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Bücher - Autoren

Jürgen Osterhammel

 
Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19 - Jahrhunderts - Jürgen Osterhammel
Buch:Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19 - Jahrhunderts
Autor:Jürgen Osterhammel, Ausgabe vom 1. April 2009, Gebunden, Verkaufsrang 7086
Preis: 49,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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In dieser grandiosen Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt Jürgen Osterhammel kundig, schwungvoll und facettenreich die Geschichte einer Welt im Umbruch. Aus einer Fülle an Material und einer Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel entsteht dabei das tiefgründige Porträt einer faszinierenden Epoche.
Osterhammel fragt nach Strukturen und Mustern, markiert Zäsuren und Kontinuitäten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Seine kulturübergreifenden, thematisch aufgefächerten Darstellungen und Analysen verbinden sich dabei zu einem kühnen Geschichtspanorama, das nicht nur traditionelle eurozentrische Ansätze weit hinter sich läßt, sondern auch erheblich mehr bietet als die gängigen historiographischen Paradigmen wie Industrialisierung oder Kolonialismus. Die Herausbildung unterschiedlicher Wissensgesellschaften, das Verhältnis Mensch-Natur oder der Umgang mit Krankheit und Andersartigkeit kommen darin ebenso zur Sprache wie Besonderheiten der Urbanisierung, verschiedene Formen von Bürgerlichkeit oder die Gegensätze von Migration und Seßhaftigkeit, Anpassung und Revolte, Säkularisierung und Religiosität. Zugleich stellt Osterhammel immer wieder Bezüge zur Gegenwart her.
Auf der Höhe der Forschung, engagiert geschrieben und zugleich wohltuend unideologisch, ist sein Werk nicht nur ein unverzichtbares Handbuch für jeden Historiker. Seine plastischen Schilderungen ziehen auch den interessierten Laien in den Bann eines Jahrhunderts, dessen historische Bedeutung in dieser fulminanten Epochengeschichte ganz neu ausgelotet wird.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Nicht vermessen, aber eine Vermessung der Welt (5 von 5 Punkten) meint H.A.
Vieles wurde von den RezensentInnen an dieser Stelle schon zutreffend gesagt.
Ein wesentlicher Aspekt besteht m.E. darin, dass der Autor zumindest versucht, die Perspektive vom "Westen" wegzurücken und auf die übrigen Kulturräume, soweit sie einer Geschichtsschreibung zugänglich sind, zu verschieben. So entsteht beim Leser das Gefühl für eine scheinbar paradox anmutende "Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen". Es liesse sich fragen, welcher Begriff von "Fortschritt" - wenn überhaupt - welcher Kultur zugrunde liegt.
Das Buch ist nichts weniger als gewissermassen eine "Vermessung der Welt", indem Osterhammel die Koordinaten seiner Untersuchung deutlich definiert, innerhalb derer er sich erzählend bewegen will. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis erhellt das Verfahren. Hochspannend sind z.B. die Einlassungen über "Imperien" und "Nationalstaaten", die Überlegungen zu "Frontiers", zu Städten usw. Ist etwa der verfasste Staat, gemäss der uns vetrauten Definition in afrikanischen Gesellschaften ein taugliches Modell ?
Naturgemäss lässt sich das Buch auch als Geschichte der Globalisierung lesen, deren Anfänge allerdings noch weiter hinter den untersuchte Zeitraum zurückreichen. Osterhammel weist, wo nötig, auch immer in beide Richtungen über den kalendarischen Raster hinaus.
Dieses Werk ist für den Laien ein Lehrstück dessen, was moderne Historiographie leisten kann und kaum verzichtbar für jene, die eine tiefere Vorstellung von der heutigen bewohnten Welt haben möchten.
Keinesfalls sollte man sich aber von Umfang und Preis abschrecken lassen. Es ist die Mühe - hier eher ein grosses Vergnügen - und die Kosten allemal wert.


