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Bücher - Autoren

Eliot Pattison

 
Der Berg der toten Tibeter: Shan ermittelt - Roman - Eliot Pattison
Buch:Der Berg der toten Tibeter: Shan ermittelt - Roman
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 19. Nov. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 210166
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Product Description
Der Berg der toten Tibeter

Der fremde Tibeter: Shan ermittelt - Roman - Eliot Pattison
Buch:Der fremde Tibeter: Shan ermittelt - Roman
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 1. Febr. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 56272
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Fernab in den Bergen von Tibet wird die Leiche eines Mannes gefunden -den Kopf hat jemand fein säuberlich vom Körper getrennt. Shan, ein ehemaliger Polizist, der aus Peking nach Tibet verbannt wurde, soll rasch einen Schuldigen finden, bevor eine amerikanische Delegation das Land besucht. Immer tiefer dringt Shan in die Geheimnisse Tibets ein. Er findet versteckte Klöster, Höhlen, in denen die Tibeter ihren Widerstand organisieren -und muss sich bald entscheiden, auf welcher Seite er steht.
Eliot Pattison entführt die Leser seines Debütromans in eine innerhalb des Krimi-Genres bisher völlig unbeachtete Region - Tibet. Und, um es gleich ganz deutlich zu sagen, es gelingt ihm eine fesselnde Darstellung des inneren Zustandes dieses kleinen Landes im Himalaya allein durch die Schilderung der rätselhaften Vorgänge in einem chinesischen Arbeitslager. Zugleich stellt er mit seinem Helden, dem wegen angeblich konterrevolutionärer Aktivitäten einsitzenden Chinesen Shan, eine der interessantesten und ungewöhnlichsten Romanfiguren der letzten Zeit vor.
Tibet unter chinesischer Herrschaft. Schauplatz der Handlung ist das Arbeitslager 404 hoch in den Bergen des Himalaya, das mit dem Bau einer Straße durch das Hochgebirge beauftragt ist. Hauptsächlich Mönche der aufgelösten und zerstörten tibetischen Klöster verrichten hier Zwangsarbeit, aber auch Shan, vor Jahren hoher politischer Funktionär und Ermittler in Korruptionsfällen, der der Konterrevolution beschuldigt worden war, ohne sich eines Vergehens bewusst zu sein. Shan hat Freunde unter den Mönchen gefunden, hat sich mit deren Lebensweise beschäftigt und steht seinem bisherigen Leben distanziert gegenüber.
Eine Leiche ohne Kopf wird von den Häftlingen gefunden. Das fehlende Stück findet sich schließlich in einem buddhistischen Schrein und legt offen, dass es sich bei dem Toten um den chinesischen Polizeichef der Region handelt. Shan wird vom Befehlshaber des Arbeitslagers von seinen dortigen Aufgaben entbunden und mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Doch als man ihm einen Schuldigen in Gestalt eines tibetischen Mönchs präsentiert, wird Shan endgültig misstrauisch.
Pattisons Roman, der in den USA mit dem Edgar Allen Poe Award ausgezeichnet wurde, beschreibt vor der grandiosen Naturkulisse des Himalaya im Mikrokosmos eines kleinen Arbeitslagers das Schicksal eines faszinierenden Landes unter fremder Herrschaft. Ein großartiger und unbedingt empfehlenswerter Erstlingsroman! -Ulrich Deurer

