlich hat sich Julia das ja ohnehin schon gedacht, als Mama für ihren kleinen, schleimigen Bruder Olli den wunderschönen Adventskalender mit Schokoladenfiguren aus der Tasche zog und ihr, nur weil sie mit neun Jahren angeblich zu alt für Schokoladengeschenke ist, nur ein lächerlicher Kalender aus Papier mit einem glitzernden Haus vorne drauf übrig bleibt. Und dann verbirgt sich hinter dem ersten Türchen auch tatsächlich ein alberner Dachboden voller Gerümpel! Aber trotzdem: Irgend etwas ist besonderes an dem Geschenk der Mutter. Und wirklich entdeckt Julia, dass ihr Adventskalenderhaus voller Leben und voller Geschichten mit Königen, Lügnern, Zwergen und verlorenen Geheimnissen steckt, in die sie selbst eintauchen und hineinspazieren kann. Und das wird auch für Leser zu einem echten, kunterbunten Vorweihnachts-Vergnügen. Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben - und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. -Stefan Kellerer 1
Buch:
Gespensterjäger in der Gruselburg
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom Juni 2005, Broschiert, Verkaufsrang 14714
Amazon.de-Hörbuchrezension Durch und durch komödiantisch und gar nicht gruselig kommen die drei Gespensterjäger Hedwig Kümmelsaft, Tom Tomsky und Hugo Muck daher. Wieder einmal werden sie in geheimer Mission zu einem Eilauftrag gerufen. Auftraggeber sind diesmal Theodor und Amalie Wurm. Mit dem Computer zum Gespensterjagen im Kofferraum machen sich die Spezialisten auf den Weg nach Dusterstein. Auf der Burg Dusterberg zu Krötenstein sollen Gespenster ihr Unwesen treiben. Eisige Kälte, rußgeschwärzte Wände und Kerzen sind die ersten Eindrücke der Profis. Die beiden Burgherren sprechen feinsten Hamburger Dialekt, von Sprecher Monty Arnold (bekannt aus Werner - Das muss kesseln und Käpt'n Blaubär) hervorragend in Szene gesetzt. Die drei Gespensterjäger erleben einige dramatische Überraschungen auf der Burg. Töpfe fliegen umher, die Bibliothek ist verwüstet, die Fenster stehen auf und dann erscheint auch noch die blutrünstige Baronin auf ihrem fliegenden Pferd. Eine von Comedy-Talent Monty Arnold rasant interpretierte Gruselgeschichte aus der Feder von Cornelia Funke. Szenische Lesung, Spieldauer 102 Minuten, zwei MCs. -Corinna S. Heyn
Buch:
Tintenherz - Das Buch zum Film
Ausgabe vom 12. Dez. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 354490
Aus der Amazon.de-Redaktion Cornelia Funke ist eine bezaubernde Erzählerin, der man ihre Liebe zur Literatur von Satz zu Satz ablesen kann. In Tintenherz über die Abenteuer der Vorleser Mo und Meggie, die Buchfiguren zum Leben erwecken (und zu Tode schreiben) können, hat sie die Lust am Lesen selbst auf magische Art und Weise zum Thema gemacht. Warum aber sollte man ausgerechnet in die Verfilmung eines Buches gehen, das die Wunder der Lektüre preist? Und warum sollte man dann auch noch zu einem "Buch zum Film" greifen, wo doch das "echte" Buch so spannend ist? Vielleicht, so könnte nun mancher Funke-Fan antworten, weil man den Film gesehen und für gut befunden hat - und nun mehr über ihn, das fantastische Tintenherz und seine sympathische Autorin erfahren will: in Interviews etwa, oder in einem Making-Of. Von all dem bietet Tintenherz. Das Buch zum Film buchstäblich nichts. Vielmehr erzählt es den Film in schlichten Worten und Dialogen nach und präsentiert einige Standbilder aus dem Kinofilm. Die allerdings sind einprägsam und klug gewählt. Tintenherz. Das Buch zum Film hat eine abenteuerliche Produktionsgeschichte. Denn es basiert keineswegs auf Funkes Original, sondern auf dem Drehbuch von David Lindsay-Abaire. Von da wurde es von Sonia Sander zusammengefasst und dann von Maria Zettner ins Deutsche übertragen. Da gibt es potenziell drei Fehlerquellen, um den Zauber der Vorlage endgültig verpuffen zu lassen. Für diese Voraussetzungen aber ist Tintenherz. Das Buch zum Film - mit all seinen schon konstatierten Schwächen - erstaunlich gut gelungen. Wer das Kinoerlebnis also noch einmal nacherleben will, wird mit der Publikation gut bedient. Für alle anderen gilt: Lieber ran ans Original! Denn das kann wirklich süchtig machen. - Isa Gerck 1
