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Mit seinem Roman ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ von 1985 gelang Herbert Rosendorfer ein bis heute erfolgreicher Bestseller.Alexander Altmann, tz
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 75 Bewertungen)
Leserkommentare:* In welcher Welt leben wir eigentlich? (4 von 5 Punkten) meint J.". Um 985 n.Chr. ist Kao-tai der Präsident der kaiserlichen Dichterakademie Neunundzwanzig moosbewachsene Felswände. Ein Zeit-Reise-Kompass katapultiert ihn 1000 Jahre in die Zukunft nach Ba Yan (Bayern), dort erleidet er erstmal einen Kulturschock. Kao-tai befindet sich nun in Min-chen, dort begegnet er einem A-tao, bekommt einen An-tsu und fährt mit dem Ta-mam (einem fahrbaren schmutzigen Haus). Mit einer kleineren Zeitmaschine schreibt er seinem Freund nun Briefe über seine Erlebnisse in dieser schrecklichen Welt.
Der Autor beschreibt so sehr humorvoll und auch ein wenig kritisch die eigenartigsten Gewohnheiten der Großnasen, die sich u.a. fortwährend kleine weiße Gebetsröllchen für ihren Rauchdämon in den Mund stecken.
Fazit: :-)
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| | Buch: | ADAC Reiseführer plus Rom - Mit Stadtplan |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 33920 |
| Preis: | 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Rom entdecken und erleben! Mehr als 500 Sehenswürdigkeiten - Präzise Karten und Pläne - Praktische Hinweise - Aktuelles von A bis Z. Die "Top-Tipps" führen Sie schnell zu den Highlights!
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Urlaub (4 von 5 Punkten) meint B.K. aus Knittelfeld Dieser Führer ist genial und sehr empfelenswert für alle Romreisende. sehr übersichtlich, gute Hintergrundinformationen. Er war sehr hilfreich!
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| | Buch: | Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Sept. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 118876 |
| Preis: | 9,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Das Buch ist nicht nur für Juristen eine Empfehlung.OÖ Nachrichten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Humorvolles aus dem Leben eines Staatsanwalts (5 von 5 Punkten) meint D.M.F. aus Horb Jeden Donnerstag trifft sich der Oberstaatsanwalt Dr. F. mit seinen Freunden zum Musizieren. Doch bevor sich jeder seinem Instrument widmet, gibt Dr. F. noch eine fesselnde Geschichte aus seinem Berufsleben zum Besten, nicht ohne regelmäßig weitgehend abzuschweifen. Ergänzt werden die Ausführungen des Oberstaatsanwalt durch die Gedanken der Katze Mimmi, die aus sicherer Entfernung, scheinbar unbeteiligt, das Geschehen doch aufmerksam verfolgt und es mindestens so selbstsicher wie überlegen kommentiert.
Das Ergebnis ist eine äusserst amüsante Sammlung aussergewöhnlicher Geschichten. Die Freude Rosendorfers, solche Geschichte rhetorisch brilliant, ausgeschmückt mit wortgewandten und humorvollen Abschweifungen vorzutragen, ist spürbar. Und so benötigt man nicht viel Phantasie, in Dr. F. autobiografische Züge Rosendorfers zu erkennen. Wieweit Rosendorfer auf eigene Erfahrungen aus seiner Zeit als Staatsanwalt zurückgreift, bleibt jedoch ungeklärt. Doch gewinnt man bei der Lektüre den Eindruck, nicht alles sei frei erfunden.
Das Buch ist in relativ kurze Kapitel unterteilt und somit auch für jene mit enggefasstem Terminplan gut zu bewältigen. Es sei denn, es geht den Lesern so wie mir und sie lesen vor lauter Spannung und Vorfreude ein Kapitel nach dem anderen.
