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Bücher - Autoren

George Orwell

 
1984 - George Orwell
Buch:1984
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1. Juli 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 1902
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
1984
OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck.
Inhalt: Der Zukunftsroman 1984 beschreibt einen totalitären Staat, in dem die Menschenrechte rigoros eingeschränkt werden. Die Welt beherrschen drei Supermächte: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die permanent Krieg um ein paar nicht fest zugeteilte Gebiete führen. Auf britischem Boden hält die Elite des Staates die Bevölkerung in ständiger Angst. An der Spitze dieses totalitären Staats-Systems steht ein fiktiver Führer, der "Große Bruder".
Der Staat besteht aus einer dreischichtigen Gesellschaft, der Inneren und der Äußeren Partei, sowie der Masse der Proles. Für die Aufrechterhaltung der Macht sind vier Ministerien verantwortlich. Ein Kontrollmedium stellen die sog. Televisioren dar, Fernseher mit eingebauter Kamera, die nicht abgeschaltet werden können. Hiermit wird einerseits Parteipropaganda, andererseits eine totale Überwachung ermöglicht.
Die Umgangssprache im gesamten Staat ist Englisch, diese soll aber zunehmend durch eine Neusprache, "Neusprech", eine Erfindung der regierenden Partei, ersetzt werden. Diese neue "bereinigte" Sprache hat den Zweck, Wörter, die der Partei schaden könnten, wie z. B. Freiheit oder Gleichheit, zu eliminieren und somit die Bürger des Staats leichter lenkbar zu machen.
Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei, was zur Verhaftung der Liebenden führt. Smith wird nun mit den grausamen Mitteln und Methoden der Partei in seinem Innersten zerstört und einer erbarmungslosen Gehirnmanipulation sowie Umstrukturierung unterzogen. Er wird ein leeres Gefäß, das mit der Liebe zum "Großen Bruder" aufgefüllt wird. Nach der Umschulung der einstmals Liebenden empfinden sie nun nichts mehr füreinander.
Wirkung: Mit 1984 schuf Orwell eine zeitlose Parabel, die auch heute noch eine allgemeingültige Metapher für totalitäre Gesellschaftsverhältnisse darstellt. Die Auseinandersetzung mit der Anti-Utopie erreichte einen Höhepunkt im "Orwell-Jahr" 1984, was in zahlreichen Bearbeitungen des Stoffs, ob in neuen Ausgaben, Rezensionen oder Verfilmungen (Brazil, 1985, Regie: Terry Gilliam) zum Ausdruck kam. V. R.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 160 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein schrecklich gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint T.
Als ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurde und wird die Massen sowohl zu unterdrücken als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt.

Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang.



