Der Anfang aller Dinge Naturwissenschaft und Religion Als die römisch-katholische Kirche vor gut einem Vierteljahrhundert mit Hans Küng einem ihrer profiliertesten theologischen Denker die Lehrbefugnis entzog, da tat sie dies vor allem deshalb, weil er unbeirrbar an seinem Urteil festhielt, das vatikanische Postulat der päpstlichen Unfehlbarkeit sei falsch. Als einer ihrer ernstesten Kritiker ist Küng der Kirche in der Folge auch zu ihrem eigenem Glück erhalten geblieben. Doch hat sich sein Denken und sein publizistisches Schaffen nie in seiner wohlbegründeten Kirchenkritik erschöpft, wie dies zu einem großen Teil bei anderen prominenten Dissidenten der Fall war. Seine zahlreichen Schriften zu den Grundfragen des nicht nur christlichen Glaubens haben in den zurückliegenden Jahrzehnten einem ständig wachsenden Leserkreis die Religion als einen existenziellen Ausdruck des Menschseins ins Bewusstsein gebracht. Und vor allem hat Küng immer wieder bedeutende Beiträge zum Dialog der Religionen geleistet. Von Kritik und Dialog ist auchDer Anfang aller Dinge geprägt. Nachdem Küng in der Vergangenheit immer wieder vor allem der Religion und ihren Institutionen den Spiegel vorgehalten hat, zeigt er diesmal eindrucksvoll, wie wenig eine rein naturwissenschaftliche Weltanschauung, die ohne Gott auszukommen glaubt, zur Beantwortung der großen Menschheitsfragen taugt - vor allem eben jener nach dem "Anfang aller Dinge". Dabei nimmt der Autor die Erkenntnisse der Naturwissenschaften als solche sehr ernst und versucht nicht etwa, diese in irgendeiner Weise klein zu reden. Seine ausgesprochen hellsichtige und klare Argumentation zielt vielmehr auf ein wahrhaft aufgeklärtes Selbst- und Weltverständnis, das die religiösen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Aspekte von Erkenntnis nicht als sich gegenseitig ausschließend, sondern als notwendig komplementär begreift. Ausgesprochen lesenswert! -Andreas Vierecke
Buch:
Das Christentum: Wesen und Geschichte
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 353483
Buch:
Christ sein
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom April 1993, Taschenbuch, Verkaufsrang 64386
Product Description Um was geht es im Christentum, im Christsein eigentlich? Für alle, die sich ehrlich und aufrichtig informieren wollen, hat Hans Küng eine Zusammenfassung dessen geschrieben, was heutige Mensschen glauben können.
Buch:
Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom April 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 320502
UMSTRITTENE WAHRHEIT Umstrittene Wahrheit heißt dieser zweite Band der Erinnerungen Küngs, der die Jahre ab 1968 umfasst. Ebenso wie beim ersten Band (Erkämpfte Freiheit) darf der Leser weit mehr erwarten als eine Autobiografie, die sich allein um die Person des einflussreichen Vordenkers des interreligiösen Austauschs dreht. Verarbeitet werden hier auch "Lebens-, Kirchen-, Theologie- und Zeitgeschichte". Vor allem aber die Gegenüberstellung mit einem anderen brillanten Theologen, der vom Kollegen zum hartnäckigen Widersacher wurde, macht diese "Kampfgeschichte" hochspannend: Die Rede ist von Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI. Von Anbeginn war Hans Küng eine schillernde Figur: als er während des Theologiestudiums in Rom auffiel, in Paris promovierte und 1960 die Professur für Katholische Dogmatik in Tübingen antrat, seiner Wirkungsstätte für die folgenden Jahrzehnte. Er war theologischer Berater beim Zweiten Vatikanischen Konzil, später enttäuscht über die ausgebremsten Reformbestrebungen. Und er ging früh auf Konfrontationskurs mit der offiziellen Lehrmeinung der katholischen Kirche - immer dann, wenn die Kirchenführung Freiheiten einschränkte und dabei exegetisch-historisch auf tönernen Füßen stand. Daraus entstand etwa der frühe Bestseller Die Kirche (1967), der sich kritisch mit der direkten apostolischen Nachfolge der Bischöfe auseinandersetzte. Es folgte mit Unfehlbar? ein Meilenstein der Kirchenkritik, der an den Grundfesten des Vatikans rüttelte - ein Paukenschlag, der eine der heftigsten theologische Debatten der Nachkriegszeit auslöste. 