Die großen Fotos des Jahrhunderts - Bilder, die Geschichte machten.
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 1994, Gebunden, Verkaufsrang 1129618
Buch:
Die Wehrmacht: Eine Bilanz
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 15. Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 472839
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Wehrmacht - das waren über 17 Millionen Soldaten. Rund ein Drittel von ihnen fand im Zweiten Weltkrieg den Tod. Gewiss: Eine große Zahl der deutschen Soldaten war selbst Opfer. Viele aber luden ganz ohne Zweifel schwere und schwerste Schuld auf sich. Viel zu wenige leisteten Widerstand gegen das verbrecherische Nazi-Regime, das allein Deutschland und die Welt in diesen Krieg gestürzt hatte. Nach dem bewährtem Muster seiner kaum noch zu zählenden, sowohl als Fernsehdokumentation als auch in Buchform nicht nur in Deutschland überaus erfolgreichen Geschichtsdokumentationen bilanziert der ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp mit seinem Team das Treiben der Wehrmacht. Und dies um einiges tiefgründiger, als seine Kritiker dies vielleicht erwartet hätten. Insbesondere die Kapitel über die "Verbrechen der Armee" und deren "Kampf bis zum Untergang" lassen an Deutlichkeit kaum etwas vermissen. Dies liegt gewiss nicht zuletzt daran, dass von den - neben den immer rarer werdenden Zeitzeugen - wie immer zahlreich zu Wort kommenden Wissenschaftlern sehr viele der jüngsten Historikergeneration angehören, die in ihrer ganz überwiegenden Mehrheit nicht die geringste Neigung verspürt, irgend etwas zu beschönigen. Zum anderen konnte Knopp auf erst in jüngerer Zeit frei gegebenes Archivmaterial zurückgreifen. So werfen insbesondere die Abhörprotokolle, die in den vierziger Jahren im Londoner Herrensitz Trent Park von den Gesprächen der dort internierten deutschen Generäle angefertigt wurden, ein grelles Licht auf die abgründige Gesinnung und den weit verbreiteten Zynismus innerhalb des Generalstabs. - Hasso Greb
Buch:
Hitlers Krieger
Autor:
Guido Knopp, Christian Deick, Friederike Dreykluft, Ausgabe vom 1998, Gebunden, Verkaufsrang 575388
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer glaubt, alle Offiziere im III. Reich waren verblendete und verbohrte Nazis, der sitzt einer ungerechtfertigten Verallgemeinerung auf. Zwar haben alle Wehrmachtssoldaten einem verbrecherischen Regime gedient, ihre Beweggründe und ihr Verhalten waren jedoch so verschieden wie ihre Persönlichkeiten. Der für seine zeitgeschichtlichen Fernsehdokumentation und Bücher bekannte ZDF-Redaktionsleiter Guido Knopp befaßt sich im Rahmen seiner Arbeit über Hitler und seine Helfer diesmal mit sechs Wehrmachtsoffizieren. Diese stehen exemplarisch für die Generäle des III. Reiches. Da sind die traditionellen Soldaten Erwin Rommel, Erich von Manstein oder Friedrich Paulus, die in unterschiedlicher Form mit dem Zwiespalt zwischen soldatischer Pflichterfüllung und Dienst für ein totalitäres System umgingen. Für all die skrupellosen Karrieristen steht Wilhelm Keitel, der im schrecklichsten Sinne alles tat, um seine Karriere und damit auch Hitler zu stützen. Fliegeras Ernst Udet verkörpert den unpolitischen Lebemann - letztlich im Alltag gescheitert und noch im Tod propagandistisch mißbraucht. Und Wilhelm Canaris repräsentiert den stillen Widerstand gegen das Regime, gegen das keiner der sechs offen vorging. Der Abwehrchef versuchte "dem Guten und dem Bösen gleichzeitig zu dienen, in dieser Zwangslage hat sich Canaris aufgerieben". Bei jedem dieser Offiziere schildert Knopp ausführlich den Lebenslauf, auch weit vor der Hitler-Zeit. Gerade ihr Verhalten in drei völlig unterschiedlichen Systemen - Kaiserreich, Weimarer Republik und Hitler-Deutschland - verdeutlicht ihre Charaktere. Knopp hinterfragt ihre Position gegenüber Hitler, dem Widerstand und dem Antisemitismus. So ergibt sich eine hochinteressante Studie über fünf sehr eigene Persönlichkeiten, die einerseits mit ihrer Tätigkeit das III. Reich gestützt haben, andererseits mit den Untaten der Nazis völlig verschieden umgegangen sind. -Joachim Hohwieler
Buch:
Der Untergang der 'Gustloff': Wie es wirklich war
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 1. März 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 844985
Product Description ASIN: B002DUYI9Y
Titel: Der Untergang der "Gustloff" : wie es wirklich war.
