Kingsley Amis, Ausgabe vom 1. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 510826
Product Description Das Buch ist in Ordnung.
Buch:
Tristesse Royal: Das popkulturelle Quintett
Autor:
Joachim Bessing, Benjamin von Stuckrad-Barre, Christian Kracht, Eckhart Nickel, Alexander v. Schönburg, Ausgabe vom 1. Mai 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 176579
Im Auftrag des Ullstein Verlags verbringen fünf Jungstars der Popliteraturdrei Tage im Kaminzimmer des Hotel Adlon. Ihre Mission ist es, ein Sittenbildihrer Generation entwerfen. Es geht um Markenartikel, Ästhetik, Selbstinszenierungund Lifestyle. Das Buch wurde ein Bestsellererfolg und machte Furore inallen maßgeblichen Feuilletons. Sehr geehrtes Konsumvolk, liebe wohlstandsverwahrloste Jugend Deutschlands, dieses Buch ist für euch geschrieben. Ihr, die ihr Bücher übers Internet bestellt, IKEA-Katalog und WOM-Journal zum Blättern mit auf die Toilette nehmt und für einen höheren Überziehungskredit sogar etwas sparen würdet - dieses Buch ist für euch. Die fünf Wortführer der Tristesse Royale, die sich im Fin-de-siècle-Jahr 1999 im schönen Hotel Adlon getroffen haben, halten euch gnadenlos den Spiegel vor. Wollt ihr wissen, was diese "Stilgötter" von euch halten? Nun denn: Nehmt und lest! Lest von der Meinungslosigkeit unserer Gesellschaft, vom ewigen Re-Modeling der Marken, Popbands und Gesichter, von der "ironic hell", die das Fernsehen und die Werbung aus unserem Leben gemacht haben. Lest von der "Drei-Wetter-Taft-Welt", in der alles sehr schnell gehen muß. Lest von der Gefahr, die von den Werbebildern für unsere Selbtsverwirklichungsvorhaben ausgeht. Ganz oben auf der Liste des Leids, die uns das popkulturelle Quintett zusammengestellt hat: die Ironie. Das ist nicht leicht zu verstehen, dann was sie da betreiben, sieht ganz nach bitterstem Zynismus aus. Vielleicht ist das aber auch ein strukturelles Problem: Wer die perversen Verhältnisse unserer konstruierten Arbeits- und Vergnügungswelt beschreiben will, muß zwingend ironisch vorgehen. Wie auch immer: Die saloppe Kulturkritik mitsamt der dekadenten Pose dieser "Betrifft-mich-nicht-Wichte" enthält "mehr Debatte als ein ganzjähriges Zeit-Abonnement", wie ein Kritiker schrieb. Wem Pierre Bourdieu, dem Denker der feinen Unterschiede, zu schwierig, die Pop-Gazette Spex zu theologisch und Max Goldt bzw. Wiglaf Droste zu linksliberal sind, der sollte sich dieses Buch beschaffen - als Erbauungsliteratur auf dem Heimweg vom Einkaufen, als Nachschlagewerk (ca. 800 Einträge im Sachregister), als Vademecum für ästhetisch unsichere Tage. Es ist, wie es an einer Stelle heißt, "bigger than life and twice as ugly". -Nikolaus Stemmer
Buch:
Tristesse Royale
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 570768
Aus der Amazon.de-Redaktion Sehr geehrtes Konsumvolk, liebe wohlstandsverwahrloste Jugend Deutschlands, dieses Buch ist für euch geschrieben. Ihr, die ihr Bücher übers Internet bestellt, IKEA-Katalog und WOM-Journal zum Blättern mit auf die Toilette nehmt und für einen höheren Überziehungskredit sogar etwas sparen würdet - dieses Buch ist für euch. Die fünf Wortführer der Tristesse Royale, die sich im Fin-de-siècle-Jahr 1999 im schönen Hotel Adlon getroffen haben, halten euch gnadenlos den Spiegel vor. Wollt ihr wissen, was diese "Stilgötter" von euch halten? Nun denn: Nehmt und lest! Lest von der Meinungslosigkeit unserer Gesellschaft, vom ewigen Re-Modeling der Marken, Popbands und Gesichter, von der "ironic hell", die das Fernsehen und die Werbung aus unserem Leben gemacht haben. Lest von der "Drei-Wetter-Taft-Welt", in der alles sehr schnell gehen muß. Lest von der Gefahr, die von den Werbebildern für unsere Selbtsverwirklichungsvorhaben ausgeht. Ganz oben auf der Liste des Leids, die uns das popkulturelle Quintett zusammengestellt hat: die Ironie. Das ist nicht leicht zu verstehen, dann was sie da betreiben, sieht