Roman. Ausgezeichnet mit dem Tukan-Preis 2006 Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 258 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 20 mm Von Ani, Friedrich Vernehmung unterm Kruzifix - Anis neue Romanreihe mit einem ungewöhnlichen Kommissar: Polonius Fischer, ehemaliger Mönch. Vernehmung unterm Kruzifix - Anis neue Romanreihe mit einem ungewöhnlichen Kommissar: Polonius Fischer, ehemaliger Mönch.Wegen eines Unwetters haben sich zwei Jungen zum Fußballspielen in die Tiefgarage eines Hochhauses geflüchtet. Dort machen sie eine grauenvolle Entdeckung: In einem Kellerabteil finden sie eine tote Frau in einem grünen Sommerkleid. Auf den ersten Blick scheint es ein Mordfall zu sein wie jeder andere. Aber den behutsam vorgehenden Ermittlern fehlt lange jede Spur vom Täter, denn in der unpersönlichen Atmosphäre des Wohnsilos hat niemand etwas bemerkt. Der Zufall und die Farbe grün führen endlich zu einer heißen Spur. Doch dann geschieht ein weiteres Verbrechen ... In der Tiefgarage eines Wohnkomplexes wird eine strangulierte Frau gefunden. Hauptkommissar Polonius Fischer, zuständig für vorsätzliche Tötungs- und Todesfolgendelikte, stellt sich den üblichen Problemen, allerdings auf seine Weise. Idylle der Hyänen des Krimipreisträgers Friedrich Ani erzählt von menschlichen Tragödien und präsentiert den Lesern zugleich die spannendste Ermittlerfigur der letzten Jahre. Polonius Fischer ist anders. Nicht nur, dass er seinen Mitarbeitern während des gemeinsam eingenommenen Mittagessens vorliest. Auch seine Ermittlungsarbeit gestaltet sich eher ungewöhnlich. Weder interessiert in die Interpretation eines Tatorts sonderlich, noch beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Täterprofilen. Die beteiligten Menschen interessieren ihn, der direkte Zugang zu ihnen, die Konfrontation im unmittelbaren Gespräch. So löst er seine Fälle, häufig zur nicht geringen Verblüffung von Kollegen und Vorgesetzten. Fischer war bereits einmal Polizist, bevor er den Dienst quittierte, in ein Kloster eintrat und Mönch wurde. Einige Jahre ging das gut. Dann verlor er Gott, vielmehr ging ihm die Kommunikation mit Gott verloren. Fischer entschloss sich, den Orden zu verlassen und ging zur Kriminalpolizei. Die Menschen sind für ihn der Schlüssel zur Aufklärung von Verbrechen, der Blick in ihr Innerstes, das Erkunden von Beweggründen, und weniger die lückenlose Indizienkette. "Ich richte schon. Aber ich urteile nicht." sagt Fischer. Das Urteil fällen andere, und Fischer weiß, wie er sich als Polizist verhalten muss. Auch im Falle der toten Frau in der Tiefgarage stößt Fischer auf menschliche Tragödien, auf Vereinsamung und grenzenlose Verzweiflung. Und doch darf er keine Anteilnahme zeigen - der Staatsanwalt erwartet eine eindeutige und geschlossene Akte von ihm. Er wird sie ihm liefern, obwohl er weiß, dass seine ganze Arbeit nichts als eine "Annäherung an den Radius der Wahrheit" ist und sein wird. "Kriminalromane handeln von Menschen in Not", sagt Friedrich Ani. Seine Krimis tragen diesem Bekenntnis eindeutig Rechnung. Wie in den Tabor-Süden-Romanen steht auch hier nicht aktionsgeladene Spannung im Vordergrund, sondern die intensive Auseinandersetzung mit Menschen und ihren Notlagen. Freuen wir uns, dass Ani mit einem großartigen Roman wieder zurück ist im Krimigenre. Er, der eigentlich keine Kriminalromane mehr schreiben wollte. Und dessen ganz besondere Krimis wir doch so gerne lesen. -Ulrich Deurer
Buch:
Wie Licht schmeckt: Roman
Autor:
Friedrich Ani, Ausgabe vom 1. Juni 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 45636
