George Soros, Ausgabe vom 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 940321
Aus der Amazon.de-Redaktion Erfolgreiche Spekulanten sind egoistische, geldgierige Menschen, die selten länger als bis Börsenschluss vorausplanen. So weit das Vorurteil, ob nun Ausnahmen davon nur die Regel bestätigen oder tatsächlich Grund zur Hoffnung geben, muss jeder selbst entscheiden. Interessant wird es jedenfalls, wenn die Ausnahme einer der weltweit erfolgreichsten Börsenspekulanten überhaupt ist: George Soros. Der betrachtet das System, das ihn reich gemacht hat, inzwischen mit kritischeren Augen. Vorwürfe, dass da jemand die Hand beißt, die ihn füttert(e), kann man zwar erheben, man sollte dem Mann aber auch gewisse (späte) Einsichten zuerkennen. Zudem zerfetzt Soros den Kapitalismus nicht in der Luft, er versucht ihn vielmehr überlebensfähiger und sozial verträglicher zu gestalten. Und das ist dringend notwendig, befindet sich doch seiner Einschätzung nach das "kapitalistische Weltsystem" in einem gefährlichen Krisenzustand. Die hierfür verantwortlichen grundsätzlichen Fehleinschätzungen ergründet er mit wissenschaftstheoretischem Gespür weit über den ökonomischen Rahmen hinaus. Als Hauptfehler erkennt Soros den durch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften genährten Glauben, das kapitalistische System würde klaren Gesetzmäßigkeiten folgen und sich immer wieder selbst regulieren. "Falsch", sagt hingegen Soros, "Finanzmärkte sind ihrem Wesen nach instabil". Und daraus resultieren weit reichende Probleme, denen man mittels globaler Institutionen, aber auch mit dem Ansatz einer "offenen Gesellschaft" begegnen sollte. Soros setzt seine Thesen, das ist das interessante an seinem Buch, eben immer in den gesellschaftlichen Kontext. Wie ein praxisbezogener Kenner der Finanzbranche hier Systemkritik übt ist lesenswert, wenngleich auch nicht immer leicht zu verstehen. Soros' intensive Bemühungen, seine Ansätze theoretisch zu verankern, erfordern manch zweifaches Lesen, belohnen dafür aber mit bemerkenswerten Überlegungen, die Hand und Fuß haben. -Joachim Hohwieler
Buch:
Die Alchemie der Finanzen
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 26. Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 433620
Buch:
Die Krise des globalen Kapitalismus - Offene Gesellschaft in Gefahr
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 309687
Aus der Amazon.de-Redaktion Erfolgreiche Spekulanten sind egoistische, geldgierige Menschen, die selten länger als bis Börsenschluss vorausplanen. So weit das Vorurteil, ob nun Ausnahmen davon nur die Regel bestätigen oder tatsächlich Grund zur Hoffnung geben, muss jeder selbst entscheiden. Interessant wird es jedenfalls, wenn die Ausnahme einer der weltweit erfolgreichsten Börsenspekulanten überhaupt ist: George Soros. Der betrachtet das System, das ihn reich gemacht hat, inzwischen mit kritischeren Augen. Vorwürfe, dass da jemand die Hand beißt, die ihn füttert(e), kann man zwar erheben, man sollte dem Mann aber auch gewisse (späte) Einsichten zuerkennen. Zudem zerfetzt Soros den Kapitalismus nicht in der Luft, er versucht ihn vielmehr überlebensfähiger und sozial verträglicher zu gestalten. Und das ist dringend notwendig, befindet sich doch seiner Einschätzung nach das "kapitalistische Weltsystem" in einem gefährlichen Krisenzustand. Die hierfür verantwortlichen grundsätzlichen Fehleinschätzungen ergründet er mit wissenschaftstheoretischem Gespür weit über den ökonomischen Rahmen hinaus. Als Hauptfehler erkennt Soros den durch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften genährten Glauben, das kapitalistische System würde klaren Gesetzmäßigkeiten folgen und sich immer wieder selbst regulieren. "Falsch", sagt hingegen Soros, "Finanzmärkte sind ihrem Wesen nach instabil". Und daraus resultieren weit reichende Probleme, denen man mittels globaler Institutionen, aber auch mit dem Ansatz einer "offenen Gesellschaft" begegnen sollte. Soros setzt seine Thesen, das ist das interessante an seinem Buch, eben immer in den gesellschaftlichen Kontext. Wie ein praxisbezogener Kenner der Finanzbranche hier Systemkritik übt ist lesenswert, wenngleich auch nicht immer leicht zu verstehen. Soros' intensive Bemühungen, seine Ansätze theoretisch zu verankern, erfordern manch zweifaches Lesen, belohnen dafür aber mit bemerkenswerten Überlegungen, die Hand und Fuß haben. -Joachim Hohwieler
Buch:
Globalisierungsreport - Weltwirtschaft auf dem Prüfstand.
