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| | Buch: | Keine Posaunen vor Jericho: Die archäologische Wahrheit über die Bibel |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil A. Silberman, Ausgabe vom 1. Dez. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 31504 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit (5 von 5 Punkten) meint W.R. aus Zürich Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.
Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.
Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.
Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Keine Posaunen vor Jericho - Sonderausgabe: Die archäologische Wahrheit über die Bibel |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil A. Silberman, Ausgabe vom 27. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 49305 |
| Preis: | 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen. Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können. Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren. Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen. Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. -Osseline Kind
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit (5 von 5 Punkten) meint W.R. aus Zürich Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.
Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.
Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.
Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | David und Salomo: Archäologen entschlüsseln einen Mythos |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil A. Silberman, Ausgabe vom 1. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 204626 |
| Preis: | 12,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Das Bild der legendären Könige David und Salomo hat Judentum und Christentum maßgeblich geprägt. Die Legenden über sie wurden im Laufe vieler Jahrhunderte immer wieder im Interesse politischer und religiöser Machtansprüche umgearbeitet und erweitert. Doch das Jerusalem des 10. Jahrhunderts v. Chr. war keine stattliche Festung, sondern ein unbedeutendes Bergdorf. "Die beiden israelischen Autoren setzen unzählige Einzelbefunde zu einem faszinierenden Mosaik des Vorderen Orients zu Beginn der Eisenzeit ab 1000 v. Chr. zusammen." Der Tagesspiegel
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Immer mal wieder: Die Wahrheit hinter der Bibel (5 von 5 Punkten) meint N.G. aus Berlin Wie schön wäre es doch, wenn man die Bibel einfach als ein Geschichtsbuch lesen könnte. Denn dann hätte man mit dem archäologischen Nachweis der Sinnflut fast schon Gott bewiesen. Doch leider ist es in der Wirklichkeit nicht so einfach. In den Texten der Bibel findet man nicht nur Gott, sondern auch genug Spuren von den Menschen, die diese Texte im Verlauf der Geschichte verfasst hatten. Und die haben offenbar ihre Arbeit nicht als Geschichtsschreibung in unserem modernen Sinn angesehen.
Was dieses Buch sehr gut erklärt, ist, wie sich der Mythos um David, Salomo und die Gründung Israels im Altertum über Jahrhunderte entwickelt hat. Welche Ideen und Interessen bei der Niederschrift der Texte die Autoren geleitet haben. Und auch welche Ideen anderer Kulturen in die Bibel eingeflossen sind. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Gegensatz zwischen Israel und Juda, sowie die Diskussion um die theologische Bedeutung des Tempels in Jerusalem. So bieten die Erzählungen um die beiden Könige neben einer spannenden Geschichte auch viel religiöse Propaganda.
Und was ist, wenn man dies nun alles entfernt? Bleibt dann ein historischer Kern? Auch dieser Frage wird im Buch nachgegangen. Und tatsächlich ist die Existenz eines Davids, der Jerusalem eroberte, vielleicht garnicht so unwahrscheinlich. Aber wenn, dann muss man sich ihn doch erheblich kleiner, weniger glorreich vorstellen, als man es aus seiner Geschichte in der Bibel eigentlich gewohnt ist. Und man sollte davon ausgehen, dass sich in den bekannten Erzählungen viele Elemente aus späterer Zeit wiederfinden.
Das Buch endet mit einem Kapitel, in dem der aktuelle Stand der Ausgrabungen aus der Frühzeit Israels gut dargestellt ist. Das Buch ist gut lesbar, nutzt aber kaum die im akademischen Bereich übliche Technik von Referenzierungen. Für Hobbyhistoriker aber sicher dennoch eine Bereicherung. |
| | Buch: | David und Salomo: Archäologen entschlüsseln einen Mythos |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil Asher Silbermann, Ausgabe vom 23. Aug. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 379630 |
| Preis: | 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Finkelstein und Silberman beschreiben die überraschende archäologische Wahrheit über die legendären Könige David und Salomo, deren Bild Judentum und Christentum maßgeblich geprägt hat. Sie zeigen, was der historische Kern der Sagen ist und wie die Legenden im Laufe vieler Jahrhunderte immer wieder im Interesse politischer und religiöser Machtansprüche umgearbeitet und erweitert wurden. Während sich selbst kritische Bibelwissenschaftler bis heute an den Biographien Davids und Salomos abarbeiten, machen die Archäologen Finkelstein und Silberman auf erfrischende Weise tabula rasa: Über die beiden "Könige" wissen wir so gut wie nichts, denn Jerusalem war im zehnten Jahrhundert v. Chr. ein bedeutungsloses Bergdorf - ohne Tempel und Palast. Ein geeintes Königreich von Israel und Juda hat es nie gegeben. Dieser Befund ist jedoch nur der Anfang einer faszinierenden Spurensuche. Wer waren in Wirklichkeit die mächtigen Herrscher, die in der Bibel beschrieben werden? Wer baute den Tempel? Archäologische und andere außerbiblische Zeugnisse geben Hinweise, wie nach und nach spätere Entwicklungen und Ereignisse - Eroberungen, Tempelbauten, wirtschaftliche Blütezeiten - mit David und Salomo verknüpft wurden. So machten der musikalische, Harfe spielende Gründer einer großen Dynastie und sein Sohn, der weise Erbauer des ersten Jerusalemer Tempels, auch noch als Verfasser von Psalmen, Liebesliedern und Weisheitsbüchern Karriere. In einem letzten Schritt zeigen die Autoren, wie David und Salomo zu messianischen Hoffnungsträgern, Vorläufern Jesu und idealen Herrschern stilisiert wurden. Der Mythos von David und Salomo erweist sich so als ein zentraler Schlüssel, um die wahre Geschichte des alten Israel, die Entstehung der Bibel und die Grundlagen der abendländischen Kultur zu verstehen.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* König David ein Räuberhauptmann? (4 von 5 Punkten) meint B.G. aus Oberhausen Eine interessante Lektüre, die die biblische Überlieferung von Israels früher Königszeit mit den Herrschergestalten David, Salomo (und indirekt auch Saul) in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Allerdings nicht ganz so sensationell, wie der Untertitel des Buches vielleicht nahelegen möchte. Einen Teil ihrer Thesen haben Finkelstein und Silberman bereits vorher veröffentlicht ("Keine Posaunen vor Jericho") und sie vertreten hier nicht die radikale Position, dass die Geschichten von Macht und Pracht der frühen Könige samt und sonders in viel späterer Zeit einfach frei erfunden wurden.