Einband: perfect
Jahr der Veröffentlichung: 2002
Buch:
Hitlers nützliche Idole: Wie Medienstars sich in den Dienst der NS-Propaganda stellten
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 7. April 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 318440
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer geglaubt haben sollte, dass Guido Knopp nun vielleicht doch langsam einmal die Themen ausgehen könnten, mit denen er seit Jahren die Zeit des Nationalsozialismus Stück für Stück, immer nach dem gleichen Muster, aber aus immer neuen Perspektiven, beleuchtet und beleuchten lässt, hat sich getäuscht. Nach den Fernsehmehrteilern und Büchern über Hitler selbst (Hitler. Eine Bilanz), Hitlers Helfer, Hitlers Krieger, Hitlers Kinder, Hitlers Attentäter (Sie wollten Hitler töten) und Hitlers Manager, sind es diesmal Hitlers nützliche Idole anhand derer Karrieren während der Nazi-Herrschaft der ZDF-Chefhistoriker ein Schlaglicht auf die Sozialgeschichte des "Dritten Reichs" wirft. So unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch waren, eines haben die Schauspieler Heinz Rühmann, Hans Albers und Heinrich George, die Tänzerin Marika Rökk, der Boxer Max Schmeling und die Filmregisseurin Leni Riefenstahl gemeinsam: Sie alle haben nach dem Krieg für sich in Anspruch genommen, niemals "politisch" gewesen zu sein und immer nur für ihre Kunst und das Publikum gearbeitet zu haben. Wie wahr oder unwahr, naiv oder verlogen diese Behauptung in den hier beschrieben Fällen tatsächlich gewesen ist, zeigen Knopp und seine Mitautoren klar und deutlich und bringen den Leser ein ums andere Mal arg ins Grübeln. Etwa über das Lebensfazit des über Jahrzehnte unbestrittenen Lieblingsschauspielers der Deutschen, Heinz Rühmann: "Mein Leben war schön". Und manchmal wird man beim Lesen richtig wütend: Auf die zweifellos geniale, aber hemmungslos verlogene Lenie Riefenstahl etwa, die zeitlebens mit Verve bei ihrer absurden These blieb, sie habe mit ihren Filmen keine Propaganda für das NS-Regime machen wollen und sich auch sonst nicht wirklich etwas vorzuwerfen? Kurzum: Auch dieser Band aus der Knopp-Werkstatt mag im Detail zwar wenig Neues zutage fördern, räumt in der Gesamtschau aber doch mit mancher Legende auf! - Hasso Greb, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Hitlers nützliche Idole
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 21. Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 261769
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer geglaubt haben sollte, dass Guido Knopp nun vielleicht doch langsam einmal die Themen ausgehen könnten, mit denen er seit Jahren die Zeit des Nationalsozialismus Stück für Stück, immer nach dem gleichen Muster, aber aus immer neuen Perspektiven, beleuchtet und beleuchten lässt, hat sich getäuscht. Nach den Fernsehmehrteilern und Büchern über Hitler selbst (Hitler. Eine Bilanz), Hitlers Helfer, Hitlers Krieger, Hitlers Kinder, Hitlers Attentäter (Sie wollten Hitler töten) und Hitlers Manager, sind es diesmal Hitlers nützliche Idole anhand derer Karrieren während der Nazi-Herrschaft der ZDF-Chefhistoriker ein Schlaglicht auf die Sozialgeschichte des "Dritten Reichs" wirft. So unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch waren, eines haben die Schauspieler Heinz Rühmann, Hans Albers und Heinrich George, die Tänzerin Marika Rökk, der Boxer Max Schmeling und die Filmregisseurin Leni Riefenstahl gemeinsam: Sie alle haben nach dem Krieg für sich in Anspruch genommen, niemals "politisch" gewesen zu sein und immer nur für ihre Kunst und das Publikum gearbeitet zu haben. Wie wahr oder unwahr, naiv oder verlogen diese Behauptung in den hier beschrieben Fällen tatsächlich gewesen ist, zeigen Knopp und seine Mitautoren klar und deutlich und bringen den Leser ein ums andere Mal arg ins Grübeln. Etwa über das Lebensfazit des über Jahrzehnte unbestrittenen Lieblingsschauspielers der Deutschen, Heinz Rühmann: "Mein Leben war schön". Und manchmal wird man beim Lesen richtig wütend: Auf die zweifellos geniale, aber hemmungslos verlogene Lenie Riefenstahl etwa, die zeitlebens mit Verve bei ihrer absurden These blieb, sie habe mit ihren Filmen keine Propaganda für das NS-Regime machen wollen und sich auch sonst nicht wirklich etwas vorzuwerfen? Kurzum: Auch dieser Band aus der Knopp-Werkstatt mag im Detail zwar wenig Neues zutage fördern, räumt in der Gesamtschau aber doch mit mancher Legende auf! - Hasso Greb, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Hitlers Frauen und Marlene
Autor:
Guido Knopp, Alexander Berkel, Stefan Brauburger, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 649074
Aus der Amazon.de-Redaktion Nun hat Guido Knopp sich also Hitlers Frauen vorgenommen. Tatsächlich war natürlich nur eine - spät, aber doch "wirklich" - Hitlers Frau: Eva Braun. Der naiven Freundin, die Eva dem Führer war (Hitler: "Auf den Intellekt kommt es bei der Frau nicht an"), ist das Auftakt-, Marlene Dietrich, seiner vehementesten Feindin das Schlusskapitel gewidmet. Einzig Marlene war in keiner, in absolut keiner Hinsicht eine von Hitlers Frauen. Diese schmachvolle Auszeichnung tragen die anderen Poträtierten allesamt auf die eine oder andere Weise ganz zu Recht: Magda Goebbels ("Ich liebe meinen Gatten, aber meine Liebe zu Hitler ist stärker, für ihn wäre ich bereit mein Leben zu lassen..."), Leni Riefenstahl ("Nie habe ich bestritten, dass ich der Persönlichkeit Hitlers verfallen war."), Winifried Wagner ("Mein Nationalsozialismus war eigentlich nur mit der Person Adolf Hitlers verbunden.") und irgendwie wohl auch die schwedische Diva Zarah Leander ("Ich wollte nach Deutschland und habe es nie bereut, niemals."). Michael Jeismann hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Fernsehserie von Guido Knopp zutreffend als dem Genre der "historischen Folklore" zugehörig charakterisiert. Bei allem, was man dieser Form der informativen Unterhaltung mag vorwerfen können - etwa, dass sie den durchsichtigen Mustern der Klatschgeschichten über Prominente folgt: Richtig ist auch, dass sie "die politische Führung des 'Dritten Reichs' ein ganzes Stück entdämonisiert. Hitler, Goebbels und die anderen waren (...) offenbar auch zu äußerlich normal scheinenden Kontakten zur Außenwelt fähig. Das verdient vielleicht betont zu werden angesichts von Tendenzen, dieser Zeit etwas Extraterrestrisches zu verleihen - und als Exempel politischer Verführung und Gefahr in aller Alltäglichkeit gar nicht mehr wahrzunehmen!" -Andreas Vierecke 1