Buch:
Gespensterjäger in grosser Gefahr
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom Juni 2005, Broschiert, Verkaufsrang 297486
Amazon.de-Hörbuchrezension Die Gespensterjäger sind zurück. Allen Fans, die sehnsüchtig auf ein neues Hörspielabenteuer gewartet haben, wird diese spritzige Gruselgeschichte gefallen. Cornelia Funke, die bereits mehr als 40 Bücher veröffentlichte, hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Diesmal müssen Tom Tomsky, Hedwig Kümmelsaft und Hugo einen besonders kniffligen Fall lösen. Auftraggeber ist kein anderer als der strenge Professor Schleimblatt. Er gestattet es seinem Prüfling Tom, nur noch einen Mithelfer zur Lösung seiner Arbeit mitzunehmen - was Hugo ärgert. Doch der schummelt sich heimlich unter die Reiseutensilien von Tom und Hedwig, die in der Dämmerung im Dorf Moorweiher ankommen. Obwohl Tom schon Gespenster der schwierigen 6. Kategorie gefangen hat, ist dieses weißäugige, graue Gespenst der 3. Kategorie eine harte Nuss. Im Pfarrhaus finden turbulente Zweikämpfe zwischen dem Neprospek sowie Tom und der Haushälterin des Pfarrers statt. Die Lesung ist dank Monty Arnold lebensecht und komisch in Szene gesetzt. Hinzu kommt der Wortwitz der Autorin, die bildhafte Sätze formt wie: "...eine kleine, alte Frau, dünn wie eine Spargelstange". Alle Zuhörer werden nach diesem Hörvergnügen nach mehr lechzen und echte Gespenster-Experten sein. -Corinna S. Heyn Szenische Lesung, Spieldauer 156 Minuten, 2 MC.
Buch:
Emma und der Blaue Dschinn
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom Febr. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 23582
Aus der Amazon.de-Redaktion So ein Flaschengeist ist ja auch nur ein Mensch! Zumindest jener Dschinn, ja, so nennt man die Flaschengeister auch!, mit dem es die kleine Emma eines Tages zu tun bekommt. Die Flasche, die sie am Strand findet, leuchtet seltsam und herauskommt ein blauer Flaschengeist, dem aber seine ganze Macht abhanden gekommen ist. Der böseste aller Gelben Dschinns hat ihm nämlich seinen Nasenring gemopst, weshalb der Blaue Dschinn Emma nicht einmal die üblichen drei Wünsche erfüllen kann. Wenigstens seinen fliegenden Teppich hat er noch, und mit dem reisen Emma, ihr Hund Tristan und der Dschinn in dessen Heimat - nach Barakasch, wo Emma ein Abenteuer wie aus 1001 Nacht erwartet. Dass sich auch der Leser in ein orientalisches Märchen versetzt fühlt, liegt nicht zuletzt an den charmanten, stimmungsvollen Illustrationen Kerstin Meyers, die einen auf jeder Seite bunt und teilweise großflächig erwarten. Wie schon bei früheren Kooperationen - zuletzt Das Piratenschwein - haben Cornelia Funke und Kerstin Meyer auch diesmal ein fantasievoll-witziges Kinderbuch abgeliefert. Nachdem Emma den kleinen Kalifen von Barakasch kennen gelernt hat und vom bösen Gelben Dschinn sogar in dessen Wüstenpalast entführt wurde, klappt es am glücklichen Ende doch noch mit den drei Wünschen. Da merkt Emma aber dann, dass auch Wünschen gar nicht so einfach ist. -Christian Stahl 1
Buch:
Die Wilden Hühner und das Glück der Erde: BD 4
