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Bücher - Autoren

Henry Miller

 
Opus Pistorum - Henry Miller
Buch:Opus Pistorum
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 6. Nov. 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 4692
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ... Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die angesammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab" (Milton Luboviski, Buchhändler in Hollywood, 1983 in einer eidesstattlichen Erklärung). Diese spät entdeckten Erotica des großen Autors sind für Kenner - und nicht nur für diese - eine literarische Sensation.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 24 Bewertungen)

Leserkommentare:*
heftig (5 von 5 Punkten) meint G.S. aus Bad hersfeld
Man muss schon Open Mind sein, und ziemlich tabulos um es zu mögen....ich mag es :-)

 Weitere Lesermeinungen

Wendekreis des Krebses - Henry Miller
Buch:Wendekreis des Krebses
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 11. Mai 1979, Taschenbuch, Verkaufsrang 12470
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Mit diesem jahrzehntelang verketzerten und verbotenen Buch fegte der einst verfemte, heute weltberühmte Autor alle tabus hinweg. Es war der erste heftige Angriff gegen eine Gesellschaft, die den Boden bereitet, auf dem das Laster gedeiht. Es schlug die entscheidende Bresche in eine Mauer von Heuchelei und Prüderie.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 15 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Portschnoy in Paris (5 von 5 Punkten) meint l. aus Köln
In den Dreißiger Jahren des 20. Jhdts. lebte der 1891 in New York geborene Deutschamerikaner Henry Miller als mittelloser Literat in Paris. Seine Hauptsorgen waren einfach und klar: Wo bekomme ich was zu essen her? Welche Frau ("Pritsche") kann ich als nächstes beschlafen? Sein Bauch und sein "Wutz" regieren seine Wahrnehmung so uneingeschränkt, dass es nur für sehr wenige anderen Beobachtungen reicht - hier und da eine Betrachtung über die Stadt Paris und ihre Besonderheiten, ihre Brücken, ihre Jahreszeiten, die Pissoirs, ein Ausflug nach Le Havre, eine Impression über Malerei, ein Konzertbesuch - das wars. Inmitten einer insgesamt recht klammen und schrägen Künstlerkolonie aus Angehörigen der unterschiedlichsten Nationalitäten fällt er damit aber nicht sonderlich auf - die Tage vergehen essend, palavernd, kopulierend, ohne dass sich irgendetwas verändert oder entwickelt. Man trifft sich auf den Terrassen der Cafes, schnorrt hier ein wenig, pumpt sich dort etwas zusammen und hofft, dass einen am Ende eine der zahlreichen Prostituierten mit nach Hause nehmen wird. Soweit der Plot, der von heute aus gesehen nicht sonderlich viel hermacht. Seinen Reiz entfaltet das Buch deswegen auch nicht auf der Ebene der Handlung sondern der Situationsschilderungen - wobei übrigens die früher so skandalträchtige Darstellung erotischer Einzelheiten heute keinen Neuntklässler mehr hinter dem Ofen hervorlocken würden. Aber in der Nachzeichnung der Alltagsboheme der Dreißiger Jahre ist Miller ein unterhaltsamer Cicerone, ein Portschnoy in Paris, dem Milieuschilderungen voller Komik und Humor, aber auch voller Drastik und unverstellter Wahrhaftigkeit so locker und stimmig von der Hand gehen, dass sich das Buch auch knapp siebzig Jahre nach seiner Abfassung noch immer angenehm und vergnüglich lesen lässt.

