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Bücher - Autoren

Gerd Schultze-Rhonhof

 
1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Buch:1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 35581
Preis: 34,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?
Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. "Dieser Krieg", so Schultze-Rhonhof, "hatte viele Väter". Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 38 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Fakten, Fakten, Fakten (5 von 5 Punkten) meint G. aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Der Autor hat die Fakten zusammengetragen und unaufgeregt zu Papier gebracht. Im Ergebnis steht ein Buch, dass trotz seines Umfanges keine Längen aufweist und trotz aller Nüchternheit zu fesseln weiß. Dem Leser öffnet sich ein völlig neuer Blick auf die Geschehnisse, die vor dem 01.09.39 lagen. Nur ein Beispiel: Wer hatte je davon gehört, dass im Sommer 1939 auf zivile Lufthansa-Passagiermaschinen während des Fluges zwischen Mitteldeutschland und Ostpreussen geschossen wurde?
Dieses Buch ist alles andere als platte Propaganda.

 Weitere Lesermeinungen

Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939: Errichtung und Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Buch:Das tschechisch-deutsche Drama 1918-1939: Errichtung und Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 171077
Preis: 34,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Die Besetzung der Tschechei durch deutsche Truppen von 1939 bis 1945 und die anschließende Vertreibung der Sudetendeutschen von 1945 bis 1946 werden heutzutage gemeinhin als das "tschechischdeutsche Drama des 20. Jahrhunderts" wahrgenommen. Die Zeit davor löst sich im Nebel des Vergessens auf, dennoch strahlen diese Jahre bis 1939 auf die Zukunft ganz Europas aus: Es sind die Ereignisse jener Zeit, die direkt in den Zweiten Weltkrieg führen. Deshalb ist das tschechisch-deutsche Verhältnis von 1918 bis 1939 ein entscheidender und schicksalhafter Abschnitt der deutschen Geschichte. Der Autor des Buches "1939 Der Krieg, der viele Väter hatte" untersucht nun, wie das Geschehen in der Tschechoslowakei von 1918 bis 1939 den Marsch in den Zweiten Weltkrieg ausgelöst hat. Er zeichnet ein differenziertes Bild des Vielvölkerstaats mit seinen sieben Sprachnationen und den sechs Millionen Minderheitenbürgern, die 1938 und 39 diesen Staat verlassen wollten. Er lässt dabei immer wieder sowohl die damals lebenden Slowaken, Tschechen und Ruthenen als auch die Sudetendeutschen zu Wort kommen, so dass sich der Leser ein eigenes Urteil bilden kann.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
endlich eine ausgewogene Studie ! (5 von 5 Punkten) meint M.F. aus NRW
Endlich eine ausgewogene Studie ! "sine ira et studio" - ohne Beschönigung, und ohne Haß. So wie es sich für alle Historiker gehören würde - auch im verminten deutsch-tschechischen Terrain.

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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte  - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Buch:1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Januar 2005, Gebunden, Verkaufsrang 144060
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen.
Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gesamte Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 38 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Fakten, Fakten, Fakten (5 von 5 Punkten) meint G. aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Der Autor hat die Fakten zusammengetragen und unaufgeregt zu Papier gebracht. Im Ergebnis steht ein Buch, dass trotz seines Umfanges keine Längen aufweist und trotz aller Nüchternheit zu fesseln weiß. Dem Leser öffnet sich ein völlig neuer Blick auf die Geschehnisse, die vor dem 01.09.39 lagen. Nur ein Beispiel: Wer hatte je davon gehört, dass im Sommer 1939 auf zivile Lufthansa-Passagiermaschinen während des Fluges zwischen Mitteldeutschland und Ostpreussen geschossen wurde?
Dieses Buch ist alles andere als platte Propaganda.

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Der zweite Dreißigjährige Krieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Hörbuch:Der zweite Dreißigjährige Krieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Januar 2006, Audio CD, Verkaufsrang 286239
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Welche Ziele können es wert gewesen sein, die europäischen Nationen in zwei blutigen Kriegen gegeneinander aufmarschieren zu lassen? Wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkriegs findet sich dazu in der angesehenen britischen Tageszeitung "Times" folgende, verblüffend ehrliche Notiz: "Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden."Der für uns Deutsche ungewohnte Begriff des "Zweiten Dreißigjährigen Kriegs" stammt aus England. Die Briten umschreiben damit - in Anlehnung an die Geschehnisse der Jahre 1618 bis 1648, die in die Geschichtsschreibung als "Dreißigjähriger Krieg" eingegangen sind - den Zeitraum vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie teilen diesen Zeitraum nicht - wie wir Deutsche - in zwei unterschiedliche Epochen mit zwei voneinander unabhängigen Kriegen, sondern sie begreifen ihn als historische Einheit, in der zwei Kriege um die Vorherrschaft in Europa geführt wurden.
Die Bezeichnung "Zweiter Dreißigjähriger Krieg" ist daher mehr als eine bloße Zeitbeschreibung; sie ist in erster Linie inhaltlich bestimmt und lässt erkennen, dass den Ereignissen von 1914 bis 1945 gleich bleibende politische Ziele zugrunde lagen.
Welche Ziele aber können es wert sein, die europäischen Nationen in zwei blutigen Kriegen gegeneinander aufmarschieren zu lassen? Wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkriegs findet sich dazu in der angesehenen britischen Tageszeitung "Times" folgende, verblüffend ehrliche Notiz: "Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden."
Als sich Deutschland von den "Fesseln von Versailler" befreite und innerhalb weniger Jahre zu einer bedeutenden Industrie- und Handelsnation heranwuchs, schrillten in London erneut die Alarmglocken. Der Countdown begann...

