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Bücher - Autoren

Friedrich Nietzsche

 
Also sprach Zarathustra - Friedrich Nietzsche
Buch:Also sprach Zarathustra
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 31. März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 10699
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Product Description
Also sprach Zarathustra


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 34 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Nietzsche und seine Vision eines "göttlichen" Menschen jenseits von gut und böse. (5 von 5 Punkten) meint J.".
Zarathustra hat zehn Jahre als Einsiedler in den Bergen verbracht, er steigt nun vom Berg herab um sein Wissen den Menschen zu vermitteln. Er zeigt mit unterschiedlichen Erzählungen wie der Mensch einen Weg gehen kann um sich Selber zu finden. Dem schlimmsten Feind, dem du begegnen kannst, sagt Zarathustra, wirst du dir immer selbst sein; du selbst lauerst dir auf in Höhlen und Wäldern. Verbrennen mußt du dich wollen in deiner eigenen Flamme: wie wolltest du neu werden, wenn du nicht erst Asche geworden bist.
Die Texte und Gedanken von Nietzsche sind oft sehr konzentriert und zwingen den Leser immer wieder zum einhalten und reflektieren. So beschreibt Zarathustra den Weg der Selbstüberwindung z.B. wie folgt: "Die drei Verwandlungen des Geiste nenne ich euch: wie der Geist zum Kamele wird, und zum Löwen das Kamel, und zum Kinde zuletzt der Löwe.
Dem Kamele gleich, das beladen in die Wüste eilt, also eilt der Geist in seine Wüste. Aber in der einsamen Wüste geschieht die zweite Verwandlung: zum Löwen wird hier der Geist, Freiheit will er sich erbeuten und Herr sein in seiner eigenen Wüste. Neue Werte schaffen- das vermag auch der Löwe noch nicht: aber Freiheit sich schaffen- das vermag die Macht des Löwen." Aber auch der Löwe ist noch nicht perfekt und muß noch überwunden werden vom Geiste, hin zu dem Kind. Das Kind steht z.B. für die natürliche Unschuld und für etwas Neues was sich entwickelt und weiter wächst, geleitet von einem Ur-Vertrauen. Bildlich gesprochen wie ein aus sich rollendes Rad, das einmal in die richtige Bahn gebracht wurde und die alten Hindernisse überwunden hat. Nur so entsteht dann ein "Über-Mensch", ein Gipfelstürmer, der sein niederes Dasein für immer überwunden hat und zu dem wird, wozu er in Wirklichkeit von seiner Natur bestimmt ist.

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Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums - Friedrich Nietzsche
Buch:Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom Januar 2008, Gebunden, Verkaufsrang 2974
Preis: 4,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen ..."Nietzsches Auseinandersetzung mit der Religion und seine polemisch vorgetragene Kritik am Christentum mündet schließlich in eine Kritik an seiner Zeit.Der Antichrist ist eines von Nietzsches Spätwerken, welches (in wenigen Wochen) 1888 niedergeschrieben wurde. Dieses an sich kleine Büchlein beinhaltet unglaublich viel. Es verlangt dem Leser allerdings auch Einiges ab und sei es nur mit der Kraft der Polemik Nietzsches umzugehen. Man kann den Antichristen auf viele Weisen lesen, man kann vieles überlesen, daher erfordert das Buch auch große Wachsamkeit. Es ist unglaublich anregend, man kann vieles über sich selbst lernen, über das Christentum und die Kirche. Nietzsche selbst wuchs als Pfarrerssohn auf und sollte eigentlich die theologischen Gewänder seinesVaters ausfüllen, der sehr früh verstarb. Daher erlebt man auch den ernsthaften Versuch einer Kritik an den Religionen. Große Theologen haben das Buch als hilfreich verstanden und dankbar angenommen, was sicher nicht die schlechteste Art ist mit dieser Schrift umzugehen. Bewundernswert ist, neben dem kritischen Geiste, auch die sprachliche Brillanz, die man in Nietzsches Schriften finden kann. Ist der Leser kritisch genug und Liebhaber wundervoller Sprache, so wird er durch dieses Büchlein auf beeindruckende Weise bereichert.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 31 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
immer aktuell! (5 von 5 Punkten) meint A.A.
zeitlos und aktueller denn je ist dieses Buch!
Gegen die momentan wieder kausierenden Fakten von Pädophilie und Maßlosigkeit der Kirche hülfe nur eins:
Das Christentum, um unserer Kinder und unser aller Zukunft Willen doch endlich abzuschaffen.
So würde nicht nur die größte Glaubensgemeinschaft den beiden anderen monotheistischen Religionen (Judentum und Islam) mit gutem Beispiel vorangehen, sondern es gelänge zudem noch die Wissenschaft mit Sieben Meilen Stiefeln voranzutreiben, sowie unsere geistige Evolution zu beschleunigen!