Das ist aber nur die erste, leichteste, aber auch oberflächlichste Art, Henry Miller zu lesen. Die verantwortungslose Art, wie der Protagonist die Tage totschlägt und seine Mitmenschen hochnimmt, das Desinteresse, das er dem Innenleben seiner Mitmenschen entgegenbringt und die ausschließliche Selbstbezogenheit, mit dem er durch sein Leben geht, treten dem Leser, je weiter er in der Lektüre des Buches fortschreitet, nicht als heitere Leichtlebigkeit sondern immer deutlicher als fundamentaler Mangel gegenüber. In den wenigen hellen Momenten, in denen der Protagonist über sich selbst reflektiert, wird seine existentielle Geworfenheit sichtbar. Mit Gott, Idealen oder Werten kann er nichts mehr anfangen. "Ich habe Gott gefunden, aber er ist unzugänglich", heißt es auf Seite 130 des vorliegenden Buches. "Ich bin nur geistig tot, körperlich bin ich lebendig. MORALISCH BIN ICH FREI, DIE WELT, DIE ICH VERLASSEN HABE, IST EIN ZWINGER. DIE DÄMMERUNG BRICHT AN ÜBER EINER NEUEN WELT, EINER DSCHUNGELWELT, IN DER DIE MAGEREN GEISTER MIT SCHARFEN KLAUEN UMHERSTREIFEN. WENN ICH EINE HYÄNE BIN, SO EINE MAGERE UND HUNGRIGE: ICH ZIEHE AUS UM MICH ZU MÄSTEN."
Das ist die wahre Botschaft hinter der Geschichte der Millerschen Libertinage. Sie ist von heute aus das Zeugnis eines literarischen Nihilismus, der um seine eigene Unzulänglichkeit weiß, ohne sie überwinden zu können. Wenn man diese Ebene des Buches erreicht hat, bleibt einem das Lachen über manche Anekdote glatt im Halse stecken.

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Wendekreis des Steinbocks - Henry Miller
Buch:Wendekreis des Steinbocks
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 11. April 1980, Taschenbuch, Verkaufsrang 106293
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Während Miller in "Wendekreis des Krebses" seine anarchisch-rauschhaft erlebten Pariser Jahre beschwört, kehrt er in seinem zweiten Bekenntnisbuch in die grauen Straßenschluchten seiner Brooklyner Jugend und die seelenmordende Welt der Wolkenkratzer Manhattans zurück. "Wendekreis des Steinbocks" - ein Hymnus auf die ewig wahre Welt, die Welt des Weiblichen, des Fleisches, des Geschlechts und des Orgasmus - begründete Millers Weltruhm und ist für viele Kritiker sein bestes Buch.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Sein Stärkstes (5 von 5 Punkten) meint S. aus Cologne
Nicht unbedingt, der beste Einstieg den man zu Miller finden kann, aber zweifelsohne - aufgrund der Sprachgewalt und Ehrlichkeit des Gebotenen- ein starkes Buch.

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Stille Tage in Clichy - Henry Miller
Buch:Stille Tage in Clichy
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 7. Juli 1983, Taschenbuch, Verkaufsrang 99602
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Auch in diesem inzwischen weltberühmten und verfilmten Buch zeigt sich der unsterbliche Henry Miller als Prophet und Moralist. Jahrelang mußte er auf die Veröffentlichung warten. "Stille Tage in Clichy" ist nicht, wie der Titel vermuten läßt, eine Idylle im Werk des ´obszönsten Schriftstellers der Weltliteartur´ (Sir Herbert Read). Und doch: die Abenteuer des Helden Joey sind von erstaunlicher Heiterkeit und wilder Ausgelassenheit. Zugleich beschwört Miller das Paris der 30er Jahre und seine Atmosphäre überschäumender Lebenslust.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 16 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Es glüht und brennt beim Lesen. (5 von 5 Punkten) meint K.G. aus Eutopia
Meine Henry-Miller-Phase liegt schon gut über ein Jahrzehnt zurück. Aber ich erinnere mich noch an dieses Lebensgefühl, das Miller vermittelt: Dass man das Höchste mit dem Niedrigsten verbinden, philosophische Improvisationskunst mit erotischem Exzess vereinen darf und muss.
Muss man natürlich nicht. Aber wenn man Miller als junger Mensch liest erscheint es einem wie das echte, wahre, pralle Leben - jenes von dem jeder insgeheim träumt.
Und waren die 30er in Paris nicht die Heimat der letzten wirklichen Bohème?
Wo haben sich noch einmal Künstler und Autoren solchen Ranges getroffen, ihre Freundschaften gepflegt, Ideen ausgetauscht - einander die Frauen (oder Kerle) ausgespannt...
Letzten Endes, wenn man die "Stillen Tage in Clichy" mit nüchternem Geist liest, ist die Philosophie des Autors belanglos und seine erotischen Abenteuer sind auch nur auf dem Papier erlebenswert - dort nämlich, wo sie mit mythologischen, literarischen und religiösen Bilderfluten in metaphysische Höhen gespühlt werden.
Das Höchste mit dem Niedrigsten verbinden, Gutes wie Böses gleichermaßen hymnisch preisen - das ist das Interassante, das damals noch Unerhörte an Millers Werk. Seine Authentizität und damit seinen inneren Wert gewinnt es aber dadurch, das Miller lebte, wie er schrieb. Er glühte und brannte - und das tun seine Romane bis heute.
Die "Stillen Tage" sind ein hervorragender Einstieg in Millers Werk.