Das Auge von Tibet - Eliot Pattison
Buch:Das Auge von Tibet
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 1. Aug. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 90872
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Das Auge von Tibet
In den letzten Jahren versuchen Krimiautoren oft, ihren Mangel an Einfällen durch immer exotischere Schauplätze zu kaschieren - kein Land der Welt, in dem nicht irgendein hinterhältiger Mord der Aufklärung harrt. Mit dem Angebot wachsen jedoch die Ansprüche der Leser, und so genügt es nun nicht mehr, angelesene Informationen aus dem Reiseführer einzustreuen, um einen erfolgreichen Grönland-, Hongkong- oder - um zum vorliegenden Buch zu kommen - Tibet-Krimi zu schreiben. Dessen scheint sich Eliot Pattison nur allzu bewusst zu sein, denn er hat sich erst an seinen Stoff gewagt, nachdem er selbst vor Ort Eindrücke gesammelt hat.
Der Chinese Shan Tao Yan ist ein ehemaliger Regierungsbeamter, der in Ungnade gefallen ist und in ein Arbeitslager im Himalaya verschickt wurde. Am Ende des Romans Der fremde Tibeter sucht Shan Zuflucht in einem geheimen Kloster. Nun bittet ihn Gundun, der dienstälteste Lama, um Hilfe: Weit im Norden ist eine Lehrerin namens Lau getötet worden und ein Lama wird vermisst. Shan versteht nicht sofort, warum dies die Mönche so beunruhigt. Doch er zögert nicht, seinen verehrten Lehrer auf die lange Reise nach Xinjiang zu begleiten. Sie entdecken, dass Lau eine Anlaufstelle für Waisenkinder der ganzen Region unterhalten hat. Auf Shan wartet die schwierige Aufgabe herauszufinden, ob die Funktionäre der Volksbrigaden oder die gefürchtete Geheimpolizei an den subversiven Aktivitäten der Lehrerin Anstoß genommen haben. Oder gibt es noch eine andere Gruppe, die am Tod der Kinder interessiert ist?
Für seinen ersten Krimi um den chinesischen Ermittler Shan wurde Eliot Pattison mit dem renommierten Edgar ausgezeichnet. Auch in seinem zweiten Roman gelingt es ihm, eine ungemein fesselnde Abenteuergeschichte vor einem überzeugenden gesellschaftlichen Hintergrund zu erzählen. Die Weite des Landes und den Wechsel von der Berg- zur Wüstenlandschaft schildert er mit Sprachgewalt und viel Einfühlungsvermögen. Eine Einschränkung scheint allerdings angebracht: Pattison kritisiert überzeugend die chinesische Gewaltherrschaft in Tibet, doch bei seiner Darstellung tibetanischer Mönche als Krone der Schöpfung trägt er mitunter etwas zu dick auf. Das sollte jedoch niemand davon abhalten, einen Roman zu lesen, der mit so viel Leidenschaft für sein Thema geschrieben ist. -Felix Darwin

Das tibetische Orakel: Shan ermittelt - Roman - Eliot Pattison
Buch:Das tibetische Orakel: Shan ermittelt - Roman
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 23. Febr. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 93548
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Das tibetische Orakel
Das tibetische Orakel gibt dem ehemaligen chinesischen Polizisten Shan Rätsel auf, der einem Mörder auf der Spur ist und außerdem einen ungewöhnlichen Auftrag zu erledigen hat. Auch der dritte Roman Eliot Pattisons mit Schauplatz Tibet begeistert durch eine Mischung aus traditionellem Detektivroman, grandioser Naturschilderung und erstaunlichen Einblicken in die tibetische Kultur.
Das "Auge", Bruchstück eines einst von den chinesischen Besatzern geraubten tibetischen Götterbildes, soll seinem früheren Bestimmungsort zugeführt werden. Die tibetischen Freunde des verbannten Ex-Beamten Shan glauben, er sei der Auserwählte, diese Aufgabe zu erfüllen. In Begleitung einer Handvoll Hirten und tibetischer Widerstandskämpfer macht sich Shan auf den weiten und gefahrvollen Weg durch Wüste und Gebirge. Kurz zuvor war Dragte, legendärer Anführer des tibetischen Widerstands gegen die Chinesen, an den Folgen einer Stichwunde gestorben, die ihm ein Unbekannter zugefügt hatte. Ein fesselnder Wettlauf um den Besitz des Auges beginnt.
Pattisons Ermittler Shan ist ein genialer, wenngleich wenig selbstbewusster Ermittler in der Tradition der großen englischen und amerikanischen Detektive. Ausgestattet mit der Beobachtungsgabe des klassischen Schnüfflers, mit Einfühlungsvermögen in die Mentalitäten von Freunden und Feinden und magisch angezogen von tibetischer Kultur und Religion, versucht er, den Mord an Dragte unter erschwerten Bedingungen zu klären und gleichzeitig seine Bestimmung zu erfüllen.
Shan erscheint auch bei seinem dritten Auftritt erfreulicherweise kaum als Serienheld. Die epische Erzählweise Pattisons, die Fremdartigkeit der tibetischen Kultur und das wechselnde Figureninventar scheinen den Eindruck einer Krimiserie zu mildern. Zu befürchten steht allerdings, dass Shan mit zunehmender Annäherung an die buddhistische Geisteshaltung seiner Freunde Lokesh und Gendun die aktive Ermittlungsarbeit einstellen wird. Doch bis dahin kann sich der Leser weiter an einem der ungewöhnlichsten Ermittler der Krimigeschichte erfreuen. Zudem hat Pattison auch mit diesem Werk seine Romanchronik des tibetischen Freiheitskampfes gegen die chinesischen Unterdrücker höchst beeindruckend fortgeschrieben. -Ulrich Deurer