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Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums - Friedrich Nietzsche
Buch:Der Antichrist: Versuch einer Kritik des Christentums
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 28. Juni 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 154507
Preis: 6,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Nietzsches Auseinandersetzung mit der Religion und seine polemisch vorgetragene Kritik am Christentum mündet schließlich in eine Kritik an seiner Zeit.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 31 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
immer aktuell! (5 von 5 Punkten) meint A.A.
zeitlos und aktueller denn je ist dieses Buch!
Gegen die momentan wieder kausierenden Fakten von Pädophilie und Maßlosigkeit der Kirche hülfe nur eins:
Das Christentum, um unserer Kinder und unser aller Zukunft Willen doch endlich abzuschaffen.
So würde nicht nur die größte Glaubensgemeinschaft den beiden anderen monotheistischen Religionen (Judentum und Islam) mit gutem Beispiel vorangehen, sondern es gelänge zudem noch die Wissenschaft mit Sieben Meilen Stiefeln voranzutreiben, sowie unsere geistige Evolution zu beschleunigen!

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Menschliches, Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister - Friedrich Nietzsche
Buch:Menschliches, Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 31. Januar 2006, Gebunden, Verkaufsrang 1201
Preis: 6,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Nietzsches Vermächtnis, das seine berühmteste Sammlung von Aphorismen auf den Punkt bringt, ist der Nihilismus als lebensbejahende Kraft. Er ist die Voraussetzung für die Entfaltung eines neuen und befreiten Lebens. Denn nur die Zerschlagung des alten Denkens in Kunst, Religion und Moral gibt dem "freien Geist" die Möglichkeit, in ironischer Distanz zu sich und der Welt die überlieferten Illusionen zu überwinden und zu den eigentlichen Werten, dem besten Teil seiner diesseitigen Existenz vorzudringen. Dieser geistigen Haltung entspricht das aphoristische Denken Nietzsches, das starre Begriffe und Systeme meidet.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Gutes Buch, nicht für jedermann geeignet. (5 von 5 Punkten) meint R. aus Niedersachsen
Das Buch ist wirklich klasse.
Man merkt, dass es ein wirklich intelligenter, radikaler Mensch geschrieben hat.
Man muss sich aber bewusst machen, dass es recht kompliziert geschrieben ist.

Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um wirklich alles zu verstehen.

