Product Description Die Literatur über den Nationalsozialismus füllt ganze Bibliotheken, undes fällt schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Ian Kershaw, Autorder großen Hitler-Biographie, hat daher diesen hilfreichen Wegweiser durchdas Bücherdickicht zum Ursprung und Wesen des Nationalsozialismus geschrieben.Der Autor informiert über Erklärungsmodelle und kommentiert einsichtigdie großen Debatten und Kontroversen. Diese Neuausgabe enthält ein Kapitelzur Goldhagen- und zur Wehrmachtsdebatte.
Buch:
Hitler Gesamtausgabe in 3 Bänden: 1889-1936, 1936-1945 und 1889-1945 Registerband
Autor:
Ian Kershaw, Jürgen Peter Krause, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 406097
Aus der Amazon.de-Redaktion In seiner monumentalen Hitler-Biografie - 2002 erstmals als Taschenbuchausgabe erschienen - schildert Ian Kershaw auf mehr als 2.300 Seiten nicht nur die Lebensgeschichte des Menschen und Politikers. Sehr kundig und detailliert beantwortet er auch die Frage, inwieweit die Strukturen der damaligen Gesellschaft den Weg des Braunauers vom "Bierkelleragitator" bis zu den Schalthebeln fast uneingeschränkter Macht begünstigten. Mit seiner kenntnisreichen und intelligenten Darstellung setzte der britische NS-Experte jedenfalls Maßstäbe. In seiner Einleitung räumt Kershaw ein, dass er ursprünglich gar keine Biografie habe schreiben wollen. Die immer intensiver werdende Beschäftigung mit den Machtstrukturen des Dritten Reiches hätte ihn jedoch immer näher hingeführt zu der Frage, welche Autorität und welche Bedeutung Hitler innerhalb dieses Systems eigentlich eingenommen habe. Eines der Ergebnisse des Buches ist insofern, dass die Ursachen für Hitlers Macht nicht nur in den Taten des Diktators liegen, sondern vor allem auch in den sozialen Verhältnissen eines Staates, der es Hitler erlaubte, alle institutionellen und moralischen Grenzen zu überschreiten. Der Aufstieg Adolf Hitlers und sein jäher Absturz bis zum bitteren Ende im Bunkerlabyrinth unter der Berliner Reichskanzlei liest sich bei Kershaw streckenweise so spannend wie ein Krimi. Zugleich ist diese innovative Biografie des Naziführers so hervorragend recherchiert, dass sie zum Standardwerk avancierte. -Christian Stahl
Buch:
Hitler, 1936-1945
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 1. Aug. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 39396
"Kershaws Werk ist ein Zentralmassiv, ein Meisterwerk. Es wird ohne Zweifel zu einem Standardwerk werden, massstabsetzend für die Debatte der kommenden Jahre. Das Warten hat sich gelohnt. Mit einem Jahr Verspätung hat Ian Kershaw sein 1998 erschienenes, viel gelobtes Buch Hitler 1889-1936 durch einen zweiten Band ergänzt, der die Jahre 1936-1945 behandelt. Auf gut 1000 Seiten (zuzüglich 300 Seiten Anhang) schildert der britische Historiker den Aufstieg des Diktators zum Zenit der Macht und seinen jähen Absturz bis zum bitteren Ende im Bunkerlabyrinth unter der Berliner Reichskanzlei. "Nemesis" lautet der Untertitel des englischen Originals - nach der griechischen Rachegöttin, die die Hybris von Krieg und Holocaust unbarmherzig verfolgt haben würde. Kershaws grandioses Meisterwerk stellt eine beträchtlich erweiterte Synthese seiner auch fürderhin unbedingt lesenswerten Bücher Der NS-Staat, Hitlers Macht und Der Hitler-Mythos dar. Der international anerkannte NS-Experte, Jahrgang 1943, besticht dabei einmal mehr durch seine erfrischend unbefangene Sicht der Dinge bei einem Thema, das gerade für deutsche Kollegen mit einer Vielzahl tückischer