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"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen. Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf. Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und - so weit es sich überblicken lässt - solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht. Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons ?uvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne. Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! -Ravi Unger Ein Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen! Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins? deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und - natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur. Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte - zusammen mit dem Autor, versteht sich - einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen "Werkstattbericht" bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter! Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. -Ravi Unger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1200 Bewertungen)
Leserkommentare:* Packender und faszinierender Roman (5 von 5 Punkten) meint M.K. aus Hessen Frank Schätzings "Der Schwarm" hat mir sehr gut gefallen.Stellenweise
ist die Story ein kleines bisschen langweilig aber man verfolgt
schon schnell mit viel Freude die unterschiedlichen Wege der Charaktere.
Tolle Schauplätze,ein etwas merkwürdiges Ende,aber insgesamt ein
tolles Buch,welches ich jedem empfehlen kann.
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"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen. Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf. Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und - so weit es sich überblicken lässt - solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht. Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons ?uvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne. Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! -Ravi Unger Ein Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen! Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins? deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und - natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur. Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte - zusammen mit dem Autor, versteht sich - einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen "Werkstattbericht" bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter! Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. -Ravi Unger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1200 Bewertungen)
Leserkommentare:* Packender und faszinierender Roman (5 von 5 Punkten) meint M.K. aus Hessen Frank Schätzings "Der Schwarm" hat mir sehr gut gefallen.Stellenweise
ist die Story ein kleines bisschen langweilig aber man verfolgt
schon schnell mit viel Freude die unterschiedlichen Wege der Charaktere.
Tolle Schauplätze,ein etwas merkwürdiges Ende,aber insgesamt ein
tolles Buch,welches ich jedem empfehlen kann.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt. Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare "der Fuchs" genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt - und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ... Berühmt geworden ist Frank Schätzing mit seinem fulminant erfolgreichen Ökothriller Der Schwarm über eine außer Kontrolle geratene Unterwasserwelt. Dabei hat der Gründer und kreative Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur einmal ganz klein angefangen und sich mit Lokalkrimis wie Mordshunger eher im Umfeld der Rheinmetropole einen Namen gemacht. Fast könnte man sagen: Ganz zu Recht - gäbe es da nicht Schätzings überaus lesenswertes Krimidebüt Tod und Teufel, das, anders als Der Schwarm, nicht so sehr wegen seiner originellen Handlung besticht, sondern durch sein historisches Kolorit. Auch wenn es oft so aussieht, als hätte Schätzing die Versatzstücke moderner Krimiliteratur genommen und Ihnen einen mittelalterlichen Mantel übergeworfen: Jeder Freund historischer Romane sollte Tod und Teufel unbedingt lesen. -Isa Gerck 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 161 Bewertungen)
Leserkommentare:* Schätzing (5 von 5 Punkten) meint N.B. Frank Schätzing hat einen tollen Schreibstil, das hat er schon in seinen frühen Werken, wie Tod und Teufel, bewiesen. Das Buch ist spannend und spiegelt die Geschichte Kölns wieder.