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Zur Genealogie der Moral: Eine Streitschrift - Friedrich Nietzsche
Buch:Zur Genealogie der Moral: Eine Streitschrift
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 1988, Taschenbuch, Verkaufsrang 84664
Preis: 5,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Der Sklavenaufstand in der Moral (5 von 5 Punkten) meint R.D. aus Luzern, Schweiz
Zur Genealogie der Moral ist eine Art Komplementärband zu dem von vielen als ungeheuerlich empfundenen Nietzsche-Werk Jenseits von Gut und Böse. Wieder wetzt der Pfarrerssohn die sprachliche Klinge, um seinem Lieblingsfeind zu Leibe zu rücken: dem Christentum. Genealogie bedeutet Ahnenforschung. So sucht Nietzsche nach dem Ursprung der Moral sowie dem ihres elementaren Begriffspaares Gut und Böse" und stellt die Wertaussagen der abendländischen Moralphilosophie auf den Kopf. Für ihn ist Moral schlicht ein Mittel der Machtausübung. 2000 Jahre lang lag demnach die moralische Deutungshoheit bei den Vertretern der christlichen und der jüdischen Religion. Sie verkehrten die antike Vorstellung vom edlen und guten Herrenmenschen und vom schlechten Pöbel ins Gegenteil: Die Elenden, Armen und Geknechteten wurden zu den Guten, und die herrschende Klasse stellte fortan die Bösen. Von dieser umgestülpten Hierarchie hält der streitbare Philosoph natürlich nichts; was ihm stattdessen vorschwebt, sagt er aber - zumindest hier - nicht. Die Genealogie ist grundlegend für das Verständnis von Nietzsches Spätwerk: Sie versammelt die wichtigsten Ideen seines Gedankengebäudes und bringt sie auf den Punkt.

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Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert (insel taschenbuch) - Friedrich Nietzsche
Buch:Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert (insel taschenbuch)
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 22. Dez. 1984, Taschenbuch, Verkaufsrang 22964
Preis: 7,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Es finden sich hier nicht nur die Themen, die Nietzsche seit jeher beschäftigt hatten, sondern auch die literarischen Formen, die er virtuos zu beherrschen verstand: vom klassisch kurzen Aphorismus bis hin zum Essay.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Die direkte Wahrheit der Schande des homo sapiens (5 von 5 Punkten) meint N. aus Erde
Und wieder einmal durchleuchtet und erleuchtet Nietzsche mit der Klarheit eines Diamanten die Strukturen des menschlichen EGO. Den unbedingten Willen zur Macht zur Erfüllung des individuellen SEINS, eines von der Menschheit befreiten Geistes.(oder sollte ich eher geistige Christentum Geißel sagen?)

Immer wieder erfrischend und erquickend was dieser "Kriegerphilosoph" auf zynische weise all zu realistisch karrikiert. Dieses Buch kann als Einleitung zum Zarathustra gesehen werden. Und wieder wagt Nietzsche sich an die systemimmanente Lüge des sogenannten Christentums herran, dass mit der Lehre des Boddhisatva Jesus Christus selbst im Ansatz nichts zu tun hat. Er kritisiert indirekt die Staatsform der Demokratie als Führung des
Durchschnitts. Er belebt den alten Begriff der Aristokratie um einsehen zu müssen, dass er bei aller Beobachtung an diesem leidigen Zustand nichts ändern kann, da die Mittelmäßigkeit der breiten Masse entspricht, die aufgrund ihrer Häufigkeit das Überdurchschnittliche zu unterjochen weiss.
Es ist ein wahres aber sehr trauriges Buch das durch dieses Zitat eindeutiger nicht belegt werden kann.

"Die geistigen Menschen, vorrausgesetzt,daß sie die mutigsten sind,erleben auch bei weitem die schmerzhaftesten Tragödien: aber eben deshalb ehren sie das Leben, weil es Ihnen seine größte Gegnerschaft entgegenstellt."



Und Nietzsche weinte.