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| | Buch: | Richard Wagner für Fortgeschrittene |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 18. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 132293 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Weia, ihr Wagner-Fans und Wagner-Hasser: Ein frecher, ironischer, genialer Beitrag zum Richard-Wagner-Jahr 2008. Von einem, der Wagners Musik einst gehasst hat und in dem über die Jahre doch noch die Erkenntnis gereift ist, im "Tristan" eines der größten musikalischen Meisterwerke zu sehen: Der begnadete Geschichtenerzähler Herbert Rosendorfer wagt hier eine gar nicht so unernste Analyse der Wagner' schen Musikdramen. Dabei werden die familiären Auswüchse im Hause Wagner ebenso aufs Korn genommen wie die Neuinszenierungen und die Frage aufgeworfen, weshalb gerade "Die Meistersinger" mit allzu kreativen bunten Regieeinfällen so entstellt werden müssen. Ein Buch für Wagnerianer und auch solche, die es nie sein wollten
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine Strafarbeit ? (5 von 5 Punkten) meint S. Warum schreibt ein Autor 288 Seiten über einen Menschen,dessen gesamtes Werk er für eine Serie von Verdi aus dem Don Carlos eintauschen würde ?
Es muss eine Strafarbeit sein ? Schon die Widmung: Herrn Verdi ein Buch über Wagner zu widmen, ein Name, der in Bayreuth bei Strafe lebenslanger Ächtung nicht genannt werden durfte,schon die Widmung läßt Böses vermuten.
Herr Wagner wird zur Brust genommen- und wie.
Dass er nur 1,66 gross ist, wird natürlich besonders anschaulich, wenn er Ludwig dem 2ten mit 1,90 gegenübersteht. Für einen Handkuss bedurfte er wohl schon eines Hochsprungstabes.
Richard Wagner hat reichlich durch Werk und Leben eingeladen, sich über ihn das Maul zu zerreissen und keine Gelegenheit davon lässt Herbert Rosendorfer aus.
Kein Charaktermangel bleibt unerwähnt, nein, die wichtigeren werden mehrfach aufgezählt,ob es nun seine Verschwendungssucht oder seine feige Anschleimerei war.
Der Antisemitismus wird natürlich auch ausgebreitet, und zugleich Erklärungen dafür geliefert. Steigerungsstufe: der feige Antisemit.
Die Schriften von Wagner fallen mehrfacher Häme zum Opfer. Sie seien "schwerfällig,staubtrocken,ausufernd, milde gesagt, schwer lesbar."
Aber auch der Kern des Werks wird von Herbert Rosendorfer aufgespiesst.
Keine der Parodien bleibt unerwähnt." Was für Eier möchtest du zum Frühstück? Erda: Weiche, Wotan, weiche... ( Insider werden sich jetzt Kringeln vor Lachen)
Überdies fällt der Schriftsteller Herbert Rosendorfer über den Schriftsteller Wagner das Urteil, er sei ein ungeschickter und sorgloser Dramatiker.
Durchgängig entwickelt der Fabulierer Herbert Rosendorfer seinen saritischen Blick auf das " Hohe Haus" und das gesamte Gedöns.
Wagner schreibt viel zu Erlösung. Was dies denn sei, lasse der Munkler im Dunkeln; wem aber der Barbier Sevilla gefalle, der wisse, wovon er erlöst sei, wenn er nach sieben Stunden aus dem Parsifal wanke.
Vielleicht war es doch keine Strafarbeit, schaut man auf die vielen Schriften, die Rosendorfer zu Wagner verfasst hat, wird klar: Von dem hat Herbert Rosendorfer ungeheuer profitiert. An wem hätte er sich so herrlich und nachhaltig reiben können, wenn da nicht Richard Wagner gewesen wäre?
Den Wagnerianer ,läsen sie es denn ( an Frau Neu-Intendantin Katharina lässt er ebenso kein gutes Haar wie an Regisseuren wie Schlingensief) wird dies Werk gar nicht gefallen. Umfassende Götter-Dämmerung.
Denjenigen, die Wagner solide und dauerhaft ablehnen, ist dies schierer Lesegenuss.
Und der Autor ? Wird eine Hass-Liebe zu Richard Wagner haben.