1979 wurde Küng die katholische Lehrerlaubnis entzogen. Viele Leser dürfte vor allem die schwierige Beziehung zwischen Hans Küng und Josph Ratzinger, heute Papst Bendikt XVI., interessieren. Beide Biografien kreuzten sich immer wieder: während der Ausbildung, beim Zweiten Vatikanischen Konzil, an der Universität Tübingen und während Küng von der Inquisiton geschasst wurde. Sie stehen für zwei konträre theologische Auffassungen in ganz zentralen Fragen - aus den Kollegen wurden erbitterte Widerstreiter. 2005, nach 22 Jahren, kam es erstmals in der päpstlichen Sommerresidenz zu einer Begegnung. Auch wenn sich Küng den einen oder anderen Seitenhieb nicht verkneift, so bemüht er sich doch um die Darstellung der Position beider Seiten. Nach eigenen Worten ging es Hans Küng - in seinem beruflichen Wirken ebenso wie in diesem Erinnerungsband - im Kern um den "Streit um die Wahrheit, der in Freiheit zu führen ist". Die jüngsten Äußerungen der Glaubenskongregation in Rom belegen eindrücklich und auf fast erschreckende Weise, dass die katholische Kirche noch tief in den Kontroversen steckt, die Küng in den 60er-Jahren zu kritisieren begann. - Henrik Flor, Literaturtest
Buch:
Projekt Weltethos
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom Nov. 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 90918
Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom Dez. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 352128
Aus der Amazon.de-Redaktion Als die römisch-katholische Kirche vor gut einem Vierteljahrhundert mit Hans Küng einem ihrer profiliertesten theologischen Denker die Lehrbefugnis entzog, da tat sie dies vor allem deshalb, weil er unbeirrbar an seinem Urteil festhielt, das vatikanische Postulat der päpstlichen Unfehlbarkeit sei falsch. Als einer ihrer ernstesten Kritiker ist Küng der Kirche in der Folge auch zu ihrem eigenem Glück erhalten geblieben. Doch hat sich sein Denken und sein publizistisches Schaffen nie in seiner wohlbegründeten Kirchenkritik erschöpft, wie dies zu einem großen Teil bei anderen prominenten Dissidenten der Fall war. Seine zahlreichen Schriften zu den Grundfragen des nicht nur christlichen Glaubens haben in den zurückliegenden Jahrzehnten einem ständig wachsenden Leserkreis die Religion als einen existenziellen Ausdruck des Menschseins ins Bewusstsein gebracht. Und vor allem hat Küng immer wieder bedeutende Beiträge zum Dialog der Religionen geleistet. Von Kritik und Dialog ist auchDer Anfang aller Dinge geprägt. Nachdem Küng in der Vergangenheit immer wieder vor allem der Religion und ihren Institutionen den Spiegel vorgehalten hat, zeigt er diesmal eindrucksvoll, wie wenig eine rein naturwissenschaftliche Weltanschauung, die ohne Gott auszukommen glaubt, zur Beantwortung der großen Menschheitsfragen taugt - vor allem eben jener nach dem "Anfang aller Dinge". Dabei nimmt der Autor die Erkenntnisse der Naturwissenschaften als solche sehr ernst und versucht nicht etwa, diese in irgendeiner Weise klein zu reden. Seine ausgesprochen hellsichtige und klare Argumentation zielt vielmehr auf ein wahrhaft aufgeklärtes Selbst- und Weltverständnis, das die religiösen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Aspekte von Erkenntnis nicht als sich gegenseitig ausschließend, sondern als notwendig komplementär begreift. Ausgesprochen lesenswert! -Andreas Vierecke
Buch:
Das Judentum: Wesen und Geschichte
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom Febr. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 273369
Buch:
Existiert Gott?: Antwort auf die Gottesfrage der Neuzeit
Autor:
Hans Küng, Ausgabe vom Dez. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 243712
Gegliedert in sechs Teile, führt die zumeist referierende Darstellung vom Zeitalter des Rationalismus bis zu einer Synopse des Gottesbegriffs in außerchristlichen Religionen; sie bleibt dem abschließenden >>Ja zum christlichen Gott