Detlev Schneider, Frank Richling, Ausgabe vom 8. Okt. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 282759
Buch:
Praxisbuch: Diagnostizieren und Fördern in der Sekundarstufe I
Autor:
Helmut Achilles, Ulrich Dannenhauer, Peter Debray, Peter Dobbelstein, Andreas Pallack, Frank Schneider, Inge Schwank, Ausgabe vom Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 189358
Aus der Amazon.de-Redaktion Deutschland gilt traditionell als "Apotheke der Welt". Im europäischen Vergleich liegt der deutsche Arzneimittelmarkt nicht nur beim Umsatz vorn, die Vielfalt der Präparate ist leider auch besonders unübersichtlich. In Zahlen: Während deutsche Ärzte aus etwa 50.000 Fertigarzneimitteln wählen können, kommen die restlichen EU-Staaten durchschnittlich mit knapp 10.000 Spezialitäten aus. Nachrückende Generika und heftig beworbene Neueinführungen (darunter oft Präparate, deren Neuigkeitswert in der kreativen Namensgebung besteht) verwirren nicht nur den medizinischen Nachwuchs. Die neue Checkliste Arzneimittel A-Z will daher schnell für den nötigen Durchblick sorgen. Der Band im klassischen Kitteltaschenformat listet fast 530 exzellente Wirkstoffprofile alphabetisch auf. Außer den Indikationen, Gegenanzeigen, Wirkmechanismen und Anwendungshinweisen wurden auch neueste Studienergebnisse integriert. Sorgfältig unterscheiden die Autoren Herstellerversprechungen von therapierelevanten Neuerungen, z. B. indem sie den Cox-2-Hemmern dasselbe Nebenwirkungsprofil wie den klassischen NSAR bescheinigen. Übersichten zu kritischen Therapiesituationen im Anhang bilden eine willkommene Zugabe. Zum Beispiel Niereninsuffizienz: Die Autoren beschränken sich nicht auf Allgemeinplätze à la "Cave! Verzögerte Elimination", sondern bieten konkrete Dosierungsempfehlungen. Sogar die Dialysierbarkeit wichtiger Wirkstoffe wird angegeben. Das Präparate-Register der Checkliste Arzneimittel enthält etwa 3.000 Handelsnamen und erfasst natürlich nur einen Bruchteil aller im deutschsprachigen Raum vertriebenen Arzneimittel. Die Zusammenstellung ist dennoch repräsentativ! Offensichtlich war der therapeutische Stellenwert nicht alleiniges Auswahlkriterium; es ist aber nachvollziehbar, dass häufig nachgefragte Medikamente berücksichtigt werden müssen. So beschreibt das Buch den bei Laien beliebten Schlankmacher Sibutramin und das Entwöhnungsmittel Bupropion, freilich nicht ohne Hinweis auf die bescheidene Wirkung. Das Konzept der Checklisten-Reihe wurde hier perfekt verwirklicht. Die Wirkstoffprofile komprimieren etwa den Inhalt der zugehörigen Fachinformation auf je eine knappe Seite. Einziges Manko sind die fehlenden Preisvergleiche. Während der Klinikarzt nicht unbedingt ans Budget denkt, ist sparsames Verordnen für den Praxisbetreiber überlebenswichtig. Niedergelassenen Kollegen bleibt der zusätzliche Griff zur "Roten" oder "Gelben Liste" also nicht erspart. Als unabhängige, aktuelle und fachlich herausragende Wissensquelle kann die Checkliste Arzneimittel A-Z aber praktisch jedem Mediziner zuverlässige Dienste leisten. -Philipp-R. Schulz
Buch:
Diagnostizieren und Fördern - Kopiervorlagen - Deutsch: 5./6 - Schuljahr - Kopiervorlagen: Fördermaterialien als Kopiervorlagen
Autor:
Agnes Fulde, Frank Schneider, Isabella Thien, Ausgabe vom Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 122287