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Bücher - Autoren

Jan Seghers

 
Der Tod hat 24 Türchen: Ein mörderischer Adventskalender -
Buch:Der Tod hat 24 Türchen: Ein mörderischer Adventskalender
 Ausgabe vom 1. Nov. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 143155
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Partitur des Todes - Jan Seghers
Buch:Partitur des Todes
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 18. Januar 2008, Gebunden, Verkaufsrang 161242
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Kriminalpolizist Kai Döring sitzt am Schreibtisch in seinem Büro in der Mordkommission in Frankfurt und verdrückt gerade einen Hot Dog mit einer Extraportion Röstzwiebeln, als das Telefon unerbittlich klingelt. Mit vollem Mund bittet er seinen Kollegen Sven Liebmann, das Gespräch entgegenzunehmen. Am anderen Ende ist Eva Helberger: eine Frau, mit der Döring vor Urzeiten einmal einen One-Night-Stand gehabt hat. Seitdem belästigt sie den Polizisten mit ihren Anrufen, die immer auch verdächtige Beobachtungen enthalten. Deshalb nimmt Döring es auch nicht allzu ernst, als Helberger seinem Kollegen von einem merkwürdigen Mann erzählt, der sich bei einem Restaurantschiff namens "Sultans Imbiss" am Mainufer herumtreibt. Liebmann lässt sich sogar zu ein paar Witzen auf Kosten der Frau hinreißen. Verärgert legt Helberger auf.
Später müssen die beiden Polizisten erkennen, dass sie den Fehler ihres Lebens gemacht haben. Denn noch am selben Abend werden beim Restaurantschiff fünf Menschen erschossen. Gleichzeitig verschwindet der Wirt von "Sultans Imbiss" spurlos. Und nicht nur er: Auch die Fernsehjournalistin Valerie, die gerade erst aus Frankreich nach Frankfurt gekommen ist, wird entführt. Kurz zuvor hatte sie im Fernsehsender ARTE den jüdischen Revuetheaterbesitzer Georges Hofmann interviewt, der vor laufender Kamera zum ersten Mal von seiner durch die Nationalsozialisten zerstörten Familie erzählt hatte. Nach der Sendung hatte Hofmann einen Brief mit dem Namen seines Vaters und der Aufschrift "Auschwitz" bekommen. Inhalt: eine verschollen geglaubte Operette des Komponisten Jacques Offenbach, die Millionen wert sein muss - und die Valerie an sich genommen hatte, um sie im Auftrag Hofmanns in Deutschland zu verkaufen...
Satz für Satz, Abschnitt für Abschnitt, Kapitel für Kapitel entfaltet Jan Seghers alias Matthias Altenburg in Die Partitur des Todes seinen Atem beraubenden Plot, der tief hineinführt ins dunkle Herz menschlicher Begehrlichkeiten. Wie es ihm dabei gelingt, die Erzählstränge, deren Zusammenhang nicht von Anfang klar ersichtlich ist, stringent und logisch zusammenzufügen, ist schon großartig gemacht. Die Partitur des Todes ist ein tolles Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Die Braut im Schnee - Jan Seghers
Buch:Die Braut im Schnee
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 2. Januar 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 12115
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Wenn du mich fragst hat der Täter nicht mehr alle Tassen im Schrank." Kommissar Marthaler und sein Team stehen vor einem nie da gewesenen Fall: eine regelrecht "drapierte", "ausgestellte" Leiche. Gabriele Hasler, 29 Jahre, sie wurde von ihrem Mörder durch ein Martyrium geschickt. Hochspannung von der ersten Seite an!
Dramatik und Dramaturgie, Lebendigkeit und Profil der Figuren, es ist einfach alles perfekt in diesem Krimi. Eine überzeugende und schlüssige Handlung, ein klug durchdachter Aufbau und: hinterlistiges Spurenlegen für den Leser, denn schon früh sind da Ahnungen, Verdachtsmomente, Gefühle eben und schnell ist man geneigt, sich auf einen mutmaßlichen Täter ?einzuschießen?. Und dann kommt doch alles ganz anders. Ein Katz-und-Maus-Spiel nicht nur mit dem Opfer, auch mit dem Leser. Gelegentliche Nebenschauplätze gönnen eine Verschnaufpause, ganz nach dem Motto: "Make them wait".
