Johannes Sachslehner, Ausgabe vom 11. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 651285
Buch:
Wien anno 1683
Autor:
Johannes Sachslehner, Ausgabe vom Nov. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 976329
Buch:
Wien anno 1683
Autor:
Johannes Sachslehner, Ausgabe vom 1. Januar 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 959279
Buch:
Der Infarkt
Autor:
Johannes Sachslehner, Ausgabe vom 1. Okt. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 317003
Buch:
Wien - Vienna: Im Flug über die Stadt
Autor:
Johannes Sachslehner, Ausgabe vom 31. Okt. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 904759
Buch:
Auf Schienen durch das alte Österreich
Autor:
Johannes Sachslehner, Ausgabe vom 1. Januar 2001, Sondereinband, Verkaufsrang 2222911
Aus der Amazon.at-Redaktion Dieses gut gemachte, aufschlussreiche Buch über die Entwicklung der Eisenbahnen der k. u. k.-Monarchie beginnt mit Planung und Bau der Pferdeeisenbahn Linz-Budweis (ab etwa 1820) und schließt mit dem Untergang Österreich-Ungarns im Jahre 1918. Die eisenbahnhistorischen Dokumente für diesen kaum 100 Jahre umfassenden Zeitraum wurden mit Sachkenntnis, Akribie, Fleiß und Ausdauer zusammengetragen. In 15 ausgewählten Kapiteln werden unter anderem die Bedingungen für das Entstehen der Bahnen, der Bau von Schienenwegen, Lokomotiven und Bahnhöfen behandelt. Die treibenden Kräfte der Finanz, des Adels und des Militärs werden klar dargestellt und Einzelpersönlichkeiten wie Ghega, Gölsdorf oder Cook ausführlich gewürdigt. Auch die tief greifenden Folgen dieser Erfindung für sämtliche Bevölkerungsschichten, für Wirtschaft und Fremdenverkehr werden aufgezeigt. Glanzpunkt des Buches sind die vielen zeitgenössischen Illustrationen, welche ein Drittel des Raums einnehmen: Reproduktionen von Federzeichnungen, Aquarellen, Ölgemälden und Fotografien bieten eine außergewöhnlich reiche Fülle von Informationen. Ergänzend gibt es zahlreiche Prosatexte und Gedichte der Zeitgenossen. Berühmte und anonyme Autoren beschreiben - auch für den heutigen Leser eindrucksvoll -, welch hohe Faszination die neue Errungenschaft auf alle ausübte. Von hoher Informationsdichte ist schließlich der vom Autor selbst stammende Textteil. Ein zweiseitiges Quellenverzeichnis und der präzis geführte Bildnachweis ersparen dem eingehend interessierten Leser eine Menge Such- und Nachschlagezeit. Hilfreich wäre eine Übersichtkarte des Eisenbahn-Liniennetzes der ehemaligen Monarchie, denn dem heutigen Leser sind viele der damals selbstverständlichen Ortsbezeichnungen nicht mehr geläufig. Alles in allem: Auf Schienen durch das alte Österreich ist eine stimmige Sache - ein handliches und ästhetisch ansprechendes Buch für technisch und historisch interessierte Eisenbahn-Nostalgiker. -A.J. Haderka