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Die wahre Geschichte (5 von 5 Punkten) meint T.R. aus BM,NRW
Top Material,bringt teilweise unschöne Wahrheiten ans Licht die gerne ignoriert werden.

Auch sehr gut erzählt und beschrieben.

Absolut empfehlenswert..

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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - 2 CDs: Die letzten Wochen vor dem Krieg - Gerd Schultze-Rhonhof, Gerd Schultze- Rhonhof, Matthias Ponnier, Hans-Peter Goldbeck
Hörbuch:1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - 2 CDs: Die letzten Wochen vor dem Krieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Gerd Schultze- Rhonhof, Matthias Ponnier, Hans-Peter Goldbeck, Ausgabe vom 1. Juli 2006, Audio CD, Verkaufsrang 214434
Preis: 14,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?" Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. "Dieser Krieg", so Gerd Schultze-Rhonhof, "hatte viele Väter."
Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflusst hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gesamte Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist."Das vorliegende Hörbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Sachbuch und zeichnet die dramatischen Entwicklungen der letzten Tage vor Kriegsbeginn minutiös nach: Gerd Schultze-Rhonhof zeigt in aller Deutlichkeit, was den "ersten Schüssen" des 1. September 1939 vorausgegangen ist.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sachliche und umfassende Schilderung des Wegs in den Krieg (5 von 5 Punkten) meint O.
Nach einer Unterhaltung mit einer einunneunzigjährigen Dame, die die Vorkriegszeit als Volksdeutsche in Polen erlebt hat und mir berichtete, wie die deutschen Lehrer in ihrem Ort von den Polen umgebracht wurden und deutsche Schüler am Besuch der Schule gewalttätig gehindert und regelmäßig wegen Ihrer volkszugehörigkeit verprügelt wurden, begann ich mich für die Situation vor Kriegsausbruch zu interessieren. Dabei bin ich auf das Buch von Schultze-Rhonhof gestoßen und habe aus Zeitmangel zusätzlich die - ungeheuer spannend gemachte - CD gekauft. Wenn man die nur noch seltene Gelegenheit hat, echte Zeitzeugen zu hören, erscheinen mir die Darstellungen von Schultze-Rhonhof absolut glaubwürdig. Er verteidigt nicht die Haltung Hitlers (und erklärt sogar die Annektion der Resttschechei als nachvollziehbare Ursache des Mißtrauens der Engländer) und der führenden Kreise der NS-Zeit, weist aber minutiös nach, dass zumindest unmittelbar vor dem Kriegsausbruch von englischer und insbesondere polnischer Seite absolut nichts zur Verhinderung des Krieges getan wurde, sondern ganz im Gegenteil bewusst auf Konfrontation hingearbeitet wurde. Wie vermessen das Verhalten der Polen war, habe ich kurz zuvor an einem Nebensatz im Band "Die letzten Augenzeugen" des Süddt. Verlages auf S. 31 nachlesen können: Dort schildert ein ehem. polnischer Oberleutnant, dass die polnische Propaganda von einem schnellen Sieg über Deutschland ausging und und er "In zwei Wochen ... Bier aus Berlin" mitbringen würde. Wenn man dann noch (übersetzte) Zeitungsartikel aus dieser Zeit aus Polen liest, ist die Schilderung des Kriegsbeginns absolut glaubwürdig und es ist ein Glücksfall, dass sich ein Autor getraut hat, Aspekte aufzuzeigen, die heutzutage im Schulunterricht überhaupt keine Erwähnung finden (dürfen?).
Mein Urteil: Politisch vielleicht nicht erwünscht aber eine wichtige und glaubwürdige Ergänzung zu der Unmenge von Literatur, die allein Deutschland als Kriegstreiber sieht.