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| | Hörbuch: | Ein Zeichen der Liebe |
| Autor: | Frank Schätzing, Ausgabe vom 14. März 2008, Audio CD, Verkaufsrang 105412 |
| Preis: | 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Frank Schätzing ist ein Garant für Bestseller. Ob historischer Roman, Politthriller oder apokalyptische Sciencefiction - der Kölner Autor schreibt, die Leser sind begeistert. In der Reihe "TV-Kommissare lesen Krimis" veröffentlicht der Hörverlag seinen Kurzkrimi "Ein Zeichen der Liebe": die Geschichte einer Psychologin, die in einem Krankenhaus die Spur eines mehrfachen Ritualmörders verfolgt. Inhaltlich ist die Story enttäuschend, nach hervorragend konzipierten Büchern wie "Der Schwarm" erwartet man von Schätzing mehr als eine wenig originelle Serientäter-Erzählung. Dazu trägt Jan Josef Liefers das einstündige Hörbuch mit klangvoller und leicht arroganter Stimme vor, verfällt aber immer wieder in den behäbigen Sprachrhythmus eines Märchenerzählers. Das ist allenfalls charmant. (jul)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Leserkommentare:* Suuper (5 von 5 Punkten) meint S.H. Wer Jan Josef Liefers kennt (Tatort), wird nicht entäuscht und auch die, die Ihn nicht kennen werden Ihn lieben! Mit angenehmer Stimme und Humor gelesen ohne auch nur einen Funken an Spannung zu verlieren! Einfach Super:-)
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| | Buch: | Nachrichten aus einem unbekannten Universum: Eine Zeitreise durch die Meere |
| Autor: | Frank Schätzing, Ausgabe vom 22. Febr. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 88549 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Frank Schätzing? Das ist doch der von Der Schwarm werden einige sagen. Andere erinnern sich an seine Krimis. Nun hat der gefeierte Bestsellerautor wieder einmal das Genre gewechselt und ein Sachbuch geschrieben. Er bringt uns Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Eines zeigt auch dieses Buch: Schätzing, Autor aus Leidenschaft, bleibt neugierig. Diese Neugierde steckt an, und man folgt dem Autor gerne, wenn es diesmal heißt, den Blick unter die Meeresoberfläche zu richten und eine Zeitreise bis zu den Anfängen unserer Welt zu machen. Meere bedecken den größten Teil der Erdoberfläche - unser Wissen darüber ist allerdings noch immer sehr spärlich. So leger die Sprache von Schätzing daherkommt ("Flott vergingen neun Milliarden Jahre."), so sehr hat er sich doch bemüht, alle Behauptungen wissenschaftlich zu fundieren. Schätzing schlüpft in diesem Buch in die Rolle eines Kapitän Nemo. Bevor es allerdings auf große Tauchfahrt geht, unternehmen wir mal eben noch eine kurzweilige Zeitreise durch die Evolution. Fans von Der Schwarm können mit Nachrichten aus einem unbekannten Universum ihr Wissen vertiefen. Und all die, die noch nichts von Frank Schätzing gelesen haben, lernen einen Autor kennen, bei dem man nicht so genau weiß, was als Nächstes kommt. Vielleicht eine Oper? Schließlich komponiert der Tausendsassa Schätzing ja auch und vertont seine Bücher. Auch hierauf dürfen wir gespannt sein. - Mathias Voigt, Literaturtest Für seinen Bestseller Der Schwarm hat Frank Schätzing derart fleißig recherchiert, dass ihm so viel Stoff übrig blieb, um daraus ein voluminöses Sachbuch über eine Zeitreise durch die Meere zu machen - von der Entstehung der Ozeane, über die Entwicklung des Lebens aus dem Wasser bis hin zur ökologischen Zukunft der Meere. Ein Buch für alle, die von seinem maritimen Ökothriller neugierig gemacht wurden, oder jene, die bisher einen großen Bogen um jedes naturwissenschaftliche Sachbuch gemacht haben. Gleich im Vorwort beruhigt der Autor: "Dies ist kein Lehrbuch. Kein Manifest. Es trägt keine Botschaften vor sich her. Es ist ein Thriller. Nachrichten aus einem unbekannten Universum will eigentlich nur eines: unterhalten und Lust machen auf mehr." Das mit der Unterhaltung steht auch beim Hörbuch ganz im Vordergrund, die Reise zu den geheimnisvollen Tiefen der Ozeane ist akustisch noch beeindruckender. Das liegt vor allem an der Vortragskunst Frank Schätzings. Als gelernter Kommunikationswissenschaftler weiß er auch seine