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Ecce Homo: Wie man wird, was man ist - Friedrich Nietzsche
Buch:Ecce Homo: Wie man wird, was man ist
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 1. Januar 2007, Gebunden, Verkaufsrang 6017
Preis: 2,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Warum ich so weise bin", "Warum ich so klug bin", "Warum ich so gute Bücher schreibe": Schon früh hat Nietzsche begonnen, sein eigenes Leben und Denken zu reflektieren und mit autobiographischen Texten zu begleiten. Erst nach seinem Tod erschienen, aber noch vor der Umnachtung konzipiert und geschrieben wurde daraus sein letztes Werk und die wohl berühmteste autobiographische Schrift "Ecce homo", die in chronologischer Folge die eigenen Werke von der "Geburt der Tragödie" bis zur "Götzen-Dämmerung" kommentiert.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Wie viel Wahrheit erträgt, wie viel Wahrheit wagt ein Geist? (5 von 5 Punkten) meint J.".
Dieser Satz war der Wertmesser von Nietzsche. Dieses Buch ist sein letztes Werk und gibt kurz einen Abriß über seine Lebensprägung und sein Leben und er gibt Erklärungen zu allen seinen großen Werken ab. Für ihn war Philosophie ein freiwilliges Leben im Eis und Hochgebirge- das Aufsuchen alles Fremden und Fragwürdigen im Dasein.
Durch das umstellen der Perspektiven gelangte er zu einer Umwertung der Werte. Seine Humanität war für ihn eine ständige Selbstüberwindung. Wie im Zarathustra geht es auch um den "Rückzug" um die Einsamkeit und die Reinheit, für ihn ist allein die "Luft der Höhe" eine starke Luft.
Der Leser erfährt von seiner Wertschätzung und Liebe zu Pascals Werk Gedanken. Meisterwerke der Philosophie und er fühlte sich sonst nur bei den Gedanken des griechischen Philosophen Heraklit Fragmente. Griechisch und deutsch so richtig wohl.
Sein Buch Morgenröte ist der Beginn eines Feldzuges gegen die Moral. Wie er so schön sagte: "Ach, ihr Menschen, im Stein schläft mir ein Bild, das Bild der Bilder! Nun wütet mein Hammer grausam gegen sein Gefängnis. Vom Steins stäuben Stücke: was schiert mich das!
Vollenden will ich`s, denn ein Schatten kam zu mir- aller Dinge Stilles und Leichtestes kam einst zu mir! Des Übermenschen Schönheit kam zu mir als Schatten: was gehen mich noch -die Götter an!...."

Oder wie er sagte: "Götzen-Dämmerung- auf Deutsch: es geht zu Ende mit der alten Wahrheit..." Er liebt es eben reinen Tisch zu machen und verlangt wer ein Schöpfer sein will im Guten und Bösen, der muss ein Vernichter erst sein und Werte zerbrechen.

Ein schönes Buch um Nietzsche etwas besser in einer Gesamtbetrachtung zu verstehen.


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Ecce homo: Wie man wird, was man ist. - Friedrich Nietzsche
Buch:Ecce homo: Wie man wird, was man ist.
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 1. Nov. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 54140
Preis: 7,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Ich kennen mein Loos. Es wird sich einmal an meinen Namen die Erinnerung an etwas Ungeheures anknüpfen, - an eine Krisis, wie es keine auf Erden gab."
Wer Nietzsches "Ecce homo" zur Hand nimmt, muss sich viele Frage stellen. Er kommt nicht umhin, zumindest für sich selbst zu klären, was von diesem Text und von der geistigen Verfassung seines Autors zu halten ist. Denn "Ecce homo" ist ein maßloses Buch eines maßlosen Menschen in maßloser Absicht.
Nietzsche polemisiert darin heftig gegen Moral, Seele, Geist, freien Willen und sogar Gott. Und er verkündet seine Weisheit, zu der es gehört, dass sie niemals schon gefunden, sondern immer erst zu suchen ist.

Mit einem Nachwort von Volker Gerhardt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
"Wahrheit bekommt man nicht im Singular". (U.-J. Has) (5 von 5 Punkten) meint k.
Alles für "Jeden und Keinen", zu jeder Zeit, man könnte sagen: Nietzsche lebt. Sein letztes Werk, seine Auto-Biographie ist betitelt mit ECCE HOMO, Schicksal behaftet und ein Versuch einer Erklärung. Der Titel: "Seht, da ist der Mensch" und das lesen wir in Joh 19,5 über Jesus (Pontius Pilatus sagt dieses) und nicht mehr schreibt Nietzsche über sich. Pilatus sagt auch: "Seht, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde." (Joh 19,4) Heraus getrieben ist das polemische Gift Nietzsches ins Gesamtwerk, es ist nun nur noch zu erklären und in einem finalen Punkt zu konzentrieren, nämlich in ihm selbst und er selbst ist nun sein Eigen und er fühlt sich ohne Schuld, weil sein Eigenes entstand. Seht, welch ein Mensch; sein Credo an sich.