Fußangeln behaftet ist. Welcher Biograf könnte es sich hierzulande etwa erlauben, den Initiator des größten Völkermordes nicht als Monstrum, sondern als Mitleid heischende, tragische Figur darzustellen, die gefangen in der selbstinszenierten Rolle des sagenumwobenen Führers in wohlkalkulierter Weltentrücktheit das deprimierende Leben eines einsamen Wolfes fristete? Wer aus dem Volk der Täter könnte wie Kershaw daran zweifeln, dass Hitler ein perverser Psychopath war und ihn nur als wirrköpfigen Sonderling abtun? Wer könnte gar ungestraft den persönlichen Anteil des Chefideologen des Rassenwahns an den ungeheuren Verbrechen gegen die Menschlichkeit relativieren und diese als dynamische Exzesse, der um die Gunst des Führers buhlenden Lehensträger deuten? Ganz zu schweigen vom Aufschrei der Empörung, wenn ein Deutscher behaupten würde, Hitler habe sich bei seinen Herrenrasse-Fantasien vom Auftreten der britischen Kolonialherren in Indien inspirieren lassen. Ian Kershaw ist mit seinem monumentalen Werk über Adolf Hitler der ganz große Wurf gelungen. Er kann nun mit Fug und Recht beanspruchen, die ultimative Monografie über die unheilvollste Gestalt der Neuzeit verfasst zu haben. -Roland Detsch
Buch:
Hitler, 1889-1936
Autor:
Ian Kershaw, Jürgen Peter Krause, Ausgabe vom 1. Sept. 1998, Gebunden, Verkaufsrang 47606
Aus der Amazon.de-Redaktion Bekannt für seine hervorragende strukturelle Erläuterung der politischen Kultur des Dritten Reichs in The Hitler Myth, ändert der angesehene Historiker Ian Kershaw in dieser innovativen Biografie des Nazi-Tyrannen nun seinen Ansatz. Hitler 1889-1936, der erste Band einer zweiteiligen Studie, ist weit entfernt von einer bloßen Aufzählung einer "Großen-Männer"-Geschichte. Es untersucht eindrucksvoll die historischen Kräfte, die einen trägen österreichischen Träumer in einen Diktator mit immenser Macht verwandelten. In seiner offenen Einleitung gibt Kershaw zu, dass er als engagierter Sozialhistoriker ursprünglich nicht die Absicht hatte, sich mit Biografien zu befassen. Seine "wachsende Beschäftigung" mit den Strukturen der Naziherrschaft haben ihn jedoch zu den Fragen über den Platz und die erhebliche Autorität Hitlers innerhalb dieses Systems gedrängt. Er vertritt den Standpunkt, dass die Ursachen für Hitlers Macht nicht nur in den Taten des Diktators gesucht werden müssen, sondern auch (und ganz besonders) in den sozialen Verhältnissen eines Staates, der es ihm erlaubte, alle institutionellen und moralischen Grenzen zu überschreiten. In einer umfassenden Behandlung des Lebens und der Zeit Hitlers bis hin zur Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 schöpft Kershaw aus Dokumenten, die erst kürzlich aus russischen Archiven zur Verfügung gestellt wurden. Er profitiert auch von einer rigorosen Kritik, die die Quellen vieler früherer, als zuverlässig angesehener Unterlagen diskreditiert hat. Und so löst dieses Werk Alan Bullocks Klassiker Hitler: A Study in Tyranny als den definitiven Bericht eines Mannes ab, der mit charakteristischer Selbstgefälligkeit andeutete, es sei göttlich-inspiriertes Schicksal gewesen, das ihn zu dem werden ließ, der er war: "Ich gehe mit der Sicherheit eines Schlafwandlers entlang des Pfades, den mir die Vorsehung geebnet hat." Kershaws scharfsinnige Analyse dessen, wie ein solch bestimmter Pfad aus den unheilvollen Umständen im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg entstehen konnte, ist die bleibende Stärke von Hitler 1889-1936. -James Highfill 1
Buch:
Hitler: 1889 - 1936
Autor:
