Bücher - Autoren

Hannah Arendt

Seite 11
Wahrheit und Lüge in der Politik : zwei Essays. - Hannah Arendt
Buch:Wahrheit und Lüge in der Politik : zwei Essays.
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1972, Broschiert, Verkaufsrang 1309861

On revolution. - Hannah Arendt
Buch:On revolution.
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1963, Gebunden,

Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt
Buch:Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 1200896
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.
Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.
Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler

Gesammelte Werke - 3 - Der Tod des Vergil - Hermann Broch, Hannah Arendt
Buch:Gesammelte Werke - 3 - Der Tod des Vergil
Autor:Hermann Broch, Hannah Arendt, Ausgabe vom 1958, Unbekannter Einband, Verkaufsrang 3100311

Das Urteilen - Texte zu Kants Politischer Philosophie - Hannah Arendt
Buch:Das Urteilen - Texte zu Kants Politischer Philosophie
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1985, Gebunden, Verkaufsrang 981225

Vita activa oder Vom tätigen Leben - Hannah Arendt
Buch:Vita activa oder Vom tätigen Leben
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom 1985, Broschiert, Verkaufsrang 1085947

Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt
Buch:Eichmann in Jerusalem - Ein Bericht von der Banalität des Bösen
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom Juli 1992, Broschiert, Verkaufsrang 1004437
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.
Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.
Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler

Briefe 1925 bis 1975 und andere Zeugnisse - Hannah Arendt, Martin Heidegger
Buch:Briefe 1925 bis 1975 und andere Zeugnisse
Autor:Hannah Arendt, Martin Heidegger, Ausgabe vom Nov. 1999, Broschiert, Verkaufsrang 1588614

Denken ohne Geländer: Texte und Briefe - Hannah Arendt
Buch:Denken ohne Geländer: Texte und Briefe
Autor:Hannah Arendt, Ausgabe vom Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 749159
Preis: 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Noch nicht erschienen.

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