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Bücher - Autoren

Daniel Jonah Goldhagen

 
Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust. - Daniel Jonah Goldhagen
Buch:Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust.
Autor:Daniel Jonah Goldhagen, Ausgabe vom 1. Sept. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 79125
Preis: 12,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Kaum ein Buch löste in den letzten Jahrzehnten eine heftigere Debatte aus als Goldhagens Studie über den Holocaust. Wer waren die Täter? Was hat so viele Deutsche veranlaßt, sich an der Massenvernichtung zu beteiligen? Über 200.000 verkaufte Exemplare im Hardcover!



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Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 22 Bewertungen)

Leserkommentare:*
übertragbar auf heute (5 von 5 Punkten) meint H.I.m.w.
Der Charakter des gewöhnlichen Deutschen hat sich nicht geändert, nur weil Hitler besiegt wurde. Die Mittäterschaft der Bevölkerung und Justiz ist nie aufgearbeitet worden. Hinter dem damaligen Antisemitismus steht eine geistige Bereitschaft zur Diskriminierung, die umso mehr zum Ausdruck kommt, je schwieriger die wirtschaftliche Lage ist. Diese Bereitschaft besteht in der Bevölkerung, der Regierung und der Justiz bis heute fort. Deshalb sollte man Goldhagen aufmerksam lesen und seine Schilderung des Verhaltens der gewöhnlichen Deutschen nicht nur auf das 3. Reich beziehen.

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Hitlers willige Vollstrecker - Daniel Jonah Goldhagen
Buch:Hitlers willige Vollstrecker
Autor:Daniel Jonah Goldhagen, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 107194
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
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übertragbar auf heute (5 von 5 Punkten) meint H.I.m.w.
Der Charakter des gewöhnlichen Deutschen hat sich nicht geändert, nur weil Hitler besiegt wurde. Die Mittäterschaft der Bevölkerung und Justiz ist nie aufgearbeitet worden. Hinter dem damaligen Antisemitismus steht eine geistige Bereitschaft zur Diskriminierung, die umso mehr zum Ausdruck kommt, je schwieriger die wirtschaftliche Lage ist. Diese Bereitschaft besteht in der Bevölkerung, der Regierung und der Justiz bis heute fort. Deshalb sollte man Goldhagen aufmerksam lesen und seine Schilderung des Verhaltens der gewöhnlichen Deutschen nicht nur auf das 3. Reich beziehen.