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Deutschland auf Augenhöhe - Götz Kubitschek im Gespräch mit General Gerd Schultze-Rhonhof - Gerd Schultze-Rhonhof, Götz Kubitschek
Buch:Deutschland auf Augenhöhe - Götz Kubitschek im Gespräch mit General Gerd Schultze-Rhonhof
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Götz Kubitschek, Ausgabe vom 8. Okt. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 460964
Preis: 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sachlich, fair und unaufgeregt (5 von 5 Punkten) meint R.B. aus Franken
Götz Kubitscheck, bekannt vom Rittergut Schnellroda besonders durch seine jüngsten KSA-Aktionen ("Konservativ-Subversive Aktion") interviewt im vorliegenden Büchlein den ehemaligen Bundeswehr-General Gerd Schultze-Rhonhof. Thema ist das Buch "1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg". Vorausschicken muss ich an dieser Stelle, dass ich dieses Werk (noch) nicht gelesen habe. Eingeteilt ist die vorliegende Schrift in vier kurze Kapitel - komplett im Interview-Stil gehalten.

I Erfolge und Misserfolge
Hier geht es größtenteils um die publizistische Wirkung von "1939". Konnte man einen auflagetechnischen, quantitativen Erfolg verbuchen? Gab es eine spezielle Zielgruppe? Welche Werbemaßnahmen wurden unterstützend angestrebt bzw. auch umgesetzt? Wurde das Werk aufgrund seiner revisionistischen Grundtendenz angefeindet?

Hierzu muss man wissen, dass Schultze-Rhonhof KEIN Fachhistoriker ist sondern interessierter Laie der in einem unglaublichen Kraftakt versucht hat alle relevanten Primärquellen, Archive, Zeitzeugen und Bibliotheken zu durchforsten um so zu einem (hoffentlich) anderen Geschichtsbild zu gelangen - als es heute in den Schulen propagiert wird. Er selbst sieht es als Vorteil an nicht den üblichen akademischen Historikerwerdegang durchlaufen zu haben da es so relativ unbeeinflusst durch den politisch bestimmten Duktus hindurch kam und nicht vor vermeintlichen Autoritäten respektive Standardwerken ehrfürchtig erstarrte sondern auch hier gewissenhafte Quellenforschung bis zum Grunde hinunter betrieb.

II Biographisches
Wie die Überschrift schon besagt erfährt man hier relevantes über seinen Werdegang - insbesondere aus seiner Bundeswehr-Zeit.

III Geschichtsschreibung
Hier beschreibt der Autor seine Erfahrungen mit der typisch (neu-)deutschen Historikerschaft. Er zeigt auf, dass man wirklich jede Quelle überprüfen muss um nicht landläufigen Allgemeinplätzen auf den Leim zu gehen. "Deutschland auf Augenhöhe" besagt in diesem Sinne, dass Deutschland gleichberechtigt als europäische Nation behandelt werden sollte. Um eine solche Normalisierung des kollektiven Bewusstseins der Deutschen zu erreichen bedarf es eines wirksamen Gegengiftes gegen diesen explizit deutschen Schuldkomplex, der aufgrund seiner teils schon pathologischen Züge erst recht das Misstrauen unserer europäischen Nachbarn erweckt. Denn "normal" ist eine solche masochistisch-neurotische Selbstdemütigung nicht. Der "Thron der Schuld" ist heute fester den je in deutscher Hand. Je weiter die zeitliche Distanz zum Dritten Reich wird - desto irrationeller muten die "Bewältigungszüge" an. Diese widernatürliche, paradoxe Entwicklung wird angesprochen und einmal der so genannten Entnazifizierung durch die Alliierten und zum anderen der bundesdeutsch-antideutschen Entwicklung der 68er Ideologisierung zugeschrieben.

IV Die Thesen
Hier wird in einem extrem kurzen Anriss sein Buch "1939" in fünf Kernthesen komprimiert. Meiner Meinung nach wird dieses Kapitel viel zu schnell abgehandelt, andererseits kann man sowohl im Netz eine ausführliche Zusammenstellung lesen als auch natürlich das ungekürzte Original.


Fazit: Hätten seine eigene Forschungen das heute verbreitete Geschichtswissen über die Kriegsschuldfrage bestätigt - hätte er dieses Buch nicht veröffentlicht. Diese verblüffende und unaufgeregte Ehrlichkeit erstaunt umso mehr, wenn man sich die teils drastischen und vernichtenden Kritiken um seine Person vergegenwärtigt. Er jedoch bleibt stets zurückhaltend, sachlich, zieht weder über die Bundeswehr noch über die Historikerzunft her. Zudem betont Schultze-Rhonhof, dass die Grundintension keinesfalls ein "Reinwaschen" sei: Der Laienforscher streitet eine deutsche Mitschuld keinesfalls ab - er setzt jedoch den Schuldanteil der anderen in einen gesamthistorischen Kontext. Da die deutschen Fach- und Bildungseinrichtungen so genannte "deutschzentrische" Forschungen betrieben und somit ein zwangsläufig selektives, einseitiges Geschichtsbild erzeugten, bezieht Schultze-Rhonhof alle relevanten Staaten die direkt und indirekt am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges beteiligt waren mit ein. Man kann nur hoffen, das dieses Beispiel - im wahrten Sinne des Wortes - Schule macht...