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Dolce Vita in der Ewigen Stadt Rom - auf sieben Hügeln ist die elegante und faszinierende Hauptstadt Italiens erbaut. Sie war einst das Zentrum der antiken Welt und ist noch heute das der katholischen Kirche mit dem Vatikanstaat als Amtssitz des Papstes. Mitten im Großstadttrubel der Ewigen Stadt erheben sich stolze Zeugen des römischen Imperiums wie Forum, Colosseum, Pantheon und Engelsburg. Schauplätze des modernen und zugleich mit seiner eindrucksvollen Geschichte auf ewig verbundenen römischen Alltags sind die heiteren, aristokratischen, vitalen Plätze Piazza Navona, Petersplatz oder Campo de' Fiori. Erfrischt wird die Stadt von verspielten Brunnen wie der Fontana di Trevi. In den Kirchen, z.B. Santa Maria Maggiore, Il Jesu oder Petersdom, den Vatikanischen Museen und anderen Weltklasse-Sammlungen werden Meisterwerke der Kunst und Architektur in unvergesslichem Ambiente präsentiert. Rom - das heißt auch Lebensstil und Genuss. Verführerische Auslagen eleganter Modegeschäfte und Juweliere locken in die Via Condotti, rustikale oder vornehme Restaurants verwöhnen ihre Gäste an der Spanischen Treppe oder in Trastevere, und gemütliche Cafés machen die Stadt zum sommerlichen Salon der Römer und der Besucher aus aller Welt. 139 Farbfotos, 2 Übersichtskarten, 1 Stadtplan, 1 Verkehrsplan, 6 Grundrisse, 41 Top Tipps
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Leserkommentare:* weltfremdes Meisterwerk (5 von 5 Punkten) meint h.s. aus karlsruhe Der wichtigste Satz dieses Reiseführers findet sich am Anfang - quasi im Kleingedruckten. "Rom ist kein Museum, sondern eine Millionenstadt". Gerade das könnte man beim Lesen dieses Bandes vergessen, schwelgt der Autor Herbert Rosendorfer (!) doch so sehr im historischen Pomp der Stadt Rom und bringt die Geschichte der Stadt und des Kirchenstaats so exakt auf den Punkt, dass man bei der Ankunft nur noch darauf wartet, dass einen die kaiserlichen Legionen um die Ecke erwarten.
Wenn man dann aber abends die Stadt erreicht oder gar versuchen sollte, an einem Werktag nach Ende der Geschäftszeit mit einem öffentlichen Verkehrsmittel das Zentrum zu verlassen, wird man diesen Reiseführer eher schnell verfluchen. Sollte man nicht vor solchen Fallen gewarnt werden?
Tatsächlich ist Rom ein ein Verkehrschaos, dessen Straßenbahnen an Werktagen zwischen 17.00 und 20.00 Uhr nur unter Einsatz von körperlicher Gewalt zu verlassen sind. Zu jeder Kirche gehört mindestens ein Bettler, in den Bussen residieren Stumpen rauchende Penner und wer den Parcours längs der Mauer des Vatikans zu den Museen durch ein Spalier von hunderten Prospektverteilern, Bettlern, "Prada"-Taschen-Verkäufern geschafft hat, um dann vor der Sixtinischen Kapelle eine Sicherheitskontrolle anzutreffen, die den römischen Flughafen alt aussehen lässt, der kann schnell von der Stadt genug haben. Aber solche Eindrücke sind dem Reiseführer fremd - und auch der Rom-Reisende sollte sich davon nicht beeindrucken lassen.
Wie alle ADAC-Bände dieser Reihe begibt sich auch dieser nicht in die Niederungen des Alltags herab - und was seine historische und kunstgeschichtliche Relevanz angeht, übertrifft er fast alle Bände dieser Reihe, die ich gelesen habe. Wer den Reiseführer als Vorbereitung auf den Rom-Besuch benutzt, erhält für diesen Preis einzigartige und tiefgreifende Einblicke in die Geschichte und die Bedeutung Roms. Allein die Geschichte des Kirchenstaats ist das Geld wert. Die vorzügliche Bebilderung und das Kartenmaterial tun ein übriges. Allerdings ist die Kombination der Stadtpläne diesmal nicht optimal gelungen - für Kurzaufenthalte braucht man u. U. zu lange, bis man die Karten effizient nutzen kann und bisweilen muss man auch mit mehreren Karten hantieren, um zum Ziel zu kommen. Auf die ADAC-Karten allein sollte man sich auch bei einem Wochenendaufenthalt nicht verlassen - sie dienen nur als Überblick.