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Farm der Tiere: Ein Märchen. - George Orwell
Buch:Farm der Tiere: Ein Märchen.
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1973, Taschenbuch, Verkaufsrang 3935
Preis: 7,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Farm der Tiere
OT Animal Farm OA 1945 DE 1946Form Fabel Epoche Moderne
Mit Animal Farm schuf George Orwell eine Satire auf das Diktatorenwesen und die Auswüchse eines Massenstaates. Die bekannteste Fabel des 20. Jahrhunderts zeigt die Geschichte einer fehlgeschlagenen Revolution, nach welcher der ursprüngliche Zustand wieder erreicht ist.
Orwell hatte das Werk als anti-stalinistische Satire konzipiert, um die englische, gegenüber Josef Stalin (1878-1953) unkritische Öffentlichkeit über die "Korruption der ursprünglichen Idee des Sozialismus" in der Sowjetunion aufzuklären. Der Satz "Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere", der das anfängliche Gleichheitsstatut der an sich solidarischen Tiere im letzten der zehn Kapi-tel in die Restauration eines Zweiklassensystems zurücksinken lässt, wurde zum geflügelten Wort.
Inhalt: Auf der Herren-Farm von Mr. Jones planen die Tiere einen Aufstand gegen ihren Besitzer. Die Idee der Revolution hegt ein alter Keiler namens Old Major, der den Ausbeuter Mensch vertreiben und den Tieren die Produkte ihrer Arbeit zukommen lassen will. Kurz darauf stirbt Old Major, unter der Führung der Schweine Schneeball und Napoleon gelingt die Vertreibung von Jones. Die Herren-Farm wird in die Farm der Tiere umbenannt und Napoleon und Schneeball übernehmen die Leitung.
Das Gebot, dass alle Tiere gleich sind und sechs weitere Gebote werden postuliert, die aber bald umgedeutet werden. Schneeball und Napoleon liegen bald im Streit miteinander, letzterer vertreibt mithilfe einer Gruppe scharfer Hunde Schneeball und lässt sich immer mehr verherrlichen. Die Schafe benutzt er als jubelnde Hurra-Schreier. Napoleon räumt den Schweinen schließlich Sonderrechte ein, da sie die Denkarbeit leisten. Die arbeitenden Tiere werden bewusst auf einen niederen Bildungsstand gehalten, um sie besser manipulieren zu können. Das arbeitsame Pferd Boxer endet beim Abdecker, die "Herren"-Schweine beginnen den Menschen gleich auf zwei Beinen zu gehen. Zuletzt erklären die Schweine, sie hätten mit den verfeindeten Nachbarn Frieden geschlossen. Die anderen Tiere der Farm beobachten die Schweine und die Menschen bei ihrer Feier im Farmhaus und können nicht mehr zwischen den Schweinen und den Menschen unterscheiden.
Wirkung: Orwell bezeichnete Animal Farm als sein erstes Werk, in dem er "politische und ästhetische Intentionen" zu einer Einheit verschmelzen konnte (Warum ich schreibe, 1946). Die Einsicht in die politischen Zusammenhänge, in die einzelnen Charaktere, vermag er in seiner schlichten, klaren Prosa mittels scharfen Witzes und einer Mischung von Humor und Pathos sinnfällig zu vermitteln.
Die unverminderte Aktualität und Beliebtheit des Werks zeigt sich u. a. in der einzigen von den Erben Orwells autorisierten Dramatisierung von Peter Hall (1984) oder den von Adrian Mitchell verfassten und von Richard Peaslee vertonten Gedichten.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Mehr als eine Propagandawaffe im kalten Krieg (5 von 5 Punkten) meint s.
Orwells Meisterwerk "Farm der Tiere" kam den kalten Kriegern der westlichen Seite wie gelegen, als um 1950 nach antistalinistischen Texten gesucht wurde, die man zu Propagandazwecken verwenden konnte; in diesem Sinn ist es auch jahrzehntelang in westdeutschen Schulen besprochen worden. Vergisst man diese, sozusagen staatlich verordnete, Standardinterpretation für einen Moment, so bietet der Text einige Überraschungen. Der wesentliche Inhalt ist schon so oft zusammengefasst worden, dass hier eine Wiederholung sinnlos scheint.
Orwell wechselt zwischen Anspielungen auf die französische und die russische Revolution; er zeigt, wie die natürliche Verschiedenheit der Tiere letztlich zur gesellschaftlichen Ungleichheit führt. Die Macht des intellektuell Überlegenen (der Schweine) wird mißbraucht, aber ohne sie ginge es erst recht nicht; die Idee des Rechtsstaats scheitert, weil niemand die Gesetze an der Scheunenwand lesen kann und nur die Schweine sie nach Gutdünken ändern; Machtbasis des totalitären Staates unter dem Schwein Napoleon sind am Ende nur Schweine und Hunde (= Polizei, NKWD, ..), weil der Versuch, alle zur Mitwirkung zu erziehen, zuvor jämmerlich fehlgeschlagen ist. Dieser Punkt scheint Orwell auch persönlich sehr wichtig gewesen zu sein, der nach Erklärungen suchte, warum seine eigene (anarchistische) Position im Verlauf der Geschichte nie eine Erfolgschance hatte, und in der Schilderung seiner Figuren stark mit Schneeball (=Trotzki) sympathisiert.
Doch ist Dummheit - im Text für jedes Tier beschrieben in Form der Anzahl der Buchstaben des Alphabets, die es beherrscht - nicht einmal das eigentliche Problem. Auch die charakterliche Verwahrlosung der Schweine entwickelt sich erst nach und nach. Hingegen bergen schon die grundlegenden Ideen der neuen Lehre unentrinnbare Widersprüche: so muss der Satz "Kein Tier darf ein anderes töten" die fleischfressenden Tiere in Schwierigkeiten stürzen. Der auch daraus folgende bizarre Außenhandel der Farm, die u.a. massenhaft Hundekuchen importiert, gehört zu den köstlichen Ideen des Buches.
Auf einer Farm erfüllt jedes Tier seine Rolle. Bestimmte Rollen entfallen durch die Revolution. Und das Kutschpferd, das jetzt, da niemand mehr kutschiert wird, die Degradierung zum Ackergaul befürchten muss, ergreift die Flucht. Dieser hingegen darf seine Rolle behalten: aber das heißt letztlich nur, dass sich auch für ihn die Revolution nicht lohnt. Auch die Hühner erfahren nach einiger Zeit, dass sie weiter ihre Eier abliefern dürfen.
All dies scheint auf einen resignativen Standpunkt hinauszulaufen: Revolutionen sind sinnlos und bewirken keine Verbesserung. In der Tat wird dieser Standpunkt innerhalb der Geschichte vertreten (von Benjamin, dem Esel). In jedem Fall widerspricht das "happy end" gewisser Filmfassungen, in denen am Ende eine weitere Revolution die Herrschaft der Schweine stürzt, völlig dem Inhalt und Geist des Buches.
Ich empfehle, "Mein Katalonien" zuerst zu lesen, auch um Orwells Zusammenstoß mit dem Stalinismus besser zu verstehen.

