Kalter Mond Algonquin Bay, Kanada: In einer Bar fällt eine fremde, gutaussehende junge Frau durch ihr freundliches, jedoch seltsam gleichgültiges Verhalten auf. Ein zufällig anwesender Polizist nimmt sich ihrer an und stellt nicht nur fest, dass sie nicht zu wissen scheint, wer sie ist, sondern dass zweifellos versucht wurde, sie zu ermorden: der Unbekannten wurde in den Kopf geschossen, was sie wie durch ein Wunder überlebt hat. Während "Red", wie man die junge Frau nun wegen ihres Haarschopfs tauft, operiert wird und auf die Rückkehr ihres Erinnerungsvermögens wartet, beginnt für die Polizei die fieberhafte Suche nach dem Täter, denn die Gefahr ist groß, dass er einen zweiten Versuch unternehmen wird, Red zu töten. Stattdessen finden Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Denmore die Leiche eines Mannes, dem noch zu Lebzeiten Füße und Hände sowie anschließend der Kopf abgetrennt wurde. Geheimnisvolle, vermeintlich indianische Runen deuten auf einen Ritualmord und somit ebenfalls auf die Gefahr weiterer Morde hin. Als eine zweite Leiche und zudem Hinweise gefunden werden, dass ein Zusammenhang, zwischen den Verbrechen besteht, wird der Fall für Cardinal und Denmore immer dringlicher - umso mehr als "Red" mittlerweile spurlos verschwunden ist. Nach Gefrorene Seelen und Blutiges Eis liegt mit Kalter Mond nun Giles Blunts dritter Roman in deutscher Sprache vor. Die beiden Vorgänger fanden durchaus Anklang, wenn auch der Erstling aufgrund der mitunter recht brutalen Schilderungen etwas kritisiert wurde. Obwohl der Topos des Ritualmordes eine derartige Schilderung erneut vermuten lässt, hält sich Blunt in Kalter Mond jedoch zurück. Besonders gelungen ist Blunt jedoch das Ermittlerduo Cardinal/Denmore. Frische, humorvolle Dialoge gepaart mit den persönlichen Abgründen, für die insbesondere Cardinals manisch depressive Gattin sorgt, machen das Buch auch abseits des Falles durchaus lesenswert. -Josef K. Weinreb
Buch:
Blutiges Eis
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 1. Sept. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 268940
Eines Morgens, im dicksten, klebrig-feuchten Januarnebel, verschlägt es Ivan Bergeron die Sprache Sein Hund legt ihm einen abgerissenen Arm vor die Füße. Zunächst glauben Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Delorme von der Polizei in Algonquin Bay, der Mann sei von Bären zerrissen worden. Doch schon bald entdeckt Cardinal in einer abgelegenen Trapperhütte weitere Körperteile. Kurze Zeit später wird im Wald eine zweite Leiche gefunden - nackt, überzogen von einer dünnen Eisschicht. Es ist die Ärztin Winter Cates. Als sich herausstellt, dass das erste Opfer amerikanischer Staatsbürger war, wird das Bild noch verworrener. Offensichtlich sind der CIA und auch der kanadische Geheimdienst mit im Spiel. Cardinal stößt auf ein gefährliches Geflecht von Spitzeln und Informanten, das bis in höchste Kreise reicht ... Ausgezeichnet von den Crime Writers of Canadaals bester Thriller des Jahres 2004 Stellen Sie sich vor, Sie gehen im Winter mit ihrem Hund im Wald spazieren, dieser streunt im Dickicht herum, kommt irgendwann zurück und legt Ihnen plötzlich einen blutigen, abgerissenen Arm vor die Füße. ?- Genau dies passiert Ivan Bergeron, als er in den kanadischen Wäldern in der Nähe von Ontario unterwegs ist. Detective John Cardinal von der Polizei in Algonquin Bay nimmt sich dem Fall an und findet in einer verlassenen Hütte bald auch die restlichen Leichenteile. Kurze Zeit später wird die einheimische Ärztin Winter Cates ebenfalls ermordet aufgefunden. Cardinal ist überzeugt, dass beide Fälle miteinander verknüpft sind. Mit diesem Verdachtsmoment und nach langwierigen Ermittlungen findet Cardinal nicht nur heraus, dass das erste Opfer amerikanischer Staatsbürger war, sondern dass sowohl der CIA als