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Das Lächeln am Fuße der Leiter - Henry Miller
Buch:Das Lächeln am Fuße der Leiter
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 3. März 1978, Taschenbuch, Verkaufsrang 76379
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Weihnachtsgeschichte. Ohne Verheißung, Kind in der Krippe, ohne Schnee und Weihnachtsmann. Auch spielt sie keineswegs im Dezember: Sie ist ein ideales Geschenk für alle, denen das Fest auf den Keks geht, die aber auf einen gewissen Gefühlskomfort nicht verzichten möchten - Glühwein für die Seele sozusagen. In den stilleren Stockwerken der Kaufhäuser, dort wo Airbrush Rennwagen, galoppierende Pferde und schneebedeckte Gipfel darauf warten, dass ein Käufer sie für die heimische Wand erwirbt, ist auch das letzte Reservat der traurigen Clowns. Mal von Picasso, mal von Fernand Léger oder einem anderen klassisch Berühmten des 20. Jahrhunderts. Denn Clowns gemalt haben fast alle. Clowns waren seinerzeit ein berühmtes Sinnbild, Metapher für den Künstler, für die Vergeblichkeit aller Kunst, ja, des Lebens überhaupt. Henry Miller war mit Léger befreundet. Und von dessen Clowns fasziniert. 1948 kam es, wie er schreibt, über ihn. Zum Clown nahm er noch "Die Engel von Chagall, die Leiter und den Mond von Miró" und schrieb eine Zirkus- und Clownsgeschichte voller Weltschmerz, Sentiment und gut gemeinter Gedanken. Ein Glück für Hörer ist die Wahl des Sprechers. Denn ist die kleine Geschichte auch vielleicht nicht das "erzählerische Kabinettstück", das der Text der CD-Hülle darin sehen möchte, ein Kabinettstückchen des Schauspielers Karl Michael Vogler ist sie auf jeden Fall. Er raunzt und singt und flüstert und stellt Mond, Leiter, Zirkusmanege und Wohnwagen vor uns hin, dass einem ganz warm wird ums Herz. Also - passende Kunstpostkarte dazu ausgesucht (die Auswahl ist wie gesagt groß) und nichts kann mehr schief gehen mit Ihrem Geschenk. 1 CD, Spielzeit: 60 Minuten. -Michael Winteroll


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Glückseligkeit (5 von 5 Punkten) meint B.B. aus Hannover
Diese wunderschöne kleine Erzählung hat schon viele Menschen zutiefst berührt. Als ich sie jetzt wieder las, war ich ergriffen wie beim ersten Mal. Das zeitlos schöne Märchen vom Clown, der sich nur der Erzeugung unendlicher Glückseligkeit bei seinen Zuschauern verschrieben hat, ist eine phantastische Parabel über das menschliche Leben. Hier zeigt sich, dass Henry Miller einer der ganz großen Meister war, einer der bedeutendsten Dichter der letzten hundert Jahre.