Buch:
Die große Flucht
Autor:
Guido Knopp, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 543109
Aus der Amazon.de-Redaktion "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Der Orkan, den die Nationalsozialisten verursachten, fegte Millionen Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Eine durch die NS-Propagandamaschinerie genährte Furcht vor der Roten Armee führte Ende des Zweiten Weltkriegs zur massenhaften Flucht gen Westen. Die Verluste an Menschenleben waren enorm, dennoch schien Das Schicksal der Vertriebenen (zu) lange eine historische Randerscheinung zu sein. Vielleicht deshalb, weil man leicht ins verhängnisvolle gegenseitige Aufrechnen verfallen kann, nach dem Schema: "Die Nazis haben zwar das, die Russen dafür aber jenes begangen". Tatsächlich ist der Horror dieser Zeit auf beiden Seiten noch sehr lebendig, und dessen ist sich Guido Knopp, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, auch wohl bewusst. In seinem neuen Buch Die große Flucht, das zeitgleich zur Ausstrahlung der gleichnamigen fünfteiligen Fernsehserie erscheint, versucht Knopp, sich der Vertreibung sowohl aus russischer als auch aus deutscher Sicht zu nähern und ihren Hintergründen auf die Spur zu kommen. Wer frühere Knopp-Bücher wie Hitler. Eine Bilanz oder Hitlers Helfer kennt, kennt auch die Vorgehensweise des ZDF-Chefhistorikers: Emotionale Augenzeugenberichte unterfüttern die geradlinige Darstellung der historischen Ereignisse. Dass Knopp seine Leser kaum mit Quellenangaben "belästigt", wird nur wenige stören. Viele hingegen werden von den Berichten derjenigen, die "dabei waren", berührt sein. Die Torpedierung der überfüllten Wilhelm Gustloff wird ebenso plastisch in Erinnerung gerufen wie die Flucht über das Frische Haff oder die Deportationen Richtung Sowjetunion. Dieser "menschelnde" Ansatz Knopps ist altbewährt - verjüngt präsentiert sich hingegen die Optik des Buches, vielleicht eine Folge des Konkurrenzdrucks. Immerhin war die ARD mit K. Erik Franzens Die Vertriebenen. Hitlers letzte Opfer diesmal schneller als der Mann aus Mainz. Beide Bände haben sich um die Aufklärung eines vernachlässigten Geschichtskapitels verdient gemacht. -Joachim Hohwieler 1
Buch:
Die Saat des Krieges (1938/1939) - Hitlers Angriff auf Europa
Autor:
Guido Knopp, Harald Schott, Ausgabe vom 1989, Gebunden, Verkaufsrang 1226366
Aus der Amazon.de-Redaktion Leerlauf gibt es im Veröffentlichungsreigen der Werke von Guido Knopp eher selten, und macht er gerade nichts Neues, dann kann man immer noch ältere Arbeiten des ZDF-Vorzeige-Historikers neu auflegen. So ist der eigentlich knopplose Sommer 2000 der Durchstarttermin für das bereits 1989 erstmals erschienene Buch Die Saat des Krieges. In dem schildert Knopp die direkte Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, jene "letzten Friedensmonate, in denen der Knoten zum Krieg endgültig geschürzt worden ist" (Originalton Knopp). Oder in Jahreszahlen ausgedrückt: Die Zeit zwischen Frühjahr 1938 und Herbst 1939 (als der deutsche Überfall auf Polen den Kriegsbeginn markierte). Diese eineinhalb Jahre waren eine Phase reger Aktivitäten auf dem internationalen diplomatischen Parkett. Denn Hitlers Absicht, einen Krieg zu führen, war