Ein brisantes Werk von höchster Aktualität (5 von 5 Punkten) meint G.D.
Die Unfähigkeit die ins Land einströmenden Ausländer zu integrieren, der massenhaften Auswanderung der Deutschen Einhalt zu gebieten sowie ihre versuchte Flucht aus der eigenen Identität zu erklären, erfolgt in diesem kurzen Band ganz nebenher. Wo alt gediente Journalisten in jahrelangen Erklärungsversuchen keine schlüssigen Antworten zu Papier bringen, gelingt hier in wenigen Sätzen. Klar, fokussiert und mit der Sicherheit, die das Wissen um die Hintergründe mit sich bringt, fügt der General teils altbekannte, teils weniger bekannte Fakten zu einem Bild zusammen, das die eigene Geschichte in einem klaren, unverzerrtem Bilde wieder erkennen lässt. Man fragt sich, weshalb die vielen Ungereimtheiten um unsere jüngere Geschichte, deren Vorhandensein in der Bevölkerung sehr weit verbreitet ist, erst jetzt so aufgearbeitet wurden. Vergleicht man die Aussagen der politischen Führung, ganz gleich welcher Partei, mit den Darlegungen des Autors, fragt man sich, ob das Land nicht doch noch unter einem Besatzungsregime dahinfristet.
Es lohnt sich Buch zu lesen und nochmals zu lesen. Inhaltlich und preislich eignet es sich auch als wunderbares Geschenk. Als Erstes sollte man es seinem Bundestagsabgeordneten zu lesen geben!


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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Buch:1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Juli 2005, Gebunden, Verkaufsrang 243242
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen.
Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gesamte Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 38 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Fakten, Fakten, Fakten (5 von 5 Punkten) meint G. aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Der Autor hat die Fakten zusammengetragen und unaufgeregt zu Papier gebracht. Im Ergebnis steht ein Buch, dass trotz seines Umfanges keine Längen aufweist und trotz aller Nüchternheit zu fesseln weiß. Dem Leser öffnet sich ein völlig neuer Blick auf die Geschehnisse, die vor dem 01.09.39 lagen. Nur ein Beispiel: Wer hatte je davon gehört, dass im Sommer 1939 auf zivile Lufthansa-Passagiermaschinen während des Fluges zwischen Mitteldeutschland und Ostpreussen geschossen wurde?
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Wozu noch tapfer sein? - Gerd Schultze-Rhonhof, Gerd Schultze- Rhonhof
Buch:Wozu noch tapfer sein?
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Gerd Schultze- Rhonhof, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 435180
Direkt bei Amazon nicht vorrätig,
andere Angebote über Amazon hier (Versandkosten beachten).
Vor dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte zieht der Autor nicht nur eine kritische Bilanz seiner eigenen militärischen Vergangenheit im demokratisch verfaßten Staat; er analysiert darüber hinaus kompromißlos und mit scharfem Sachverstand jene politischen, juristischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen in unserem Lande, die die Moral und Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr in den letzten Jahren zunehmend untergraben haben.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Pflichtlektüre für Soldaten (5 von 5 Punkten) meint N.J.
Meiner Meinung nach sollte sich jeder Uffz m.P./Offz mit diesem Buch auseinandersetzen und sei es nur, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Hier wird kritisch hinterfragt und es werden überaus interessante Fragen aufgeworfen, für die jeder Dienende Antworten finden sollte.

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1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg - Gerd Schultze-Rhonhof
Buch:1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte - Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
Autor:Gerd Schultze-Rhonhof, Ausgabe vom Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 444883
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Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?
Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. "Dieser Krieg", so Schultze-Rhonhof, "hatte viele Väter". Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch - und das nicht unerheblich - die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: "Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist." So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

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Fakten, Fakten, Fakten (5 von 5 Punkten) meint G. aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Der Autor hat die Fakten zusammengetragen und unaufgeregt zu Papier gebracht. Im Ergebnis steht ein Buch, dass trotz seines Umfanges keine Längen aufweist und trotz aller Nüchternheit zu fesseln weiß. Dem Leser öffnet sich ein völlig neuer Blick auf die Geschehnisse, die vor dem 01.09.39 lagen. Nur ein Beispiel: Wer hatte je davon gehört, dass im Sommer 1939 auf zivile Lufthansa-Passagiermaschinen während des Fluges zwischen Mitteldeutschland und Ostpreussen geschossen wurde?
Dieses Buch ist alles andere als platte Propaganda.

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