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1984: Roman - George Orwell
Buch:1984: Roman
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1. Aug. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 30161
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
1984
OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck.
Inhalt: Der Zukunftsroman 1984 beschreibt einen totalitären Staat, in dem die Menschenrechte rigoros eingeschränkt werden. Die Welt beherrschen drei Supermächte: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die permanent Krieg um ein paar nicht fest zugeteilte Gebiete führen. Auf britischem Boden hält die Elite des Staates die Bevölkerung in ständiger Angst. An der Spitze dieses totalitären Staats-Systems steht ein fiktiver Führer, der "Große Bruder".
Der Staat besteht aus einer dreischichtigen Gesellschaft, der Inneren und der Äußeren Partei, sowie der Masse der Proles. Für die Aufrechterhaltung der Macht sind vier Ministerien verantwortlich. Ein Kontrollmedium stellen die sog. Televisioren dar, Fernseher mit eingebauter Kamera, die nicht abgeschaltet werden können. Hiermit wird einerseits Parteipropaganda, andererseits eine totale Überwachung ermöglicht.
Die Umgangssprache im gesamten Staat ist Englisch, diese soll aber zunehmend durch eine Neusprache, "Neusprech", eine Erfindung der regierenden Partei, ersetzt werden. Diese neue "bereinigte" Sprache hat den Zweck, Wörter, die der Partei schaden könnten, wie z. B. Freiheit oder Gleichheit, zu eliminieren und somit die Bürger des Staats leichter lenkbar zu machen.
Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei, was zur Verhaftung der Liebenden führt. Smith wird nun mit den grausamen Mitteln und Methoden der Partei in seinem Innersten zerstört und einer erbarmungslosen Gehirnmanipulation sowie Umstrukturierung unterzogen. Er wird ein leeres Gefäß, das mit der Liebe zum "Großen Bruder" aufgefüllt wird. Nach der Umschulung der einstmals Liebenden empfinden sie nun nichts mehr füreinander.
Wirkung: Mit 1984 schuf Orwell eine zeitlose Parabel, die auch heute noch eine allgemeingültige Metapher für totalitäre Gesellschaftsverhältnisse darstellt. Die Auseinandersetzung mit der Anti-Utopie erreichte einen Höhepunkt im "Orwell-Jahr" 1984, was in zahlreichen Bearbeitungen des Stoffs, ob in neuen Ausgaben, Rezensionen oder Verfilmungen (Brazil, 1985, Regie: Terry Gilliam) zum Ausdruck kam. V. R.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 160 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein schrecklich gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint T.
Als ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurde und wird die Massen sowohl zu unterdrücken als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt.

Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang.



 Weitere Lesermeinungen

Tage in Burma - George Orwell
Buch:Tage in Burma
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1982, Taschenbuch, Verkaufsrang 14638
Preis: 10,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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"Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren Big Brother-Visionär - die wenigsten wissen, daß der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungs-Hintergrund entfaltet er die Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten. Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur - und George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen Kolonial-Mentalität." (Globo)

"Das Buch darf aus zwei Gründen besonderes Interesse beanspruchen: zum einen, weil es zeigt, wie ein klarsichtiger Beobachter auch vor 70 Jahren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu der Einsicht kommen konnte, daß das Ziel des europäischen Kolonialismus nichts anderes als Ausbeutung war; zum zweiten, weil in seiner Kolonialismus-Kritik die Wurzeln für Georges Orwells Kapitalismus-Kritik liegen." (Westdeutscher Rundfunk)

"Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so mißachtete, andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat." (Der Spiegel)

"Ein einzigartig scharfsichtiger Zeuge der Zeit." (Die Weltwoche)



Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)

Leserkommentare:*
wahnsinns buch (5 von 5 Punkten) meint J.K. aus Greifswald
dieses buch ist der helle wahnsinn!
ich will nicht zuviel verraten, aber alle die sich für myanmar interessieren sollten dieses buch lesen!

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Mein Katalonien: Bericht über den Spanischen Bürgerkrieg - George Orwell
Buch:Mein Katalonien: Bericht über den Spanischen Bürgerkrieg
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1975, Taschenbuch, Verkaufsrang 25352
Preis: 10,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Aus Orwells Bericht, der bei der Linken eine hetige Kontroverse auslöste, spricht die absolute Lauterkeit, die diesen Schriftsteller zum Gewissen seiner Generation machte." (Kindlers Literatur Lexikon)



Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Nur eine Sichtweise (5 von 5 Punkten) meint R.S.
Ich bewerte dieses Buch mit 5 Punkten. Ausschließlich deshalb, weil es gut geschrieben ist und einen Einblick in das Spanien des Bürgerkrieges gibt. Es ist natürlich das subjektive Empfinden und die Sichtweise eines Individuums, eben des G. Orwells. Ein und dieselbe Begebenheit wird von Teilnehmern häufig unterschiedlich betrachtet und bewertet, z.B. die Maiereignisse.
Also Vorsicht ! Wer ernsthaft eine Beurteilung der Ereignisse jener Tage vornehmen will, sollte auf seriöse Historiker zurückgreifen. Das macht zwar Mühe, aber der Interessierte wird dann zu erstaunlich anderen Erkenntnissen gelangen als der Bauch sie einem häufig vorgaukelt.

