Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie? Die Sehnsucht nach der romantischen Liebe Pragmatischer Steuervorteil oder doch eher die Sehnsucht nach der romantischen, ewigen Liebe ? warum schließen glückliche Paare den vermeintlichen Bund fürs Leben? Um miteinander anständig unglücklich zu werden und nach einigen, für beide Seiten zumeist unerfreulichen Jahren doch wieder getrennte Wege zu gehen. So zumindest die These von Felicitas von Lovenberg, die mit Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie? zwar ein glühendes Plädoyer für die Liebe, jedoch gegen das Heiraten verfasst hat. Die wahren Romantiker umschiffen die scharfen Klippen des Traualtars weiträumig, so die Autorin, und sichern sich so eine in jeder Hinsicht gesündere, lohnendere, klügere und freudvollere Zweisamkeit. Und die Beweisführung ist bestechend. Von Abaelard und Heloise bis Émile Zola, von Woody Allen bis Mae West wird das Ehe- und Liebesverhalten unter die Lupe genommen. Mit Blick auf Freunde und Nachbarn, Romanhelden und Schauspieler, Schriftsteller und Filmhelden entsteht eine Evolutionsgeschichte der Zweisamkeit in sieben Stadien, die zu der These führt, den Zustand der Ehe doch besser zu meiden. Ob Liebesehe oder Vernunftehe, ob Mehrfachehe oder Ehe zu Dritt, Felicitas von Lovenberg empfiehlt, allen Varianten das Singeldasein vorzuziehen, es sei denn die ideale Beziehung findet statt. Und die braucht zwar keinen Trauschein, aber Respekt, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Nähe und eine Portion Distanz. Aber, mit Verlaub, sind nicht das die Zutaten, die auch zu einer glücklichen Ehe führen (können)? Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie? ist eine sehr fundierte und gut recherchierte Ausarbeitung sowie die persönliche Abrechnung und Neupositionierung in Sachen Ehe und Liebe. Frau von Lovenberg, nach eigenen Angaben gerade glücklich getrennt, bezieht Position. Nicht immer ganz überzeugend, kann doch der lockere Plauderton einen latenten Sarkasmus mit einer Spur Bitterkeit nicht immer überdecken. -Sandra-Kathrin Buck
Buch:
Über die Liebe (insel taschenbuch)
Autor:
Jane Austen, Ausgabe vom 30. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 459811
Felicitas von Lovenberg, Ausgabe vom 22. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 5226
Aus der Amazon.de-Redaktion Pragmatischer Steuervorteil oder doch eher die Sehnsucht nach der romantischen, ewigen Liebe ? warum schließen glückliche Paare den vermeintlichen Bund fürs Leben? Um miteinander anständig unglücklich zu werden und nach einigen, für beide Seiten zumeist unerfreulichen Jahren doch wieder getrennte Wege zu gehen. So zumindest die These von Felicitas von Lovenberg, die mit Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie? zwar ein glühendes Plädoyer für die Liebe, jedoch gegen das Heiraten verfasst hat. Die wahren Romantiker umschiffen die scharfen Klippen des Traualtars weiträumig, so die Autorin, und sichern sich so eine in jeder Hinsicht gesündere, lohnendere, klügere und freudvollere Zweisamkeit. Und die Beweisführung ist bestechend. Von Abaelard und Heloise bis Émile Zola, von Woody Allen bis Mae West wird das Ehe- und Liebesverhalten unter die Lupe genommen. Mit Blick auf Freunde und Nachbarn, Romanhelden und Schauspieler, Schriftsteller und Filmhelden entsteht eine Evolutionsgeschichte der Zweisamkeit in sieben Stadien, die zu der These führt, den Zustand der Ehe doch besser zu meiden. Ob Liebesehe oder Vernunftehe, ob Mehrfachehe oder Ehe zu Dritt, Felicitas von Lovenberg empfiehlt, allen Varianten das Singeldasein vorzuziehen, es sei denn die ideale Beziehung findet statt. Und die braucht zwar keinen Trauschein, aber Respekt, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Nähe und eine Portion Distanz. Aber, mit Verlaub, sind nicht das die Zutaten, die auch zu einer glücklichen Ehe führen (können)? Verliebe dich oft, verlobe dich selten, heirate nie? ist eine sehr fundierte und gut recherchierte Ausarbeitung sowie die persönliche Abrechnung und Neupositionierung in Sachen Ehe und Liebe. Frau von Lovenberg, nach eigenen Angaben gerade glücklich getrennt, bezieht Position. Nicht immer ganz überzeugend, kann doch der lockere Plauderton einen latenten Sarkasmus mit einer Spur Bitterkeit nicht immer überdecken. -Sandra-Kathrin Buck
Buch:
Jane Austen: Ein Porträt (insel taschenbuch)
Autor:
Felicitas von Lovenberg, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 427232