Als Matthias Altenburg kennt man den Autor schon, aber ein "richtiger Krimiautor" braucht ein Pseudonym, sagt Seghers. Bekennender Henning-Mankell-Fan ist er und wen wundert?s, dass sein Kommissar Marthaler durchaus verwandtschaftliche Züge mit dem noch prominenteren Kollegen Wallander aufweist: gutes Essen, klassische Musik, Probleme bei Beziehungskisten, kämpferisch, wenn er mit Behörden aneinander gerät und stets, wenn?s brenzlig, wird ein Einzelgänger. Es sind die privaten Momente, die Marthaler aus der Schablone des Kommissars herausholen. Für seine tschechische Freundin, die ihn liebevoll "Meine dicke Honigpferd" nennen darf, will er sein Leben ändern, weniger Stress und abnehmen. Die frommen Wünsche eines Krimi-Helden!
Auffällig an Seghers neustem Buch: es ist keine ausschließlich an Fakten orientierte Ermittlungsarbeit, sehr temporeich übrigens. Beleuchtet wird daneben auch die psychische Seite der bestialischen Gewalt, die Persönlichkeit eines sadistischen Kriminellen. Und dann geschieht ein weiterer Mord, der Täter "verliert die Kontrolle über sich", Angst geht um, dass seine ?Brutalität sich noch steigern wird?. Der Druck auf das Ermittlerteam ist groß. "Es ist exakt die gleiche Scheiße wie schon beim ersten Mal." -Barbara Wegmann

Ein allzu schönes Mädchen - Jan Seghers
Buch:Ein allzu schönes Mädchen
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 1. Sept. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 30365
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kriminalroman
Erscheinungsjahr: 2005
Gewicht: 325 gr / Abmessung: 19 cm
Von Seghers, Jan
Im Frankfurter Stadtwald werden die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer gefunden. Hauptkommissar Robert Marthaler wird mit der Aufklärung dieses schwierigen Falls betraut. Die grausamen Morde machen dem bedächtigen Mann zu schaffen, denn alle Spuren weisen auf eine Frau als Täterin hin.
Und dann gerät auch Marthalers Privatleben aus den Fugen, denn seine neue Mitbewohnerin stellt eine ernsthafte Versuchung für den eigenwilligen Junggesellen dar.
Frankfurt im Hochsommer: Mitten in der größten Hitzewelle werden im Stadtwald die grauenhaft zugerichteten Leichen zweier junger Männer entdeckt. Spuren am Tatort weisen auf eine Frau hin. Für Hauptkommissar Marthaler beginnt die fieberhafte Suche nach einer Unbekannten, die von Zeugen als außerordentliche Schönheit beschrieben wird.
In einem verschlafenen Weindorf in den Vogesen taucht eines Tages ein Mädchen von atemberaubender Schönheit auf. Sie bleibt eine Weile und verschwindet schließlich genauso rätselhaft, wie sie gekommen ist.
Szenenwechsel: Frankfurt schwitzt in drückender Hochsommerhitze, als im Stadtwald zwei grausam zugerichtete Leichen entdeckt werden. Der Fall wird Kommissar Robert Marthaler übertragen, einem Einzelgänger, der gerne auf eigene Faust recherchiert. Die Ermittlungen führen ihn auf die Spur einer Frau, deren Schönheit als außerordentlich beschrieben wird. Schließlich wird in einem eleganten Frankfurter Hotel ein Reporter brutal ermordet. Seine Begleiterin: eine auffallend schöne Frau. Alles andere als ein Routinefall, der Kommissar Marthaler vor immer neue Rätsel stellt und einige Überraschungen bereit hält.