angenehme Stimme effektvoll einzusetzen, auch wenn seine Sprache manchmal arg flapsig ist und er keinem Gag aus dem Weg geht ("Gruppen junger, erfolgreicher Cyanobakterien, trendy und angesagt, zogen durch die Flachgewässer, feierten Vermehrungsparties im Sonnenlicht und schmissen mit Sauerstoff nur so um sich."). Und dann ist da auch noch dieser Soundtrack, vom Autor selbst komponierte und eingespielte Musik, die den Thrillercharakter dieses Unterwasserabenteuers noch verstärkt, auch wenn sie vielleicht nicht dem Geschmack eines jeden Hörers entsprechen wird. Was auch nicht jedem gefallen wird: Von den über 40 Kapiteln des Buches haben es nur 9 auf das Hörbuch geschafft. Da hätten es schon gerne ein oder zwei CDs mehr sein können. Die ausgewählten Kapitel können zwar für sich stehen, aber die Zeitreise wirkt dadurch etwas sprunghaft und besagte "Lust auf mehr" bleibt bei dieser stark gekürzten Fassung unbefriedigt. -Christian Stahl Spieldauer: ca. 135 Minuten, 2 CDs, gekürzte Lesefassung
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 83 Bewertungen)
Leserkommentare:* Chapeau für diesen literarischen Stern am Himmel des Infotainment, Herr Schätzing! (5 von 5 Punkten) meint L. aus Butjadingen-Stollhamm, an der Nordseeküste Man kann sich das Leben aber auch unnötig schwer machen - so des Lesers erster Eindruck beim Einstieg in das Vorwort der "Nachrichten aus einem unbekannten Universum". Nicht dass der Autor Frank Schätzing etwa einem höchst akademischen Schreibstil frönen würde - mitnichten! - doch gesteht er hier frei heraus, dass die Würfel für dieses Werk beim netten Plausch unter Freunden fielen, um genauer zu sein: Eines dieser Versprechen, die man "nur morgens um vier in einer Bar geben kann." Arbeitsreiche Monate für den Autor und schmökervolle Stunden für den Leser später wissen wir: Es hat sich mehr als gelohnt! "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" ist eine bunte Reise durch die nasse Geschichte unserer Erde, lehrreich, ohne jedoch dabei belehrend zu wirken.
Eingeteilt in drei Großkapitel, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des nassen Elementes und seiner Bewohner beleuchten, nimmt uns Frank Schätzing an der Hand und führt uns an Orte, die in ihrer Exotik und ihrer Kuriosität geradewegs einem Jules Verne Roman zu entspringen scheinen - mit dem kleinen Unterschied, dass diese real sind, oder es zumindest bis vor einigen Millionen Jahren waren. Von den ersten Reptilien, die die Weltmeere in grauer Vorzeit bewohnten, bis zu den gejagten Jägern der Ozeane, den bei unseren asiatischen Freunden als Suppen-Ingredienzien geschätzten Haien, zieht sich der rote Faden durch die "Nachrichten aus einem unbekannten Universum". Frank Schätzing geht in den verschieden Kapiteln ebenso auf Flora und Fauna ein, wie er auch chemisch-reaktionäres und den biologischen Unterbau anschaulich und mit Blick auf die weniger naturwissenschaftlich Bewanderten unter uns erläutert.
Überhaupt der Autor: Einfach toll, wie es Frank Schätzing gelingt, selbst komplizierte Zusammenhänge gekonnt zu vermitteln. Da staunt dann auch der Laie und der Fachmann, nun ja, der wundert sich bekanntlich auch gerne mal. So wartet Frank Schätzing mit ganz eigenen Thesen zum Geschlechtsverkehr auf ("...schweißtreibend, frustrierend, mitunter brutal, man investiert teure Abendessen...!") leitet dann aber - dies ist schließlich kein Schmuddelroman - gekonnt zum biologischen Alibi für die vielleicht schönste Nebensache der Welt über: Sex als Möglichkeit zur Diversifizierung von Erbmaterialien und damit als Mittel zu einer optimalen Ausnutzung des Lebensraumes. Dieses kleine Beispiel aus der Entwicklung des Lebens vom Ein- zum Vielzeller ist eines von unzähligen, mit denen "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" aufwartet, und die den Reiz dieses Buches ausmachen: Viele Informationen überaus kurzweilig für den Leser aufbereitet, ergänzt durch einen umfangreichen Anhang bestehend aus Glossar und Zeittafel für alle, die es ganz genau wissen wollen.
"Nachrichten aus einem unbekannten Universum": Chapeau für diesen literarischen Stern am Himmel des Infotainment, Herr Schätzing!
