Fahrten und Gefährten: Reiseberichte aus einem halben Jahrhundert
Autor:
Hartmut von Hentig, Ausgabe vom 15. Aug. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 450976
Product Description Da macht ein Reisender im weitesten Sinne des Wortes Erfahrungen, sucht die Spuren seiner Bildung; da verwandelt die Fahrt die Begleiter in Gefährten, von denen alles abhängt; da erprobt einer sich selbst, seine Fähigkeit zur Einsamkeit, die die Fähigkeit ist, für den anderen mitzuerleben, und seine Fähigkeit zur Gemeinsamkeit, die die Fähigkeit ist, sich und sein Erleben zurückzunehmen; da verrichtet einer vor den Augen des Lesers die schwierigste und zugleich alltäglichste Tätigkeit Er übersetzt Wahrnehmung in Sprache; da denkt, liest, rätselt einer an seinen Beobachtungen - an Klöstern, Kalköfen oder Königsgräbern - entlang; da erinnert er sich, wie es hier für ihn und andere einst war, und ahnt voraus, wie es für ihn und andere später sein wird.In zwei Essays - über das Wandern und über ein erfahrendes, "piratisches" Leben - versucht Hartmut von Hentig eine Annäherung an den Zusammenhang von "Fahren" und "Erfahrung", "Gefährte" und "Gefahr"."In einer meiner theoretischen Schriften habe ich einmal die Erziehung unter dem Bild der Seefahrt ausgelegt. Erziehung ist der Vorgang, durch den man zu leben lernt, und das Reisen, zumal das notwendig kooperative und nicht voll beherrschbare, den Elementen ausgesetzte Reisen zur See, ist dessen Abbild und Inbegriff."
Buch:
Das Gelassenheitsgebet: Erinnerungen an Reinhold Niebuhr
Autor:
Elisabeth Sifton, Ausgabe vom 17. Sept. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 489685
Paff, der Kater oder Wenn wir lieben: Eine Erzählung
Autor:
Hartmut von Hentig, Ausgabe vom 1. Januar 1978, Gebunden, Verkaufsrang 513015
Buch:
Röll der Seehund
Autor:
Hartmut von Hentig, Urd von Hentig, Ausgabe vom März 1992, Gebunden, Verkaufsrang 554753
Buch:
Warum muss ich zur Schule gehen?: Eine Antwort an Tobias in Briefen
Autor:
Hartmut von Hentig, Ausgabe vom 16. Aug. 2001, Gebunden, Verkaufsrang 462380
Aus der Amazon.de-Redaktion Die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie haben Ende 2001 mehr als deutlich gezeigt, dass Bildung in Deutschland keinen guten Stand hat. Die schrillenden Alarmglocken klingen noch allen in den Ohren und der Ruf nach einer Bildungsoffensive wird immer lauter. Wie aber lassen sich Lösungen finden, wenn Lehrer, Eltern und Politiker nun anfangen, sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben? Vielleicht kommt da ein Buch, das sich in erster Linie an die Schüler als wahre Betroffene der Bildungsmisere wendet, gerade zur rechten Zeit. Hartmut von Hentig, renommierter Erziehungswissenschaftler und Schulexperte, versucht seinem Neffen Tobias zu erklären, warum es heute so wichtig ist, in die Schule zu gehen. Dabei hat der Autor eine äußerst ansprechende und persönliche Form der Kommunikation gewählt: Er schreibt Tobias Briefe, in denen er von seinen eigenen Erfahrungen als Schüler und Pädagoge berichtet. Er hat einiges zu erzählen, denn als Sohn eines Diplomaten ist von Hentig schon als Kind in der Welt herumgekommen und besuchte verschiedene Schulen im Ausland. So erfährt Tobias, dass die Schule durchaus ein Ort sein kann, an dem das Lernen Spaß macht und nicht nur lästige Pflicht ist. Schule kann mehr sein als reine Wissensvermittlung, die Schüler können hier auch lernen, selbstständig zu handeln, sich gegenseitig zu respektieren und einander zu helfen. Von Hentig verzichtet zu jeder Zeit auf den erhobenen Zeigefinger - anders kennen wir ihn ohnehin nicht. Er gibt lediglich Ratschläge und überlässt es dem Leser, sich ein Bild zu machen. So ist Warum muss ich zur Schule gehen? ein Buch geworden, das jedem Mut macht, der mit der Schule unzufrieden ist. Das gilt nicht nur für enttäuschte Schüler, sondern auch für besorgte Eltern, ratlose Politiker und resignierte Lehrer. Denn es ist ohnehin Zeit, den schiefen Eindruck, den die PISA-Studie vermittelt hat, wieder gerade zu rücken. -Christoph Reudenbach