auch der kanadische Geheimdienst seine Schritte beobachten. Je mehr Cardinal im Sumpf politischer und geheimdienstlicher Machenschaften stochert, umso bedrohlicher wird er einem geheimnisvollen Hintermann, welcher die Spuren seiner Vergangenheit bis dahin sorgfältig verwischt hatte ... Nach seinem zurecht gelobten Erstling Gefrorene Seelen erzählt uns der kanadische Autor Giles Blunt ein weiteres Mal von der rauen Welt Ontarios und seinem hartgesottenen Provinzpolizisten John Cardinal sowie dessen frankokanadischen Kollegin Lise Delorme. In ihrem zweiten Fall trotzen beide nicht nur den heftigen Wetterverhältnissen ihrer Heimat, sondern auch der Korruption und den Ausläufern organisierter Kriminalität, die das Land wie Raureif überziehen. Blunt entwickelt seinen nur auf den ersten Blick exotisch anmutenden Kriminalroman, der Kanadas separatistische Bewegungen in den Blick nimmt, schrittweise und geschickt aus einem komplexen Whodunnit. Blutiges Eis wächst im zweiten Teil zu einem brisanten Politthriller heran, der dem Leser viel über das Land und seine gegenwärtigen Gesellschaftsströmungen verrät. Ist nun das eine (der Whodunnit) in der Substanz gut und spannend geschrieben, so ist auch der politische Hintergrund des Romans aufschlussreich und fundiert recherchiert. Suspense entwickelt Blunt übrigens vor allem durch seine eigenwilligen Figuren, denn die Provinzler sind glaubwürdig gezeichnet und konterkarieren in ihrer Art die Besetzung konventioneller Kriminalromane. Blutiges Eis ist für sich genommen ein wahrlich grimmiges, aber doch empfehlenswertes Winterbuch. Man sollte diesen Thriller lesen, bevor einen der bevorstehende Frühling wieder auf andere Gedanken bringt ... -Christian Koch
Buch:
Eisiges Herz: Thriller
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 204839
In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager spurlos verschwunden. Detective John Cardinal glaubt, dass ein perverser Serienkiller sein Unwesen treibt. Doch die Wahrheit ist noch viel erschreckender ... Es wird früh dunkel in Algonquin Bay, Kanada, vor allem im Februar. Als Detective John Cardinal seine Tochter Kelly gegen vier im Toyota Camry zum Flughafen fährt, muss er schon mit Scheinwerferlicht fahren. Auch haben Schnee und Eis den Wagen mit seinen beidseitig gefrorenen Scheiben fest im Griff. Denn Algonquin Bay im Februar, das ist auch der Inbegriff des Winters. Die Stadt liegt unter einer geschlossenen Schneedecke, in der Stadt geht es ruhig zu, und es ist kalt, eisig kalt. Eisig kalt muss auch die Seele jenes Killers sein, der die zum Eisblock erstarrte Leiche eines 13-jährigen Indianermädchens derart grausam verstümmelt hat. Für John Cardinal scheinen seine ärgsten Befürchtungen wahr zu werden. Denn es sind noch mehr Jugendliche verschwunden in Algonquin Bay, und dann gibt es wieder einen jugendlichen Toten. Kann das wirklich die Bluttat eines Einzeltäters sein? Grandios und psychologisch klug treibt der kanadische Autor Giles Blunt seine Leser durch die klirrende Kälte seiner Heimat, die auch die Menschen der Provinzstadt geprägt hat. Er beschreibt die Konflikte des Familienvaters Cardinal mit seiner Partnerin Lise Delorme, die offenbar lieber in der (ebenfalls recht dunklen) Vergangenheit des Detectives wühlt, statt an der Aufklärung des Verbrechens zu arbeiten. Und er stellt immer wieder den bisherigen Stand der Ermittlungen in Frage, um die Spannung hochzutreiben. Gefrorene Seelen ist ein heißer Thriller um eiskalte Mörder, und eine verdammt gute Studie der dunklen Seite der menschlichen Seele. -Thomas Köster
Buch:
Eisiges Herz: Thriller
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 21. März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 666786