Und so der Untertitel: "Werde, der du bist" ist in der Bedeutung, so zu enden, wie man startet. Man stirbt ins Leben, wie Keats dichtete. Nietzsche verwandelt Pindar aus der 2ten Pytischen Ode zu seinem Leitspruch des Lebens. Aus diesem Leben, seinem Denken erfahren wir hier über Nietzsche (1844-1900) das Letzte vor seiner geistigen Verwirrung (entstanden ca. 1888), ohne zu wissen oder zu ahnen, ob nicht diese Gedanken bereits im Grenzbereich liegen. Sicher ist, dass Nietzsche ein Grenzgänger war. Ein Jahrtausend-Mann, wie Sloterdijk sagt.
Wie dem auch sei, das Schlusswort: "Dionysos gegen den Gekreuzigten" scheint zusammen ein Paradoxon, was die Bibel bereits liefert und auflöst. "Noli me tangere" gegen "Hoc est enim corpus meum". Als wenn es eine Geschichte und Wiederkehr zu geben hätte von Sokrates über Jesus zu Nietzsche.
~~


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Jenseits von Gut und Böse: Vorspiel einer Philosophie der Zukunft: Jenseits Von Gut Und Bose - Friedrich Nietzsche
Buch:Jenseits von Gut und Böse: Vorspiel einer Philosophie der Zukunft: Jenseits Von Gut Und Bose
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom 1988, Taschenbuch, Verkaufsrang 94709
Preis: 6,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Friedrich Nietzsche (1844-1900) stammte aus einer evangelischen Pfarrersfamilie, besuchte die renommierte Landesschule in Pforta bei Naumburg, studierte in Bonn und Leipzig und wurde mit 25 Jahren Professor der klassischen Philologie in Basel. Er war ein genialer Denker, Meister der Sprache und begabter Musiker und Komponist. Sein Leben war bestimmt von problematischen Beziehungen, etwa zu Richard Wagner oder Lou Andreas-Salomé, und endete in der bedrückenden Einsamkeit des Wahnsinns.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Aphorismen über Kritik der Moderne und Kritik an der Metaphysik (5 von 5 Punkten) meint K.P.
Philosophisches Werk in Aphorismen von Friedrich Nietzsche, erschienen 1886. - Nachdem Nietzsche die Jahre zwischen 1882 und 1885 der Niederschrift von Also sprach Zarathustra gewidmet hatte, kehrte er mit Jenseits zur aphoristischen Form der vorhergehenden Schriften zurück. Das Buch ist aus dem aufgegebenen Entwurf einer gründlichen Überarbeitung von Menschliches, Allzumenschliches im Sinne von Nietzsches späterer Philosophie hervorgegangen. Nietzsche griff dafür auch auf Notizen zurück, die er teils schon Anfang der achtziger Jahre, teils während der Abfassung des Zarathustra niedergeschrieben hatte. Von Menschliches, Allzumenschliches übernimmt Jenseits die Gliederung in neun betitelte "Hauptstücke". Die Aphorismen sind dementsprechend thematisch strenger geordnet als in Morgenröthe oder Die fröhliche Wissenschaft; neben "Aphorismenketten", in die längere Texte eingebunden sind, findet man jedoch auch knappe, isolierte Sentenzen (als eine Art Intermezzo vor allem im vierten Hauptstück Sprüche und Zwischenspiele gesammelt). Die Schrift sollte ein "Vorspiel" zum damals von Nietzsche geplanten und nie ausgeführten Hauptwerk Der Wille zur Macht sein. Zugleich faßt Nietzsche sie zur Zeit ihrer Entstehung als "eine Art Einführung in die Hintergründe des Zarathustra" auf. Das Verhältnis zum "Zarathustra" wird in Ecce homo verdeutlicht: demzufolge sei Jenseits "in allem Wesentlichen eine Kritik der Modernität, die modernen Wissenschaften, die modernen Künste, selbst die moderne Politik nicht ausgeschlossen" und leite als solche - nachdem Nietzsche mit Also sprach Zarathustra den jasagenden Teil seiner Aufgabe für vollendet hielt - "die neinsagende, neinthuende Hälfte" derselben ein. Mit dem Stichwort "Kritik der Modernität" versucht die spätere Autobiographie die Vielfalt der in Jenseits behandelten Themen unter einen gemeinsamen Nenner zu bringen; die Schrift ist in der Tat zugleich der Versuch einer systematischeren und gelehrteren Darstellung von Nietzsches neuer Philosophie - vor allem seiner Erkenntnis- und Moralkritik - und einer umfassenden kritischen Stellungnahme zur "Aktualität". Die "Unzeitgemäßheit" wird wiederum als charakteristisches Merkmal der Philosophen bestimmt, deren Aufgabe Nietzsche zufolge darin besteht, "das böse Gewissen ihrer Zeit zu sein"; ihr Feind sei "jedes Mal das Ideal von Heute".