Ian Kershaw, Jürgen Peter Krause, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 314077
Aus der Amazon.de-Redaktion Bekannt für seine hervorragende strukturelle Erläuterung der politischen Kultur des Dritten Reichs in The Hitler Myth, ändert der angesehene Historiker Ian Kershaw in dieser innovativen Biografie des Nazi-Tyrannen nun seinen Ansatz. Hitler 1889-1936, der erste Band einer zweiteiligen Studie, ist weit entfernt von einer bloßen Aufzählung einer "Großen-Männer"-Geschichte. Es untersucht eindrucksvoll die historischen Kräfte, die einen trägen österreichischen Träumer in einen Diktator mit immenser Macht verwandelten. In seiner offenen Einleitung gibt Kershaw zu, dass er als engagierter Sozialhistoriker ursprünglich nicht die Absicht hatte, sich mit Biografien zu befassen. Seine "wachsende Beschäftigung" mit den Strukturen der Naziherrschaft haben ihn jedoch zu den Fragen über den Platz und die erhebliche Autorität Hitlers innerhalb dieses Systems gedrängt. Er vertritt den Standpunkt, dass die Ursachen für Hitlers Macht nicht nur in den Taten des Diktators gesucht werden müssen, sondern auch (und ganz besonders) in den sozialen Verhältnissen eines Staates, der es ihm erlaubte, alle institutionellen und moralischen Grenzen zu überschreiten. In einer umfassenden Behandlung des Lebens und der Zeit Hitlers bis hin zur Remilitarisierung des Rheinlandes 1936 schöpft Kershaw aus Dokumenten, die erst kürzlich aus russischen Archiven zur Verfügung gestellt wurden. Er profitiert auch von einer rigorosen Kritik, die die Quellen vieler früherer, als zuverlässig angesehener Unterlagen diskreditiert hat. Und so löst dieses Werk Alan Bullocks Klassiker Hitler: A Study in Tyranny als den definitiven Bericht eines Mannes ab, der mit charakteristischer Selbstgefälligkeit andeutete, es sei göttlich-inspiriertes Schicksal gewesen, das ihn zu dem werden ließ, der er war: "Ich gehe mit der Sicherheit eines Schlafwandlers entlang des Pfades, den mir die Vorsehung geebnet hat." Kershaws scharfsinnige Analyse dessen, wie ein solch bestimmter Pfad aus den unheilvollen Umständen im Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg entstehen konnte, ist die bleibende Stärke von Hitler 1889-1936. -James Highfill 1
Buch:
Hitler: 1936 - 1945
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 152118
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Warten hat sich gelohnt. Mit einem Jahr Verspätung hat Ian Kershaw sein 1998 erschienenes, viel gelobtes Buch Hitler 1889-1936 durch einen zweiten Band ergänzt, der die Jahre 1936-1945 behandelt. Auf gut 1000 Seiten (zuzüglich 300 Seiten Anhang) schildert der britische Historiker den Aufstieg des Diktators zum Zenit der Macht und seinen jähen Absturz bis zum bitteren Ende im Bunkerlabyrinth unter der Berliner Reichskanzlei. "Nemesis" lautet der Untertitel des englischen Originals - nach der griechischen Rachegöttin, die die Hybris von Krieg und Holocaust unbarmherzig verfolgt haben würde. Kershaws grandioses Meisterwerk stellt eine beträchtlich erweiterte Synthese seiner auch fürderhin unbedingt lesenswerten Bücher Der NS-Staat, Hitlers Macht und Der Hitler-Mythos dar. Der international anerkannte NS-Experte, Jahrgang 1943, besticht dabei einmal mehr durch seine erfrischend unbefangene Sicht der Dinge bei einem Thema, das gerade für deutsche Kollegen mit einer Vielzahl tückischer Fußangeln behaftet ist. Welcher Biograf könnte es sich hierzulande etwa erlauben, den Initiator des größten Völkermordes nicht als Monstrum, sondern