Aus der Amazon.de-Redaktion Algonquin Bay, Kanada: In einer Bar fällt eine fremde, gutaussehende junge Frau durch ihr freundliches, jedoch seltsam gleichgültiges Verhalten auf. Ein zufällig anwesender Polizist nimmt sich ihrer an und stellt nicht nur fest, dass sie nicht zu wissen scheint, wer sie ist, sondern dass zweifellos versucht wurde, sie zu ermorden: der Unbekannten wurde in den Kopf geschossen, was sie wie durch ein Wunder überlebt hat. Während "Red", wie man die junge Frau nun wegen ihres Haarschopfs tauft, operiert wird und auf die Rückkehr ihres Erinnerungsvermögens wartet, beginnt für die Polizei die fieberhafte Suche nach dem Täter, denn die Gefahr ist groß, dass er einen zweiten Versuch unternehmen wird, Red zu töten. Stattdessen finden Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Denmore die Leiche eines Mannes, dem noch zu Lebzeiten Füße und Hände sowie anschließend der Kopf abgetrennt wurde. Geheimnisvolle, vermeintlich indianische Runen deuten auf einen Ritualmord und somit ebenfalls auf die Gefahr weiterer Morde hin. Als eine zweite Leiche und zudem Hinweise gefunden werden, dass ein Zusammenhang, zwischen den Verbrechen besteht, wird der Fall für Cardinal und Denmore immer dringlicher - umso mehr als "Red" mittlerweile spurlos verschwunden ist. Nach Gefrorene Seelen und Blutiges Eis liegt mit Kalter Mond nun Giles Blunts dritter Roman in deutscher Sprache vor. Die beiden Vorgänger fanden durchaus Anklang, wenn auch der Erstling aufgrund der mitunter recht brutalen Schilderungen etwas kritisiert wurde. Obwohl der Topos des Ritualmordes eine derartige Schilderung erneut vermuten lässt, hält sich Blunt in Kalter Mond jedoch zurück. Besonders gelungen ist Blunt jedoch das Ermittlerduo Cardinal/Denmore. Frische, humorvolle Dialoge gepaart mit den persönlichen Abgründen, für die insbesondere Cardinals manisch depressive Gattin sorgt, machen das Buch auch abseits des Falles durchaus lesenswert. -Josef K. Weinreb 1
Hörbuch:
Eisiges Herz
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 1. März 2007, Audio CD, Verkaufsrang 96794
Giles Blunt, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 809432
Aus der Amazon.de-Redaktion Es wird früh dunkel in Algonquin Bay, Kanada, vor allem im Februar. Als Detective John Cardinal seine Tochter Kelly gegen vier im Toyota Camry zum Flughafen fährt, muss er schon mit Scheinwerferlicht fahren. Auch haben Schnee und Eis den Wagen mit seinen beidseitig gefrorenen Scheiben fest im Griff. Denn Algonquin Bay im Februar, das ist auch der Inbegriff des Winters. Die Stadt liegt unter einer geschlossenen Schneedecke, in der Stadt geht es ruhig zu, und es ist kalt, eisig kalt. Eisig kalt muss auch die Seele jenes Killers sein, der die zum Eisblock erstarrte Leiche eines 13-jährigen Indianermädchens derart grausam verstümmelt hat. Für John Cardinal scheinen seine ärgsten Befürchtungen wahr zu werden. Denn es sind noch mehr Jugendliche verschwunden in Algonquin Bay, und dann gibt es wieder einen jugendlichen Toten. Kann das wirklich die Bluttat eines Einzeltäters sein? Grandios und psychologisch klug treibt der kanadische Autor Giles Blunt seine Leser durch die klirrende Kälte seiner Heimat, die auch die Menschen der Provinzstadt geprägt hat. Er beschreibt die Konflikte des Familienvaters Cardinal mit seiner Partnerin Lise Delorme, die offenbar lieber in der (ebenfalls recht dunklen) Vergangenheit des Detectives wühlt, statt an der Aufklärung des Verbrechens zu arbeiten. Und er stellt immer wieder den bisherigen Stand der Ermittlungen in Frage, um die Spannung hochzutreiben. Gefrorene Seelen ist ein heißer Thriller um eiskalte Mörder, und eine verdammt gute Studie der dunklen Seite der menschlichen Seele. -Thomas Köster
Hörbuch:
Gefrorene Seelen, 6 CDs
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 2006, Audio CD, Verkaufsrang 590950
Product Description Nervenkitzel pur: der ''eiskalte'' Thriller!