Das 1. Kapitel Von den Vorurtheilen der Philosophen rückt die Metaphysik in den Mittelpunkt der Kritik. Nietzsche weist die Entstehung der Metaphysik aus den allen indoeuropäischen Sprachen gemeinsamen grammatischen Funktionen auf und entlarvt damit ihre scheinbare Selbstverständlichkeit. Wie die sogenannten synthetischen Urteile a priori sind nämlich auch die grammatischen Funktionen im allgemeinen bloß fiktionaler Natur. Weitreichende Bedeutung mißt Nietzsche insbesondere der grammatischen Teilung zwischen Prädikat und Subjekt zu, als dessen Hypostase er sowohl das metaphysische Subjekt als auch den traditionellen Willensbegriff ansieht, der einen sehr komplizierten Vorgang mit einem einfachen Wort eher kaschiert als bezeichnet. Neben den sprachlichen Täuschungen - oder anderem "Volks-Aberglauben" - sieht Nietzsche "eine verwegene Verallgemeinerung von sehr engen, sehr persönlichen, sehr menschlich-allzumenschlichen Thatsachen" als Entstehungsherd der dogmatischen Philosophien an. In diesem Sinn sei jede bisherige große Philosophie einfach "das Selbstbekenntnis ihres Urhebers und eine Art ungewollter und unvermerkter mémoires". Das Denken werde nämlich von unbewußten Trieben heimlich auf bestimmte Bahnen gelenkt. Deswegen soll nach Nietzsche der lebendige Grund einer jeden Metaphysik nicht in ihrem rein spekulativen, sondern in ihrem praktischen Teil, das heißt in der darin zu Wort kommenden Moral gesucht werden.
Mit seiner Metaphysikkritik zielt Nietzsche zuletzt auf die Entlarvung der metaphysischen Reste und moralischen Altlasten ab, die - meist unbemerkt - die zeitgenössische Wissenschaft noch wesentlich prägen. Die Physik faßt er als bloßes Zeichensystem auf: Er bestimmt die Begriffe "Ursache" und "Wirkung" "als conventionelle (.) Fiktionen zum Zweck der Bezeichnung, der Verständigung, nicht der Erklärung" und die "materialistische Atomistik" einfach als "Abkürzung der Ausdrucksmittel". Nietzsche hebt hervor, "dass Physik auch nur eine Welt-Auslegung und -Zurechtlegung (nach uns! mit Verlaub gesagt) und nicht eine Welt-Erklärung ist". Auch die Physik steht nach Nietzsche wie die Metaphysik unter der Botmäßigkeit der Moral. Anzeichen der Herrschaft moralischer Vorurteile selbst in der Naturwissenschaft sei die Interpretation der Regelmäßigkeit des Geschehens als "Gesetzmäßigkeit der Natur". Ihr setzt Nietzsche die erst in Jenseits zur Weltauslegung verallgemeinerte Theorie des Willens zur Macht entgegen. Er scheint jedoch unschlüssig, wie er seine Lehre den Lesern darbieten soll. Während sie in diesem Zusammenhang bloß als alternative unverbindliche Interpretation aufgefaßt wird, finden wir in einem anderen Aphorismus den einzigen von Nietzsche veröffentlichten, allerdings hypothetisch gehaltenen Versuch eines Beweises dieser Lehre. Ausführlich sollte sie jedenfalls erst im geplanten Hauptwerk dargestellt werden; im "Vorspiel" bleibt Nietzsche eher zurückhaltend. In noch höherem Maß gilt diese Zurückhaltung für einen anderen zentralen Gedanken seiner Philosophie, den der ewigen Wiederkunft des Gleichen: dieser wird nur in einem einzigen Aphorismus angedeutet. Übrigens verbirgt Nietzsche in Jenseits seine Vorliebe für Verstellung und Zurückhaltung kaum: "Alles, was tief ist, liebt die Maske" schreibt er; und in einem anderen Aphorismus: "Jede Philosophie ist eine Vordergrunds-Philosophie . . . Jede Philosophie verbirgt auch eine Philosophie; jede Meinung ist auch ein Versteck, jedes Wort auch eine Maske".
