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| | Buch: | Die Nibelungen zogen nordwärts. |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Ausgabe vom Juni 1986, Broschiert, Verkaufsrang 349277 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Meisterhafte Forschung (5 von 5 Punkten) meint M. aus Germany Der Privatgelehrte Heinz Ritter-Schaumburg geht in diesem Werke der Historizität der Nibelungensage nach. Er bringt den überzeugenden Beweis, daß es sich bei der Thidrekssaga nicht um eine Märchensammlung handelt sondern tatsächlich um eine ursprünglich deutsche Chronik, die die Begebenheiten des 5./6. Jahrhunderts, wie sie sich im norddeutschen Raume zutrugen mit großer Genauigkeit wiedergibt, daß also dieses Werk (und auch die Didriks-Chronik) nicht fantastischer Art ist, sondern daß es sich hier um eine Quelle frühdeutscher Geschichte handelt. Jacob Grimm trauerte einst was für ein Jammer es sei, daß die "carmina antiquissima", die Karl der Große bekanntlich sammeln ließ, uns verloren gegangen seien. Nun, hier, in der Thidrekssaga haben wir sie!
Nahezu sämtliche Ortsangaben der Thidrekssaga werden aufgefunden. Die Tatsache, daß sich alles mühelos und ungezwungen zu einem großen, harmonischen Bilde zusammenfügt ist ein klares Indiz dafür, daß Ritter-Schaumburgs Forschungen der Wahrheit erstaunlich nahe kommen, wesentlich näher zumindest als irgendein Forscher vor ihm.
Das Ergebnis ist überwältigend: Sigfrid, Hagen, Brünnhilde, König Attala, Dietrich von Bern usw. waren historische Gestalten, die in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts im heutigen Rheinland, West- und Ostfalen wirkten.
Durch den - bislang unwiderlegten - Nachweis der Tatsächlichkeit dieser Geschehnisse wird der Nibelungenuntergang erst recht in ein grausames Licht gerückt. Gleichsam gewinnen wir einen Einblick in unsere Geschichte des 5./6. Jahrhunderts.
Jedem, der ein Interesse an deutscher Frühgeschichte hat ist dieses Werk wärmstens zu empfehlen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bevor die Monumenta Germaniae Historica die Didriks-Chronik und Thidrekssaga als Teil ihrer Sammlung herausgeben. Heinz Ritter-Schaumburgs Arbeit, die er in jahrelanger Mühe mit Bienenfleiß zusammentrug, kann nicht hoch genug gelobt werden.
Wahrheit oder Legende? (5 von 5 Punkten) meint P. Der Autor bringt dem Leser nicht nur den Inhalt der Thidrekssaga und damit auch des Nibelungenliedes nahe, er versucht darüberhinaus einen Bezug zur Realität herzustellen. Wie könnte sich die Geschichte wirklich zugetragen haben, was ist realistisch, was im Laufe der Zeit aus sprachlichen Missverständnissen heraus dazugedichtet? Es werden Hinweise in Geschichte und Landschaft gesucht. Wo könnten die Nibelungen gelebt haben, wer waren sie und wie fanden sie ihr Ende? Diese Vorgehensweise schafft eine starke Nähe zu den in der Saga beschriebenen Charakteren, was das Buch sehr spannend und die Tragik der Geschichte fühlbar macht.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Der Traum vom Gralsfelsen - Erzählungen und Gedanken |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Ausgabe vom 1982, Gebunden, Verkaufsrang 1543330 |
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| | Buch: | Novalis und seine erste Braut |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Heinz Ritter- Schaumburg, Ausgabe vom 1986, Sondereinband, Verkaufsrang 473134 |
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| | Buch: | Der Cherusker - Arminius im Kampf mit der römischen Weltmacht |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Heinz Ritter- Schaumburg, Ausgabe vom 1988, Sondereinband, Verkaufsrang 1760345 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* fesselndes Buch (4 von 5 Punkten) meint B. Das gut lebare und spannend geschriebe Buch von Heinz Ritter-Schaumburg ist schon in die Jahre gekommen (VÖ 1988). Das Buch behandelt schwerpunktmäßig die Varusschlacht 9 n. Chr. sowie die Feldzüge des Germanicus 14-16 n. Chr. in Germanien.
Leider versteift er sich auf die Theorie, dass die Varusschlacht im Sommerlager des Varus stattfand das er in der Stadt Horn lokalisiert. Er folgt dabei dem Historiker Florus. Sein Versuch die Beschreibungen der anderen Historiker zu entkräften sind nicht überzeugend.
Als Arbeitshypothese ist das zwar zulässig doch sind seine Argumentationen nicht stichhaltig. Er weiss sich nicht anders zu helfen als öfter zu resümieren "hier irrt Tacitus, hier irrt Cassius-Dio.
Die Ausgrabungen bei Kalkriese, die bei VÖ seines Buches schon bekannt waren, ignoriert er oder er wusste nichts von ihnen. Aus heutiger Sicht gilt seine Theorie als widerlegt.
Seine Argumente allerdings, das die Schlachten von Idistaviso und am Angrivarierwall nicht nördlich der Weserscharte bei Minden sondern im Weserkessel stattfanden sind durchaus logisch und stichhaltig. Seine Beschreibungen der Schlachten und Kämpfe, zwischen den Zeilen des Tacitus lesend, sind wirklich interessant.
Heinz Ritter-Schaumburg, Jahrgang 1902, hatte eine wunderbar zu spürende Bewunderung für Arminius übrig, wobei er immer erfrischend sachlich bleibt. Eine Bewunderung die ich bei heutigen Schreiberlingen über dieses Thema vermisse.
Interessant sind seine genauen Ortskenntnisse und die Darlegung das etliche Orte im Lippeland und im Wesergebiet auf römische Lager zurückgehen. Auch seine Interpretation
der Exsternsteine ist interessant.
Er erkennt im Gegensatz zu heutigen Autoren, dass es sich bei diesen Krieg um einen Volkskrieg gehandelt hat der die Vertreibung der Römer zum Ziel hatte. Er erkennt die Leistung des Arminius (den er nur Hermann nennt) was die Planung, Durchführung und Organisation vor allem im militärischen Bereich, vollkommen an. Heutige Autoren versuchen ja in nahezu unerträglicher Weise die Leistungen des Arminius zu schmählern.
Für Freunde dieses interessanten Themas sollte dieses Buch in keinen Regal fehlen, wegen der inhaltlichen Schwäche zur Varusschlacht aber nur 4 Sterne!
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| | Buch: | Die Hermannschlacht |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Heinz Ritter- Schaumburg, Ausgabe vom 1998, Sondereinband, Verkaufsrang 3927068 |
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| | Buch: | Weland der Schmied |
| Autor: | Heinz Ritter-Schaumburg, Heinz Ritter- Schaumburg, Ausgabe vom 1998, Sondereinband, Verkaufsrang 3667675 |
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