Sein erzählerisches Talent hat Jan Seghers alias Matthias Altenburg mit Veröffentlichungen wie Landschaft mit Wölfen oder Irgendwie alles Sex bereits unter Beweis gestellt. Aber hat er auch ein Talent für spannende Krimis? Ein allzu schönes Mädchen ist sein erster Kriminalroman. Obwohl Seghers sich selbst als Fan des amerikanischen Hard-Boiled-Krimis bezeichnet, sieht er die Vorbilder für seinen ersten Kriminalroman vor allem in der schwedischen Krimiliteratur, in Ermittlerfiguren wir Kommissar Wallander (Henning Mankell) und Kommissar Beck (Sjöwall/Wahlöö). Tatsächlich ist Robert Marthaler seinen schwedischen Kollegen in vielem ähnlich: Ein einsamer Wolf, der sich schwer tut in seiner Beziehung zu Frauen, mit einem ausgeprägten Hang zur Melancholie und einem Faible für klassische Musik. Mit seiner genauen Kenntnis von Frankfurt und Umgebung bekommt Seghers' Krimi außerdem ein besonderes Lokalkolorit, das entfernt auch an die Eifelkrimis von Jacques Berndorf erinnert.
Vielleicht will Seghers mit seinem Erstlingskrimi manchmal ein wenig zu viel: Zu viele Figuren ohne ersichtliche Funktion treten auf und verschwinden wieder; eine Art Show-Down plötzlich in der Mitte des Buches, eine Liebensgeschichte. Es gibt zahlreiche Handlungsstränge und oft ist nicht ganz klar, worauf der Autor eigentlich die Konzentration lenken möchte. Gelegentlich bleiben die Figuren schwarz-weiß und konstruiert. Mit den fortlaufenden Ereignissen gelingt es Seghers jedoch, seinem Kommissar und den anderen Hauptfiguren zunehmend Leben einzuhauchen und damit gleichzeitig auch die Handlung leichtfüßiger zu machen.
Einen Leitspruch hat Seghers über seine schriftstellerische Arbeit gesetzt: "Du darfst deine Leser nicht langweilen." Auch wenn dieser Erstlingskrimi an einigen Stellen noch etwas unausgegoren und kantig wirkt, dieses Ziel hat Seghers auf jeden Fall erreicht: Langeweile kommt nicht auf. -Ursula Kohaupt

Partitur des Todes - Jan Seghers
Buch:Partitur des Todes
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 1. Aug. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 8266
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Kriminalpolizist Kai Döring sitzt am Schreibtisch in seinem Büro in der Mordkommission in Frankfurt und verdrückt gerade einen Hot Dog mit einer Extraportion Röstzwiebeln, als das Telefon unerbittlich klingelt. Mit vollem Mund bittet er seinen Kollegen Sven Liebmann, das Gespräch entgegenzunehmen. Am anderen Ende ist Eva Helberger: eine Frau, mit der Döring vor Urzeiten einmal einen One-Night-Stand gehabt hat. Seitdem belästigt sie den Polizisten mit ihren Anrufen, die immer auch verdächtige Beobachtungen enthalten. Deshalb nimmt Döring es auch nicht allzu ernst, als Helberger seinem Kollegen von einem merkwürdigen Mann erzählt, der sich bei einem Restaurantschiff namens "Sultans Imbiss" am Mainufer herumtreibt. Liebmann lässt sich sogar zu ein paar Witzen auf Kosten der Frau hinreißen. Verärgert legt Helberger auf.
Später müssen die beiden Polizisten erkennen, dass sie den Fehler ihres Lebens gemacht haben. Denn noch am selben Abend werden beim Restaurantschiff fünf Menschen erschossen. Gleichzeitig verschwindet der Wirt von "Sultans Imbiss" spurlos. Und nicht nur er: Auch die Fernsehjournalistin Valerie, die gerade erst aus Frankreich nach Frankfurt gekommen ist, wird entführt. Kurz zuvor hatte sie im Fernsehsender ARTE den jüdischen Revuetheaterbesitzer Georges Hofmann interviewt, der vor laufender Kamera zum ersten Mal von seiner durch die Nationalsozialisten zerstörten Familie erzählt hatte. Nach der Sendung hatte Hofmann einen Brief mit dem Namen seines Vaters und der Aufschrift "Auschwitz" bekommen. Inhalt: eine verschollen geglaubte Operette des Komponisten Jacques Offenbach, die Millionen wert sein muss - und die Valerie an sich genommen hatte, um sie im Auftrag Hofmanns in Deutschland zu verkaufen...
