Er ist als erster Mensch vom Nanga Parbat und vom Mount Everest mit Skiern abgefahren, hat dreizehn Achttausender und zahllose Gipfel bestiegen, ist extreme Routen geklettert. Oft mußte er an seine Grenzen gehen, häufig war das Überleben reines Glück. Hans Kammerlander erzählt mit großer Offenheit davon, wie er solche schier ausweglose Situationen bewältigt und was er aus diesen Grenzerfahrungen gelernt hat. Ein Buch wie der Autor selbst. Offen, ehrlich, humorvoll, geradlinig und manchmal auch selbstkritisch. Und vor allem getragen vom fesselnden und oftmals humorigen Erzählstil. Alpin K2. Klingt wie eine nichts sagende, eher an ein Fleckenspray erinnernde Buchstaben-Zahlen-Kombination. Die meisten Nichtbergsteiger wissen weder, wo der 8.611 Meter hohe Berg liegt, noch was seine Abkürzung bedeutet. Doch in Bergsteigerkreisen ist K2 ein Synonym für extremste physische und psychische Herausforderung. Schließlich gilt der "Berg der Berge" als einer der schwierigsten Gipfel weltweit. Dass es in den vergangenen Jahrzehnten nur rund 200 Personen ganz hinauf geschafft haben, sagt bereits einiges. Der nicht zuletzt durch die Skiabfahrt vom Mount Everest bekannt gewordene Extrembergsteiger Hans Kammerlander darf sich zu diesem erlauchten Kreis zählen, wobei es lange Zeit nicht danach aussah. Denn was der Nanga Parbat für Reinhold Messner, das ist der zweithöchste Berg der Welt für den Südtiroler Bergführer Kammerlander: ein Schicksalsberg, der ihn trotz mehrerer Rückschläge über Jahrzehnte hinweg nie losließ und mit dem sich immer wieder herbe Rückschläge verbanden. Kapitelüberschriften wie "Schwarze Zehen und ein Schnitt mit der Motorsäge", "Dreizehn Tote in einem Sommer" und "Ein Franzose und eine Monsterlawine" deuten derartige Schwierigkeiten bereits an. Wer dann in den von zahlreichen Bildern illustrierten Text einsteigt, findet sich nicht gleich am K2. In den ersten der insgesamt 33 Kapitel springt Kammerlander öfter hin und her. Da ist von 24-Stunden-Klettern im Tauferer Ahrntal die Rede, von Filmaufnahmen mit Donald Sutherland in Patagonien, von diversen "Probeanläufen" im Himalaya und vom "Rummelplatz der Eitelkeiten" am Mount Everest. Doch nach und nach werden die in weitere und nähere Vergangenheit unternommenen Gedankenausflüge zu anderen Themen und Orten weniger und schließlich geht es nur noch um den K2 und die endlich geglückte Besteigung am 22. Juli 2001. Kammerlanders packende Ausführungen werden auch diejenigen begeistern, die nicht von Berufs oder des sportlichen Reizes wegen ständig in der Felswand hängen. Das liegt mitunter daran, dass Kammerlander, journalistisch unterstützt von dem bergsteigenden Journalisten Walther Lücker, seine Emotionen von Wut, Verzweiflung bis hin zu Humor und absolutem Glück hervorragend transportieren kann. Und: Er ist gnadenloser Optimist, der einem mit seiner Vision, immer wieder an die eigenen Grenzen zu gehen, Mut machen kann. -Christian Haas
Buch:
Unten und oben: Berggeschichten
Autor:
Hans Kammerlander, Ingrid Beikircher, Ausgabe vom Mai 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 105906
Nicht die großen Abenteuer in Felswänden und auf Gipfeln, vielmehr kleine und nicht alltägliche Ereignisse, bizarre Zufälle, Pannen und unvergleichliche Begegnungen rund ums Bergsteigen stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Der weltberühmte und erfolgreiche Südtiroler Bergsteiger Hans Kammerlander zeigt den Lesern eine sehr menschliche Seite seines extremen Sports.<"br>"<"br>"Vergessen wir alles, was wir bisher an Bergsteiger-Literatur gelesen haben. Dieses Buch ist anders. Es ist erfrischend, es ist menschlich, es ist heiter, weil es mit Schwächen und Pannen kokettiert, weil es zeigt, wie wichtig es ist, sich am Berg auf andere verlassen zu können und weil es beweist, daß jeder klein anfangen muß.Nordbayerischer Kurier Sie kennen Hans Kammerlander nicht? Dann wird es aber höchste Zeit, denn der quirlige Südtiroler gehört zu den ganz Großen in der Bergsteiger-Zunft. 