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom Aug. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 19484
Product Description Erscheinungsjahr: 2000 m. Illustr. ab 10 J. Gewicht: 436 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Funke, Cornelia Ferien auf dem Reiterhof? Womit hat Sprotte das verdient? Wo sie doch mit Pferden überhaupt nichts anfangen kann! Glücklicherweise kommen aber ihre Freundinnen mit. Auch die Jungs von der Pygmäen-Bande werden dabei sein. Also kann es doch gar nicht so schlimm werden! Wird es auch nicht. Die Wilden-Hühner-Fans können sich ganz beruhigt ins Vergnügen stürzen. Sprotte kann es nicht fassen: Sie soll ihre Ferien auf einem Reiterhof verbringen. Obwohl sie von Pferden nicht das Geringste hält. Zum Glück kommen wenigstens auch alle anderen WILDEN HÜHNER mit und bald merken die fünf Freundinnen, dass an dem Spruch vom "höchsten Glück der Erde" etwas dran ist. Wer hätte gedacht, dass man sich beim Reiten so wunderbar leicht fühlt, fast schwindelig, und einem die Pferde so ans Herz wachsen können. Mit dem Herz ist das überhaupt so eine Sache. Die Jungs von der PYGMÄEN-Bande sind nämlich auch mit von der Partie und das hat zur Folge, dass Melanie Sehnsucht nach Willie hat und Theorien übers Küssen verbreitet. Wilma, Frieda und Trude proben "Romeo und Julia" im Pferdestall - und dann verliebt sich Frieda auch noch. Das kann Sprotte natürlich nicht passieren, glaubt sie jedenfalls ...
Buch:
Lesefant - Der Mondscheindrache
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 28747
Du bist also wirklich der Herr der Diebe, sagte der Fremde leise. Nun gut, behalte die Maske auf , wenn du dein Gesicht nicht zeigen möchtest. Ich sehe auch so, dass du sehr jung bist. Es gibt nicht nur in England mit Joanne K. Rowling exzellente Kinderbuchautorinnen. Cornelia Funke gehört unbestritten zu den besten Schriftstellerinnen auf diesem Sektor im deutschsprachigen Raum. Nach ihrem großen Erfolg mit Drachenreiter legt sie erneut einen dicken Schmöker vor. Ein außergewöhnliches Kinderbuch, das mit einer spannenden Geschichte aus Venedig aufwartet, der Stadt der geflügelten Löwen und verwunschenen Plätze, durchzogen von kleinen Kanälen und Wasserstraßen. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, haben sich die beiden Brüder Prosper, zwölf, und Bo, fünf Jahre in die Stadt der Gondeln geflüchtet. Sie wollen nicht getrennt werden, denn ihre Tante Esther möchte nur den kleinen niedlichen Bo aufnehmen. Umgehend beauftragt Tante Esther den besten Detektiv der Stadt, nach ihnen zu suchen. Zum Glück haben die beiden Jungs das praktische Mädchen Wespe und ihre drei Freunde getroffen. Alle vier hausen in einem alten, verlassenen Kino. Bei ihnen können Prosper und Bo zunächst unterschlüpfen. Anführer der Kinder ist Scipio, der Herr der Diebe, wie er sich selbst nennt. Wenn er abends unangekündigt ins Kino schneit, mit seiner schwarzen Maske und den hochhackigen Stiefeln, verbreitet er eine Menge Respekt. Kaum einer merkt, dass Scipio kaum älter als zwölf ist. Von seinen Beutezügen versorgt er die Kinder mit Waren, die diese zu guten Preisen wieder verkaufen. Doch die Herkunft Scipios ist geheimnisvoll. Wo wohnt er wirklich? Herr der Diebe ist eine fantasievolle Geschichte, die im Kinderbuchregal direkt neben Harry Potter einen adäquaten Platz findet. -Manuela Haselberger
Buch:
Die Welt von Tintenherz
Autor:
Karin Piper-Staisch, Ausgabe vom Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 297684
Hörbuch:
Potilla - 3 CDs
Autor:
Cornelia Funke, Ausgabe vom 27. Januar 2005, Audio CD, Verkaufsrang 44456