Satz für Satz, Abschnitt für Abschnitt, Kapitel für Kapitel entfaltet Jan Seghers alias Matthias Altenburg in Die Partitur des Todes seinen Atem beraubenden Plot, der tief hineinführt ins dunkle Herz menschlicher Begehrlichkeiten. Wie es ihm dabei gelingt, die Erzählstränge, deren Zusammenhang nicht von Anfang klar ersichtlich ist, stringent und logisch zusammenzufügen, ist schon großartig gemacht. Die Partitur des Todes ist ein tolles Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Die Braut im Schnee - Jan Seghers
Buch:Die Braut im Schnee
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 23. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 387176
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Wenn du mich fragst hat der Täter nicht mehr alle Tassen im Schrank." Kommissar Marthaler und sein Team stehen vor einem nie da gewesenen Fall: eine regelrecht "drapierte", "ausgestellte" Leiche. Gabriele Hasler, 29 Jahre, sie wurde von ihrem Mörder durch ein Martyrium geschickt. Hochspannung von der ersten Seite an!
Dramatik und Dramaturgie, Lebendigkeit und Profil der Figuren, es ist einfach alles perfekt in diesem Krimi. Eine überzeugende und schlüssige Handlung, ein klug durchdachter Aufbau und: hinterlistiges Spurenlegen für den Leser, denn schon früh sind da Ahnungen, Verdachtsmomente, Gefühle eben und schnell ist man geneigt, sich auf einen mutmaßlichen Täter ?einzuschießen?. Und dann kommt doch alles ganz anders. Ein Katz-und-Maus-Spiel nicht nur mit dem Opfer, auch mit dem Leser. Gelegentliche Nebenschauplätze gönnen eine Verschnaufpause, ganz nach dem Motto: "Make them wait".
Als Matthias Altenburg kennt man den Autor schon, aber ein "richtiger Krimiautor" braucht ein Pseudonym, sagt Seghers. Bekennender Henning-Mankell-Fan ist er und wen wundert?s, dass sein Kommissar Marthaler durchaus verwandtschaftliche Züge mit dem noch prominenteren Kollegen Wallander aufweist: gutes Essen, klassische Musik, Probleme bei Beziehungskisten, kämpferisch, wenn er mit Behörden aneinander gerät und stets, wenn?s brenzlig, wird ein Einzelgänger. Es sind die privaten Momente, die Marthaler aus der Schablone des Kommissars herausholen. Für seine tschechische Freundin, die ihn liebevoll "Meine dicke Honigpferd" nennen darf, will er sein Leben ändern, weniger Stress und abnehmen. Die frommen Wünsche eines Krimi-Helden!
Auffällig an Seghers neustem Buch: es ist keine ausschließlich an Fakten orientierte Ermittlungsarbeit, sehr temporeich übrigens. Beleuchtet wird daneben auch die psychische Seite der bestialischen Gewalt, die Persönlichkeit eines sadistischen Kriminellen. Und dann geschieht ein weiterer Mord, der Täter "verliert die Kontrolle über sich", Angst geht um, dass seine ?Brutalität sich noch steigern wird?. Der Druck auf das Ermittlerteam ist groß. "Es ist exakt die gleiche Scheiße wie schon beim ersten Mal." -Barbara Wegmann

Die Braut im Schnee. - Jan Seghers, Matthias Altenburg
Buch:Die Braut im Schnee.
Autor:Jan Seghers, Matthias Altenburg, Ausgabe vom 1. Okt. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 429031
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Wenn du mich fragst hat der Täter nicht mehr alle Tassen im Schrank." Kommissar Marthaler und sein Team stehen vor einem nie da gewesenen Fall: eine regelrecht "drapierte", "ausgestellte" Leiche. Gabriele Hasler, 29 Jahre, sie wurde von ihrem Mörder durch ein Martyrium geschickt. Hochspannung von der ersten Seite an!
Dramatik und Dramaturgie, Lebendigkeit und Profil der Figuren, es ist einfach alles perfekt in diesem Krimi. Eine überzeugende und schlüssige Handlung, ein klug durchdachter Aufbau und: hinterlistiges Spurenlegen für den Leser, denn schon früh sind da Ahnungen, Verdachtsmomente, Gefühle eben und schnell ist man geneigt, sich auf einen mutmaßlichen Täter ?einzuschießen?. Und dann kommt doch alles ganz anders. Ein Katz-und-Maus-Spiel nicht nur mit dem Opfer, auch mit dem Leser. Gelegentliche Nebenschauplätze gönnen eine Verschnaufpause, ganz nach dem Motto: "Make them wait".