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2005 ab 14 J. Gewicht: 215 gr / Abmessungen: 191 mm x 119 mm x 17 mm Von Ani, Friedrich Die Begegnung mit einem blinden Mädchen öffnet Lukas die Augen für die Schönheit der Welt. Doch je mehr er sieht und erkennt, desto mehr gibt es zu verlieren. Die Begegnung mit einem blinden Mädchen öffnet Lukas die Augen für die Schönheit der Welt. Doch je mehr er sieht und erkennt, desto mehr gibt es zu verlieren. Eigentlich braucht er niemanden, findet Lukas. Alleine, aber glücklich streift er durch die Stadt. Doch dann trifft er Sonja, ein blindes Mädchen, die ihn völlig aus der Fassung bringt. Selbstbewusst lädt sie ihn zum Schwimmen und in ein Restaurant ein und zeigt ihm eine Welt, wie er sie noch nie gesehen hat. Plötzlich spürt Lukas alles viel intensiver, das Licht in den Straßen, den Wein auf der Zunge, eine zarte Berührung. Lukas weiß, dass er Sonja nicht mehr verlieren will, nur wie er das schaffen kann, weiß er noch nicht. Pressestimmen: "Dieser Roman ist ein Glücksfall, dem Schlagworte nicht gerecht werden und Kurzbeschreibungen auch nicht, es sei denn, dieser Hinweis wirkt und nach der Empfehlung folgt die Lektüre des ganzen Romans." Eselsohr
Buch:
Wer tötet, handelt: Kriminalroman: Der Seher
Autor:
Friedrich Ani, Ausgabe vom 1. Mai 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 367882
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2003 Gewicht: 165 gr / Abmessung: 18 cm Von Ani, Friedrich Bei der deutschen Ausscheidung zur Weltmeisterschaft der Luftgitarristen steht Südens Kollege Martin Heuer im Finale. Da ist plötzlich sein härtester Konkurrent unauffindbar. Gemeinsam mit Süden und dem Team vom Dezernat 11 macht sich Heuer auf die Suche - und findet mehr als einen Menschen, dem die Wirklichkeit abhanden gekommen ist. Pressestimmen: "Spannend, einfühlsam und lebensnah!" (Welt am Sonntag)
Buch:
Killing Giesing: Kriminalroman
Autor:
Friedrich Ani, Ausgabe vom 1. Okt. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 180384
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2003 Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 142 gr / Abmessung: 18 cm Von Ani, Friedrich Tabor Süden hat Urlaub, baut Überstunden ab und tut nichts, außer sich gelegentlich mit Sonja Feyerabend zu verabreden. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare, und sie werden ihn nicht mehr los. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet! Und so nimmt sich Süden diesem seltsamen Rückkehrer an - und tritt mit ihm eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit an ... Krimis mit Lokalkolorit sind bei großen Teilen der deutschen Leserschaft überaus gefragt. Auch Friedrich Ani setzt mit seinen Kriminalromanen um den Münchner Hauptkommissar Tabor Süden auf diesen Trend und feiert damit erstaunliche Erfolge bei den Lesern und Kritikern. Der erste Band der Tabor-Süden-Reihe Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels erzielte den zweiten Platz bei der Vergabe des Deutschen Krimi Preises 2002. Nun liegt bereits die Fortsetzung in den Buchregalen und auch sie hat das Zeug, zu einem Renner zu werden. "Ich arbeite auf der Vermisstenstelle der Kripo und kann meinen eigenen Vater nicht finden." Diese etwas kurios wirkende Auskunft gibt der eigentümliche Kommissar auf die Frage nach seinem Beruf. Bei seinem neuesten Fall muss Süden allerdings nicht lange nach einem Vermissten suchen, denn der meldet sich sogar selbst bei der Polizei. Merkwürdig ist allerdings, dass Jeremias Holzapfel nie als vermisst gemeldet wurde. Er besteht aber vehement darauf, nach vier Jahren wieder aus der Versenkung zurückgekehrt zu sein. Süden, der eigentlich Urlaub hat, um seine Überstunden abzubauen, nimmt sich widerwillig des seltsamen und offensichtlich verwirrten Mannes an. Seine Ermittlungen führen ihn kreuz und quer durch die bayerische Landeshauptstadt und bringen Stück für Stück eine tragische und schmerzvolle Geschichte zu Tage. Friedrich Ani erzählt eine sensible und aufwühlende Geschichte. Er verstrickt seinen wortkargen Helden - der erfreulicherweise nicht dem gängigen Klischee eines Polizisten entspricht - in eine rätselhafte Story, die bis zum Schluss offen lässt, was es mit dem Verschwinden und Wiederauftauchen des nicht vermissten Vermissten auf sich hat. Ein brillant gestrickter und unbedingt empfehlenswerter Krimi aus der Feder eines souveränen und gefühlvollen Erzählkünstlers. -Christoph Reudenbach