Psychiatrie und Psychotherapie, mit Patientengesprächen auf Video-CDROM
Autor:
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Ausgabe vom 23. März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 76000
Aus der Amazon.de-Redaktion Die doppelte Lernstrategie der Lehrbuch-Serie für die klinischen Fächer ist bei Medizinstudenten recht beliebt, sowohl wegen ihrer Praxis- bzw. Lebensnähe als auch wegen der guten und zuverlässigen Prüfungsvorbereitung, die sie durchweg ermöglicht. Als vorteilhaft erweist sich die Kombinationspackung aus Lehrbuch und am Seitenrand stets begleitendem Repetitorium vor allem in der Inneren Medizin und im chirurgischen Bereich, wo mehr klare Einstufungen von Krankheitszeichen und Kausalitäten beschrieben werden - Vereinfachungen im Rahmen des Studiums noch eingeschlossen. Doch auch im psychiatrischen Fach, dem unterschwellig noch der Verdacht der unsicheren Diagnose und unspezifischen Therapie anhaftet, ist das Konzept mehr als brauchbar. Der Titel bedarf wohl einer winzigen Korrektur, denn es handelt sich eindeutig um ein Psychiatrielehrbuch für Mediziner, wenngleich sich die ehedem scharfe Abgrenzung zur mehr der Psychologie angehörenden Psychotherapie nun auflöst. Der gleichnamige Abschnitt im speziellen Kapitel "Therapie" nimmt aber mit seinen 45 Seiten einen erstaunlich großen Anteil ein, verglichen mit den anderen Therapieverfahren. Generell kann das Buch nicht mit einer Abbildungsdichte glänzen, wie sie etwa die Duale Reihe Innere Medizin aufweist. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Text. Dafür ergibt alles schnell einen Sinn, sobald der Psychiatrie-Kurs die ersten Begegnungen mit Wahninhalten, Denkstörungen oder auch Demenz-Vollbildern bei Patienten bringt. Ein dickes Plus verdient sich das Buch durch die mitgelieferte Video-CD. Sie lädt zwar ihre Bilder recht langsam, entschädigt aber großzügig für den stellenweise trockenen Lerntext. Besser als Text und Fotos sind eben doch bewegte Bilder typischer Situationen, die Wiedergabe der Interaktion also in Vorbereitung auf die Arztrolle. Auffällig ist die fehlende Erwähnung der Rolle der Psychiatrie im Dritten Reich angesichts einer sonst vollständigen historischen Einleitung; hoffentlich ein Versehen, das in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte. -Philipp-R. Schulz
Product Description Depressive Erkrankungen sind mit verschiedenen ärztlichen und psychologischenVerfahren gut behandelbar - besonders wenn sie frühzeitig erkannt werden.Unser Ratgeber möchte Sie über neue Erkenntnisse und verschiedene therapeutischeMöglichkeiten von der medikamentösen Therapie bis hin zur Selbsthilfe informieren.Damit möchten wir Betroffenen und ihren Angehörigen in leichtverständlicher,aber sachgerechter Form helfen.
Buch:
Therapie psychischer Erkrankungen
Ausgabe vom 27. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 940984
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 251613
Aus der Amazon.de-Redaktion Die doppelte Lernstrategie der Lehrbuch-Serie für die klinischen Fächer ist bei Medizinstudenten recht beliebt, sowohl wegen ihrer Praxis- bzw. Lebensnähe als auch wegen der guten und zuverlässigen Prüfungsvorbereitung, die sie durchweg ermöglicht. Als vorteilhaft erweist sich die Kombinationspackung aus Lehrbuch und am Seitenrand stets begleitendem Repetitorium vor allem in der Inneren Medizin und im chirurgischen Bereich, wo mehr klare Einstufungen von Krankheitszeichen und Kausalitäten beschrieben werden - Vereinfachungen im Rahmen des Studiums noch eingeschlossen. Doch auch im psychiatrischen Fach, dem unterschwellig noch der Verdacht der unsicheren Diagnose und unspezifischen Therapie anhaftet, ist das Konzept mehr als brauchbar. Der Titel bedarf wohl einer winzigen Korrektur, denn es handelt sich eindeutig um ein Psychiatrielehrbuch für Mediziner, wenngleich sich die ehedem scharfe Abgrenzung zur mehr der Psychologie angehörenden Psychotherapie nun auflöst. Der gleichnamige Abschnitt im speziellen Kapitel "Therapie" nimmt aber mit seinen 45 Seiten einen erstaunlich großen Anteil ein, verglichen mit den anderen Therapieverfahren. Generell kann das Buch nicht mit einer Abbildungsdichte glänzen, wie sie etwa die Duale Reihe Innere Medizin aufweist. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Text. Dafür ergibt alles schnell einen Sinn, sobald der Psychiatrie-Kurs die ersten Begegnungen mit Wahninhalten, Denkstörungen oder auch Demenz-Vollbildern bei Patienten bringt. Ein dickes Plus verdient sich das Buch durch die mitgelieferte Video-CD. Sie lädt zwar ihre Bilder recht langsam, entschädigt aber großzügig für den stellenweise trockenen Lerntext. Besser als Text und Fotos sind eben doch bewegte Bilder typischer Situationen, die Wiedergabe der Interaktion also in Vorbereitung auf die Arztrolle. Auffällig ist die fehlende Erwähnung der Rolle der Psychiatrie im Dritten Reich angesichts einer sonst vollständigen historischen Einleitung; hoffentlich ein Versehen, das in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte. -Philipp-R. Schulz