ganz nach bitterstem Zynismus aus. Vielleicht ist das aber auch ein strukturelles Problem: Wer die perversen Verhältnisse unserer konstruierten Arbeits- und Vergnügungswelt beschreiben will, muß zwingend ironisch vorgehen. Wie auch immer: Die saloppe Kulturkritik mitsamt der dekadenten Pose dieser "Betrifft-mich-nicht-Wichte" enthält "mehr Debatte als ein ganzjähriges Zeit-Abonnement", wie ein Kritiker schrieb. Wem Pierre Bourdieu, dem Denker der feinen Unterschiede, zu schwierig, die Pop-Gazette Spex zu theologisch und Max Goldt bzw. Wiglaf Droste zu linksliberal sind, der sollte sich dieses Buch beschaffen - als Erbauungsliteratur auf dem Heimweg vom Einkaufen, als Nachschlagewerk (ca. 800 Einträge im Sachregister), als Vademecum für ästhetisch unsichere Tage. Es ist, wie es an einer Stelle heißt, "bigger than life and twice as ugly". -Nikolaus Stemmer
Buch:
Rettet die Familie!: Eine Provokation
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 1. März 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 1909076
Buch:
Udo Walz - Mein Berlin
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 1. März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 789317
Buch:
Rettet die Familie!: Ein Plädoyer
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 1. Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 1605715
Buch:
Wir Maschine
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 846488
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Titel ist geschickt gewählt, stehen Pop-Autoren doch unter dringendem Egozentrik-Verdacht. Außerdem wartet man in Joachim Bessings Romandebüt ziemlich lange gespannt auf den Auftritt dieser Wir-Maschine. Denn zunächst geht es um viele Ichs: um Alfred, einen ehemals erfolgreichen, jetzt desillusionierten Werbetexter, der sich von der Branche ab- und dem Alkohol zuwendet. Und vor allem um Gumbo, sein jugendliches Alter Ego, der dorthin will, wo Alfred herkommt. Dessen Tragik wird bei Gumbo zur Farce, der große Durchbruch bleibt aus, vielleicht deshalb, weil er der schönen Werbewelt bereits zu distanziert, wenn auch nicht kritisch gegenübersteht. So treibt er als leidender Angestellter durch die Hamburger Szene, umgeben von lauter kleinen Ich-Maschinen, die wie er an der perfekten Selbstinszenierung arbeiten. Eine endlose Abfolge von Kicks, Koks und coolen Kampagnen - trotzdem bleibt das ungute Gefühl: "Immer werde ich gefahren, nie bin ich am Steuer." Das Komische an dieser Tristesse Royale blitzt nur manchmal auf, etwa, wenn es um schwule Kekse und ironisch gemeinte (oder doch nicht?) Rollkragenpullis geht. Bessing erzählt ohne Augenzwinkern - schließlich haben er und seine Pop-Kollegen sich Ironie-Verbot erteilt - und mit urbaner Unterkühltheit, ohne jedoch wirklich einen eigenen Ton zu finden. Dekor und Personal kennt man aus Krachts Faserland, die popkritischen Abschweifungen - ein Loblied auf Air - aus Stuckrad-Barres Soloalbum. Dass der Autor schreiben kann, beweisen einzelne starke Passagen - Aussteiger auf Ibiza - und gute Dialoge. Die dominierenden inneren Monologe münden schließlich in das Statement der Wir-Maschine. Mit diesem furiosen Schlusspunkt wird das Unwesen der Werber, der Terror von Mark und Marken jäh beendet - No Logo, aber viele Worte. Für das leicht lesbare Buch gilt, was Gumbo einmal über eine Liebesnacht sagt: "Alles sah gut aus. Nichts daran war peinlich." Nicht weniger und nicht mehr. -Patrick Fischer 1
Buch:
Tristesse Royale
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 870615
