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Hatice Akyün

 
Einmal Hans mit scharfer Soße: Leben in zwei Welten - - Hatice Akyün
Buch:Einmal Hans mit scharfer Soße: Leben in zwei Welten -
Autor:Hatice Akyün, Ausgabe vom 10. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 81098
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Einmal Hans mit scharfer Soße Leben in zwei Welten
Zuschauer der NDR 3-Talkshow erlebten eine Kostprobe ihres Temperaments. Die quirlige junge Frau berichtete von ihrer Leidenschaft, dem Sammeln und Tragen hochhackiger Schuhe und demonstrierte sogleich vor versammelter Runde, wie es sich besonders sexy in ihnen geht. Die Journalistin Hatice Akyün, 1972 mit ihren türkischen Eltern nach Duisburg übergesiedelt, bezeichnet sich inmitten verhärteter Kulturfronten, Kopftuchdiskussionen und bärtig-grimmiger Koranlehrer, ironisch als "Paradebeispiel einer gelungenen Integration". Wie gelungen, das treibt selbst ihren liberal gesonnenen islamischen Eltern den Schweiß auf die Stirn, wie wir noch erleben werden.
Es ist eine helle Freude, dieser selbstironischen Frau zu begegnen, die islamischen Konventionen den Garaus macht, Miniröcke trägt, sich ihres üppigen Dekolletés erfreut - und dennoch ihre türkischen Wurzeln liebt. Ach ja, der merkwürdige Titel: "Hans und Helga" gelten bei Türken als eine Art deutscher Prototyp. Hans, käsig, klemmig, ein "Brötchenholer" mit Fahrradhelm. Helga trägt praktisches, flaches Schuhwerk und weiß nichts vom "perfekten Bogen einer gezupften Augenbraue" (für jede türkische Frau eine Selbstverständlichkeit). Hans und Helga sind politisch korrekt - aber garantiert feuerfrei. Was Hatice nicht daran hindert, einen blonden Hans zu suchen. Allerdings einen, gewürzt mit der scharfen Soße ihrer Heimat!
Flott und scharfzüngig werden wir durchs deutsch-türkische Kulturgestrüpp geleitet. Wir erleben eine vielköpfige Patchwork-Familie von beneidenswertem Wir-Gefühl. Zusammengehalten von einem Vater, dessen größte Sorge es ist, seine 35-jährige Tochter endlich unter die Haube zu bringen. Einer Kopftuch tragenden Mutter konservativen Zuschnitts, eine Art Supernanny, die riesige Mahlzeiten zubereitet und ihr Regiment mit eiserner Hand führt. Mit frivolem Ton gibt uns Hatice Kostproben der erotischen Anmachtechnik zweier Nationalitäten. Ihre Schilderung der Vertreibung eines arglosen Heiratskandidaten, den ihr die Eltern während eines Heimaturlaubs in der Türkei präsentierten, gerät zur regelrechten Klamotte. Prekäre Themen wie Islamismus und Zwangsheirat werden nur gestreift. Der Ton bleibt leicht. Hatice Akyün sucht das Verbindende - vielleicht besser so!
Ach ja, ein Hans findet sich auch noch ein. Dass der allerdings als Erstes eine Beschneidung über sich ergehen lassen muss, befremdet schon ein wenig. -Ravi Unger

Ali zum Dessert: Leben in einer neuen Welt - Hatice Akyün
Buch:Ali zum Dessert: Leben in einer neuen Welt
Autor:Hatice Akyün, Ausgabe vom 25. Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 247759

