Kennen wir uns nicht? Noch glaubt Lexi Smart allen Ernstes, dass dies "der beschissenste Abend meines ganzen scheißbeschissenen Lebens" ist. Mit Freundinnen ist sie in einen angesagten Karaoke-Club im Südwestens Londons gefahren; jetzt steht sie durchnässt im strömenden Regen und wartet vergeblich auf ein Taxi. Während ihre Freundinnen gut gelaunt "It?s raining men" schmettern oder irgendwelchen Zufallsbekanntschaften ihre Zunge in den Hals rammen, hat sie ihr Freund trotz aller Versprechungen nicht abgeholt - ein Autoverkäufer zudem, der meint, er sähe aus wie Bruce Willis in Pulp Fiction, in Wirklichkeit aber den Spitznamen Loser Dave trägt. Der Tod ihres Vaters trübt Lexi Smart ebenso die Sinne wie der tropfende Regen, und so ist es kein Wunder, dass sie mit ihren Billigschuhen aus dem Ausverkauf auf der Treppe ausrutscht und das Bewusstsein verliert... Aber: Ist sie überhaupt auf einer Treppe ausgerutscht? Hat sie tatsächlich (immer noch) einen Knallkopf namens Loser Dave zum Freund? Und: Trägt sie wirklich No-Name-Klamotten oder doch eher Designerkleidung inklusive einer Tasche von Louis Vuitton? Die Tasche jedenfalls findet sich im Schrank ihres Krankenhauszimmers. Da, wo sonst zerkaute Nägel waren, blinkt jetzt fein Manikürtes in hellem Rosa. Und auch ihre eigene Biografie, die ihr das Krankenhauspersonal auftischt, klingt fast zu fremd, um wahr zu sein. Demnach hat Lexi einen schwerreichen Ehemann und führt ein Leben in Saus und Braus. Die Erinnerung ihres Treppensturzes, sagt man ihr, liegt drei Jahre zurück. Lexi Smart versteht die Welt - und sich - nicht mehr. Und dann platzt da auch noch ein Mann in ihr Leben, der sie noch mehr verwirrt. Mit Romanen wie Die Schnäppchenjägerin oder Prada, Pumps und Babypuder avancierte die britische Autorin Sophie Kinsella zur ungekrönten Königin der romantischen Komödie. Mit Kennen wir uns nicht?, das die Cinderella-Thematik in die Gegenwart transportiert (und originell weiterspinnt), wird sie dieser Rolle einmal mehr gerecht. Beste Unterhaltung. - Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
Product Description Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus' bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken ...
George R. R. Martin, Ausgabe vom 1. Okt. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 9152
Aus der Amazon.de-Redaktion In Band 1 seiner ersten Fantasy-Saga Das Lied von Eis und Feuer 1. Die Herren von Winterfell erzählt Martin in einer bunten Mischung aus Intrigen, geballter Handlung, romantischen Liebesgeschichten und geheimnisvollen Abenteuern das Leben der Herren von Winterfell. Die Existenz dieses Adelsgeschlechts ist von der durch die klimatischen Veränderungen hervorgerufenen Ausweitung der Jahreszeiten auf bis zu mehrere Jahrzehnte bedroht und hat durch seine menschlichen Perversionen nahezu jeglichen Zauber verloren. Besondere Raffinesse beweist Martin in diesem ersten Band durch eine ausgefeilte Erzähltechnik, eine großartige Handlung und eine gelungenen Integration seiner politischen Sichtweisen in den Handlungsstrang der Geschichte. Die vielen Charaktere und Perspektivenwechsel mögen auf den Leser zwar etwas abschreckend wirken, doch läßt sich dies in einem mehrbändigen Werk dieser Art wohl nur schwer vermeiden. Aus diesem Grund sollte dieses Werk wohl auch lieber von Anfang an gelesen werden. Sofern sich von diesem Anfang jedoch Rückschlüsse auf den Rest der Geschichte ziehen lassen, lohnt sich aufgrund seines hohen literarischen Wertes, seines Einfallsreichtums, seiner emotionalen Wirkung auf den Leser und der superben Schaffung neuer Welten auch die Gesamtlektüre dieses Werkes.
Fool "Dieses ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Maß an Geschmacklosigkeit und Profanität, fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven, und hier und da einem Onanisten." Diese Warnung, die Christopher Moore seinem neuen Roman voranstellt, ist denkbar zutreffend, in jeder Beziehung. Moore ist spätestens mit Die Bibel nach Biff zu einem Kultautor geworden: einer großartigen Jesus-Christus-Biografie, in der er mit überbordender Fantasie, hemmungsloser Fabulierlust und einer guten Portion dreist-frivolem Humor die "Leerstellen" des Neuen Testaments füllte und den Lesern so eine etwas andere Version von des Jugendjahren des Heilands lieferte. Nach diesem Rezept hat sich Moore nun Shakespeares Tragödie König Lear vorgenommen und zu einer schrillen Komödie verarbeitet. Sie erzählt die Geschichte des mythischen Herrschers über Britannien nach, bei der der alternde Lear seine drei Töchter bekanntlich einem Loyalitätstest unterzieht, um sein Erbe zu verteilen, und dabei auf die beiden unredlichen älteren Töchter hereinfälltz, während die redliche jüngste Tochter Cordelia leer ausgeht ? eine Entscheidung, die seinen Untergang besiegelt. Moore tut dies jedoch aus der Sicht des königlichen Hofnarrs Pocket. Aus dieser Perspektive schlägt er die überraschendsten, vergnüglichsten und nicht zuletzt derbsten Funken: Denn Pocket vermag nicht nur durch seine Scherze zu vergnügen, sondern verschafft insbesondere der Damenwelt auch auf andere Weise Entzückungsschreie. So wie man bei Biff nicht zwingend bibelfest sein musste, um einen Höllenspaß zu haben, muss man auch hier nicht unbedingt den Lear präsent haben ? aber der eine oder andere Gag entgeht einem schon, wenn man den Shakespeare nicht kennt. So oder so ist dieser Roman ein großes Vergnügen. Zu zart besaitet sollte man als Leser allerdings nicht sein, denn es spritzt nicht nur viel Blut, sondern noch so einiges andere. Aber der Autor hat uns ja gewarnt. - Christoph Nettersheim
Buch:
JA: Die Geschichte eines Mannes, der nicht mehr Nein sagen wollte
Autor:
Danny Wallace, Ausgabe vom 12. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 473433
Buch:
Liebe auf den ersten Biss
Autor:
Christopher Moore, Ausgabe vom 11. Febr. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 107296