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Sexus - Henry Miller
Buch:Sexus
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 1. Nov. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 19852
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Unbekümmert um alle moralischen und formalen Schranken und mitgerissen von der Sturzflut der Erinnerung, hat Miller in diesem 'obszönsten seiner Bücher' ein Stück seines chaotischen-turbulenten Lebens reproduziert: ein orgiastischer Hymnus auf die physische Liebe und ein befreites Leben, Zeugnis einer Aufrichtigkeit, die Kompromisse verachtet.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein besonderes Hörbuch... (5 von 5 Punkten) meint E. aus Hannover
Miller nimmt in "Sexus" bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund was seine Ausschweifungen betrifft. Sein Stil ist knapp, maskulin und schnörkellos, doch sollte man ihn nicht nur als Wegbereiter der sexuellen Emanzipation in der Literatur sehen, ihn nicht nur auf die damals sicher skandalösen Schilderungen seiner sexuellen Erlebnisse reduzieren, sondern auch den anderen Miller sehen - den Mann, der auf seine ganz eigene Weise philosophiert und Einblick in seine Weltanschauung, seine Gedankengänge und nicht zuletzt in seine Gefühle offenbart.
Ich hatte Millers Trilogie schon vor Jahren gelesen und war nun sehr neugierig, als ich von dieser aktuellen Hörbuchfassung mit Alexandra Kamp als Sprecherin erfuhr. Ist es überhaupt möglich Millers absolut männliche Ausdrucksweise, seine sexuellen Erlebnisse, seine Gedankenwelt, von einer weiblichen Stimme interpretiert zu wissen?
Alexandra Kamp ließ mich schon nach wenigen Sätzen alle meine Vorbehalte und Zweifel vergessen. Es ist erstaunlich, wie sehr man trotz der weiblichen Stimme, die Miller als Ich-Erzähler spricht, den Mann Miller durch sie erlebt. Vielleicht ist es das weibliche Einfühlungsvermögen, mit dem sie den Text liest, ihr Gespür für den Menschen oder die geschilderten Situationen, die ihr das gelingen lassen, was mir zuerst unmöglich schien - Man nimmt zwar die sehr angenehme weibliche Stimme wahr, doch sieht man durch sie, durch ihre Art, Miller zu interpretieren, die Protagonisten dieses Werkes sehr deutlich vor sich. Ihr gelingt es mühelos, die verschiedenen Personen allein durch ihre Sprache, durch winzige Veränderungen in ihrer Stimme realistisch darzustellen. Die vielen Sexszenen beschreibt sie ebenso kühl und ungerührt, wie der Autor selbst, und sie schafft noch viel mehr - sie gewährt einen Blick hinter die Fassade Millers, enthüllt allein durch Betonungen bestimmter Sätze, die man im Buch vielleicht gar nicht wahr nimmt, seine großen Gefühle für seine zweite Frau.

Mein Fazit: Absolut hörenswert und für mich jetzt schon ein Jahreshighlight.


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Plexus - Henry Miller
Buch:Plexus
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 1. Mai 1970, Taschenbuch, Verkaufsrang 84970
Preis: 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieses Buch, Autobiographie, Tagebuch intimsten Erlebens, leidenschaftlicher Selbsterkenntnis, erzählt von Millers Jugend in New York. Unter Außenseitern und kleinbürgerlichen Existenzen lebt er mit seiner Gefährtin Mona ein Leben, das auf nichts gestellt ist, nur auf die einzige kühne Sicherheit: die Gewißheit seiner Berufung. Die aufregende Chronik der Selbstbefreiung einer dynamischen Individualität.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Plexus (5 von 5 Punkten) meint u.m.
Henry Miller: Plexus
Der Entwicklungsroman zaehlt zu den Werken, die Henry Miller in
einem reiferen Lebensstadium geschrieben hat. Die Sprache ist
weniger avantgardistisch als bei "Wendekreis des Krebses",
dafuer bietet "Plexus" neben einer realistischen Erzaehlung auch
tiefe Einblicke in die Weltanschauung des Schriftstellers. So
verwundert es nicht, dass dieses Buch wichtige Gedankengaenge
enthaelt. Da geht es um die Einteilung des Leidens in unter-
schiedliche Arten, da wird um die Rolle des Schriftstellers in
der Gegenwart gerungen, Religionen werden kritisch durchleuchtet,
moralische Bannflueche hinterfragt und die autodidaktische Suche
nach Kunst und Wissen wird besungen.
Darum geht es: Plexus ist der grosse Gesang des unkonventionellen
Denkens und ein Bekenntnis zu einem muendigen Leben. "Suffering
is unnecessary. But one has to suffer before he is able to realize
that this is so", Henry Miller.
Siegfried Lebherz