Als Matthias Altenburg kennt man den Autor schon, aber ein "richtiger Krimiautor" braucht ein Pseudonym, sagt Seghers. Bekennender Henning-Mankell-Fan ist er und wen wundert?s, dass sein Kommissar Marthaler durchaus verwandtschaftliche Züge mit dem noch prominenteren Kollegen Wallander aufweist: gutes Essen, klassische Musik, Probleme bei Beziehungskisten, kämpferisch, wenn er mit Behörden aneinander gerät und stets, wenn?s brenzlig, wird ein Einzelgänger. Es sind die privaten Momente, die Marthaler aus der Schablone des Kommissars herausholen. Für seine tschechische Freundin, die ihn liebevoll "Meine dicke Honigpferd" nennen darf, will er sein Leben ändern, weniger Stress und abnehmen. Die frommen Wünsche eines Krimi-Helden!
Auffällig an Seghers neustem Buch: es ist keine ausschließlich an Fakten orientierte Ermittlungsarbeit, sehr temporeich übrigens. Beleuchtet wird daneben auch die psychische Seite der bestialischen Gewalt, die Persönlichkeit eines sadistischen Kriminellen. Und dann geschieht ein weiterer Mord, der Täter "verliert die Kontrolle über sich", Angst geht um, dass seine ?Brutalität sich noch steigern wird?. Der Druck auf das Ermittlerteam ist groß. "Es ist exakt die gleiche Scheiße wie schon beim ersten Mal." -Barbara Wegmann

Partitur des Todes - Jan Seghers
Hörbuch:Partitur des Todes
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 28. Januar 2008, Audio CD, Verkaufsrang 170141
Preis: 12,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Kriminalpolizist Kai Döring sitzt am Schreibtisch in seinem Büro in der Mordkommission in Frankfurt und verdrückt gerade einen Hot Dog mit einer Extraportion Röstzwiebeln, als das Telefon unerbittlich klingelt. Mit vollem Mund bittet er seinen Kollegen Sven Liebmann, das Gespräch entgegenzunehmen. Am anderen Ende ist Eva Helberger: eine Frau, mit der Döring vor Urzeiten einmal einen One-Night-Stand gehabt hat. Seitdem belästigt sie den Polizisten mit ihren Anrufen, die immer auch verdächtige Beobachtungen enthalten. Deshalb nimmt Döring es auch nicht allzu ernst, als Helberger seinem Kollegen von einem merkwürdigen Mann erzählt, der sich bei einem Restaurantschiff namens "Sultans Imbiss" am Mainufer herumtreibt. Liebmann lässt sich sogar zu ein paar Witzen auf Kosten der Frau hinreißen. Verärgert legt Helberger auf.
Später müssen die beiden Polizisten erkennen, dass sie den Fehler ihres Lebens gemacht haben. Denn noch am selben Abend werden beim Restaurantschiff fünf Menschen erschossen. Gleichzeitig verschwindet der Wirt von "Sultans Imbiss" spurlos. Und nicht nur er: Auch die Fernsehjournalistin Valerie, die gerade erst aus Frankreich nach Frankfurt gekommen ist, wird entführt. Kurz zuvor hatte sie im Fernsehsender ARTE den jüdischen Revuetheaterbesitzer Georges Hofmann interviewt, der vor laufender Kamera zum ersten Mal von seiner durch die Nationalsozialisten zerstörten Familie erzählt hatte. Nach der Sendung hatte Hofmann einen Brief mit dem Namen seines Vaters und der Aufschrift "Auschwitz" bekommen. Inhalt: eine verschollen geglaubte Operette des Komponisten Jacques Offenbach, die Millionen wert sein muss - und die Valerie an sich genommen hatte, um sie im Auftrag Hofmanns in Deutschland zu verkaufen...