 Weitere Lesermeinungen

Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen - Jürgen Osterhammel
Buch:Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen
Autor:Jürgen Osterhammel, Ausgabe vom 19. Mai 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 56646
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Das historische Buch
Kolonialismus in konziser Form
Eine Darstellung von Jürgen Osterhammel
Kolonialismus gehört zu jenen historischen Problemkomplexen, deren weitreichenden Folgen sich niemand entziehen kann. Um so willkommener dürfte deshalb ein Bändchen sein, das auf gut 100 Seiten knappe, aber doch kompetente Informationen zu wesentlichen Themen und Fragestellungen vermittelt. Der Verfasser, J. Osterhammel, hat sich mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Geschichte der europäischen Expansion und zur Geschichte Asiens einen Namen gemacht. Besondere Beachtung hat sein Buch über "China und die Weltgesellschaft. Vom 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit" (München, 1989) gefunden.
Osterhammel geht vom Versuch aus, schillernde Begriffe wie "Kolonialismus", "informal empire" und "Imperialismus" möglichst klar abzugrenzen. "Kolonialismus" definiert er als Herrschaft unter den Verhältnissen kultureller Fremdheit. Ein Herrschaftsverhältnis wird, wie der Verfasser betont, vor allem auf Grund der Interpretationen durch Herrschende und Beherrschte als kolonialistisch verstanden - ein Umstand, der etwa die englische Herrschaft über Ägypten von der osmanischen unterscheide. Für den modernen Kolonialismus wesensbestimmend ist nicht bloss der Anspruch einer "Metropole", "periphere" Gesellschaften fremdzusteuern. Seit der frühen Neuzeit unterscheidet sich der europäische Kolonialismus von andern Formen der Expansion durch den starken Druck zur Akkulturation an die Werte der Kolonialherren. Die Überzeugung von der eigenen kulturellen Höherwertigkeit verleiht dem modernen Kolonialismus eine aggressive Wendung, die über die geographischen und zeitlichen Grenzen formeller kolonialer Herrschaft hinausreicht.
Die folgenden Kapitel behandeln politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Aspekte von Kolonialismus. Der Verfasser plädiert für eine differenzierte Sicht der Handlungsräume von Kolonialherren und Einheimischen. Während die ältere Kolonialgeschichte ebenso wie die nachkoloniale, marxistisch inspirierte Geschichtsschreibung - mit gegensätzlichen Wertungen - den energischen Zugriff der Kolonialherren betonte, wird heute die Frage nach den Subjekten neu gestellt, die in kolonialen Situationen zusammenwirkten. Auf diese Weise wird Kolonialismus als komplexer Prozess fassbar, der von ersten Kontakten zum Aufbau eines kolonialen Herrschaftsapparates führen konnte, wobei dieses Ergebnis selten von Anfang an feststand. So unterschied sich die Art, wie die Conquistadores in Amerika zugunsten der Krone Kastiliens von weiten Territorien Besitz ergriffen, wesentlich vom Vorgehen der Portugiesen und Niederländer in Asien, das nur teilweise und nach langer Zeit in die Besetzung grösserer Gebiete mündete.
Die Europäer wurden vielerorts zunächst nicht als besonders bedrohliche Eindringlinge wahrgenommen. Widerstandsbewegungen formierten sich oft nicht unmittelbar nach der militärischen Eroberung, sondern erst als Reaktion auf wachsende Ansprüche der kolonialen Verwaltung und auf die Bedrohung der angestammten Kultur. Rückgriffe auf vorkoloniale Ordnungsformen, wie sie etwa die Engländer in Indien praktizierten, implizierten eine konservative Stabilisierung der Gesellschaft. Obwohl koloniale Systeme als solche politische, wirtschaftliche und Kulturelle Fremdbestimmung sicherten, boten sie beschränkten Segmenten der kolonisierten Gesellschaften Möglichkeiten des Machterhalts oder gar der Besserstellung.
Im Unterschied zu manchen populären Darstellungen rezipiert Osterhammel neuere sozial- und kulturhistorische Untersuchungen, die das Bild des Kolonialismus als Manifestation politischer und ökonomischer Macht ergänzen. Sie zeigen durch ethnisch-soziale Trennung geprägte koloniale Gesellschaften; so waren zum Beispiel in Indien selbst loyale einheimische Beamte von der sozialen Anerkennung ausgeschlossen, die Beamte europäischer Herkunft genossen.
Indem die europäische Expansion - etwa durch christliche Mission oder die Vermittlung europäischer Erziehung - angestammte Lebenswelten in Frage stellte und die Betroffenen dazu zwang, sich kreativ auf solche Veränderungen einzustellen, führte sie zu einer Revolution des Bewusstseins des kolonialen Menschen (V. S. Naipaul). Im religiösen Bereich konnte sich diese sowohl in einer mehr oder weniger synkretistischen Bekehrung als auch in der Umformulierung einheimischer Vorstellungen äussern, wie sie beispielsweise seit dem 19. Jahrhundert in der Artikulierung des Hinduismus als doktrinal beschreibbare Weltreligion zu beobachten ist.
Abgeschlossen wird das Bändchen durch eine kurze Einführung in Probleme der Dekolonisation und eine knappe, aber aktuelle Bibliographie, die die Angaben in den Anmerkungen ergänzt.
Christian Windler

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Gutes Buch für den schnellen Überblick (5 von 5 Punkten) meint M. aus Heidelberg
Osterhammels "Kolonialismus: Geschichte - Formen - Folgen" gibt einen schönen Überblick über die Thematik.
Selbst für den Gebrauch im akademischen Umfeld eignet sich dieses Buch hervorragend um sich ein erstes Bild über die Thematik zu verschaffen. Alles in Allem: Auch hier liegt wieder ein gelungener Band der "Beckschen Reihe Wissen" vor. Fachwissen wird in gutverständlichen Worten leicht zugänglich und vermag beim Leser die Lust auch "mehr" zu wecken.


