Skulptur - Von der Antike bis zur Gegenwart - Sonderausgabe
Autor:
Georges Duby, Jean-Luc Daval, Ausgabe vom 17. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 489179
Aus der Amazon.de-Redaktion Zu allen Zeiten maßen sich Künstler der Gattungen Malerei und Skulptur in der Frage, welche der Künste die Wirklichkeit besser abzubilden in der Lage sei. Dabei nimmt die Skulptur im Paragone, dem Wettstreit der Künste, für sich in Anspruch, das Darstellungsobjekt im Gegensatz zur Malerei dreidimensional zeigen zu können. Die vielfältigen Blickwinkel bei der Betrachtung einer Statue von allen Seiten gehören zu den exklusiven Vorzügen dieser Gattung. Da Skulpturen zudem oft farbig gefasst waren, konnte sich ohne Zweifel ein täuschend lebensnaher Charakter einstellen. Während für die Malerei unzählige Gesamtdarstellungen und Nachschlagewerke vorliegen, die dem kunstinteressierten Leser einen kompakten und zugleich fundierten Überblick verschaffen, fehlte bislang ein entsprechendes Werk für die Gattung Skulptur. Mit dem bei Taschen erschienenen Band Skulptur. Von der Antike bis zur Gegenwart wird diese schmerzliche Lücke im Bücherregal gefüllt. Von den namhaften französischen Wissenschaftlern Georges Duby und Jean-Luc Daval ursprünglich als vierbändiges Werk herausgegeben, konzentriert der Taschen Verlag die ungekürzte Neuausgabe auf einen Band und macht das Nachschlagewerk damit wesentlich handlicher. Der Kunstliebhaber erhält hiermit ein profund dargestelltes, überreich bebildertes Kompendium der skulpturalen Künste, das auf etwa 1.150 Seiten einen Zeitraum von fast 2.800 Jahren umfasst. Von den archaischen Kuroi des späten 7. Jahrhunderts v. Chr. bis zu den skandalumwitterten Tierkörpern in Formalin eines Damien Hirst in den 1990er-Jahren spannt der Band einen weiten Bogen. In vier etwa gleich langen Abschnitten zur antiken Skulptur, der Plastik des Mittelalters, der Bildhauerei von Renaissance bis Rokoko sowie der Moderne im 19. und 20. Jahrhundert wird der Leser chronologisch durch diese faszinierende Kunstgattung geführt: 15 Autoren unterschiedlicher Nationalität beschäftigen sich kundig und in klar verständlicher Sprache mit den einzelnen Epochen skulpturaler Kunst, die in kurze thematische Abschnitte unterteilt sind und über ein feingliedriges Inhaltsverzeichnis gezielten Zugriff auf eine bestimmte Zeit oder eine künstlerische Richtung ermöglichen. Auf nahezu jeder Seite wird das Beschriebene mit großen, oft farbigen Abbildungen der Skulpturen und vieler Details opulent veranschaulicht. Für einen Wettstreit der Kunstbücher ist die Gattung Skulptur mit diesem vorzüglichen Buchangebot jedenfalls allerbestens gerüstet. - Jörg Völlnagel
Buch:
Geschichte des privaten Lebens - Sonderausgabe: Vom Römischen Imperium zum Byzantinischen Reich / Vom Feudalzeitalter zur Renaissance / Von der .. - / Vom Ersten Weltkrieg zur Gegenwart: 5 Bände
Ausgabe vom 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 873567
Buch:
Die Frau ohne Stimme: Liebe und Ehe im Mittelalter
Autor:
Georges Duby, Ausgabe vom 1. Okt. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 295561
Aus der Amazon.de-Redaktion Für die mittelalterliche Feudalgesellschaft bedeutete die Institution der Ehe vor allem zweierlei: den Fortbestand eines Geschlechts und die Wahrung des Besitztums. Der Kirche hingegen war sie ein willkommenes Instrument, die sündige Wollust zu bannen. Dass in einer solchen Praxis das Dasein der Ehefrau eher ein zweitrangiges war, liegt auf der Hand - auch wenn die zeitgenössische mittelalterliche Literatur in den meisten Fällen eher das Gegenteil glauben machen wollte. George Duby (1919-1996) war einer der renommiertesten Mediävisten des französischsprachigen Raums. Seine Untersuchungen des europäischen Mittelalters fanden abseits der bloßen Aufzählungen von Herrschaftsabfolgen der Könige und Kaiser statt. Vor allem ihm verdankt die Wissenschaft den Blick auf das soziale Leben dieser Epoche - letztlich nämlich hat er es dem ideologischen Schleier entrissen, hinter dem es lange verborgen war. Mit Die Frau ohne Stimme hat der Wagenbach Verlag nun vier der wichtigsten - fast schon programmatisch zu nennenden - Schriften Dubys zu den Themen Ehe und Liebe im Mittelalter zusammengestellt, die sich nicht nur an Studenten der mittelalterlichen Geschichte oder der Philologie wenden wollen. Dubys klare Ausdrucksweise und tiefgründige Schilderung des sozialen Lebens einer vergangenen Epoche ist eine verlockende und anregende Lektüre. -Stefan Wölfel
Buch:
Geschichte des privaten Lebens, 5 Bde., Bd.2, Vom Feudalzeitalter zur Renaissance
Autor:
Philippe Aries, Georges Duby, Ausgabe vom 1994, Gebunden, Verkaufsrang 324989
Buch:
Der Sonntag von Bouvines - 27 - Juli 1214.
Autor:
Georges Duby, Ausgabe vom Dez. 1999, Broschiert, Verkaufsrang 1571312
Buch:
Die Prozesse der Jeanne d' Arc.
Autor:
Georges Duby, Andree Duby, Ausgabe vom Dez. 1992, Broschiert, Verkaufsrang 71340
Buch:
Die Kunst des Mittelalters, in 3 Bdn., Bd.3, Das Europa der Höfe und Städte, 1280-1440
Autor:
Georges Duby, Ausgabe vom Juni 1991, Gebunden, Verkaufsrang 1855461