Von den Lesestuben der mittelalterlichen Klöster über die Hofbibliotheken des Barock bis zu den großen Spezial- und Nationalbibliotheken unserer Tage waren und sind Bibliotheken der Ort, an dem das kulturelle Erbe der Menschheit bewahrt wird.Der Fotograf Guillaume de Laubier hat in einem mehrjährigen Projekt über zwanzig der schönsten Bibliotheken der Welt bereist. Im Spiel mit Licht und Perspektive lässt er die überwältigende Wirkung bedeutender Bibliothekssäle vor unseren Augen erstehen. Viele ganzseitige Abbildungen und ausklappbare Panoramatafeln vermitteln ein geradezu räumliches Gefühl der historischen Bauten und ihrer Bestände.Der Journalist und Kunstkenner Jacques Bosser scheute keine Mühe, die vielfältigen Entstehungsgeschichten der Bibliotheken zusammenzutragen. Er erzählt von ihren architektonischen Besonderheiten und wie sie berühmten Persönlichkeiten dienstbar waren. Ergänzt wird der Band durch ein aktuelles Verzeichnis der Adressen, Öffnungszeiten und Sammelgebiete. "Man muß Stunden und Tage in... einer großen Bibliothek zugebracht haben, um zu verstehen und zu lieben, was dieser behagliche Rückzug aus der Welt einem bedeuten kann." Eine wunderbare Ahnung davon allerdings gibt einem auch schon dieser grandiose Bildband mit seinen Ausflügen zu 23 Bibliotheken von Weltruf. Ganz egal, ob man an der monumentalen Architektur einzelner Bibliotheksgebäude interessiert ist, an den wissenschaftlichen Ordnungsprinzipien oder den alten Schätzen selbst, den Geheimnissen vergilbter Literatur, oder dem einzigartigen Flair zwischen Gedrucktem aus Jahrhunderten - all das wird höchst eindrucksvoll in Text und Bild wiedergegeben. Zugegeben, das Bild nimmt zunächst unwillkürlich noch stärker als der Text gefangen, kein Wunder: de Laubier ist einer der führenden französischen Einrichtungsfotografen und versteht es exzellent, teils mit Panoramatafeln, die über vier Seiten gehen, stimmungsvoll in den Bann alter Gemäuer, kunsthistorischer Einzigartigkeiten und kostbarer bibliophiler Schätze zu ziehen. Die Vatikanische Bibliothek, die Klosterbibliothek in St. Gallen oder im Spanischen San Lorenzo de El Escorial, die Nationalbibliothek in Prag oder St. Petersburg, jede einzelne der erwähnten Orte voller Dokumente geistig-kultureller Entwicklung ist einer intensiver Beschäftigung und Würdigung wert. Hierbei unterstützt der Text eines Kunstkenners und Journalisten enorm: Jacques Bossers Ziel ist es, Bibliotheken nicht allein aus heutiger Perspektive im luftleeren Raum zu beschreiben, sondern sie gekonnt in Entstehung, Funktion und Entwicklung ihrer Nutzung zu porträtieren und auch in die Gesellschaft der jeweiligen Zeit zu stellen, denn: "Eine Bibliothek ist... zugleich Bewahrungsstätte und Spiegel einer Kultur." So wird der Band nicht nur zum Ausflug zu Stätten, die voller lebendiger Geschichte stecken, sondern die Stätten selbst geben beredt Auskunft über "Mönche, Äbte, Könige, Fürsten, Universitätsprofessoren, Mäzene", die alle Anteil hatten "an dem großen intellektuellen Abenteuer des Abendlandes". Eine große Bereicherung für jede noch so kleine private Bibliothek! -Barbara Wegmann
Buch:
Modedesigner privat
Autor:
Marie Bariller, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 554442
Buch:
Das große Buch vom Olivenöl
Autor:
Sylvie Tardrew, Guillaume de Laubier, Ausgabe vom Januar 2005, Gebunden, Verkaufsrang 868924
Aus der Amazon.de-Redaktion Er ist "eng mit der kulturellen Entwicklung des Menschen verknüpft" und er wurde "häufig in der Nähe von Kirchen gepflanzt": der Ölbaum. Seinen Früchten und deren köstlichem Saft ist ein ausgesprochen ästhetisches und informatives Buch gewidmet. Rund um das Olivenöl, das heißt auch Aufbruch zu einer Reise rund ums Mittelmeer. Griechenland, Italien, Frankreich, Korsika, Spanien und Portugal, das sind die Stationen, die dieser Bildband macht, ein Buch, das mal ein Kochbuch ist, schnell, eine Seite weiter, zum Reisebericht und Landeskundebuch wird, zudem ein Fotoband, der stimmungsvolle, appetitanregende und künstlerisch sehr gelungene Fotos präsentiert. Letztlich ein Sachbuch, das rundum informiert: Bezugsadressen, Fachbegriffe, Rezepte, Zutaten. Aufgelistet werden die wichtigsten Ölsorten des jeweiligen Landes, Betriebe stellen sich vor, Produktionsformen werden erklärt: wie wird geerntet, wie funktioniert eine Ölmühle? Das Thema Olivenöl wird aus kulinarischer, historischer, ökologischer und religiöser Sicht gesehen, um nur einige Aspekte dieses "flüssigen Goldes" zu erwähnen. Und nach all den Geschichten und jenem sagenumwobenen Mythos um den altehrwürdigen Baum sieht man Rezepte plötzlich ganz anders. Vielleicht jenes für die "Barcelona- Schokolade": Brotwürfel mit Olivenöl beträufeln, ein Stück Schokolade darauf und kurz auf dem Grill schmelzen lassen, etwas Meersalz dazu. Ölbaumblätter werden bis zu drei Jahre, der Baum selbst über hundert Jahre alt, im September bis Februar ist Erntezeit. Geschichten über das Öl gibt es eine Menge, ebenso wie Bräuche und Traditionen, so wie bei den ersten Oliven: "Jeder harrt der Dinge, Bauern, Pflücker, Ölmüller, Frauen, Kinder ... das gesamte Dorf. Sie warten alle ... auf die ersten Öltropfen des Jahres ... dieses Öl ist so besonders." Olivenöl, das ist, wie für Spanien, der Reichtum eines Landes. "Spaniens Gold stammt nicht aus Südamerika." Ein Buch, dessen Reise-Stationen mit 180 Fotografien, kleinen und großen, nahen und weiten Motiven einen Über- und Weitblick gleichermaßen geben. Dessen 12 Textabschnitte verbal das versprechen, was der Rezeptteil anschließend auch hält, kurzum: Ein wunderbares Buch für alle die, denen der Genuß erst dann noch wertvoller wird, wenn man mehr um ihn weiß. -Barbara Wegmann
Buch:
Die schönsten Bibliotheken der Welt 2006 - Wandkalender
Autor:
Guillaume de Laubier, Ausgabe vom Juni 2005, Kalender, Verkaufsrang 2323695
Buch:
Die schönsten Bibliotheken der Welt 2007 - Wandkalender
Autor:
Guillaume de Laubier, Ausgabe vom Juli 2006, Kalender, Verkaufsrang 1137710
Buch:
Das Beste aus Elle Deco; Le Best of Elle Deco; The Best of Elle Deco, Nr.2, Gartenträume