Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom 24. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 112079
Aus der Amazon.de-Redaktion Evolution betrifft nicht nur Vergangenes, sondern auch die Gegenwart und die Zukunft: Hundertfünfzig Jahre nach Erscheinen von Darwins Über die Entstehung der Arten ist seine Theorie immer noch aktuell. Wie komplex das Wirken der Evolution tatsächlich ist, wie wenig sie auf das Schlagwort vom "Überleben des Stärkeren? reduziert werden kann und in welchen unzähligen Formen, Farben und Verhaltensweisen sie sich ausdrückt ? all das stellt der Wissenschaftler und Bestsellerautor Ernst Peter Fischer in diesem Buch ebenso anregend wie unterhaltsam dar. Lebensräume, Vielfalt, die Rolle des Zufalls, Gene, Kooperation, der Mensch und seine Kultur, Religion, der Tod ? und natürlich die Geschichte der Evolutionstheorie (von Darwins Vorläufern bis zum aktuellen Stand der Forschung), das sind die wichtigsten Themen dieses Buches. Hier nur eine kleine Auswahl der aktuellen Fragen, die zur Sprache kommen: Welchen evolutionären Sinn hat religiöses Empfinden? Wieso erhöht das Fernsehen die Selbstmordrate? Und was bewirken die Eingriffe des Menschen in die Natur? Fischer schreibt mit leichter Hand, lebendig und verständlich. Er lässt aber auch, wohldosiert, Darwin und viele andere Wissenschaftler, Künstler und Philosophen zu Wort kommen. Doch dieses Buch lebt nicht nur von den abwechslungsreich präsentierten Inhalten, die sich im Fließtext, in Begriffserklärungen in der Randspalte, in farbigen Infokästen und im Glossar finden. Hinzu kommen noch rund 400 Fotos und Grafiken: Kieselalgen, Pinguine, Kunstwerke, Landschaften, der Mensch in seiner Umwelt und vieles mehr wird in Bildern aus oft atemberaubenden Blickwinkeln präsentiert. Ein schlichter Dinosaurierknochen wird da zu einem visuellen Ereignis, das Facettenauge einer Fliege zu einem leuchtenden Planeten. Und das einfache Hintereinandersetzen mehrerer Fotos stellt einen Zusammenhang her, der sich auch mit tausend Worten nicht treffender erfassen ließe. So ein dickes Buch ? zumal wenn es so viele herrliche Bilder enthält ? blättert man normalerweise durch, liest hier und dort etwas an, vertieft sich vielleicht auch einmal über mehrere Seiten. Hier hingegen kann man nicht mehr aufhören, sobald man einmal in den Text hineingeschmökert hat. Das zeigt wohl mehr als jede wortreiche Empfehlung, dass dies ein außergewöhnliches, extrem spannendes Buch ist. Wie funktioniert die Evolution? Und was hat sie mit unserem Alltag zu tun? Lesen Sie selbst! ? Gabi Neumayer 1
Buch:
Die andere Bildung: Was man von den Naturwissenschaften wissen sollte
Autor:
Ernst P. Fischer, Ausgabe vom 1. Mai 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 20094
Die andere Bildung Was man von den Naturwissenschaften wissen sollte. Tb Der Mensch lebt in zwei Welten, schreibt Ernst Peter Fischer: In der einen sichtet er Fakten und sammelt Daten, in der anderen liebt, leidet und genießt er - und dabei kommt ihm sein genetischer Bauplan nicht in den Sinn. Die echte Bildung besteht in Deutschland daher noch immer eher aus der Kenntnis von Literatur, Philosophie und Kunst als einem Verständnis der Relativitäts- oder Evolutionstheorie. Dass Naturwissenschaften auch intellektueller und ästhetischer Genuss sein können, bleibt vielen verschlossen. Dem versucht der bekannte Wissenschaftshistoriker und Publizist Fischer Abhilfe zu schaffen und sichtet in einem weit gespannten Bogen all die Erkenntnisse, die berühmte Geister im Laufe der Jahrhunderte über die Welt gewonnen haben und an denen sich der Geist berauschen kann wie an den Sonetten von Shakespeare. Von der Geburt der modernen Wissenschaft in Europa erzählt er, von den Grenzen des Kosmos und der Welt der Atome. "Was ist Leben?", fragt er und berichtet von dessen Ursprung. Ausführlich erklärt er die Idee der biologischen Evolution und lotet deren Grenzen aus. Einen großen Bereich lässt er dabei ausdrücklich aus: Die Welt in unserem Inneren, die Erkenntnisse über unser eigenes Denken bleiben unberührt. Natürlich ist es unmöglich, mit einem einzigen Buch ein lebenslanges Defizit an Bildung auszugleichen, doch Fischer hält, was er verspricht: Ihn zu lesen, ist purer intellektueller Genuss. Er will Fenster in die Welt des nicht sinnlich Erlebbaren öffnen und behält dabei stets im Blick, was davon den Menschen unmittelbar berührt. Zitate von Kant, Popper und Searle lässt er dabei so selbstverständlich einfließen, dass man kaum mehr an eine unüberwindliche Trennung der beiden wissenschaftlichen Lager glauben mag. Von leicht verdaulichen Vereinfachungen hält Fischer dabei nichts - er hält seine Leser mit intelligenten Gedankengängen bei der Stange, die auch dem naturwissenschaftlich nicht so Ungebildeten einen fast durchgehenden Lesegenuss bereiten. -Birgit Will