13 von 14 möglichen Achttausendern hat er bereits bezwungen, darunter im Jahr 2001 den berüchtigten K2. Außerdem gelang ihm die erste Skiabfahrt vom Mount Everest und eine vom Nanga Parbat. Und seine Besteigung der Ama Dablam in Nepal wurde 2002 live im Ersten übertragen. Noch Fragen? Seine spannenden bergsteigerischen Erlebnisse können nachgelesen werden. Sie liegen vor unter den Titeln Bergsüchtig und Abstieg zum Erfolg. Die nun erschienene Lektüre Unten und oben. Berggeschichten hingegen unterscheidet sich grundlegend von ihren Vorgängern, ja überhaupt von den meisten Vertretern der Bergsteiger-Literatur. Denn hier geht es weder um detaillierte Routen-Beschreibungen noch um die großen Abenteuer in den Felswänden noch um spannende Storys in sauerstoffarmen Hochlagen. Es geht um die kleinen, aber feinen Anekdoten, die das Salz in der Bergsteiger-Suppe darstellen - und die deutlich machen, dass zum einen Extrem-Kletterer auch nur Menschen sind und zum anderen diese ihre Motivation nicht nur aus der Gipfelbesteigung schöpfen, sondern aus gemeinsamen Erlebnissen, lustigen Pannen und sonderbaren Zufällen. Dass Kammerlander mit derartigen Episoden problemlos ein ganzes Buch füllen kann, spricht Bände. Denn dabei wird deutlich, wie kletterverrückt er ist: Da passiert es ihm im Eifer schon einmal, dass er sich mit Wind und Wetter völlig verschätzt und plötzlich die Nacht über ihn und seine schlecht ausgerüsteten Freunde hereinbricht. Spannend wird es auch, wenn er, der jegliches Gewürm verabscheut, mitten in der Steilwand minutenlang einer Kreuzotter in die Augen blickt - oder aber seine dringend benötigten Kletterlatschen abhanden kommen. Was Kammerlander nie abhanden kommt, sind sein Optimismus und sein Humor. Letzterer wird weniger durch ausgefeilten Wortwitz als durch seine trockene wie offensive Art deutlich. Die einfach gehaltenen Illustrationen hätte man bei diesem Feuerwerk an spannenden Episoden gar nicht mehr gebraucht. -Jan König
Buch:
Bergsüchtig: Klettern und Abfahren in der Todeszone
Autor:
Hans Kammerlander, Ausgabe vom Febr. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 288417
Aus der Amazon.de-Redaktion Sind es früher vor allem die Vorträge, Bücher und Berichte von Reinhold Messner gewesen, die den Hobbykletterer in ihren Bann zogen, so entführt uns seit Jon Krakauer's In eisigen Höhen eine wahre Bücherflut auf das Dach der Welt - den Himalaya. Einer, der schon oft dort war ist Hans Kammerlander. Von seinem Naturell einer der Stillen seiner Zunft, hat der Sohn eines südtiroler Bergbauern sich weniger durch große Worte, sondern mehr durch sein unglaubliches Leistungsvermögen und seinen (Überlebens-)Instinkt am Berg einen exzellenten Namen unter seinen Kollegen erworben. Mit seinem zweiten Buch Bergsüchtig hat er sich sein eigenes Denkmal geschaffen, das er mit den Jahren hoffentlich noch um viele Erfolge erweitern kann. Er erzählt darin in 21 Kapiteln seine Lebensgeschichte am Berg, angefangen von den ersten Touren im heimatlichen Tauferer Ahrntal, bis zu seiner letzten Expedition zum Kangchenjunga, seinem zwölften Achttausender. Tour um Tour hat er die heimatliche Enge überwunden und die Berge der Welt erobert. Dabei sucht er immer die besondere Herausforderung. Zuerst durchkletterte er die schwierigsten Wände der Alpen, oft auf neuen Routen oder in Rekordzeit. An der Seite von Reinhold Messner, mit dem er sieben Achttausender bezwang, wurde er zu einem Höhenbergsteiger der Extraklasse. Ein Glanzpunkt seiner Karriere ist sicherlich die Skiabfahrt vom Mount Everest. Neben diesen Triumphen thematisiert Hans Kammerlander auch ausführlich seine gescheiterten Expeditionen, den Verlust von Bergkameraden, die Auswirkungen der Kommerzialisierung des Bergtourismus und seine Philosophie von einem sauberen Alpinismus. Mit Bergsüchtig ist Hans Kammerlander nun auch literarisch mit so großen Alpinisten dieses Jahrhunderts wie Hermann Buhl (Kompromisslos nach oben), Friedl Mutschlechner (Einer geht immer voraus), Kurt Diemberger (K2. Traum und Schicksal) oder Reinhold Messner (Überlebt. Alle Achttausender mit Chronik) gleichgezogen und lässt uns mit diesem rundum gelungenen Buch an seinen außergewöhnlichen Erfahrungen teilhaben. -Andreas Kerschner 1
Buch:
Abstieg zum Erfolg
Autor:
Hans Kammerlander, Ausgabe vom 1. April 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 167611
Product Description Hans Kammerlander berichtet von bedrohlichen Situationen, die manchmal nur durch Glück und Zufall gemeistert werden konnten, von Touren, die abgebrochen werden mussten...