 Weitere Lesermeinungen

Weltgeschichte (Basistexte - Geschichte) -
Buch:Weltgeschichte (Basistexte - Geschichte)
 Ausgabe vom 31. Dez. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 292738
Preis: 24,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Weltgeschichte bildet einen der dynamischsten Bereiche der internationalen Geschichtswissenschaft und einen der vielgestaltigsten. Diese Anthologie zeigt mit Texten vor allem aus der jüngeren welthistorischen Forschung und Diskussion die thematische und methodische Bandbreite dieses Feldes.
In seiner Einleitung arbeitet Jürgen Osterhammel sieben Grundmotive der heutigen Beschäftigung mit Weltgeschichte heraus und verbindet sie mit einer Analyse der vorgestellten Studien, die er in ihren historiographischen Kontext einbettet. Dabei schürt er keine programmatischen Grabenkämpfe; vielmehr beweist der Band Skeptikern, wie sich "Weltgeschichte" sinnvoll schreiben lässt, und welche Fragestellungen und Forschungsansätze durch eine globale Dimension gewinnen können. Eine Auswahlbibliographie und ein Register runden die Sammlung ab.

Geschichte der Globalisierung: Dimensionen, Prozesse, Epochen - Jürgen Osterhammel, Niels P. Petersson
Buch:Geschichte der Globalisierung: Dimensionen, Prozesse, Epochen
Autor:Jürgen Osterhammel, Niels P. Petersson, Ausgabe vom 24. Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 29537
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Globalisierung beginnt nicht erst in der Gegenwart. Sie hat sich über mehrere Jahrhunderte hinweg entfaltet. Das Buch beschreibt die Vielfalt der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Prozesse, die heute unter dem Begriff der Globalisierung zusammengefaßt werden. Es befaßt sich mit deren Ursachen und Auswirkungen, Rhythmen und Reichweiten.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Guter Einstieg (4 von 5 Punkten) meint F.F. aus Zürich
Als Einstieg in das Thema Globalisierung aus historischer Sicht ist dieses Buch sicher zu empfehlen. Die Informationsdichte ist sehr hoch, das Buch ist aber schlüssig und übersichtlich gegliedert, was beim Strukturieren der Lektüre hilft. "Geschichte der Globalisierung" ist in einer angenehmen, leserfreundlichen Sprache verfasst. Der Versuch einer Begriffsbestimmung zu Beginn des Buches ist nützlich beim weiteren Lesen, es folgt ein Panorama über Prozesse, die als Teil einer Globalisierung charakterisiert werden können. Angefangen wird dabei bereits im Spätmittelalter bzw. in der frühen Neuzeit, was manchen Lesern mit Sicherheit eine neue, eben historische Perspektive auf das Thema eröffnen wird.

 Weitere Lesermeinungen

Die Entzauberung Asiens - Europa und die asiatischen Reiche im 18 - Jahrhundert - Jürgen Osterhammel
Buch:Die Entzauberung Asiens - Europa und die asiatischen Reiche im 18 - Jahrhundert
Autor:Jürgen Osterhammel, Ausgabe vom Nov. 1998, Gebunden, Verkaufsrang 638938
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In der Gegenwart könnte sich wieder ein Gleichgewicht zwischen Europa und Asien herstellen, wie es ähnlich im 18. Jahrhundert bestand. Auf hohem Informationsstand wurde Asien damals zugleich entzaubert und besser verstanden als in den Jahrtausenden davor. Jürgen Osterhammels Buch ist eine Synthese auf der Grundlage breiter Quellenstudien. Es schildert die Aufgeschlossenheit der europäischen Aufklärung gegnüber anderen Hochkulturen, die ab 1800 in eine neue, heute...

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Als Asien dichter kam (5 von 5 Punkten) meint R.U.C.D.
Oftmals sind uns Inder, Chinesen oder Araber weit entfernt, nicht nur wegen der Zahl der zwischen uns liegenden Kilometer, sondern auch wegen der uns eigenen europäischen Arroganz.

Dieses Buch macht sehr gut deutlich, dass es im 18. Jahrhundert Zeiten gab in denen es anders war. Asien war eines der großen Themen der Aufklärung. Selbst entlegene Teile Asiens wurden bereist und erschlossen. Neben grundlegenden landeskundlichen Werken, wurde Asien durch immer besseres kennenlernen immer weiter entzaubert.