als Mitleid heischende, tragische Figur darzustellen, die gefangen in der selbstinszenierten Rolle des sagenumwobenen Führers in wohlkalkulierter Weltentrücktheit das deprimierende Leben eines einsamen Wolfes fristete? Wer aus dem Volk der Täter könnte wie Kershaw daran zweifeln, dass Hitler ein perverser Psychopath war und ihn nur als wirrköpfigen Sonderling abtun? Wer könnte gar ungestraft den persönlichen Anteil des Chefideologen des Rassenwahns an den ungeheuren Verbrechen gegen die Menschlichkeit relativieren und diese als dynamische Exzesse, der um die Gunst des Führers buhlenden Lehensträger deuten? Ganz zu schweigen vom Aufschrei der Empörung, wenn ein Deutscher behaupten würde, Hitler habe sich bei seinen Herrenrasse-Fantasien vom Auftreten der britischen Kolonialherren in Indien inspirieren lassen. Ian Kershaw ist mit seinem monumentalen Werk über Adolf Hitler der ganz große Wurf gelungen. Er kann nun mit Fug und Recht beanspruchen, die ultimative Monografie über die unheilvollste Gestalt der Neuzeit verfasst zu haben. -Roland Detsch 1
Buch:
Der Hitler-Mythos: Führerkult und Volksmeinung
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 1. Okt. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 95897
Aus der Amazon.de-Redaktion Hitler hatte eine breite Anhängerschaft quer durch alle Schichten der Bevölkerung. Auch viele, die sich selbst nicht als Nationalsozialisten betrachteten, waren von Hitler fasziniert. Der britische Historiker und Hitler-Biograph Ian Kershaw mißt diesem Umstand eine fundamentale Bedeutung bei. "Ohne Hitlers außerordentliche Popularität", erkennt Kershaw, "wäre das hohe Maß an allgemeiner Zustimmung undenkbar, auf die das Regime immer wieder zurückgreifen konnte". Die biographische Beschäftigung mit der Persönlichkeit Hitlers vermag seine außerordentliche Anziehungskraft nicht zu erklären. Die Quellen Hitlers immenser Popularität müssen "in denen, die ihn bewunderten, nicht so sehr im Führer selbst" gesucht werden. Nicht der Person Hitler gilt also Kershaws Interesse, sondern der Art und Weise, wie die Gesellschaft diese Persönlichkeit wahrnahm und zum Gegenstand ihrer Verherrlichung werden ließ. Der Führerkult ist für Kershaw das zentrale Element der "charismatischen Herrschaft" Hitlers. Er erblickt im Hitler-Mythos "ein 'heroisches' Image und eine volkstümliche Wahrnehmung Hitlers, die ihm größtenteils kraß von der Wirklichkeit abweichende Eigenschaften und Motive zuschrieben". Hitler galt als die Personifizierung der "Volksgemeinschaft", als alleiniger Schöpfer des deutschen "Wirtschaftswunders" und Repräsentant des "gesunden Volksempfindens. Er wurde als persönlich aufrichtig angesehen und als staatsmännisches Genie betrachtet, ein militärischer Führer ohnegleichen" und "Bollwerk" gegen den Bolschewismus und vor allem gegen die Juden. Gestützt auf zeitgenössische Berichte über die Volksmeinung, die "die Lauscher des Systems" zusammenstellten, legt Kershaws bahnbrechende Studie die wichtigsten Fundamente des Hitler-Mythos frei. Er zeigt, auf welcher Grundlage der Führerkult errichtet und gepflegt wurde. Und er zeigt die Konsequenzen, die der Hitler-Mythos für die Durchsetzung der ideologischen Ziele des Nationalsozialismus und den Völkermord an den Juden hatte. -Stephan Fingerle
Buch:
Der NS - Staat - Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 1988, Broschiert, Verkaufsrang 1580060
Buch:
Hitler: 1889 - 1945 Registerband
Autor:
Ian Kershaw, Ausgabe vom 1. Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 385753