Buch:
Direttissima zum Erfolg - Was (Automobil-)Manager vom Höhenbergsteigen lernen können
Autor:
Rainer Kurek, Hans Kammerlander, Ausgabe vom 20. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 493111
Genusswandern in Südtirol: Die schönsten Erlebniswanderungen - empfohlen von den Südtiroler Wanderhotels
Autor:
Hans Kammerlander, Hanspaul Menara, Ausgabe vom 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 310193
Buch:
Windgeflüster: Hans Kammerlander 50
Autor:
Hans Kammerlander, Ausgabe vom 6. Dez. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 776217
Buch:
Bergsüchtig
Autor:
Hans Kammerlander, Walther Lücker, Ausgabe vom 2000, Gebunden, Verkaufsrang 624387
Aus der Amazon.de-Redaktion Sind es früher vor allem die Vorträge, Bücher und Berichte von Reinhold Messner gewesen, die den Hobbykletterer in ihren Bann zogen, so entführt uns seit Jon Krakauer's In eisigen Höhen eine wahre Bücherflut auf das Dach der Welt -? den Himalaya. Einer, der schon oft dort war ist Hans Kammerlander. Von seinem Naturell einer der Stillen seiner Zunft, hat der Sohn eines südtiroler Bergbauern sich weniger durch große Worte, sondern mehr durch sein unglaubliches Leistungsvermögen und seinen (Überlebens-)Instinkt am Berg einen exzellenten Namen unter seinen Kollegen erworben. Mit seinem zweiten Buch Bergsüchtig hat er sich sein eigenes Denkmal geschaffen, das er mit den Jahren hoffentlich noch um viele Erfolge erweitern kann. Er erzählt darin in 21 Kapiteln seine Lebensgeschichte am Berg, angefangen von den ersten Touren im heimatlichen Tauferer Ahrntal, bis zu seiner letzten Expedition zum Kangchenjunga, seinem zwölften Achttausender. Tour um Tour hat er die heimatliche Enge überwunden und die Berge der Welt erobert. Dabei sucht er immer die besondere Herausforderung. Zuerst durchkletterte er die schwierigsten Wände der Alpen, oft auf neuen Routen oder in Rekordzeit. An der Seite von Reinhold Messner, mit dem er sieben Achttausender bezwang, wurde er zu einem Höhenbergsteiger der Extraklasse. Ein Glanzpunkt seiner Karriere ist sicherlich die Skiabfahrt vom Mount Everest. Neben diesen Triumphen thematisiert Hans Kammerlander auch ausführlich seine gescheiterten Expeditionen, der Verlust von Bergkameraden, die Auswirkungen der Kommerzialisierung des Bergtourismus und seine Philosophie von einem sauberen Alpinismus. Mit Bergsüchtig ist Hans Kammerlander nun auch literarisch mit so großen Alpinisten dieses Jahrhunderts wie Hermann Buhl (Kompromißlos nach oben), Friedl Mutschlechner (Einer geht immer voraus), Kurt Diemberger (K2.Traum und Schicksal) oder Reinhold Messner (Alle 14 Achttausender.Überlebt.) gleichgezogen und läßt uns mit diesem rundum gelungenen Buch an seinen außergewöhnlichen Erfahrungen teilhaben. -Andreas Kerschner 1
Buch:
Bergsüchtig: Klettern und Abfahren in der Todeszone
Autor:
Hans Kammerlander, Ausgabe vom Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 21006
BERGSÜCHTIG Sind es früher vor allem die Vorträge, Bücher und Berichte von Reinhold Messner gewesen, die den Hobbykletterer in ihren Bann zogen, so entführt uns seit Jon Krakauer's In eisigen Höhen eine wahre Bücherflut auf das Dach der Welt -? den Himalaya. Einer, der schon oft dort war ist Hans Kammerlander. Von seinem Naturell einer der Stillen seiner Zunft, hat der Sohn eines südtiroler Bergbauern sich weniger durch große Worte, sondern mehr durch sein unglaubliches Leistungsvermögen und seinen (Überlebens-)Instinkt am Berg einen exzellenten Namen unter seinen Kollegen erworben. Mit seinem zweiten Buch Bergsüchtig hat er sich sein eigenes Denkmal geschaffen, das er mit den Jahren