In mehreren Kapiteln geht Jürgen Osterhammel auf verschiedenste Themen ein. Für diese Neuausgabe hat der Autor ein mehrseitiges informatives Nachwort geschrieben, in dem er auf aktuelle politisch - gesellschaftliche Entwicklungen zum Thema eingeht. Quasi als Aufruf in unseren Alltag verstehe ich seine beiden letzten Sätze: "Die Anerkennung der Gleichrangigkeit Asiens sollte Europäern nicht schwerfallen. Sie waren schon einmal so weit."

Dieses Buch ist als eine grundlegende geschichtliche Bestandsaufnahme und Mahnung für die Gegenwart zu sehen.

Ein Buch von zunehmender Bedeutung!

 Weitere Lesermeinungen

Wege der Gesellschaftsgeschichte -
Buch:Wege der Gesellschaftsgeschichte
 Ausgabe vom 1. Aug. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 733213
Preis: 42,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Seit dreißig Jahren ist Geschichte und Gesellschaft die Zeitschrift für historische Sozialwissenschaft. Aus diesem Anlass erörtern aktive und frühere Herausgeber die Zukunft von Gesellschaftsgeschichte im internationalen Rahmen. Einige Beiträge werfen einen Blick auf klassische Themen der Gesellschaftsgeschichte, andere reformulieren die Grundlagen einer Geschichte sozialer Strukturen und Praktiken nach dem"cultural turn"und angesichts der Herausforderung durch eine globale Geschichtsbetrachtung. Eine dritte Gruppe behandelt das Verhältnis zu Nachbardisziplinen der Geschichtswissenschaft, vor allem zur Politikwissenschaft und zur Ökonomie. Ein vierter Schwerpunkt des Bandes liegt schließlich auf Staatsentwicklung und gesellschaftlichem Wandel in der Bundesrepublik Deutschland.

Das Kaiserreich transnational - Deutschland in der Welt 1871-1914 -
Buch:Das Kaiserreich transnational - Deutschland in der Welt 1871-1914
 Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 111239
Preis: 26,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Zivilisierungsmissionen: Imperiale Weltverbesserung seit dem 18 - Jahrhundert (Historische Kulturwissenschaften) -
Buch:Zivilisierungsmissionen: Imperiale Weltverbesserung seit dem 18 - Jahrhundert (Historische Kulturwissenschaften)
 Ausgabe vom 1. April 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 565263
Preis: 39,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Sechzehn Beiträge aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Irland und den USA behandeln in systematisch aufeinander bezogenen Fallstudien den vielgestaltigen Komplex der "Zivilisierungsmission". Die exemplarischen Untersuchungen reichen von der russischen Erschließung Sibiriens im 18. Jahrhundert und dem Imperium Napoleons über die christliche Mission im 19. Jahrhundert oder die Umdeutung der japanischen Identität bis zur "zivilisierend" gemeinten Intervention der USA in Südostasien in den 1960er Jahren.

Das moderne China - Jürgen Osterhammel
Buch:Das moderne China
Autor:Jürgen Osterhammel, Broschiert, Verkaufsrang 1378671
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Shanghai, 30 - Mai 1925 - Die chinesische Revolution. - Jürgen Osterhammel
Buch:Shanghai, 30 - Mai 1925 - Die chinesische Revolution.
Autor:Jürgen Osterhammel, Ausgabe vom 1. Juni 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 250296
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Am 30. Mai 1925 richteten britische Truppen in Shanghai ein Massaker unter demonstrierenden Studenten an. Was als Demonstration begann, weitet sich nun zu Massenprotesten gegen die fremden "Ausbeuter" aus. Die bis dato unbedeutenden Kommunisten können sich als ernstzunehmende politische Kraft etablieren und beginnen ihren Kampf um die Macht. Der 30. Mai ist somit eine doppelte Wendemarke: er markiert das endgültige Ende des alten Chinas und zugleich den Beginn der nationalen Revolution, die das Gesicht Asiens für immer verändern sollte. Jürgen Osterhammel begreift die chinesische Revolution als eine Entwicklung, die um 1900 begann, sich durch den 30. Mai radikalisierte und 1949 mit der Proklamation der Volksrepublik endete. Seine Revolutionsgeschichte wird damit zu einer umfassende Darstellung der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung Chinas in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts. Ein weiteres Buch aus der DTV-Reihe über die 20 wichtigsten Tage unseres Jahrhunderts und deren politisches, soziales und kulturelles Umfeld. -Stephan Fingerle
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