Der Metaphysik im allgemeinen liegt nach Nietzsche eine moralische Hypothese - die Lehre der Wertgegensätze - zugrunde; sie zurückzuweisen ist die Hauptaufgabe der von ihm als "Morphologie und Entwicklungslehre des Willens zur Macht" bestimmten Psychologie. Die "Chemie der moralischen Empfindungen" von Menschliches, Allzumenschliches weiterführend, weist diese Psychologie die Entstehung des vermeintlich Höheren durch allmähliche Verfeinerung des Niedrigen, der sogenannten moralischen Tugenden aus den biologischen Grundtrieben auf. Sodann stellt sie die traditionelle höhere Schätzung der verfeinerten Formen vorsichtig in Frage. Am zentralen Beispiel des Willens zur Wahrheit kann diese Infragestellung verdeutlicht werden. Mit der oben erwähnten Theorie von der fiktionalen Natur der Erkenntnis legt Nietzsche den vermeintlichen Gegensatz zwischen sogenannten "Wahrheiten" und "Irrtümern" als Unterschied zwischen verschiedenen Stufen der Scheinbarkeit aus. Aus der Relativierung dieses Gegensatzes folgert er die Entstehung des Willens zur Wahrheit aus seinem scheinbaren Gegensatz, dem ursprünglichen Willen zur Unwahrheit. Wenn die Fiktionen für das Leben notwendig sind, dann stellt sich die Frage, ob der Wille zur Unwahrheit schließlich nicht lebensfördernder und mithin wertvoller sei als der Wille zur Wahrheit. In dieser Frage nach dem Wert der Wahrheit und des Willens zur Wahrheit, die Nietzsche als erster gestellt haben will, kündigt sich nach ihm die Überwindung der Metaphysik an.
Als Vorspiel einer Philosophie der Zukunft stellt Jenseits das Heraufkommen von "neuen Philosophen" in Aussicht. An die Gestalt des freien Geistes von Menschliches, Allzumenschliches wiederanknüpfend, sich aber zugleich davon absetzend, behauptet Nietzsche im zweiten Hauptstück - dessen Titel eben Der freie Geist ist -, daß solche Philosophen "freie, sehr freie Geister sein werden . . . so gewiss sie auch nicht bloss freie Geister sein werden, sondern etwas Mehreres, Höheres, Grösseres und Gründlich-Anderes . . .". Nietzsche bezeichnet sie mit dem zweideutigen Wort "Versucher" und möchte damit sowohl auf den experimentellen Charakter als auch auf die verführerische Verlockung ihrer Philosophie hinweisen. Die Philosophen, von denen sich Nietzsche im Kapitel Wir Gelehrten vor allem absetzen will, sind die Positivisten, die in der Skepsis und der Beschränkung der Erkenntnis einen Schutz gegen den Nihilismus suchen. Nietzsche unterscheidet sie deswegen als "Skeptiker der Schwäche" von den neuen Philosophen, die sich als "Skeptiker der Stärke" dem Nihilismus zu stellen wagen. Die neuen Philosophen werden allerdings - wie Nietzsche selbst - keine bloßen Skeptiker sein, sondern vor allem "Gesetzgeber"; ihre Hauptaufgabe sei nämlich, neue Werte zu schaffen. Jede andere Gestalt, die ein solcher Gesetzgeber jeweils annehme - erscheine er nun als Historiker, als Kritiker oder in anderer Form -, sei nur eine vorbereitende Voraussetzung dieser Aufgabe. Die von Plato übernommene Gestalt des Philosophen-Gesetzgebers inspiriert Nietzsches antidemokratisches Programm; das Hauptstück Über Völker und Vaterländer stellt die Vereinigung Europas unter der Herrschaft einer Kaste solcher Philosophen in Aussicht. "Jede Erhöhung des Typus >Mensch< war bisher das Werk einer aristokratischen Gesellschaft - und so wird es immer wieder sein": so lautet die Renan entlehnte These, die das letzte Hauptstück Was ist Vornehm? eröffnet. In diesem Kapitel formuliert Nietzsche unter anderem die Theorien vom Unterschied zwischen Herrenmoral und Sklavenmoral und vom Ursprung des Staates, die er dann in Zur Genealogie der Moral weiterführt.