hoffentlich noch um viele Erfolge erweitern kann. Er erzählt darin in 21 Kapiteln seine Lebensgeschichte am Berg, angefangen von den ersten Touren im heimatlichen Tauferer Ahrntal, bis zu seiner letzten Expedition zum Kangchenjunga, seinem zwölften Achttausender. Tour um Tour hat er die heimatliche Enge überwunden und die Berge der Welt erobert. Dabei sucht er immer die besondere Herausforderung. Zuerst durchkletterte er die schwierigsten Wände der Alpen, oft auf neuen Routen oder in Rekordzeit. An der Seite von Reinhold Messner, mit dem er sieben Achttausender bezwang, wurde er zu einem Höhenbergsteiger der Extraklasse. Ein Glanzpunkt seiner Karriere ist sicherlich die Skiabfahrt vom Mount Everest. Neben diesen Triumphen thematisiert Hans Kammerlander auch ausführlich seine gescheiterten Expeditionen, der Verlust von Bergkameraden, die Auswirkungen der Kommerzialisierung des Bergtourismus und seine Philosophie von einem sauberen Alpinismus. Mit Bergsüchtig ist Hans Kammerlander nun auch literarisch mit so großen Alpinisten dieses Jahrhunderts wie Hermann Buhl (Kompromißlos nach oben), Friedl Mutschlechner (Einer geht immer voraus), Kurt Diemberger (K2.Traum und Schicksal) oder Reinhold Messner (Alle 14 Achttausender.Überlebt.) gleichgezogen und läßt uns mit diesem rundum gelungenen Buch an seinen außergewöhnlichen Erfahrungen teilhaben. -Andreas Kerschner
Buch:
Unten und oben:
Autor:
Hans Kammerlander, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 46766
Aus der Amazon.de-Redaktion Sie kennen Hans Kammerlander nicht? Dann wird es aber höchste Zeit, denn der quirlige Südtiroler gehört zu den ganz Großen in der Bergsteiger-Zunft. 13 von 14 möglichen Achttausendern hat er bereits bezwungen, darunter im Jahr 2001 den berüchtigten K2. Außerdem gelang ihm die erste Skiabfahrt vom Mount Everest und eine vom Nanga Parbat. Und seine Besteigung der Ama Dablam in Nepal wurde 2002 live im Ersten übertragen. Noch Fragen? Seine spannenden bergsteigerischen Erlebnisse können nachgelesen werden. Sie liegen vor unter den Titeln Bergsüchtig und Abstieg zum Erfolg. Die nun erschienene Lektüre Unten und oben. Berggeschichten hingegen unterscheidet sich grundlegend von ihren Vorgängern, ja überhaupt von den meisten Vertretern der Bergsteiger-Literatur. Denn hier geht es weder um detaillierte Routen-Beschreibungen noch um die großen Abenteuer in den Felswänden noch um spannende Storys in sauerstoffarmen Hochlagen. Es geht um die kleinen, aber feinen Anekdoten, die das Salz in der Bergsteiger-Suppe darstellen - und die deutlich machen, dass zum einen Extrem-Kletterer auch nur Menschen sind und zum anderen diese ihre Motivation nicht nur aus der Gipfelbesteigung schöpfen, sondern aus gemeinsamen Erlebnissen, lustigen Pannen und sonderbaren Zufällen. Dass Kammerlander mit derartigen Episoden problemlos ein ganzes Buch füllen kann, spricht Bände. Denn dabei wird deutlich, wie kletterverrückt er ist: Da passiert es ihm im Eifer schon einmal, dass er sich mit Wind und Wetter völlig verschätzt und plötzlich die Nacht über ihn und seine schlecht ausgerüsteten Freunde hereinbricht. Spannend wird es auch, wenn er, der jegliches Gewürm verabscheut, mitten in der Steilwand minutenlang einer Kreuzotter in die Augen blickt - oder aber seine dringend benötigten Kletterlatschen abhanden kommen. Was Kammerlander nie abhanden kommt, sind sein Optimismus und sein Humor. Letzterer wird weniger durch ausgefeilten Wortwitz als durch seine trockene wie offensive Art deutlich. Die einfach gehaltenen Illustrationen hätte man bei diesem Feuerwerk an spannenden Episoden gar nicht mehr gebraucht. -Jan König 1