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1984 (Neunzehnhundertvierundachtzig) - Roman. - George Orwell
Buch:1984 (Neunzehnhundertvierundachtzig) - Roman.
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 5477
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
1984
OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck.
Inhalt: Der Zukunftsroman 1984 beschreibt einen totalitären Staat, in dem die Menschenrechte rigoros eingeschränkt werden. Die Welt beherrschen drei Supermächte: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die permanent Krieg um ein paar nicht fest zugeteilte Gebiete führen. Auf britischem Boden hält die Elite des Staates die Bevölkerung in ständiger Angst. An der Spitze dieses totalitären Staats-Systems steht ein fiktiver Führer, der "Große Bruder".
Der Staat besteht aus einer dreischichtigen Gesellschaft, der Inneren und der Äußeren Partei, sowie der Masse der Proles. Für die Aufrechterhaltung der Macht sind vier Ministerien verantwortlich. Ein Kontrollmedium stellen die sog. Televisioren dar, Fernseher mit eingebauter Kamera, die nicht abgeschaltet werden können. Hiermit wird einerseits Parteipropaganda, andererseits eine totale Überwachung ermöglicht.
Die Umgangssprache im gesamten Staat ist Englisch, diese soll aber zunehmend durch eine Neusprache, "Neusprech", eine Erfindung der regierenden Partei, ersetzt werden. Diese neue "bereinigte" Sprache hat den Zweck, Wörter, die der Partei schaden könnten, wie z. B. Freiheit oder Gleichheit, zu eliminieren und somit die Bürger des Staats leichter lenkbar zu machen.
Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei, was zur Verhaftung der Liebenden führt. Smith wird nun mit den grausamen Mitteln und Methoden der Partei in seinem Innersten zerstört und einer erbarmungslosen Gehirnmanipulation sowie Umstrukturierung unterzogen. Er wird ein leeres Gefäß, das mit der Liebe zum "Großen Bruder" aufgefüllt wird. Nach der Umschulung der einstmals Liebenden empfinden sie nun nichts mehr füreinander.
Wirkung: Mit 1984 schuf Orwell eine zeitlose Parabel, die auch heute noch eine allgemeingültige Metapher für totalitäre Gesellschaftsverhältnisse darstellt. Die Auseinandersetzung mit der Anti-Utopie erreichte einen Höhepunkt im "Orwell-Jahr" 1984, was in zahlreichen Bearbeitungen des Stoffs, ob in neuen Ausgaben, Rezensionen oder Verfilmungen (Brazil, 1985, Regie: Terry Gilliam) zum Ausdruck kam. V. R.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 160 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein schrecklich gutes Buch (5 von 5 Punkten) meint T.
Als ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurde und wird die Massen sowohl zu unterdrücken als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt.

Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang.



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Neunzehnhundertvierundachtzig (1984). - George Orwell
Buch:Neunzehnhundertvierundachtzig (1984).
Autor:George Orwell, Ausgabe vom Febr. 1991, Taschenbuch, Verkaufsrang 85143
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
b
BIG BROTHER IS WATCHING YO
s
George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann. Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.

Erledigt in Paris und London - George Orwell
Buch:Erledigt in Paris und London
Autor:George Orwell, Ausgabe vom März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 19380
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage." (Stern, Hamburg)

"Orwells erstes Buch über sein Leben als Vagabund in Südengland, London und Paris ist im wesentlichen eine Studie über das Verhalten von einfachen Menschen, die sich jeden Samstagabend vollaufen lassen und keinen Satz ohne eine Obszönität beginnen können. In ihnen entdeckt er die Menschlichkeit und das Feingefühl, die er bis dahin vergeblich gesucht hatte." (Süddeutsche Zeitung)

"Gerade die Verbindung von journalistischen Fakten, autobiographischen Elementen und Fiktion machen das Werk von George Orwell zu etwas Besonderem. Dieser Stil spiegelte sich bereits in seinem ersten Buch - Erledigt in Paris und London." (Bieler Tagblatt)

"Seine Sozialreportagen gehören zum Eindringlichsten der modernen englischen Literatur." (Rheinischer Merkur)



Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)

Leserkommentare:*
verzweifelt erhellend (5 von 5 Punkten) meint K.8. aus Sachsen
Dieses Buch ist nach meiner Meinung Georg Orwells ehrlichstes und aufrichtigstes Werk. Es atmet die Unmittelbarkeit des selbst Erlebten.
Wenn es im Leben an die nackte Existenz geht, dann kommen solche Bücher zustande.
In außergewöhnlichen Situationen, konkreten Gefahren und Bedrohungen oder Entbehrung gebiert Not manchmal Heldentum, vor allem in der Literatur.
Hier, in diesem Report aus der realen Antiwelt, berichtet der "Niemand", um dessen Not sich keiner kümmert, weil es den anderen genau so dreckig geht. Da hat er dann die Wahl, einfach zu verhungern oder sich umzubringen. Als Ausweg bleiben auch ihm nur Kampf und Sieg. Das sieht dann so aus, dass er froh ist, einen Platz als Rudersklave auf der Galeere ergattert zu haben, auf der sich die spazieren fahren lassen, die "Es geschafft haben". Für Heldentum keine Chance.
Das XXII. Kapitel ist besonders entlarvend. Die Funktion des "Plongeurs", des Springers und Tellerwäschers in dieser auch mir sogar heute so seltsam vertrauten kaputten Welt:
"Er verdient sein Brot im Schweiße seines Angesichts, aber daraus folgert noch nicht, dass er irgend etwas Nützliches täte; es könnte ja sein, dass er sich nur in den Dienst eines luxuriösen Anspruchs stellt, der ja sehr oft in Wirklichkeit gar keinen Luxus bedeutet."