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 1350392
Aus der Amazon.de-Redaktion George Soros, US-Finanzier ungarischer Abstammung, Devisenspekulant und Philanthrop, gilt seit seinem Bestseller Die Krise des globalen Kapitalismus als einer der profiliertesten Kritiker des Weltfinanzsystems. Gegner werfen ihm allerdings vor, kaum konkrete Lösungsvorschläge für die von ihm diagnostizierten Missstände vorgelegt zu haben - zu Recht, wie Soros freimütig einräumt. Mit seinem jüngsten Werk möchte er das nun ändern. Der Globalisierungsreport liefert konstruktive Vorschläge für eine Reform des globalen Finanzsystems, die darauf zielen, die bestehenden Verzerrungen und Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Zwei Maßnahmen stehen dabei im Vordergrund: eine Stärkung internationaler Institutionen wie WTO, Weltbank und Internationaler Währungsfonds, und eine wettbewerbsorientierte Neustrukturierung der Auslandshilfe. Beide Ansätze sind nicht neu. Bereits in seinem vorherigen Buch, Die offene Gesellschaft, plädierte Soros für eine stärkere Reglementierung der Finanzmärkte - und gleichzeitig für eine Neuordnung der internationalen Beziehungen zugunsten der unterentwickelten Staaten. Sein "SZR-Vorschlag" knüpft an diesen Vorgaben an. In seinem Kern beinhaltet er die Finanzierung internationaler Hilfs- und Sozialprogramme mittels Sonderziehungsrechten (SZR). Dabei handelt es sich um eine Art zusätzliche Währungsreserve, die der IWF an seine Mitgliedsstaaten ausgibt. Soros schlägt vor, dass reichere Staaten ihre Zuteilungen zugunsten der Entwicklungsländer spenden, und dass eine Art Markt geschaffen wird, auf dem Hilfsprogramme um die Mittel der Geldgeber konkurrieren. Soros hat natürlich den immensen Vorteil, die besten Experten konsultieren zu können. Diese halten den "SZR-Vorschlag" für praktikabel, womit er zumindest die Chance erhält, von den Mächtigen der Welt beachtet zu werden. Ob dieser Plan aber auch realisiert werden wird, hängt ganz entscheidend vom Verhalten der USA ab. Und diese lehnen bislang jeden Eingriff in ihre nationale Souveränität vehement ab - und nichts anderes wäre eine Stärkung der internationalen Finanzinstitutionen. Ob es Soros gelingen wird, genügend öffentlichen Druck zu erzeugen, um die US-Regierung zur Einkehr zu bewegen? -Stephan Fingerle 1
Buch:
Die Ära der Fehlentscheidungen: Die Energiekrise und die Konsequenzen aus dem Krieg gegen den Terror
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 6. Nov. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 559061
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Buch:
Die Vorherrschaft der USA - eine Seifenblase
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 3. Febr. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 908899
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Name George Soros gilt vielen als Synonym des erfolgreichen und bekennenden Kapitalisten. Über die Jahrzehnte hat er in Zeiten der Hausse wie der Baisse an den Börsen der Welt Unsummen verdient und gehört heute zu den erfolg- und einflussreichsten Männern der Finanzwelt. Doch den 1930 in Ungarn geborenen Soros, der zuerst vor den Nazis und später vor dem Kommunismus floh, treibt mehr um als die Höhen und Tiefen an den Börsen. Dass ihm im Zweifel Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wichtiger sind als die vermeintlich grenzenlose Freiheit der Märkte, davon hat er in seinem bemerkenswerten Buch Die offene Gesellschaft. Für eine Reform des globalen Kapitalismus beredt Zeugnis abgelegt. "Wenn uns Grundsätze wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat wirklich etwas bedeuten", heißt es dort an einer Stelle, "dann dürfen wir sie nicht dem Spiel der Marktkräfte überlassen." Um die offene, demokratische Gesellschaft, zu deren Erforschung und Förderung Soros zahlreiche Stiftungen unterhält, geht es ihm auch in seinem neuen Buch. In Die Vorherrschaft der USA ? eine Seifenblase macht er die gegenwärtig größte Gefahr für deren Werte in der Regierung von George W. Bush aus und warnt eindringlich vor dem Platzen der Spekulationsblase einer ungehemmten Hegemonialpolitik. An der so genannten "Bush-Doktrin", mit der die USA sich das Recht herausnehmen, zur präventiven Verteidigung auch Angriffskriege zu führen, lässt der Autor kein gutes Haar. Dabei sieht er die US-Regierung nicht nur außenpolitisch auf Abwegen. Hinters Licht geführt worden sei vor allen Dingen auch das amerikanische Volk. "Ich behaupte", heißt es in der Einleitung, "dass die US-Regierung den 11. September gezielt missbraucht hat, um eine Politik durchzusetzen, die ohne dieses einschneidende Ereignis von der amerikanischen Öffentlichkeit nicht toleriert worden wäre". Doch auf Dauer, auch davon ist der Autor überzeugt, wird eben diese Öffentlichkeit nicht die Augen vor den in jeder Hinsicht desaströsen Folgen dieser Politik verschließen. Doch Soros belässt es nicht bei frommen Wünschen und harschen Vorwürfen, die wir, nebenbei bemerkt, ja auch bereits von anderen Autoren kennen. Sein eigentliches Thema ist ihm auch diesmal seine "konstruktive Vision" von einer anderen, nachhaltig demokratischen Politik für die offene Gesellschaft. Denn, so lautet seine Überzeugung, "wenn die Präsidentschaft George W. Bushs eine geistige Verirrung war, dann müssen wir daraus lernen". Und diesem Lernen widmet der Autor mehr als die Hälfte des Buches, das vor allem deshalb lesens- und bedenkenswert ist, weil man ihm anmerkt, dass es Soros mit seiner Sorge um Demokratie und Recht bitter ernst ist. -Andreas Vierecke
Buch:
Soros über Soros - Börsenguru und Mäzen, der Superstar unter den Geld- Machern
Autor:
George Soros, Krisztina Koenen, Byron Wien, Ausgabe vom Febr. 1998, Gebunden, Verkaufsrang 500614
Buch:
Die Macht der Fehlbarkeit - Jan-Patoka-Gedächtnisvorlesung 1995
Autor:
George Soros, Ausgabe vom 1. Okt. 1995, Broschiert, Verkaufsrang 1609447