Der verlorene Sohn von Tibet: Roman (Shan ermittelt) - Eliot Pattison
Buch:Der verlorene Sohn von Tibet: Roman (Shan ermittelt)
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 22. Febr. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 201845
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Der verlorene Sohn von Tibet
Der vierte Teil der Geschichte um den chinesischen Ermittler Shan Ta Yun, der von seinen Kollegen in die Strafkolonie nach Tibet geschickt wurde, ist, so viel soll jetzt schon verraten werden, beileibe noch nicht der Schluss der bemerkenswerten Tibet-Saga des amerikanischen Schriftstellers Eliot Pattison. - Shan ist mit seinen buddhistischen Freunden, den Mönchen von Lhadrung, auf der Suche nach einem Ort der inneren Einkehr und möchte mit ihnen dort auch den Geburtstag des Dalai Lama begehen. Ziel ihrer Pilgerreise ist ein geheimes altes Kloster, das von den Chinesen vor Jahren fast vollständig zerstört wurde, aber offenbar immer noch als mystischer Anziehungspunkt und geistiges Zentrum gilt.
Doch so groß und weit Tibet auch sein mag, die chinesische Polizei- und Militärmacht hält das Land erbarmungslos im Griff. Als Shan und seine Freunde in dem Kloster ankommen, stellt sich heraus, dass nicht nur die chinesischen Besatzer ein gesteigertes Interesse an dort vermuteten Kunstschätzen haben, sondern auch internationale Kunsträuber, die vor nichts zurückschrecken. Als Shan herausfindet, dass das Kloster für die Tibeter eine herausragende spirituelle Bedeutung hat und seine Zerstörung eine verheerende Katastrophe wäre, gerät Shan zwischen die Fronten dieses schmutzigen Krieges.
Eliot Pattison ist und bleibt ein großartiger Erzähler, der es auf einzigartige Weise versteht, uns nicht nur die Kultur und Mythologie Tibets nahe zu bringen, sondern auch die Situation in einem besetzten und unterdrückten Land eindrucksvoll zu schildern. Das alles mit sorgfältig gesetzter politischer Kritik derart in einen Kriminalroman zu verpacken, ist nicht nur geschickt, sondern auch äußerst kunst- und phantasievoll. Dieses eigenartige und faszinierende Stück Kriminalliteratur ist - trotz seiner fast opulenten Länge - von Anfang bis Ende ein Genuss. -Christian Koch