Satz für Satz, Abschnitt für Abschnitt, Kapitel für Kapitel entfaltet Jan Seghers alias Matthias Altenburg in Die Partitur des Todes seinen Atem beraubenden Plot, der tief hineinführt ins dunkle Herz menschlicher Begehrlichkeiten. Wie es ihm dabei gelingt, die Erzählstränge, deren Zusammenhang nicht von Anfang klar ersichtlich ist, stringent und logisch zusammenzufügen, ist schon großartig gemacht. Die Partitur des Todes ist ein tolles Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

Ein allzu schönes Mädchen - Jan Seghers
Buch:Ein allzu schönes Mädchen
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 19. März 2004, Gebunden, Verkaufsrang 417097
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
In einem verschlafenen Weindorf in den Vogesen taucht eines Tages ein Mädchen von atemberaubender Schönheit auf. Sie bleibt eine Weile und verschwindet schließlich genauso rätselhaft, wie sie gekommen ist.
Szenenwechsel: Frankfurt schwitzt in drückender Hochsommerhitze, als im Stadtwald zwei grausam zugerichtete Leichen entdeckt werden. Der Fall wird Kommissar Robert Marthaler übertragen, einem Einzelgänger, der gerne auf eigene Faust recherchiert. Die Ermittlungen führen ihn auf die Spur einer Frau, deren Schönheit als außerordentlich beschrieben wird. Schließlich wird in einem eleganten Frankfurter Hotel ein Reporter brutal ermordet. Seine Begleiterin: eine auffallend schöne Frau. Alles andere als ein Routinefall, der Kommissar Marthaler vor immer neue Rätsel stellt und einige Überraschungen bereit hält.
Sein erzählerisches Talent hat Jan Seghers alias Matthias Altenburg mit Veröffentlichungen wie Landschaft mit Wölfen oder Irgendwie alles Sex bereits unter Beweis gestellt. Aber hat er auch ein Talent für spannende Krimis? Ein allzu schönes Mädchen ist sein erster Kriminalroman. Obwohl Seghers sich selbst als Fan des amerikanischen Hard-Boiled-Krimis bezeichnet, sieht er die Vorbilder für seinen ersten Kriminalroman vor allem in der schwedischen Krimiliteratur, in Ermittlerfiguren wir Kommissar Wallander (Henning Mankell) und Kommissar Beck (Sjöwall/Wahlöö). Tatsächlich ist Robert Marthaler seinen schwedischen Kollegen in vielem ähnlich: Ein einsamer Wolf, der sich schwer tut in seiner Beziehung zu Frauen, mit einem ausgeprägten Hang zur Melancholie und einem Faible für klassische Musik. Mit seiner genauen Kenntnis von Frankfurt und Umgebung bekommt Seghers' Krimi außerdem ein besonderes Lokalkolorit, das entfernt auch an die Eifelkrimis von Jacques Berndorf erinnert.
Vielleicht will Seghers mit seinem Erstlingskrimi manchmal ein wenig zu viel: Zu viele Figuren ohne ersichtliche Funktion treten auf und verschwinden wieder; eine Art Show-Down plötzlich in der Mitte des Buches, eine Liebensgeschichte. Es gibt zahlreiche Handlungsstränge und oft ist nicht ganz klar, worauf der Autor eigentlich die Konzentration lenken möchte. Gelegentlich bleiben die Figuren schwarz-weiß und konstruiert. Mit den fortlaufenden Ereignissen gelingt es Seghers jedoch, seinem Kommissar und den anderen Hauptfiguren zunehmend Leben einzuhauchen und damit gleichzeitig auch die Handlung leichtfüßiger zu machen.
Einen Leitspruch hat Seghers über seine schriftstellerische Arbeit gesetzt: "Du darfst deine Leser nicht langweilen." Auch wenn dieser Erstlingskrimi an einigen Stellen noch etwas unausgegoren und kantig wirkt, dieses Ziel hat Seghers auf jeden Fall erreicht: Langeweile kommt nicht auf. -Ursula Kohaupt
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Ein allzu schönes Mädchen - 4 CDs - Jan Seghers
Hörbuch:Ein allzu schönes Mädchen - 4 CDs
Autor:Jan Seghers, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Audio CD, Verkaufsrang 280433

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