Aber insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Reiseführers sicher nicht zu toppen.
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| | Buch: | Großes Solo für Anton |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1982, Sondereinband, Verkaufsrang 135099 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Ist Anton L. ein Faust der Endzeit? Herbert Rosendorfer erweist sich auch diesmal als großer Fabulierer, der die Konditionen der Realität surrealistisch überspringt, ein grotesker Phantast, der die Rätselspiele liebt." (Sender Freies Berlin)
"Anton L. erwacht eines Morgens, um zu erfahren, daß alle anderen Menschen verschwunden sind. Seine Suche nach der verlorenen Welt soll den Erweis der Wahrheit Mallarmes bringen: Der Endzweck der Welt ist ein Buch. Wer jedoch Rosendorfer kennt, wird hier nicht Literatur um ihrer selbst willen erwarten, sondern ein satirisches Werk voller Humor und Hintergründigkeit." (Österreichischer Rundfunk)
"Nur wer eine gehörige Portion an Humorlosigkeit besitzt, kann gegen diesen Rosendorfer argumentieren, ihn verständlich zu machen ist vielleicht so schwierig wie der Versuch, einem Norddeutschen den Herzmanovsky zu erklären." (Frankfurter Rundschau)
"Freunde des schwarzen Humors, Horror-Fans und Überwirklichkeitspartisanen werden auf ihre Rechnung kommen, Rosendorfianer und Rosendorferologen werden mit Vergnügen die von ihnen geschätzte Handschrift des von ihnen geschätzten Autors wiedererkennen ..." (Die Welt)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Leserkommentare:* Witzig, schrullig, unterhaltsam (5 von 5 Punkten) meint C. aus Österreich Mich hat zunächst das Thema interessiert (die Menschheit verschwindet von einem Tag auf den anderen), aber fast besser an dem Buch sind die verschiedenen Erlebnisse des Protagonisten Anton mit den früheren Menschen. Anton ist selbst sehr schrullig und hat daher einen witzig klaren Blick auf die Welt und auf alles, was dort geschieht.
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| | Buch: | Die große Umwendung: Roman: Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Okt. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 144207 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Vor fünfzehn Jahren hat Kao-tai mit Hilfe einer Zeitmaschine schon einmal die Welt der Großnasen erforscht. Nun kehrt der Mandarin aus dem 10. Jahrhundert auf der Flucht vor Feinden in das wiedervereinigte Deutschland zurück. Er landet in einer Stadt namens Kö-leng - und das mitten im Karneval. Auf der Suche nach seinen alten Freunden erfährt er von der "großen Umwendung". Es verschlägt ihn in die neuen "Schüssel-Provinzen", ja er gelangt sogar bis nach New York und in den Vatikan. Seine dramatischen Erlebnisse und verwirrenden Eindrücke hält er auch diesmal für seinen Freund im Reich der Mitte fest. Herbert Rosendorfer, am 19. Februar 1934 in Bozen geboren, ist promovierter Jurist und Professor für bayerische Literatur. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die Briefe in die chinesische Vergangenheit am bekanntesten geworden sind. Alle seine Bücher sind auch als Taschenbücher bei dtv erschienen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Leserkommentare:* Kann mit dem 1. Band nicht mithalten.. (2 von 5 Punkten) meint B. aus Ruhrgebiet Dies ist die Fortsetzung von BRIEFE IN DIE CHINESISCHE VERGANGENHEIT - und leider kann es mit dem ersten Teil überhaupt nicht mithalten.
Ich hatte mich so auf die Formulierungskunst des Autors Rosendorfer gefreut - und bin enttäuscht worden.
Auch inhaltlich ist dieses Buch - leider - eher langweilig.
Tip: auf jeden Fall den ersten Band lesen! Und den zweiten nicht!
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| | Buch: | Deutsche Geschichte Ein Versuch: Der Dreißigjährige Krieg: BD 4 |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Aug. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 168077 |
| Preis: | 9,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Herbert Rosendorfer interpretiert den Lauf der Welt in unkonventioneller Lesart neu und hat darüber ein neues Genre der Geschichtsschreibung geschaffen... So vergnüglich und gescheit wurde selten an Fakten herangegangen." (News, Wien)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Band 4: kein Geschichtsbuch (5 von 5 Punkten) meint m. im klassischen Sinne. Das muss man wissen, aber eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des 30 jährigen Krieges, aus Sicht des Autors gewertet.