Der tibetische Verräter: Roman (Shan ermittelt) - Eliot Pattison
Buch:Der tibetische Verräter: Roman (Shan ermittelt)
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 28. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 294746
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der amerikanische Autor Eliot Pattison hat sich in den letzten Jahren mit seinen Tibet-Krimis eine stetig wachsende Fangemeinde erobert. Mit Der tibetische Verräter erscheint nun bereits der sechste Fall um den ehemaligen chinesischen Ermittler Shan, der seine Leser wieder begeistern wird. Wie auch in den Vorgängerbänden verbindet Pattison seine Kriminalgeschichte mit beeindruckenden Naturschilderungen des Himalaja und interessanten Einblicken in die tibetische Kultur.
Shan, chinesischer Exinspektor und Überlebender eines tibetischen Gulags, arbeitet als Bergführer in einem Basislager am Mount Everest, wo er seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von toten Bergsteigern und Sherpas verdient. Aber eigentlich möchte er nur seinen Sohn retten, der in einer chinesischen "Spezialklinik" in den Bergen interniert ist. Durch Zufall gerät er an den Schauplatz eines Mordes: eine chinesische Ministerin und eine amerikanische Bergsteigerin wurden erschossen. Shan wird festgenommen und landet in den Folterkammern der Polizei. Nachdem er unerwartet wieder freigelassen wird, macht er sich auf die Suche nach den Mördern und kämpft gegen Politfunktionäre und geldhungrige Unternehmer, die die Morde vertuschen möchten und schnell einen Schuldigen präsentieren: Oberst Tan. Doch um seinen Sohn aus dem Lager zu retten, muss Shan die Unschuld von Tan beweisen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ....
Neben der spannenden Handlung gelingt Pattison eine fesselnde Darstellung des inneren Zustandes von Tibet. Das politische und soziale Elend der Tibeter und die systematische Zerstörung ihrer Kultur durch die chinesischen Besatzer werden auf erschütternde Art und Weise beschrieben. Der Leser bekommt Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes, in der Buddhismus bzw. Lamaismus tief verankert sind. In Der tibetische Verräter spielt außerdem der Chomolungma eine zentrale Rolle - der Mount Everest, der den Einheimischen heilig ist und tief verehrt wird. So ist Pattisons Roman zum einen eine bittere Anklage der Verbrechen der chinesischen Besatzer und zum anderen eine Verurteilung des Massentourismus in der Everest-Region, dessen katastrophale Auswirkungen auf die Natur und die tibetische Kultur eindrucksvoll dargestellt werden. - Alexandra Plath

Der fremde Tibeter - Kriminalroman - 7 CDs - Eliot Pattison
Hörbuch:Der fremde Tibeter - Kriminalroman - 7 CDs
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 1. Aug. 2007, Audio CD, Verkaufsrang 418172
Preis: 17,96 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Eliot Pattison entführt die Leser seines Debütromans in eine innerhalb des Krimi-Genres bisher völlig unbeachtete Region - Tibet. Und, um es gleich ganz deutlich zu sagen, es gelingt ihm eine fesselnde Darstellung des inneren Zustandes dieses kleinen Landes im Himalaya allein durch die Schilderung der rätselhaften Vorgänge in einem chinesischen Arbeitslager. Zugleich stellt er mit seinem Helden, dem wegen angeblich konterrevolutionärer Aktivitäten einsitzenden Chinesen Shan, eine der interessantesten und ungewöhnlichsten Romanfiguren der letzten Zeit vor.
Tibet unter chinesischer Herrschaft. Schauplatz der Handlung ist das Arbeitslager 404 hoch in den Bergen des Himalaya, das mit dem Bau einer Straße durch das Hochgebirge beauftragt ist. Hauptsächlich Mönche der aufgelösten und zerstörten tibetischen Klöster verrichten hier Zwangsarbeit, aber auch Shan, vor Jahren hoher politischer Funktionär und Ermittler in Korruptionsfällen, der der Konterrevolution beschuldigt worden war, ohne sich eines Vergehens bewusst zu sein. Shan hat Freunde unter den Mönchen gefunden, hat sich mit deren Lebensweise beschäftigt und steht seinem bisherigen Leben distanziert gegenüber.
Eine Leiche ohne Kopf wird von den Häftlingen gefunden. Das fehlende Stück findet sich schließlich in einem buddhistischen Schrein und legt offen, dass es sich bei dem Toten um den chinesischen Polizeichef der Region handelt. Shan wird vom Befehlshaber des Arbeitslagers von seinen dortigen Aufgaben entbunden und mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Doch als man ihm einen Schuldigen in Gestalt eines tibetischen Mönchs präsentiert, wird Shan endgültig misstrauisch.
Pattisons Roman, der in den USA mit dem Edgar Allen Poe Award ausgezeichnet wurde, beschreibt vor der grandiosen Naturkulisse des Himalaya im Mikrokosmos eines kleinen Arbeitslagers das Schicksal eines faszinierenden Landes unter fremder Herrschaft. Ein großartiger und unbedingt empfehlenswerter Erstlingsroman! -Ulrich Deurer