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Nexus - Henry Miller
Buch:Nexus
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 1. Januar 1970, Taschenbuch, Verkaufsrang 85538
Preis: 6,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Dieser farbige Baustein zur großen Lebenschronik Henry Millers ist wie alle seine Bücher eine beredete Lobpreisung des Lebens und der Liebe. Aus dem unergründlichen New Yorker Menschenmeer tauchen, von Erinnerung und Sprachkraft beschworen, Charaktere mit unverkennbarer Physiognomie auf, die das Dasein meistern oder an ihm scheitern. Aus Millers hingebender Neigung zum Nächsten erwächst ihm die Kraft, sich selbst zu verwirklichen.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Ein Skizzenbuch der Weisheit (4 von 5 Punkten) meint .
Etwas abgeklärt geht es zu in diesem Buch (wenn man z.B. SEXUS im Hinterkopf hat), ähnlich wie in seinem Buch "Wendekreis des Steinbocks" etwa, wo er viel räsoniert und zweifelsohne auch nicht Unrecht hat mit seinen Überlegungen. Sie treiben ihn in einen Wirbel der Gefühle. Die Mädchen zumeist, seine Frau Mona z. B oder Stasia, die sich beide auf ungemein raffinierte Art aus dem Staub machen, Amerika verlassen und mit dem Schiff nach Europa abhauen. Dieses Überlegen, dieses Herunmstreifen in den Bars, das gedankliche Nachgeben, die philosophischen Gedankenwinkelzüge bis hinein ins Religiöse. Das alles ist schön aber auch etwas mühselig zu lesen. Für echte Henry Miller Fans natürlich ein Muß, nur sollte man sich im Klaren sein, hier wird (wie in seinen anderen Romanen auch) viel verlangt, was Bildung im allgemeinen angeht und im besonderen in Geduld mit der Schreibwut des Autors. Warum er nicht den Nobelpreis bekommen hat? Man könnte es fast beantworten, wenn man die gelegentlichen Abrisse der Handlungsfäden ins Kalkül zieht. Aber: Hätte Amerika auf ihn gehört, oder anders ausgedrückt: Hätte Amerika noch mehr von diesen guten Menschen (und sie sind wohl da!), die Ausrichtung auf ausschließlich " immer nur Siegenmüssen" wäre zumindest angezweifelt und die Politik wohl auch eine etwas andere. Doch das ist eine andere Baustelle. Dieses Buch aber ist nach wie vor lesenswert für alle, die sich etwas von Amerika ins Herz legen wollen. Schließlich ist dieser Kontinent von unseren Vorfahren "erobert" worden und die finden sich in uns wieder, wie auch wir uns in ihnen.

Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch - Henry Miller
Buch:Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 1. Mai 1966, Taschenbuch, Verkaufsrang 111137
Preis: 8,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Autor der vielumstrittenen "Wendekreis"-Bücher bekennt sich hier mit leidenschaftlicher Diesseitsfrömmigkeit zu einem Leben fern aller Zivilisation, in ursprünglichem Einverständnis von Mensch und Natur, wie er selbst es lange Jahre in bizarrer Einöde an der kalifornischen Küste im Kreise von Künstlern, Intellektuellen und gleichgesinnten Originalen verwirklichte.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Der Freigeist und das Paradies (5 von 5 Punkten) meint B.
Wenn man selbst schon an der kalifornischen Küste entlang gefahren ist, hält man in diesem Buch wohl ebenso oft inne wie an den zahlreichen Aussichtspunkten der Panoramastraße.
Miller beschreibt bildprächtig die Schönheit dieses Ortes, bezeichnet ihn als Paradies (und ich muss ihm Recht geben). Auch wenn die Lobeshymnen auf die Landschaft nur den Rahmen für seine Anekdoten, Erkenntnisse & Träumereien bilden.
Ausgangspunkt und Ziel. Dazwischen liegt ein breiter Weg, auf dem man schrullige Personen und engelhafte Erscheinungen kennen lernt, Weisheiten erfährt; wer sich selbst die Chance gibt, räumt dabei im eigenen Kopf mal so richtig auf.
Vollkommen freigeistig schreibt Miller vor allem für Schriftsteller, erschafft ein wunderschönes Wortgewebe, pulsierend und voller Leben, meditativ und tiefgründig.


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Der Koloß von Maroussi: Eine Reise nach Griechenland - Henry Miller
Buch:Der Koloß von Maroussi: Eine Reise nach Griechenland
Autor:Henry Miller, Ausgabe vom 1. Aug. 1965, Taschenbuch, Verkaufsrang 116523
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Henry Millers berühmtes Griechenland-Buch entstand 1940, nachdem er im Jahr zuvor fünf Reisemonate in dem mythenträchtigen Land verbracht hatte. Ein faszinierender Erfahrungsbericht, in dem die archaische Landschaft, die Welt der klassischen Mythen von der wilden Phantasie Millers neu belebt und durchtränkt wird. Zugleich liest sich sein Buch als das Dokument eines Reinigungsprozesses, an dessen Ende Miller etwas von der Heimat und dem Frieden erfährt, den zu finden sein ruheloser Geist ausgezogen war.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Der Koloß von... (5 von 5 Punkten) meint H.H.
Der Koloß von Maroussi hat mir sehr geht gefallen. Ein wortgewaltiges Buch, daß man in Ruhe lesen sollte.

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