Buch:
Schrödingers Katze auf dem Mandelbrotbaum: Durch die Hintertür zur Wissenschaft
Autor:
Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom 8. Sept. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 53655
Aristoteles, Einstein & Co.: Eine kleine Geschichte der Wissenschaft in Porträts
Autor:
Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom April 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 101114
Aus der Amazon.de-Redaktion "Es ist schade, dass so wenig Persönliches aus der Wissenschaft bekannt ist", schreibt Ernst Peter Fischer im Vorwort zu seinem Buch Aristoteles, Einstein & Co.. Da hat er Recht, man kann es nicht oft genug betonen: Wissenschaft wird von Menschen gemacht. Unter den Kitteln, hinter den Messtischen und in den Denkerstübchen steckten, standen und saßen in allen Epochen Menschen wie der Bäcker um die Ecke, Leute, die lispelten (Aristoteles), unter Krankheiten litten, die ihnen das Leben zur Hölle machten (Darwin) oder die ihrer geliebten Frau nachtrauerten (Feynman) - kurzum, Leute wie du und ich, die eben außerdem noch das Glück hatten, in ihrem Beruf besonders viel Spaß zu finden und so nebenbei die Welt ein wenig voranzubringen. Eine ganze Reihe dieser Leute stellt Fischer in seinem absolut lesenswerten und unterhaltsamen Buch vor - nach Gruppen (Amerikaner, Frauen) bzw. "Wissenschaftszeitaltern" (Antike, moderne Klassiker) sortiert. Den einzelnen Kapiteln hat Fischer eine schöne Gliederung mitgegeben: Der Leser findet erst eine Einleitung, in der Leben und Werk des Forschers kurz umrissen und eingeordnet werden, dann gibt es jeweils einen hervorragenden Abschnitt namens "Der Rahmen", in dem Fischer gerafft darstellt, was zu Lebzeiten des Beschriebenen noch so geschah. Sehr schön: Wenn man erfährt, dass Faraday geboren wurde, als Mozart starb, und dahinschied, als Wagner Tristan und Isolde komponierte, rauschen die Jahrzehnte nur so an einem vorbei. Damit finden sich auch Leute, die zum Beispiel mit dem Namen Max Delbrück eher weniger anfangen können, rasch zurecht. Die Filetstücke des Buchs sind aber die Portraits von Darwin, Kepler, Einstein und Co., die das Wesentliche einer Lebensleistung, die Gründe für ihr Zustandekommen, Randumstände wie Krach mit Kollegen etc. lebendig schildern: Wissenschaftlich gehen sie - von Ausnahmen abgesehen - eher weniger ins Detail, stattdessen erfährt man allerlei Anekdötchen und scheinbare Nebensächlichkeiten. Etwa, warum der kleine schottische "Kräftevereinheitlicher" Maxwell, der es ablehnte, Zeitungen zu lesen, mehr Glück als Verstand hatte, als er den ersten Farbfilm entwickelte. Oder warum der "bescheidene Buchbinder" Faraday bis zu seinem Tod alle Auszeichnungen ablehnte, wer Lise Meitner um ihren Nobelpreis gebracht hat und wie der berühmte "Gute Mensch von Kopenhagen", Niels Bohr, sich einmal von einer Bierbrauerei unter die Arme greifen ließ. Und wer immer noch glaubt, dass Newton der "Überphysiker" schlechthin war - tja, weit gefehlt: Er verbrachte mehr Zeit mit der Suche nach dem Stein der Weisen als mit dem Brüten über seiner Mechanik. Diese lebendig geschriebenen Porträts (leider, leider fast nur von Physikern) von Teepausenlänge verdichten sich zu einem Pfad der Wissenschaft abseits der Lehrbuchweisheit, die uns berühmte Forscher immer noch zu oft als unnahbare Geistesmenschen präsentieren will. Und mit dem schönsten Lob für ein Sachbuch möchte ich hier auch nicht geizen: Man fängt nach wenigen Seiten an zu schmökern. Uneingeschränkte Empfehlung für Forschungsfans! -Stefan Albus
Buch:
Einstein, Hawking, Singh & Co.: Bücher, die man kennen muß
Autor:
Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 102407