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"‚Lautlos' ist um Längen besser als die amerikanische Dutzendware, die den deutschen Thrillermarkt überschwemmt. Selbst Autoren wie Grisham oder Turow schreiben nicht besser als Schätzing." (Berliner Morgenpost )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 190 Bewertungen)
Leserkommentare:* sehr gute qualität (5 von 5 Punkten) meint A.B. jeder der auf solche bücher steht der wird dieses buch mögen meine freundin hat sich sehr über dieses buch gefreud
Weitere Lesermeinungen |
| | Hörbuch: | Der Puppenspieler - CD |
| Autor: | Frank Schätzing, Ausgabe vom Nov. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 238375 |
Direkt bei Amazon nicht vorrätig, andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten). |
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Als der Puppenspieler Koch seinen Kollegen Schlemmer eines Nachts zu sich einlädt, kommt dieser einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur ... Sprecher: Frank Schätzing, Vollständige Lesung, Laufzeit ca. 79 Minuten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Leserkommentare:* Fesselnder Kurzkrimi (5 von 5 Punkten) meint K.H. aus Weyhe-Melchiorshausen Dass Frank Schätzing spannend schreiben kann, ist bekannt. Meist sind seine Werke sehr umfassend, da nimmt man dieses ca. 79 Minuten kurze Hörbuch erstaunt und neugierig zur Kenntnis.
Dass ein Autor auch ein ausgezeichneter Vorleser ist, ist eher selten. Schätzing ist die positive Ausnahme. Er vermag zudem jeder Rolle eine eigene stimmliche Prägung zu geben. Das alles vor dem Hintergrund des Kölner "Hänneschen-(Stockpuppen)Theaters".
Die Spannung bleibt hoch - und das unerwartete Ende erinnert ein wenig an die guten alten Geschichten eines Roald Dahl. Kurzum: Alles passt!
Fazit: Unbedingt hören!
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Schon 1996 schrieb Frank Schätzing "Mordshunger" - lange, bevor er zum Starautoren wurde. Jetzt erscheint die Hörbuchversion des Krimis, bearbeitet von Frank Schätzing, gesprochen von Frank Schätzing, mit Musik von Frank Schätzing. Es geht um einen Mordfall, wie er in jedem "Tatort" passieren könnte: Die Millionärin Inka von Barneck wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Verdächtig ist so ziemlich jede Person aus ihrem Bekanntenkreis - Ehemann, Tochter, Liebhaber, Geschäftspartnerin, Angestellte. Denn alle Welt hasste Inka von Barneck. Der pragmatische Kommissar Cüpper wird mit dem Fall betraut und wühlt sich systematisch durch die Fülle von Verdächtigen. Nebenbei entlockt er jedem, dem er begegnet, Rezepte für kulinarische Delikatessen. Ein begnadeter Vorleser ist Schätzing nicht gerade. Er betont übertrieben, verleiht seinen Figuren albern hohe, tiefe oder tuntige Stimmen, legt so viel Dramatik in seine Lesung, dass es wirkt, als wolle er ganz unbedingt darauf hinweisen, dass das hier bitteschön eine spannende Geschichte ist. Unterhaltsam ist "Mordshunger" trotzdem - weil die Figuren gut entwickelt sind und die Story so unanstrengend klassisch ist. Und weil man merkt: Der Macher hatte enorm viel Spaß an diesem Projekt. (jul) kulturnews.de
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 70 Bewertungen)
Leserkommentare:* beste intelligente Unterhaltung (5 von 5 Punkten) meint M. aus Berlin Eines der lustigsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Ich kann auch wärmstens die Lesung mit Musik empfehlen:
Er spricht alle Personen selbst und toppt darin jeden Synchronsprecher, der mit verstellter Stimme mehrere Personen spricht.
Die Musik ist ebenfalls von ihm selbst und einfach toll - Schätzing ist eben ein Multitalent!
Einfach zum Verneigen.
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"Angenehm-gruselige Entspannung." (Pulheimer Stadtblatt )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Keine Angst (5 von 5 Punkten) meint K.K. aus Flensburg War eigentlich enttäuscht, dass das Buch ein Mängelexemplar ist, was bei dem Kauf nicht ersichtlich war.Trotzdem war alles o.k.
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"So gleich bleibend spannend und bildhaft, kompositorisch meisterhaft wie Frank Schätzing hat in Deutschland schon lange keiner mehr erzählt." (Focus )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 64 Bewertungen)
Leserkommentare:* Das war mein erster Schätzing-Roman ... (5 von 5 Punkten) meint D.C. ... und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Schätzing drückt sich sprachlich sehr gut aus, und das Buch liest sich wirklich flüssig. Die Geschichte fand ich sehr spannend, und das Ende hat mich dann doch überrascht. Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Roman von Schätzing.
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