Sie können ja einmal versuchen, sich vorzustellen, ohne Geld in unserer Welt der Reklame und der mit Überangeboten werbenden "Konsumgesellschaft" auszukommen; alles angeboten zu bekommen und sich nichts davon leisten zu können ... Sollte es Ihnen wirklich passieren, dann wissen Sie, dass Sie es sich nicht vorstellen konnten ...

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1984 - 2 CDs - George Orwell
Hörbuch:1984 - 2 CDs
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 2003, Audio CD, Verkaufsrang 221497
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Audiobook-Rezensionen
Das Wort "Big brother ist watching you!" ist allgemein bekannt. Es ist Synonym für den perfekten Überwachungsstaat, für das Ende jeder Individualität und Menschlichkeit, für das Eindringen eines Herrschaftsbereichs in die Intimsphäre und sogar in die Gedanken geworden. Mit "1984", seinem letzten Roman, den George Orwell 1948 kurz vor seinem Tod veröffentlichte, wurde der Verfasser der wohl bekanntesten Schreckens-Utopie des 20. Jahrhunderts populär. Die Anti-Utopie, eingebettet in die totalitären Erfahrungen des Stalinismus wie auch des Faschismus in Spanien und des Nationalismus in Deutschland, aber auch des britischen Imperialismus, muss als Absage an jedwede Form von Totalitarismus gesehen werden. Orwell verstand das Buch ebenso wie seine Satire "Farm der Tiere" als Negativfolie für einen demokratischen Sozialismus. Das Jahr 1984 ist zwar vergangen, ohne dass sich die Schreckensvisionen erfüllt hätten, an Aktualität hat dieses Werk trotzdem kein bisschen verloren. Die aus dem Jahr 1977 stammende Hörspielfassung fokussiert das Geschehen auf die Darstellung der Hauptfigur, Winston Smith. Der kleine Beamte arbeitet im Wahrheitsministerium systematisch an der Verfälschung der Geschichte. Gemeinsam mit seiner Geliebten Julia lehnt er sich gegen das System, gegen den Staat des "Großen Bruder" auf. Beide werden gefoltert - besonders einprägsam und grausam ist die Rattenszene in Zimmer 101 - und kehren mit gereinigtem Bewusstsein, bar aller Gefühle, Wünsche und Träume geläutert in die Gesellschaft zurück. Nach dieser Gehirnwäsche werden sie nicht mehr gegen die Spielregeln, die da lauten "Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke." aufbegehren. Sie werden keine Gedankenverbrechen begehen und den "Großen Bruder", der dank modernster Technik die Bewohner Ozeaniens bis in ihre intimsten Bereiche verfolgt, lieben. Mit Ernst Jacobi als Held Winston Smith ist eine hervorragende Besetzung gelungen. Aber auch Dieter Borsche als O'Brian und Angela Winkler als Julia sind glänzende Sprecher. Die Verhöre und Foltern sind eindrucksvoll in Szene gesetzt. Grauen macht sich breit. Alle Geräusche kommen direkt und echt rüber, man bekommt Gänsehaut. Ein Highlight des Hörspiels ist die Musik von Friedrich Scholz, die die totale Überwachung genial umsetzt: beispielsweise die Szene mit der Morgengymnastik. Insgesamt ein in jeder Hinsicht gelungenes Hörspiel mit geschliffenen Dialogen, dramaturgisch beeindruckend in Szene gesetzt. Unbedingt zu empfehlen! "1984" und "Farm der Tiere" machten George Orwell, der vor 100 Jahren geboren wurde und bereits 1950 an Tuberkulose verstarb, zu einem der einflussreichsten politischen Schriftsteller. Der Sohn eines britischen Beamten in Nordostindien war ein erbitterter Gegner des englischen Imperialismus und kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg. Als Journalist stand er stets auf der sozialistischen Seite. Dogmatiker war Orwell jedoch nicht, dazu war er viel zu ironisch und kannte den Menschen zu sehr. Hörspiel, Spieldauer: ca. 106 Minuten, 2 CD. Mit Booklet. Eine Produktion des Rias Berlin und des Südwestfunks. - culture.text


