Product Description Spätestens durch ihre Berichterstattung vom Prozeß gegen Adolf Eichmann und ihr Buch Eichmann in Jerusalem wurde sie weltbekannt. Doch schon die junge Hannah Arendt war in ihrem politischen Denken und Handeln eine herausragende Persönlichkeit. Ihre Beiträge für den Aufbau, die in New York publizierte Zeitung des German Jewish Club für deutsche Emigranten, zeigen sie als wache Zeitzeugin und als engagierte Vertreterin des jüdischen Freiheitskampfes. Die Herausgeberin Marie Luise Knott hat die Texte ausführlich kommentiert und deren Bedeutung in ihrem Nachwort gewürdigt. Arendts Kommentare zum Zeitgeschehen sind voller Leidenschaft und Verstandesschärfe. Süddeutsche Zeitung
Buch:
Zur Zeit - Politische Essays
Autor:
Hannah Arendt, Ausgabe vom Juni 1991, Broschiert, Verkaufsrang 1976046
Buch:
Das Planetarium
Autor:
Nathalie Sarraute, Ausgabe vom 1965, Taschenbuch, Verkaufsrang 392281
Buch:
Briefwechsel: 1946 bis 1951
Autor:
Hannah Arendt, Hermann Broch, Ausgabe vom 25. Okt. 1996, Gebunden, Verkaufsrang 870666
Hannah Arendt, Brigitte Granzow, Ausgabe vom 1964, Broschiert, Verkaufsrang 1340556
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat. Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann. Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler
Hannah Arendt, .. - das Böse ist immer extrem, aber niemals radikal..., Texte aus Briefen und dem Werk, 2 Audio-CD in handgefertigter Schmuckbox: Texte und Briefe aus dem Werk
Autor:
Hannah Arendt, Axel Grube (Sprecher), Ausgabe vom 14. März 2007, Audio CD, Verkaufsrang 1066709