Aus der Amazon.de-Redaktion Sehr geehrtes Konsumvolk, liebe wohlstandsverwahrloste Jugend Deutschlands, dieses Buch ist für euch geschrieben. Ihr, die ihr Bücher übers Internet bestellt, IKEA-Katalog und WOM-Journal zum Blättern mit auf die Toilette nehmt und für einen höheren Überziehungskredit sogar etwas sparen würdet - dieses Buch ist für euch. Die fünf Wortführer der Tristesse Royale, die sich im Fin-de-siècle-Jahr 1999 im schönen Hotel Adlon getroffen haben, halten euch gnadenlos den Spiegel vor. Wollt ihr wissen, was diese "Stilgötter" von euch halten? Nun denn: Nehmt und lest! Lest von der Meinungslosigkeit unserer Gesellschaft, vom ewigen Re-Modeling der Marken, Popbands und Gesichter, von der "ironic hell", die das Fernsehen und die Werbung aus unserem Leben gemacht haben. Lest von der "Drei-Wetter-Taft-Welt", in der alles sehr schnell gehen muß. Lest von der Gefahr, die von den Werbebildern für unsere Selbtsverwirklichungsvorhaben ausgeht. Ganz oben auf der Liste des Leids, die uns das popkulturelle Quintett zusammengestellt hat: die Ironie. Das ist nicht leicht zu verstehen, dann was sie da betreiben, sieht ganz nach bitterstem Zynismus aus. Vielleicht ist das aber auch ein strukturelles Problem: Wer die perversen Verhältnisse unserer konstruierten Arbeits- und Vergnügungswelt beschreiben will, muß zwingend ironisch vorgehen. Wie auch immer: Die saloppe Kulturkritik mitsamt der dekadenten Pose dieser "Betrifft-mich-nicht-Wichte" enthält "mehr Debatte als ein ganzjähriges Zeit-Abonnement", wie ein Kritiker schrieb. Wem Pierre Bourdieu, dem Denker der feinen Unterschiede, zu schwierig, die Pop-Gazette Spex zu theologisch und Max Goldt bzw. Wiglaf Droste zu linksliberal sind, der sollte sich dieses Buch beschaffen - als Erbauungsliteratur auf dem Heimweg vom Einkaufen, als Nachschlagewerk (ca. 800 Einträge im Sachregister), als Vademecum für ästhetisch unsichere Tage. Es ist, wie es an einer Stelle heißt, "bigger than life and twice as ugly". -Nikolaus Stemmer
Buch:
Wir Maschine: Roman
Autor:
Joachim Bessing, Ausgabe vom 1. Sept. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 708515
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Titel ist geschickt gewählt, stehen Pop-Autoren doch unter dringendem Egozentrik-Verdacht. Außerdem wartet man in Joachim Bessings Romandebüt ziemlich lange gespannt auf den Auftritt dieser Wir-Maschine. Denn zunächst geht es um viele Ichs: um Alfred, einen ehemals erfolgreichen, jetzt desillusionierten Werbetexter, der sich von der Branche ab- und dem Alkohol zuwendet. Und vor allem um Gumbo, sein jugendliches Alter Ego, der dorthin will, wo Alfred herkommt. Dessen Tragik wird bei Gumbo zur Farce, der große Durchbruch bleibt aus, vielleicht deshalb, weil er der schönen Werbewelt bereits zu distanziert, wenn auch nicht kritisch gegenübersteht. So treibt er als leidender Angestellter durch die Hamburger Szene, umgeben von lauter kleinen Ich-Maschinen, die wie er an der perfekten Selbstinszenierung arbeiten. Eine endlose Abfolge von Kicks, Koks und coolen Kampagnen - trotzdem bleibt das ungute Gefühl: "Immer werde ich gefahren, nie bin ich am Steuer." Das Komische an dieser Tristesse Royale blitzt nur manchmal auf, etwa, wenn es um schwule Kekse und ironisch gemeinte (oder doch nicht?) Rollkragenpullis geht. Bessing erzählt ohne Augenzwinkern - schließlich haben er und seine Pop-Kollegen sich Ironie-Verbot erteilt - und mit urbaner Unterkühltheit, ohne jedoch wirklich einen eigenen Ton zu finden. Dekor und Personal kennt man aus Krachts Faserland, die popkritischen Abschweifungen - ein Loblied auf Air - aus Stuckrad-Barres Soloalbum. Dass der Autor schreiben kann, beweisen einzelne starke Passagen - Aussteiger auf Ibiza - und gute Dialoge. Die dominierenden inneren Monologe münden schließlich in das Statement der Wir-Maschine. Mit diesem furiosen Schlusspunkt wird das Unwesen der Werber, der Terror von Mark und Marken jäh beendet - No Logo, aber viele Worte. Für das leicht lesbare Buch gilt, was Gumbo einmal über eine Liebesnacht sagt: "Alles sah gut aus. Nichts daran war peinlich." Nicht weniger und nicht mehr. -Patrick Fischer 1
Hörbuch:
Rettet die Familie, 4 Audio-CDs
Autor:
Joachim Bessing, Oliver Besthorn, Ausgabe vom 5. Juni 2007, Audio CD, Verkaufsrang 896986