Laura, Tommy und ihre Eltern sind umgezogen, weil Lauras Mutter eine neue Stelle hat als Cellospielerin an der Oper. Leider kommentiert Laura den Umzug ziemlich ungnädig: Mein Apfelbaum ist nicht da! Die Wiese fehlt auch! Und das Vogelhäuschen! Meine Wippe! Meine Blumen! Und Tommy ist beim Umzug auch noch sein Beschütz-mich-Hund verloren gegangen! Am liebsten würde Laura gleich morgen wieder zurück in ihr altes Zuhause ziehen. In der Nacht entdeckt sie von ihrer Dachterrasse aus, wie ein kleiner Stern in den nahe gelegenen Park fällt. Sie nimmt ihn mit in ihr Zimmer, verarztet ihn liebevoll und versteckt ihn vor den Eltern. Es beginnt eine phantastische Freundschaft. Allerdings ahnt Laura, dass der Stern Heimweh hat. Und tatsächlich: Er verliert seine Leuchtkraft und Laura muss lernen, ihn wieder loszulassen. Mit Hilfe des Nachbarjungen Max, der die beiden beobachtet hat, gelingt Laura die Trennung und sie gewinnt zugleich einen neuen Freund..., Autor: Klaus Baumgart, ab 6 Jahren 128 Seiten, Format: 18x24 cm Gleich zu Anfang von Klaus Baumgarts Das große Lauras Stern-Buch fliegt Laura schwerelos durchs All. Natürlich nur in ihrer Phantasie, und als sie aus ihrem Raumschiff aussteigt, sieht es verdammt wie ein Umzugskarton aus. Laura ist nämlich umgezogen, mit Tommy, der Katze Muschka, dem Beschütz-mich-Hund, ihren Eltern und dem Cello, das ihre Mutter braucht, um an der Oper der Stadt zu spielen. Freche Nachbarskinder gibt es in der neuen Umgebung, und irgendwie fühlt sich Laura gar nicht wohl. Aber dann fällt plötzlich ein Stern vom Himmel, dessen Schweif die Stofftiere lebendig macht, dem aber ein Zacken fehlt und der gepflegt werden muss. Und dann werden Laura und ihr Nachbar Max, der den verlorenen Zacken findet und außerdem ein echtes (?) Raumschiff besitzt, doch noch richtige Freunde. Aber bis dahin vergeht noch sehr viel Zeit in einem Abenteuer, dass Laura bis zur Sonne fliegen lässt. Aber was macht man mit einem Stern, der gesund geworden ist und nach Hause will? Das große Lauras Stern-Buch ist eine wundervolle, von Klaus Baumgart ersonnene und von Cornelia Neudert blendend und einfühlsam nacherzählte, mit zahlreichen Abbildungen aus dem Zeichentrick-Film Lauras Stern versehene Geschichte über ein Mädchen, dass sich in einer neuen Welt zurecht finden und lernen muss, dass es zur Freundschaft gehören kann loszulassen. Wer ein "Making of" und ein "Buch zum Film" erwartet, wie es der Titel eigentlich suggeriert, wird da sicherlich enttäuscht. Wer aber ein zauberhaftes modernes Märchen will, das sich zudem sehr gut vorlesen lässt, der wird begeistert sein. -Stefan Kellerer
Buch:
Lauras Stern Gutenacht-Geschichten
Autor:
Klaus Baumgart, Ausgabe vom 1. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 27123
Product Description Drei Geschichten aus der erfolgreichen Lauras-Stern-TV-Serie in einem Band zum Vorlesen. Abendstern: Lauras und Tommys Eltern wollen in die Oper, doch die Babysitterin sagt ab. Kein Problem für Laura - sie kann ja auf Tommy aufpassen! Die Eltern nehmen das Handy mit und gehen. Doch allein wird es zuhause schnell unheimlich. Gut, dass es Lauras Stern gibt: Er nimmt ihr die Angst vor der Dunkelheit. Sternbilder: Laura entdeckt gegenüber einen Jungen, der beim Bäcker die letzten Marzipanschnecken wegkauft. So ein Blödmann! Als er nachmittags mit Laura und ihren Freunden spielen will, schicken sie ihn weg, weil er nicht wie ein Indianer aussieht. Später malt er ganz alleine Sterne - nun findet Laura ihn doch nett. Am nächsten Tag fährt der Junge nach Hause. Laura lädt ihn ein, mit ihr zu spielen, wenn er wiederkommt. Sternenlicht: Sophie hat eine neue Taschenlampe, die Laura sehr gefällt. Zu sehr! Ohne Sophie zu fragen, nimmt sie die Lampe einfach mit. Zuhause zeigt Laura sie Tommy und ihren Eltern und erzählt, Sophie habe sie ihr geliehen. Nachts aber kann sie nicht schlafen. Als Laura ihren Eltern die Wahrheit sagt, reagieren sie gelassen: Sie soll die Taschenlampe zurückgeben und sich entschuldigen. Nun kann Laura schlafen. Autor: Klaus Baumgart / Cornelia Neudert, ab 4 Jahren 80 Seiten, Format: 18,6x23,1 cm
Buch:
Lauras Stern - Zauberhafte Gutenacht-Geschichten
Autor:
Klaus Baumgart, Ausgabe vom 18. Dez. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 186638
Lauras Ferien 64 Seiten, ab 6 Jahre, L 14,8 x B 21 Jedes Jahr zur Urlaubszeit zelebrieren Lauras Eltern ein hübsches Spiel: Einmal darf die Mutter entscheiden, wohin die Reise geht, ein andermal der Vater. Diesmal ist Papa dran, und er macht ein Riesengeheimnis daraus. Erst einen Tag vor der Abfahrt sagt er Mama, Laura und Brüderchen Tommy, was er sich vorgestellt hat: ein Camping-Urlaub am Waldsee soll es sein, und statt der Abfahrt nach Italien oder einem Flug nach Neuseeland soll es eine Wanderung zum Ziel ganz in der Nähe werden! Die Idee löst fast eine Ehekrise aus. Und tatsächlich geht am Anfang alles schief. Das Wetter spielt nicht mit, der Zeltaufbau klappt nicht wie erhofft, die Familie streitet sich. Fast hätte Laura gar nicht gewusst, was sie ihrer Freundin Sophie schreiben soll. Aber dann wird es doch noch ein wunderschöner Urlaub. Und am Ende leuchtet Lauras Stern am allerhellsten am Firmament ... Nach Lauras Stern hat uns Klaus Baumgart mit Lauras erste Übernachtung, Laura kommt in die Schule oder Laura sucht den Weihnachtsmann schon einige (überaus schmale) Bände über das ungewöhnliche Duo vorgelegt - von den ganzen Lauras-Stern-Freunde-, Mal- und Pappbilderbüchern einmal abgesehen. Oder, besser: Cornelia Neudert hat sie vorgelegt - "nach einer Idee von Klaus Baumgart", wie es so schön heißt. So langsam aber geht der eigentlich strahlende Idee vom hilfreichen Stern ein wenig die Luft aus. Lauras Ferien plätschert etwas belanglos dahin. Und auch der Stern spielt diesmal eher eine Statistenrolle. Trotzdem: Fans der sympathischen Titelfigur und ihres kleinen Bruders werden natürlich auch dieses Buch verschlingen. Und durch einige psychologische Wendungen kommt es der Lebenswirklichkeit und dem Urlaubsstress von Kleinfamilien wahrscheinlich schon sehr nahe. -Stefan Kellerer