Angenehm zu lesen,keine schwere Kost,sondern auch etwas für zwischendurch,zb für eine lange Zugreise.
Geschichte wird spannend beschrieben und in "etwas grössere" Zusammenhänge eingestellt,gerade das macht es lesenswert und erinnert in vielem an die aktuellen Fragestellungen der Zeit. Es entfällt das klassiche "sie zogen von hierhin nach dorthin,verwüsteten die Landschaft und schlugen sich...und als Gewinner stand fest...".
Ich persönlich mag auch den Autor, da ich schon einiges von ihm gelesen habe. Für Freunde anderer Blickwinkel ein lesenswertes Buch
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| | Buch: | Das Messingherz oder Die kurzen Beine der Wahrheit: Roman |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Okt. 1990, Taschenbuch, Verkaufsrang 54395 |
| Preis: | 13,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Ob er die Schuhe tragen dürfe, hatte er Julia gefragt, und sie hatte es lachend gestattet. Das Messingherz war am Ende des Weges kurz vor dem Wald auf dem Boden gelegen. Sie hatten es gleichzeitig gesehen." Eine Liebesgeschichte, aber auch ein hintersinniger und heimtückischer Behördenroman: eine Satire auf den Bundesnachrichtendienst.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Leserkommentare:* Rosendorfers wilde verwegene Jagd durch deutsche Heiligtümer (5 von 5 Punkten) meint w. Lust auf einen langen wilden lustvollen Parforceritt durch alles, was der deutschen Hochkultur und Intellektuellenszene heilig ist? In den Preis inbegriffen sind zahlreiche Seitenhiebe auf den Kulturbetrieb im Allgemeinen und den Bayerischen Rundfunk im Besonderen. Aufs Korn genommen und per Blattschuss erledigt werden aber auch unerträgliche Biedermannfamilien, Beziehungskrisen und Bohemien-Klischees. In den aberwitzigen Handlungssträngen wuseln Figuren mit Charakter und von höchstem Wiedererkennungswert herum, dass es eine Freude ist. Das alles und noch viel mehr gilt außerdem zu Recht als eine glänzende Satire auf den BND, den wahrheitsgetreu geschildert zu haben Herbert Rosendorfer im Nachwort süffisant aber energisch leugnet. Und dabei ist es doch zuvörderst eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte mit integriertem Happy End der etwas anderen Art...
Das vermeintliche Chaos hat aber viel System und eine Handlung, die man nie ganz aus den Augen verliert. Dieser Roman lässt sich in keiner Silbe anmerken, wie viel akribische Sorgfalt Rosendorfer drangegeben haben muss. Doch nicht nur die Handlung ist durchkomponiert wie eine Mozart-Symphonie, sondern auch die Sprache ist stilistisch vom Feinsten. Da beherrscht ein Autor die Sprache und kann mit ihr alles anstellen, ohne dass auch nur ein Halbsatz angestrengt klänge oder gar manieriert. Man merkt womöglich beim ersten Lesen gar nicht, wie fein beobachtet das alles ist bis ins kleinste Detail, wie souverän Rosendorfer über die deutsche Sprache verfügt und sie immer genau dahin schickt, wo er sie haben will.
Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern es hält die Versprechungen auch, gibt sogar reichlich Zugaben.