Buch:
Psychiatrie
Autor:
Hans-Jürgen Möller, Gerd Laux, Arno Deister, Hellmuth Braun-Scharm, Rolf Horn, Ausgabe vom 1995, Broschiert, Verkaufsrang 307858
Aus der Amazon.de-Redaktion Die doppelte Lernstrategie der Lehrbuch-Serie für die klinischen Fächer ist bei Medizinstudenten recht beliebt, sowohl wegen ihrer Praxis- bzw. Lebensnähe als auch wegen der guten und zuverlässigen Prüfungsvorbereitung, die sie durchweg ermöglicht. Als vorteilhaft erweist sich die Kombinationspackung aus Lehrbuch und am Seitenrand stets begleitendem Repetitorium vor allem in der Inneren Medizin und im chirurgischen Bereich, wo mehr klare Einstufungen von Krankheitszeichen und Kausalitäten beschrieben werden - Vereinfachungen im Rahmen des Studiums noch eingeschlossen. Doch auch im psychiatrischen Fach, dem unterschwellig noch der Verdacht der unsicheren Diagnose und unspezifischen Therapie anhaftet, ist das Konzept mehr als brauchbar. Der Titel bedarf wohl einer winzigen Korrektur, denn es handelt sich eindeutig um ein Psychiatrielehrbuch für Mediziner, wenngleich sich die ehedem scharfe Abgrenzung zur mehr der Psychologie angehörenden Psychotherapie nun auflöst. Der gleichnamige Abschnitt im speziellen Kapitel "Therapie" nimmt aber mit seinen 45 Seiten einen erstaunlich großen Anteil ein, verglichen mit den anderen Therapieverfahren. Generell kann das Buch nicht mit einer Abbildungsdichte glänzen, wie sie etwa die Duale Reihe Innere Medizin aufweist. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Text. Dafür ergibt alles schnell einen Sinn, sobald der Psychiatrie-Kurs die ersten Begegnungen mit Wahninhalten, Denkstörungen oder auch Demenz-Vollbildern bei Patienten bringt. Ein dickes Plus verdient sich das Buch durch die mitgelieferte Video-CD. Sie lädt zwar ihre Bilder recht langsam, entschädigt aber großzügig für den stellenweise trockenen Lerntext. Besser als Text und Fotos sind eben doch bewegte Bilder typischer Situationen, die Wiedergabe der Interaktion also in Vorbereitung auf die Arztrolle. Auffällig ist die fehlende Erwähnung der Rolle der Psychiatrie im Dritten Reich angesichts einer sonst vollständigen historischen Einleitung; hoffentlich ein Versehen, das in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte. -Philipp-R. Schulz
Ausgabe vom 25. Nov. 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1465717
Aus der Amazon.de-Redaktion Grandiose Vollständigkeit, höchstes fachliches Niveau, daraus resultierend ein beachtlicher Umfang sowie eine schlichte Gestaltung sind die auffälligsten Merkmale der Psychiatrie und Psychotherapie von Möller, Laux, Kapfhammer et al. Das beeindruckende Werk bildet die Referenz der deutschen Psychiatrieliteratur. Hauptzielgruppe des Buches sind Psychiater und Psychologen, die hier natürlich viel Bekanntes wiederfinden, aber eben auch einen tiefen Einblick in die Tätigkeit und Behandlungsstrategien der jeweils anderen Berufsgruppe erhalten. Somit leistet Psychiatrie und Psychotherapie einen eminent wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen Medizinern und Psychologen. Übrigens findet sich gleich zu Beginn des Werkes ein aufschlussreicher historischer Abriss, der die Entstehung der immer noch spürbaren Kluft zwischen "Psychikern" und "Somatikern" erklärt. Den Großteil des Bandes machen die Abschnitte zu den einzelnen Erkrankungsformen (zum Beispiel Intelligenzminderungen, organische psychische Störungen, Schizophrenien) aus, ergänzt durch allgemeine Kapitel zu Problemfeldern wie der Forensischen Psychiatrie. Der Schwerpunkt liegt spürbar auf der Therapie, die Diagnostik wird jeweils eher nur angerissen. So finden sich unter den psychologischen Testverfahren die HAWIE-Varianten gut erklärt, andere Optionen wie etwa der IST-2000 werden aber nur erwähnt. Das ist jedoch nicht weiter tragisch, da vorbildliche Literaturverzeichnisse auf die einschlägigen Werke oder Spezifikationen verweisen: Wer wirklich selbst testet, verfügt auch über die Unterlagen und das Know-how. Die Therapieempfehlungen sind auf dem neuesten Stand; aber das Beste ist, dass hier psychotherapeutische und klassische medizinische (zum Beispiel medikamentöse) Verfahren ebenbürtig berücksichtigt werden - ein enormer Fortschritt und deutlicher Unterschied zu bisherigen Psychiatrielehrbüchern, welche die Psychotherapie stiefmütterlich behandeln. Psychologen erhalten mit Psychiatrie und Psychotherapie ein exzellentes Nachschlagewerk, das die Vorgehensweise der Kollegen Ärzte transparent macht und keine Frage offen lässt. Psychiatern sei das Buch zur Begleitung der Psychotherapie-Weiterbildung empfohlen. Es gehört prinzipiell in jede Praxisbibliothek. -Dipl.-Psych. Wolfgang Schulz