erkennbar. Nachdem Österreich ins Reich einverleibt wurde, begannen die Nazis im tschechoslowakischen Sudetenland mit der propagandistischen Vorarbeit für einen Einmarsch. Spätestens hier dürfte im Ausland die Erkenntnis gereift sein, dass Hitler nun seine früheren Aussagen über die Erweiterung Deutschlands in die Tat umzusetzen gedachte. Dennoch gelang es trotz internationaler Anstrengungen nicht, das heraufziehende Unheil abzuwenden. Dies beschreibt Knopp mitsamt Koautor Harald Schott im chronologischen Durchgang durch jene Monate. Knopps relativ früh entstandenes Werk ist dabei anders aufgebaut als seine späteren Bestseller: Nicht die üblichen Zeitzeugeninterviews bestimmen den Charakter dieses Buches, sondern echte Archivrecherche und Originalaussagen (die jedoch wieder einmal kaum belegt werden). Extrem tief gehende Analysen sind sicherlich nicht so sehr Knopps Sache (die erschweren das leichte Vermitteln ebenso wie das rasche Erfassen des Geschehenen), wie immer jedoch bietet er seinem Publikum aber eine weitgehend fundierte und gut verständliche Geschichtsstunde. -Joachim Hohwieler
Buch:
Hitlers Helfer - Täter und Vollstrecker - Sonderausgabe in 2 Bdn.
Autor:
Guido Knopp, Peter Adler, Christian Deick, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 996141
Amazon.de-Hörbuchrezension Guido Knopps Fernsehdokumentationen Hitlers Helfer und Hitlers Helfer - Täter und Vollstrecker waren Quotenknüller, die gleichnamigen Begleitbände Bestseller, und auch das Audiobook erfüllt vollauf die hochgesteckten Erwartungen. Dies liegt zu einem guten Teil an Guido Knopp selbst, der es meisterlich versteht, als Rezitator den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Für die Hörbuch-Ausgabe der beiden Bände wurden die Kapitel "Der Brandstifter" Josef Goebbels, "Der zweite Mann" Hermann Göring, "Der Vollstrecker" Heinrich Himmler, "Der Stellvertreter" Rudolf Heß, "Der Schattenmann" Martin Bormann, "Der Vernichter" Adolf Eichmann, "Der Hinrichter" Roland Freisler und "Der Todesarzt" Josef Mengele ausgesucht. Die Auswahl verspricht einen tiefen Einblick in das Machtgefüge der Naziherrschaft, handelt es sich bei den Genannten doch um einige der mächtigsten, aber auch der schillerndsten Figuren im Dunstkreis Hitlers. Aus einer Fülle neuentdeckter Materialien, aus jüngsten Forschungserkenntnissen sowie aus Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern, Angehörigen und Opfern, hat Guido Knopp faktenreiche Biografien dieser maßgeblichen Helfer Hitlers zusammengestellt. Dabei gelingen ihm eindrucksvolle Psychogramme von Männern, die aus unterschiedlichen Motiven heraus zu Hitler fanden, und sich ihm mit Leib und Seele verschrieben hatten. Wahrhaft willige Vollstrecker des "Führerwillens", deren bedingungsloses Engagement für eine menschenverachtende Ideologie, die unvorstellbaren Verbrechen der Nazizeit erst möglich machte. Guido Knopp hat mit seinen Dokumentationen einen guten Weg gefunden, uns alle daran zu erinnern, wozu Menschen fähig waren, und wozu blinder Gehorsam führen kann. Daneben macht die Art, wie er die Texte vorträgt, seine leise, eindringliche Stimme, Hitlers Helfer aber auch zu einem ganz besonderen Hörerlebnis. Spieldauer: ca. 290 Minuten, 4 Kassetten. -Stephan Fingerle