Der fremde Tibeter: Roman - Sonderedition mit CD: Mit der CD "Sacred Tibetan Chant" gesungen von den buddhistischen Mönchen des "Sherab Ling Klosters" (Shan ermittelt) - Eliot Pattison
Buch:Der fremde Tibeter: Roman - Sonderedition mit CD: Mit der CD "Sacred Tibetan Chant" gesungen von den buddhistischen Mönchen des "Sherab Ling Klosters" (Shan ermittelt)
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 23. Aug. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 435750
Aus der Amazon.de-Redaktion
Eliot Pattison entführt die Leser seines Debütromans in eine innerhalb des Krimi-Genres bisher völlig unbeachtete Region - Tibet. Und, um es gleich ganz deutlich zu sagen, es gelingt ihm eine fesselnde Darstellung des inneren Zustandes dieses kleinen Landes im Himalaya allein durch die Schilderung der rätselhaften Vorgänge in einem chinesischen Arbeitslager. Zugleich stellt er mit seinem Helden, dem wegen angeblich konterrevolutionärer Aktivitäten einsitzenden Chinesen Shan, eine der interessantesten und ungewöhnlichsten Romanfiguren der letzten Zeit vor.
Tibet unter chinesischer Herrschaft. Schauplatz der Handlung ist das Arbeitslager 404 hoch in den Bergen des Himalaya, das mit dem Bau einer Straße durch das Hochgebirge beauftragt ist. Hauptsächlich Mönche der aufgelösten und zerstörten tibetischen Klöster verrichten hier Zwangsarbeit, aber auch Shan, vor Jahren hoher politischer Funktionär und Ermittler in Korruptionsfällen, der der Konterrevolution beschuldigt worden war, ohne sich eines Vergehens bewusst zu sein. Shan hat Freunde unter den Mönchen gefunden, hat sich mit deren Lebensweise beschäftigt und steht seinem bisherigen Leben distanziert gegenüber.
Eine Leiche ohne Kopf wird von den Häftlingen gefunden. Das fehlende Stück findet sich schließlich in einem buddhistischen Schrein und legt offen, dass es sich bei dem Toten um den chinesischen Polizeichef der Region handelt. Shan wird vom Befehlshaber des Arbeitslagers von seinen dortigen Aufgaben entbunden und mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Doch als man ihm einen Schuldigen in Gestalt eines tibetischen Mönchs präsentiert, wird Shan endgültig misstrauisch.
Pattisons Roman, der in den USA mit dem Edgar Allen Poe Award ausgezeichnet wurde, beschreibt vor der grandiosen Naturkulisse des Himalaya im Mikrokosmos eines kleinen Arbeitslagers das Schicksal eines faszinierenden Landes unter fremder Herrschaft. Ein großartiger und unbedingt empfehlenswerter Erstlingsroman! -Ulrich Deurer

Der Berg der toten Tibeter - Eliot Pattison
Buch:Der Berg der toten Tibeter
Autor:Eliot Pattison, Ausgabe vom 26. Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 331295

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