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Gekürzt, aber gut (5 von 5 Punkten) meint B. aus Bonn
Wie stellte man sich die Zukunft vor in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts? George Orwell entwarf 1948 eine Zukunftsvision des Jahres 1984, die nun als Hörspielbearbeitung vorliegt. Auf der Erde herrscht ein totalitäres Regime, das alle Menschen kontrolliert und überwacht. Auch die Hauptfigur Winston Smith erlebt diese Kotnrolle, bis er beginnt, heimlich und unter Lebensgefahr, ein Tagebuch zu führen.
Den Machern dieses Hörspiels gelingt es, die Spannung und Beklemmung des Romans umzusetzen. Ein Gewinn.




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Animal Farm - A Fairy Story - George Orwell
Buch:Animal Farm - A Fairy Story
Autor:George Orwell, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 229004
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Eine humorvolle, jedoch beissende Satire über Tiere auf einem Bauernhof, die ihren brutalen Herrn vertreiben. Die Schweine, die dann die Herrschaft übernehmen, erweisen sich als noch brutalere Diktatoren.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Like people without truth (5 von 5 Punkten) meint R.N. aus Helibrunna

Orwell is taking one step more here than in "1984". He describes the rebellion of the animals of a farm against the brutal, steadily drunken farmer who exploits and oppresses them violently. The usurpation against this rule of violence is successful. But to fight the evil it does not mean to attain the emergence of the good.
When in 1917 the Bolschewiki and Menschewiki overthrew Czarist Russia they removed a system that had brought for most of the people only hardly bearable conditions. In their place they set a regimen with an ideology that promised a wonderful future but created more terrible conditions than had ever existed before. The same goes with the animals on the farm. The freed ones installed a much worse rule. This happens not at once, it is a creeping and scaringly not avoidable process!
Is this the fate of any free order, that it deteriorates into dictatorship? Is this what Orwell wants to tell us? Not quite! He is about showing us that this is only inevitable when the conscience for freedom values is undermined. But then it might be an imperceptible process which is all the more successful in case of a skilled use of language. The individuals should get accustomed to the wrong and adopt it. This makes them assessable. In the end they have no more own voice and bleat "mee" and "moo" in lockstep until they can be lead to the butcher unresistantly. At first it is the turn of the unadopted, but in the end all others are in for it, even the rascals. They leave a desert behind. Enough examples in the younger history! Especially the 20th century has excelled in the realization of much promising but less promise keeping ideologies, whose devastating effects will last long.
Orwell`s book is an appeal to all to understand and treasure the freedom rights of man as superior sanctity of human possession and to restore them as the most precious good that people have. He hopes that man is wise enough to do it. It is a pious hope.
Freedom is always endangered if one or a group of people, a party, a majority etc. has the presumption to connote oneself as only owner of "truth". And freedom is getting lost, if it becomes a political will, transformed and applied by the power holders. Ideologies promise always to bring people to their true greatness. In truth they belittle them to unrecognizability. This can be seen in our times in Islam how it is lived by the Islamists where the individual is nothing, although promised paradise. Already Friedrich Hölderlin had said: "It were always those who made the world a hell who promised to make it paradise."
"Animal farm" is thrilling though you know in the beginning how it ends.


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