Ausgelöst hat das Ganze, als der beleidigte Engerling, auch "Kröte" genannt, sich bei Albin und Renate Kessel einquartiert hat. Die Kröte ist Renates Tochter aus erster Ehe. Andererseits hat's angefangen mit einem bemerkenswert schauderhaften Familienurlaub der Wünse-Sippe, den Albin Kessel irgendwie überstehen muss. Bei den Wünses handelt es sich - Sie kommen doch hoffentlich noch mit? - um die Mischpoke von Renates erstem Gatten und Vater der Kröte. Es könnte aber auch angefangen haben mit Onkel Hans-Otto Wünses Ankunft und Eingreifen während bzw. nach diesem Urlaub. Oder mit Brunos Begeisterung für die Habsburger-Dynastie im Allgemeinen und mit "La Paloma" im Besonderen. Den Bruno hat Herr Kessel übrigens an einem ereignisreichen Abend in einer Münchner Vorstadtwirtschaft kennengelernt, als er offiziell mit seinem alten Freund Jakob Schwalbe Schach spielt. Jakob Schwalbe wiederum genießt gerade ein Tête-a-tête mit Bingül Haffner und heißt eigentlich mit zweitem Vornamen "Stahlhelm" (er ist Jahrgang 1935), und sein Äußeres ist das menschliche Äquivalent zum Schmerzensgaul älterer Lexika, jenem gezeichneten armen Viech, das der Anschaulichkeit wegen mit allen möglichen Pferdegebresten auf einmal geschlagen ist. Im Zivilberuf ist Schwalbe Musiklehrer und verfasst gelegentlich Artikel für musikalische Fachliteratur, in die er allerliebste U-Boote schmuggelt; er weiß sogar Erstaunliches über den deutschen Tondichter Otto Jägermeier zu berichten... Aber Jakob Schwalbe ist nur einer der vielen Romanfiguren, die man ins Herz schließt: Da ist natürlich das "Walross mit Locken" namens Bruno, der Scherben in die Luft wirft und eine Vase auffängt, natürlich gibt es noch zu nennen den bis ins Mark baltischen Grandsegnieur Baron von Güldenberg in BND-Diensten mit "einem Gesicht wie für ein Monokel geschaffen", da ist der aus dem "Ruinenbaumeister" vertraute Dr. Jacobi.. . Alle sind sie skurril, die Figuren. Nicht minder skurril sind die Szenen, aber zugleich so lebensecht, dass man nie bezweifelt, ob solche Zeitgenossen tatsächlich existieren. Nein, wahrlich keine (Stereo-)Typen bevölkern diesen Roman, und dennoch denkt man öfters, dass man so einem doch schonmal begegnet ist...
Und natürlich ist da Julia, Albin Kessels Liebe seines Lebens. Und nicht zu vergessen: ein Messingherz von hoher symbolischer Aussagekraft.
Der Held wider Willen des Ganzen ist aber Albin Kessel. Er schlägt sich mit dem Verfassen von Radio-Features durch; früher verfasste er mit mäßigem Erfolg populärwissenschaftliche Bücher über obskure Völker; sein letztes Monumentalwerk über die Gnicken, ein Volk, das um 400 v.Chr. umständehalber an der Entstehung gehindert wurde, konnte er nicht vollenden. Der Verlag ging nämlich pleite... Dem ging Kessels Millionärszeit voran: Sein "Informationsdienst St. Adelgund", der katholische Geistliche diskret über aktuelle Sittenlosigkeiten in Wort und Bild informierte, ließ ihn ungeahnten finanziellen Höhen entgegenfliegen, natürlich mit kraftvoller Bauchlandung bzw. Bauchplatscher als Finale furioso.
Wie also fing das "alles" an... Hmm. Eigentlich ist das ja egal, denn wie man aus zahlreichen Rückblenden erfährt, hat alles schon viel früher begonnen, schon vor Albin Kessels erster Ehe und auch vor seiner Millionärszeit. Alles - das umfasst auch seine Rekrutierung für den BND und seine unzähligen skurrilen Abenteuer im Innendienst des BND, die in dem famosen geheimen Manöver "Papierkrieg" gipfeln.
Zu erwähnen wäre eigentlich noch viel mehr. "Das Messingherz" ist nämlich ein fulminanter Roman, in dem irgendwie alles mit allem zusammenhängt, wirklich alles mit allem, und Rosendorfer hinterlässt keinen einzigen losen Erzählstrang. Da wird das Lesen zum Vergnügen, zumal der Roman sich aus tausend und einer skurrilen Begebenheit zusammensetzt.
Man kann das alles beim besten Willen nicht mehr nacherzählen, das ist einfach zu gut, aber lesen muss man es unbedingt.
Der Urknall dieses famosen Schelmenromans - den könnte ein gewisses im Walde gefundenes Messingherz ausgelöst haben. Aber wer kann das wissen? Jedenfalls schleicht sich der Roman am Ende nicht klammheimlich von der Bühne wie ein ertappter Lügner, sondern explodiert in majestätischer Würde.