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Die katholische Kirche und der Holocaust: Eine Untersuchung über Schuld und Sühne - Daniel Jonah Goldhagen
Buch:Die katholische Kirche und der Holocaust: Eine Untersuchung über Schuld und Sühne
Autor:Daniel Jonah Goldhagen, Ausgabe vom 19. Sept. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 206104
Preis: 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Die katholische Kirche, allen voran der damalige Papst Pius XII., hat vor der Herausforderung des europäischen Faschismus im Allgemeinen und des deutschen Nationalsozialismus im Besonderen politisch wie moralisch kläglich versagt. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Denn darüber ist seit Ende des Zweiten Weltkriegs viel geforscht und geschrieben worden. Schon 1963 hat Rolf Hochhuth in seinem Stück Der Stellvertreter Pius XII. eindrucksvoll seiner Heiligkeit entkleidet. Mit der These allein, dass die katholische Kirche wegen ihrer unentschiedenen Haltung gegenüber den Nazis größte Schuld auf sich geladen hat, würde Daniel Jonah Goldhagen deshalb auf keine große Resonanz stoßen. Aber sein Buch wird großen Erfolg haben - und zwar vor allem aufgrund der kalkulierten Provokation, die schon für den Erfolg des ersten Goldhagen-Buchs verantwortlich war. Waren es in Hitlers willige Vollstrecker "die ganz gewöhnlichen Deutschen", die Goldhagen als die eigentlichen Schuldigen am Holocaust ausmachte, weil sie diesen nicht nur duldeten, sondern wollten, so sind es diesmal die gewöhnlichen (katholischen) Christen (nicht nur in Deutschland!), deren Glauben dem Holocaust ein theologisches Fundament lieferte - und die sich aus religiösen Motiven auch aktiv an der Vernichtung der Juden beteiligten. Schließlich ächteten "die Christen" seit jeher "die Juden" als Mörder ihres Messias. Die selbstgerecht vorgetragene Zweifellosigkeit, mit der Goldhagen für sein erhabenes Recht plädiert, von einer unangreifbaren Warte aus endgültig über Gut und Böse, Schuld und Verstrickung zu richten, provoziert gewiss. Dies wäre nicht weiter ärgerlich. Sie tut dies jedoch in einem Ausmaß, das eine vorurteilsfreie Lektüre des gesamten Buches vielen unmöglich machen dürfte. Denn nicht nur Christen dürfte die präventive Aggressivität aufstoßen, mit der der Autor vor allem in der 40 Seiten starken Einführung zu erwartende Kritik im Vorgriff moralisch zu diskreditieren versucht. Dessen ungeachtet aber verdienen die These von einer theologischen Fundierung des Holocausts und die Goldhagen'sche Kritik der christlichen Dogmatik diskutiert zu werden - auch dann, wenn man seinen Vorschlag, man solle das Neue Testament von antijüdischen Stellen reinigen, wohl eher befremdet belächeln wird. Deshalb zum Abschluss ein Hinweis: Wer sich mit dem Thema, nicht aber mit Goldhagen auseinander setzen will, dem sei die sehr viel unaufgeregtere, dafür aber besser recherchierte Studie Pius XII and the Holocaust: Understanding the Controversy von José Sánchez empfohlen. Die deutsche Übersetzung ist im Frühjahr 2003 bei Schöningh erschienen. -Andreas Vierecke
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Versteckte Fouls (5 von 5 Punkten) meint K.G. aus 97447 Gerolzhofen, Bayern
Daniel Goldhagen hat recht, wenn er dieses Thema behandelt. Denn so mancher, wenn er die Geschichte der jüngsten Vergangenheit bedenkt, macht sich doch seine Gedanken.
Wie war es damals, was hat die kath. Kirche gesagt, was getan ?
Nun, daß Kardinal Bertram seinerzeit nach dem Tode des "Führers" ein Reqiem gestattete, ist aber rein theolog. betrachtet (und auch vom eigentl. recht christl. Standpunkt aus), so meine ich jedenfalls, eine Selbstverständlichkeit.
Man denkt in christlichen Kreisen (dazu bekenne ich mich), eben christlich, d.h. menschlich.
So mag es in dieser Hinsicht befremdlich erscheinen, daß ich auf der einen Seite, auf der anderen Seite.... jedoch, so machen es doch alle ("cosi fan tutte").
Versteckte Fouls jedoch sehe ich immer noch z.B.in den Liedern zu Karfreitag :"popule meus"!, "Mein Volk,was tat ich dir"?. Hier wird z.T. immer wieder (immer noch)die Schuld dem jüdischen Volk am Tode Jesu angelastet und zwar in einer hintergründigen Art, die "bezaubert". Und das ist nicht gut so.-
Alles in allem sind wir Christen also doch noch gefährdet und geraten so gewollt- ungewollt (?) in Abhängigkeit von, sagen wir, Bösem.
So aber sind fast alle religiösen Menschen mehr oder weniger gefährdet, Intoleranz zu üben, zu praktizieren und sich und ihre Religion für die beste zu halten, auch die Juden.
Und damit möchte ich auch schon schließen, nicht ohne mea culpa zu sagen und es dem Willen dessen zu überlassen, der doch alles regeln kann (dem denkenden und fühlenden Menschen eben).
Dies aber ist ein Buch zum Nachdenken gemacht für alle, die es annehmen und sich vielleicht ändern könnten.

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Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust - Daniel Jonah Goldhagen
Buch:Hitlers willige Vollstrecker - Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust
Autor:Daniel Jonah Goldhagen, Ausgabe vom Juli 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 469552
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Mitglieder eines deutschen Fronttheaters, 1942 zu Gast bei einem Polizeibataillon in Polen, äußerten den Wunsch, an einer Massenerschießung von Juden teilnehmen zu dürfen. Die Bitte wurde ihnen gewährt. - Wie konnte es zum Holocaust kommen? Diese Frage wurde oft diskutiert. Doch wer waren die Täter, und wie war es möglich, so viele Deutsche aus allen sozialen Schichten für den Holocaust zu mobilisieren? Was hat sie dazu motiviert, sich an der Massenvernichtung zu beteiligen, auch, wenn die Möglichkeit einer Befehlsverweigerung bestand? Wie sah die Gesellschaft aus, die diese Männer und Frauen hervorbrachte? Diesen Fragen geht der amerikanische Historiker Goldhagen in seinem heftig und kontrovers diskutierten Buch nach.

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übertragbar auf heute (5 von 5 Punkten) meint H.I.m.w.
Der Charakter des gewöhnlichen Deutschen hat sich nicht geändert, nur weil Hitler besiegt wurde. Die Mittäterschaft der Bevölkerung und Justiz ist nie aufgearbeitet worden. Hinter dem damaligen Antisemitismus steht eine geistige Bereitschaft zur Diskriminierung, die umso mehr zum Ausdruck kommt, je schwieriger die wirtschaftliche Lage ist. Diese Bereitschaft besteht in der Bevölkerung, der Regierung und der Justiz bis heute fort. Deshalb sollte man Goldhagen aufmerksam lesen und seine Schilderung des Verhaltens der gewöhnlichen Deutschen nicht nur auf das 3. Reich beziehen.

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