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen klar zu machen, dass es tatsächlich ein paar naturwissenschaftliche Zusammenhänge gibt, über die man zumindest in Grundzügen Bescheid wissen sollte. Erst recht dann, wenn man von sich behauptet, einigermaßen gebildet zu sein. So sollte man wenigstens wissen, welche die zentralen Fragen und Erkenntnisse der Atom- oder Evolutionstheorie sind, was Kunst und Wissenschaft verbindet oder trennt. Und entgegen manches Halbgebildeten Vorurteils gehören zu unserem Kulturgut auch ein paar Bücher aus der Feder von Naturwissenschaftlern, die man gelesen haben sollte. Manche dieser verschrobenen Gestalten können nämlich tatsächlich sogar schreiben. Will heißen: so schreiben, dass das Lesen keine Tortur, sondern wirklich ein intellektueller, manchmal sogar ein literarischer Gewinn ist. Das gilt übrigens auch für dieses Buch! 25 der wichtigsten und lesenswertesten solcher Bücher hat Fischer für diesen Band zusammengetragen. Herausgekommen ist ein kleiner Kanon aus sämtlichen Bereichen der Naturwissenschaften, von der Physik über die Biologie und Verhaltensforschung bis zur Mathematik. Jedem Buch und seinem Autor hat Fischer, der jeweils auch noch eine Empfehlung für ein weiteres (nicht unbedingt naturwissenschaftliches) Buch zum Thema gibt, sechs bis zehn Seiten gewidmet und in drei Kategorien mit bis zu fünf Sternchen bewertet: wissenschaftliche Reputation des Autors, Lesbarkeit und Bucherfolg. Und den wünschen wir Fischers sehr gelungenem Kanon auch! -Alexander Dohnberg
Buch:
Die Bildung des Menschen: Was die Naturwissenschaften über uns wissen
Autor:
Ernst P. Fischer, Ausgabe vom 1. Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 414159
Die Bildung des Menschen Was die Naturwissenschaften über uns wissen Bildung: Damit meint Fischer nicht das, was wir herkömmlich mit dem Begriff verbinden. Ihm geht es vielmehr darum, wie der Mensch entsteht und sich entwickelt ? und wie er mit der Welt um sich herum in Verbindung tritt. Was weiß die Wissenschaft über den sich bildenden Menschen? Das fasst Fischer auf einer furiosen Reise durch die Wissenschaftsgeschichte zusammen, die ihn bei jedem Thema bis zu den neuesten Erkenntnissen in den Neurowissenschaften, der Genetik und den anderen Wissenschaften vom Menschen führt. Die Wissenschaft nähert sich dem Menschen und der Welt auf zweierlei Weise: von innen und von außen. Was das für unser Wissen und das, was wir überhaupt wahrnehmen und untersuchen, bedeutet, macht Fischer im ersten Kapitel anschaulich ? und gibt damit zugleich eine ebenso spannende wie verblüffende Einführung in Anatomie, Genetik und verschiedene wissenschaftliche Prinzipien und Entwicklungen. Dieses nur scheinbar willkürliche Springen zwischen Zeiten, Themen und Perspektiven macht Fischers Stärke und den besonderen Reiz seiner Darstellung aus: Man liest gebannt, folgt dem Autor bereitwillig in jedes Gebiet (egal wie "exotisch" oder "schwierig" es sein mag) und bekommt dabei nicht nur Ein-, sondern vor allem auch Überblicke, wie sie die wenigsten wissenschaftlichen Autoren zu geben vermögen. Wie kommt die Welt über unsere Sinne in uns hinein? Wie entwickelt sich ein Kind? Wie bilden sich Konzepte wie Zeit und Kausalität? Wie sieht es mit unserem Denken und Bewusstsein aus? Welche Rolle spielen Erinnern und Vergessen für unsere Bildung? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich die alte Streitfrage: "Vererbt oder erlernt?" angemessen beantworten? (Fischer zeigt übrigens, dass es diesen angeblichen Gegensatz gar nicht gibt.) All das ist Thema dieses dicken und vor allem reichen Buches: reich an Informationen über den Menschen und die Wissenschaft vom Menschen ? und vor allem reich an gedanklichen Verbindungen und Verknüpfungen, Denkanregungen und Diskussionsstoff. Ein besonderes Buch, das nicht nur inhaltlich mehr bietet als die meisten anderen, sondern das darüber hinaus in einer ebenso angemessenen wie anschaulichen Sprache geschrieben ist, die man bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen leider meist umsonst sucht. Und wer danach mehr von Fischer lesen will, sollte sich einmal sein Erfolgsbuch Die andere Bildung ansehen. - Gabi Neumayer
Buch:
Einfach klug: 60 Ratschläge für ein gelingendes Leben
Autor:
Ernst Peter Fischer, Ausgabe vom 2008, Gebunden, Verkaufsrang 403781