"Das Messingherz" ist also viel mehr als nur eine gekonnte Verknüpfung amüsanter Momentaufnahmen, denn die Handlung verläuft nie im Sande. Sie geht unerbittlich voran, allerdings in verschiedenen Tempi: Mal hat sie's tatsächlich eilig und witscht los, dass einem Hören und Sehen vergeht, aber zum Glück hält sie oft genug inne, weil sie auf was ganz Besonderes stößt, das alle anderen übersehen haben, oder eine Erinnerung erfordert eine Atempause und bekommt sie auch.
"Das Messingherz" enthält nämlich ein ganzes Bündel erzählerischer Kaleidoskope, dargeboten in phantastischer Erzählkunst - aber so, wie Rosendorfer das alles zurechtschüttelt, hat der Roman haargenau die richtige Dosis Wirklichkeitsnähe, und vor lauter Leichtfüßigkeit merkt man zunächst nicht, wie ausgefuchst Rosendorfer das alles ausbaldowert hat. Die Phantasie schlägt Haken, gerät aber nie ins Schleudern. Der Leser merkt, dass er nicht für dumm verkauft werden soll. Rosendorfer schrieb hier kein eitel Blendwerk, sondern ein opus maximum, das lange Zeit von der gehobenen Literaturkritik bestenfalls mit spitzen Fingern angefasst wurde. "Igitt, was Komisches", hör ich sie zischen, die Anathemata-schleudernde Kulturträgerschaft. Dass der Bagage deswegen ein in jeder Hinsicht phantastischer Roman entgangen ist, der zum Besten gehört, was hierzulande in den letzten 50 Jahren geschrieben wurde, das geschieht ihr recht. Rosendorfer schrieb mit seinem "Messingherz" nämlich einen Roman, an dessen Ideenreichtum, Hintergrundwissen und Fabulierlust und -können viele hoch gehandelte Autoren sich verhoben hätten. Aber nicht Rosendorfer. Der verhebt sich nicht nur nicht, nein, der jongliert mit dem allem, dass es eine Lust ist zu lesen.
Ein selten kluges Buch, das seine Klugheit nicht wie eine Monstranz vor sich herträgt. Nirgends blökt einem ein unausgesprochenes "Anspruch!" in Großbuchstaben entgegen. Man darf's ganz einfach lesen und sich bestens davon unterhalten lassen. Jedenfalls gehört das "Messingherz" zu jenen Büchern, die ich passagenweise auswendig kann, und in denen ich auch dann noch lesen werde, wenn ich alle 581 Seiten in der richtigen Reihenfolge auswendig hersagen könnte.
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| | Buch: | Die Nacht der Amazonen: Roman |
| Autor: | Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Juni 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 34302 |
| Preis: | 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Ein Satyrspiel quer durch die Apokalypse des Dritten Reiches. Rosendorfer erzählt sie mit grimmigem Humor und mit literarischer Brillanz." Otto F. Beer Christian Weber, der allmächtige Nazi-Herrscher in München, hatte eine Schwäche für üppige Mädchen und Pferde. In der "Nacht der Amazonenx" ritten ausgewählte BDM-Mädchen, nur mit Helm und Sandalen bekleidet, an Weber und der Nazi-Schickeria vorbei.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Sehr schönes Buch (5 von 5 Punkten) meint s. aus Polsingen Rosendorfer demontiert fachgerecht die überhöhte Aura des Nationalsozialismus, und beleuchtet die Urheber schonungslos als den Haufen feiger, lächerlicher und korrupter Schweine, die sich eines größenwahnsinnigen Kaspers bedienen, um sich selbst zu bereichern. Dumm nur, das der Kasper mitten im schönsten Bereichern, Bescheißen und Intrigieren Gröfaz werden will, und einen Weltkrieg vom Zaun bricht ...
Ich kenne das Buch seit 15 Jahren, und musste es bislang zweimal erneuern, weil es vom häufigen Gebrauch auseinander gefallen ist. Eine bessere Bewertung kann ich mir eigentlich kaum vorstellen.
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