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Der Wille zur Macht: Hauptwerke der großen Denker - Friedrich Nietzsche
Buch:Der Wille zur Macht: Hauptwerke der großen Denker
Autor:Friedrich Nietzsche, Ausgabe vom Aug. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 320750
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Unter dem Titel "Der Wille zur Macht", den Nietzsche für das geplante, aber unvollendet gebliebene Hauptwerk seiner letzten Schaffensperiode vorgesehen hat, versammelt dieser Band Aufzeichnungen Nietzsches aus den Jahren 1883-1888. Sie enthalten die grundlegenden Ergebnisse nietzscheanischen Denkens zur Heraufkunft des europäischen Nihilismus, zur geistigen Lage seiner Zeit, zur Moral- und Religionskritik und zum Entwurf einer neuen Wertsetzung.
Die von Elisabeth Förster-Nietzsche und Peter Gast vorgenommene Anordnung der Fragmente wurde in dieser Ausgabe als historisches Dokument beibehalten; auf der Ebene der Sätze und Einzelstellen wurde im Vergleich mit der Colli/Montinari-Ausgabe ein kritischer Text hergestellt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Das ist ein echtes Nietzsche Buch (5 von 5 Punkten) meint J.L.P.
Wer, wie ich die kurzen Sachen von Nietzsche liebt, ist dankbar, dass es dieses Buch gibt.
Hier erfährt man auch, dass Nietzsche durchaus profundes theologisches Wissen hatte. Für mich ist das Buch sehr, sehr interessant.
Die abgehobenen Fans sollte man hier nicht beachten. Leider hat Nietzsche auch solche Leute hervorgebracht.
In seiner Größe hätte er es aber bestimmt verkraftet, dass seine Schwester seine, seiner Meinung nach nicht so gelungenen Sachen, veröffentlicht hätte.
Das stört keinen großen Geist und macht Nietzsche nur noch sympathischer.

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