Jörg Kastner, Ausgabe vom 5. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 383148
Aus der Amazon.de-Redaktion Zwei Morde geben im Amsterdam des Jahres 1671 Rätsel auf: ein Werftbesitzer und ein Bankier werden erstochen aufgefunden, in der Hand haben beide ein Tulpenblatt, schwarz, "mit tropfenförmigen roten Flecken", wie Blutstropfen. Kein leichter Fall für Amtsinspektor Jeremias Katoen, zumal die Stimmung zwischen Tulpenhassern und leidenschaftlichen Verehrern aufgeladen und explosiv ist. "Nie wieder würde die Tulpe die Niederlande an den Rand einer Katastrophe bringen", dachte man." Nun aber, vierzig Jahre nach Ende des Tulpenwahns diese bestialischen Morde. Beide Opfer waren Mitglieder der Vereinigung der "Verehrer der Tulpe", die sich regelmäßig in dem Amsterdamer Lokal "Drei Tulpen" trifft. Für schnell ausfindig gemachte Tulpenkenner ist sofort klar: für Zwiebeln dieser unbekannten Tulpe wäre vor Jahren ein Vermögen gezahlt worden. "Ihr würdet euer Seelenheil dafür geben, auch nur ein Exemplar dieser Tulpe zu besitzen." Eine schaurig-schöne Atmosphäre ist es, in die Jörg Kastner entführt, die dunklen, dreckigen und gefahrvollen Gassen des alten Amsterdams, dann schillernde und zwielichtige Orte und Plätze. Gerüchte machen die Runde, und von weit her, von Kreuzfahrern stammt die Kunde von der giftigen, schwarzen "Tulpe des Bösen". " Wer ihr zu nahe kommt, verliert den Verstand und ist nur noch von dem Wunsch besessen, seinem Leben ein Ende zu bereiten und seine Seele dem Teufel auszuliefern." Eine Tulpe, makellose Schöpfung der Natur, als Waffe? Wer verfolgt welche Absichten, die sogar Morde einkalkulieren? Eine wunderbare, dichte und runde Geschichte, die die buntesten Bilder wach ruft, gefangen nimmt und ausgesprochen spannend bis zum Schluss bleibt. Das mag nicht zuletzt an dem sympathischen Jeremias Katoen liegen, der es nicht leicht hat, die Tulpenmorde aufzuklären, dabei souverän, aber auch ganz menschlich, sprich anfällig für die Liebe bleibt. Wie immer spannend an historischen Romanen: was ist Tatsache und Geschichte, was Fiktion und dichterische Freiheit. Die schwarze Tulpe hat es nie gegeben, aber nicht immer ging auch die Gefahr von der Tulpe aus, sondern eher vom Menschen. "Ihre Spekulations- und Gewinnsucht hat zu dem Desaster von 1637 geführt, als der Tulpenmarkt in sich zusammenbrach." Das klingt nicht nur irgendwie aktuell sondern war auch alles andere als Fiktion.-Barbara Wegmann
Buch:
Der Engelspapst
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 1. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 64424
Aus der Amazon.de-Redaktion "Habemus papam! - Wir haben einen Papst!" Dicht zusammengedrängt sieht die Menschenmenge die weißen Rauchwolken aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle aufsteigen. Allen düsteren Prophezeiungen zum Trotz, mit dem Tod des letzten Papstes sei das Ende der römisch-katholischen Kirche und gar das der gesamten Menschheit gekommen, hatte die Konklave der Kardinäle sich auf einen Nachfolger geeinigt. Nun tritt Jean-Pierre Gardien, der sich fortan Papst Custos nennen wird, vor die versammelte Menge, hält eine flammend-liberale Rede und "schnell wurde allen klar, dass dieser Papst ein ganz besonderer Mensch war". Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnte: Dieser außerordentlichen Rede sollten bald Ereignisse folgen, die die gesamte Christenheit bis in die Grundfesten erschüttern würde. Nicht schlecht, so weit. Dieses Endzeitszenario musste ja zur Jahrtausendwende von irgendjemandem aufgegriffen werden. Und Jörg Kastners Vatikan-Thriller um den jungen Schweizergardisten Alexander Rosin, der nach dem rätselhaften Mord an seinem ebenfalls bei den Papst-Bodyguards arbeitenden Onkel ein uraltes, ungeheuerliches Geheimnis aufdeckt, kommt schon ganz schön routiniert, klerikal-düster und gut recherchiert daher. Schon bei seiner ersten Audienz zeigt Papst Custos, was in ihm steckt: Er nimmt eine Wunderheilung an einer Gelähmten vor. Doch auch Alexander war nicht müßig. Zusammen mit der hübschen Journalistin Elena findet er ein geheimnisvolles Manuskript seines Vorfahren Albert Rosin (Schweizergardist, selbstredend) aus dem 16. Jahrhundert - und er entdeckt die Existenz eines Geheimbundes, des "Zirkels der Zwölf", die sich für die wahren Christen halten. Am Ende stellt sich ihm gar die dräuende Frage, ob Custos der seit langem angekündigte Engelspapst oder womöglich gar der Antichrist selbst sein könnte! Spannend, Spannend! Wie betäubt taumeln wir also auf der Spur nach der Lösung durch die vatikanische Unterwelt. Verlaufen können wir uns dabei nicht, denn dank des im Buchdeckel aufgedruckten praktischen Lageplans kennt sich der Leser im Vatikanstaat bald besser aus als in der heimischen Wohnküche. -Ravi Unger
Buch:
Das Wahre Kreuz: Roman
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 1. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 210911
Product Description Ein hoher Kleriker kommt einem ungeheuerlichen Skandal auf die Spur Im Vatikan werden Gelder im großen Stil veruntreut, offenbar mit dem Segen eines Würdenträgers. Der Kleriker vertraut sich der Journalistin Elena Vida an - und wird kurz darauf ermordet aufgefunden. Elena gerät unter dringenden Verdacht. Dann sterben weitere hohe Geistliche auf unheimliche Weise Sie verbrennen von innen heraus. Um Elena zu retten, nimmt sich Alexander Rosin, der ehemalige Schweizergardist, des Falles an - und findet heraus, dass es um viel mehr geht als Geld Fast alle Toten gehörten den sogenannten Engelssöhnen an, Nachfahren der Engel, zu denen auch der Papst zählt. Es scheint, dass der uralte Kampf zwischen Gut und Böse in eine neue Phase getreten ist ...