Eher stellen sie fest, dass es keine außerbiblischen Zeugnisse für die Regierungszeit und die geschilderten Aktivitäten von David, Saul und Salomo gibt und behaupten, dass die ihnen zugeschriebenen Glanztaten mit den bisherigen archäologischen Befunden nicht vereinbar sind. Es mag diese frühen Führergestalten gegeben haben, aber die Ereignisse im 10. Jahrhundert v. Chr., die zunächst nur mündlich überliefert wurden, müssen sich in viel bescheidenerem Rahmen abgespielt haben, als man es sich nach dem biblischen Bericht vorstellt. Jerusalem war zu dieser Zeit nur eine kleine Siedlung auf einem Hügel und David vielleicht nur ein umherziehender Räuberhauptmann, der sich nach Sauls Untergang als lokaler Herrscher etablieren konnte.
Was wir heute in der Bibel lesen, sind demnach schriftliche Überarbeitungen und Ergänzungen aus den nachfolgenden Jahrhunderten, in die das jeweilige Zeitkolorit eingeflossen ist und wo die alten Geschehnisse nach den jeweils herrschenden politischen und theologischen Anschauungen umgedeutet und angereichert wurden.
Über weite Strecken sind die Ausführungen der beiden Archäologen spannend zu lesen, vieles von ihren Thesen erscheint plausibel. Wie sich die Ereignisse damals wirklich abgespielt haben, können sie mangels Dokumenten aber auch nicht klären, dort bleiben sie ebenso bei Hypothesen wie in Bezug auf die Motive der Verfasser und die Abfolge der Bearbeitungsschritte bei der Entstehung des deuteronomistischen Geschichtswerks.
Soweit ich die Fachliteratur kenne, wird ihre Version durchaus nicht von allen Forschern geteilt. Was die theologische Bewertung ihrer Befunde angeht, halten sich Finkelstein und Silberman selbst weitgehend zurück. In der Tat findet man Gott wohl eher, wenn man zum Himmel aufblickt, als wenn man in der Erde wühlt...
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Keine Posaunen vor Jericho - Die archäologische Wahrheit über die Bibel |
| Autor: | Israel Finkelstein, Neil Asher Silberman, Ausgabe vom Aug. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 438317 |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 17 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine unglaubliche gute aufschlussreiche Arbeit (5 von 5 Punkten) meint W.R. aus Zürich Die Autoren tragen hier kleinlich genau die aktuelle archäologische Forschung zusammen. Mit dieser Arbeit zeigen sie Deutlich auf, dass viele Ergeignisse sicher nicht so wie in der Bibel beschrieben stattgefunden haben können.
Das Ganze ist sehr übersichtlich gemacht und es wird detailiert auf die Bibelstellen und die Beziehungen hingewiesen, es wird auch immer wieder zwischen Thesen, Fakten und Annahmen unterschieden.
Natürlich gibt es unbelehrbare Gläubige welche es einfach nicht wahr haben wollen, dass das "Alte Testament" zu grossen Teilen Propaganda und Wunschdenken als wahre Geschichten ernhält und diese versuchen hier bei den Kommentare auf Widersprüche aufmerksam zu machen. Das Buch begründet sehr gut woher welche Informationen stammen und wie man welche Thesen ableitet.
Wenn man im Zusammenhang mit dem Auszug der Israeliten aus Agypten ca. duzende Widersprüche belegen kann, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Rest trotzdem stimmt. Dazu wird klar erwähnt, dass es gut Möglich ist, dass eine kleinere Gruppe von Israeliten Fronarbeit in Agypten geleistet hat und später geflohen oder entlassen wurden. Die Geschichte in der Bibel mit den 50 Jahren in der Wüste etc. wird jedoch ganz klar als Märchen entlarvt.
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