Einmal Hans mit scharfer Soße : Leben in zwei Welten - Hatice Akyün
Buch:Einmal Hans mit scharfer Soße : Leben in zwei Welten
Autor:Hatice Akyün, Ausgabe vom 9. Juni 2005, Gebunden, Verkaufsrang 57308
Aus der Amazon.de-Redaktion
Zuschauer der NDR 3-Talkshow erlebten eine Kostprobe ihres Temperaments. Die quirlige junge Frau berichtete von ihrer Leidenschaft, dem Sammeln und Tragen hochhackiger Schuhe und demonstrierte sogleich vor versammelter Runde, wie es sich besonders sexy in ihnen geht. Die Journalistin Hatice Akyün, 1972 mit ihren türkischen Eltern nach Duisburg übergesiedelt, bezeichnet sich inmitten verhärteter Kulturfronten, Kopftuchdiskussionen und bärtig-grimmiger Koranlehrer, ironisch als "Paradebeispiel einer gelungenen Integration". Wie gelungen, das treibt selbst ihren liberal gesonnenen islamischen Eltern den Schweiß auf die Stirn, wie wir noch erleben werden.
Es ist eine helle Freude, dieser selbstironischen Frau zu begegnen, die islamischen Konventionen den Garaus macht, Miniröcke trägt, sich ihres üppigen Dekolletés erfreut - und dennoch ihre türkischen Wurzeln liebt. Ach ja, der merkwürdige Titel: "Hans und Helga" gelten bei Türken als eine Art deutscher Prototyp. Hans, käsig, klemmig, ein "Brötchenholer" mit Fahrradhelm. Helga trägt praktisches, flaches Schuhwerk und weiß nichts vom "perfekten Bogen einer gezupften Augenbraue" (für jede türkische Frau eine Selbstverständlichkeit). Hans und Helga sind politisch korrekt - aber garantiert feuerfrei. Was Hatice nicht daran hindert, einen blonden Hans zu suchen. Allerdings einen, gewürzt mit der scharfen Soße ihrer Heimat!
Flott und scharfzüngig werden wir durchs deutsch-türkische Kulturgestrüpp geleitet. Wir erleben eine vielköpfige Patchwork-Familie von beneidenswertem Wir-Gefühl. Zusammengehalten von einem Vater, dessen größte Sorge es ist, seine 35-jährige Tochter endlich unter die Haube zu bringen. Einer Kopftuch tragenden Mutter konservativen Zuschnitts, eine Art Supernanny, die riesige Mahlzeiten zubereitet und ihr Regiment mit eiserner Hand führt. Mit frivolem Ton gibt uns Hatice Kostproben der erotischen Anmachtechnik zweier Nationalitäten. Ihre Schilderung der Vertreibung eines arglosen Heiratskandidaten, den ihr die Eltern während eines Heimaturlaubs in der Türkei präsentierten, gerät zur regelrechten Klamotte. Prekäre Themen wie Islamismus und Zwangsheirat werden nur gestreift. Der Ton bleibt leicht. Hatice Akyün sucht das Verbindende - vielleicht besser so!
Ach ja, ein Hans findet sich auch noch ein. Dass der allerdings als Erstes eine Beschneidung über sich ergehen lassen muss, befremdet schon ein wenig. -Ravi Unger

Einmal Hans mit scharfer Soße - Leben in zwei Welten 2 CDs - Hatice Akyün
Hörbuch:Einmal Hans mit scharfer Soße - Leben in zwei Welten 2 CDs
Autor:Hatice Akyün, Ausgabe vom 16. Sept. 2005, Audio CD, Verkaufsrang 483418
Aus der Amazon.de-Redaktion
Zuschauer der NDR 3-Talkshow erlebten eine Kostprobe ihres Temperaments. Die quirlige junge Frau berichtete von ihrer Leidenschaft, dem Sammeln und Tragen hochhackiger Schuhe und demonstrierte sogleich vor versammelter Runde, wie es sich besonders sexy in ihnen geht. Die Journalistin Hatice Akyün, 1972 mit ihren türkischen Eltern nach Duisburg übergesiedelt, bezeichnet sich inmitten verhärteter Kulturfronten, Kopftuchdiskussionen und bärtig-grimmiger Koranlehrer, ironisch als "Paradebeispiel einer gelungenen Integration". Wie gelungen, das treibt selbst ihren liberal gesonnenen islamischen Eltern den Schweiß auf die Stirn, wie wir noch erleben werden.
Es ist eine helle Freude, dieser selbstironischen Frau zu begegnen, die islamischen Konventionen den Garaus macht, Miniröcke trägt, sich ihres üppigen Dekolletés erfreut - und dennoch ihre türkischen Wurzeln liebt. Ach ja, der merkwürdige Titel: "Hans und Helga" gelten bei Türken als eine Art deutscher Prototyp. Hans, käsig, klemmig, ein "Brötchenholer" mit Fahrradhelm. Helga trägt praktisches, flaches Schuhwerk und weiß nichts vom "perfekten Bogen einer gezupften Augenbraue" (für jede türkische Frau eine Selbstverständlichkeit). Hans und Helga sind politisch korrekt - aber garantiert feuerfrei. Was Hatice nicht daran hindert, einen blonden Hans zu suchen. Allerdings einen, gewürzt mit der scharfen Soße ihrer Heimat!
Flott und scharfzüngig werden wir durchs deutsch-türkische Kulturgestrüpp geleitet. Wir erleben eine vielköpfige Patchwork-Familie von beneidenswertem Wir-Gefühl. Zusammengehalten von einem Vater, dessen größte Sorge es ist, seine 35-jährige Tochter endlich unter die Haube zu bringen. Einer Kopftuch tragenden Mutter konservativen Zuschnitts, eine Art Supernanny, die riesige Mahlzeiten zubereitet und ihr Regiment mit eiserner Hand führt. Mit frivolem Ton gibt uns Hatice Kostproben der erotischen Anmachtechnik zweier Nationalitäten. Ihre Schilderung der Vertreibung eines arglosen Heiratskandidaten, den ihr die Eltern während eines Heimaturlaubs in der Türkei präsentierten, gerät zur regelrechten Klamotte. Prekäre Themen wie Islamismus und Zwangsheirat werden nur gestreift. Der Ton bleibt leicht. Hatice Akyün sucht das Verbindende - vielleicht besser so!
Ach ja, ein Hans findet sich auch noch ein. Dass der allerdings als Erstes eine Beschneidung über sich ergehen lassen muss, befremdet schon ein wenig. -Ravi Unger

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