Buch:
Engelsfluch
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 1. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 528877
Buch:
Die Farbe Blau
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 1. Aug. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 240341
Die Farbe Blau Ihre nächsten Termine sollten Sie absagen: dieses Buch entführt und betört, fesselt und berauscht geradezu. Eine Geschichte, die eintaucht in das Amsterdam des 17. Jahrhunderts, die schillernde Zeit Rembrandts. Unerklärliche Morde geschehen, brutal, bestialisch und immer scheint ein Ölgemälde eine Schlüsselrolle zu spielen, gemalt in spektakulärem Blau. Die Farbe des Teufels? "Kann es etwas geben, das .... einen Menschen dazu bringt, Dinge zu tun, die er gar nicht tun will?" Der junge Maler Cornelis ist unsicher, aber mutig und unerschrocken. Voller Leidenschaft verstrickt er sich in die Aufklärung von Verbrechen, auch dem, das sein Freund begangen haben soll. Alle Spuren führen zu einem Gemälde, so ganz im Stile Rembrandts, nur: der benutzte nie jene magische blaue Farbe. Um dem Geheimnis näher zu kommen, wird Cornelis Rembrandts Schüler. Romantischer Seitenaspekt: die attraktive Tochter des Malers, Cornelia, deren Leben schließlich auch in Gefahr gerät. Jörg Kastner verblüfft aufs Neue mit einer Szenerie, einer vergangenen Welt, die so bunt wie Farbpaletten wirkt, so lebhaft und fesselnd wie ein genialer Thriller ist, so versponnen abenteuerlich wie eine verwegene Geschichte aus längst vergangenen Jahrhunderten. "Ein Roman über das Amsterdam der Rembrandt- Zeit, in dem Rembrandt nicht vorkommt, erschien mir wenig sinnvoll, und wenn schon Rembrandt, dann auch richtig," schreibt Kastner im Nachwort, das gleichzeitig, angesichts hinreißender Fantasien und zügelloser Abenteuerlust des Autors eine verehrende Entschuldigung an den großen Maler ist. Kastner liefert einen Roman, der so dicht verwoben ist, gespickt ist mit einer Unzahl allein historisch gesehen schon spannender Fakten: Es ist die Zeit der religiösen Territorialkämpfe, die Zeit der Kaufmannschaften, die durch expandierenden Handel große Reichtümer schaffen, die Zeit vieler Maler in Amsterdam. Aber was sind es für dubiose Wetten, auf den Tod noch lebender Menschen? Mutig und tapfer, neugierig und entschlossen ist Kastners Protagonist, schillernd und vielfarbig die Welt, in die er eintaucht. Viele Dialoge, lebhafte Schilderungen und eine gut nachvollziehbare Handlung machen das Lesen zu einem außergewöhnlichen Erlebnis! Übrigens soll Rembrandt selbst einmal angesichts einer neu kreierten Farbmischung gewarnt haben, "zu nahe an seine Bilder heranzugehen" - mit der Begründung, "das könne schädlich sein." Dem Buch kommt man dagegen gerne und schnell zu nahe - ein absoluter Genuß! -Barbara Wegmann
Buch:
Thorag oder Die Rückkehr des Germanen.
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 9. Januar 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 383856
Buch:
Der Sonnenkreis
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 1. Juni 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 113230
Product Description Durch mysteriöse Umstände gelangt eine junge Sängerin unserer Tage während der Vorbereitung zu einer Mozartoper in das Wien des 18. Jahrhunderts. Hier gerät sie an den berühmt-berüchtigten Magnetiseur Messmer und über ihn in ein Netz freimaurerischer Verschwörungen, in deren Zentrum Mozart und seine Zauberflöte stehen. Eine spannende Zeitreise in das Wien Schickaneders und Mozarts, ein magischer Liebesroman um den großen Komponisten und ein fesselnder Thriller voll historischer Bezüge.
Buch:
Im Schatten von Notre Dame
Autor:
Jörg Kastner, Ausgabe vom 7. Juni 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 304786