Kalter Schauer gegen Sommerhitze: Ein perverser Serienkiller sorgt für ''Spannung, die einem den Hals zuschnürt.''
Jonathan Kellermann
In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugereichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager spurlos verschwunden. Detective John Cardinal glaubt, dass ein perverser Serienkiller sein Unwesen treibt. Doch die Wahrheit ist noch viel erschreckender.
''Da läuft es einem eiskalt den Rücken runter ... nix für schwache Nerven.''
Für Sie
Die gekürzte Romanfassung von Giles Blunts nervenzerreißendem Thriller, gelesen von Olaf Pessler.
6 CDs , 480 Minuten.
Buch:
Kalter Mond: Thriller
Autor:
Giles Blunt, Ausgabe vom 21. Febr. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 741209
Aus der Amazon.de-Redaktion Algonquin Bay, Kanada: In einer Bar fällt eine fremde, gutaussehende junge Frau durch ihr freundliches, jedoch seltsam gleichgültiges Verhalten auf. Ein zufällig anwesender Polizist nimmt sich ihrer an und stellt nicht nur fest, dass sie nicht zu wissen scheint, wer sie ist, sondern dass zweifellos versucht wurde, sie zu ermorden: der Unbekannten wurde in den Kopf geschossen, was sie wie durch ein Wunder überlebt hat. Während "Red", wie man die junge Frau nun wegen ihres Haarschopfs tauft, operiert wird und auf die Rückkehr ihres Erinnerungsvermögens wartet, beginnt für die Polizei die fieberhafte Suche nach dem Täter, denn die Gefahr ist groß, dass er einen zweiten Versuch unternehmen wird, Red zu töten. Stattdessen finden Detective John Cardinal und seine Kollegin Lise Denmore die Leiche eines Mannes, dem noch zu Lebzeiten Füße und Hände sowie anschließend der Kopf abgetrennt wurde. Geheimnisvolle, vermeintlich indianische Runen deuten auf einen Ritualmord und somit ebenfalls auf die Gefahr weiterer Morde hin. Als eine zweite Leiche und zudem Hinweise gefunden werden, dass ein Zusammenhang, zwischen den Verbrechen besteht, wird der Fall für Cardinal und Denmore immer dringlicher - umso mehr als "Red" mittlerweile spurlos verschwunden ist. Nach Gefrorene Seelen und Blutiges Eis liegt mit Kalter Mond nun Giles Blunts dritter Roman in deutscher Sprache vor. Die beiden Vorgänger fanden durchaus Anklang, wenn auch der Erstling aufgrund der mitunter recht brutalen Schilderungen etwas kritisiert wurde. Obwohl der Topos des Ritualmordes eine derartige Schilderung erneut vermuten lässt, hält sich Blunt in Kalter Mond jedoch zurück. Besonders gelungen ist Blunt jedoch das Ermittlerduo Cardinal/Denmore. Frische, humorvolle Dialoge gepaart mit den persönlichen Abgründen, für die insbesondere Cardinals manisch depressive Gattin sorgt, machen das Buch auch abseits des Falles durchaus lesenswert. -Josef K. Weinreb 1